Kapitel 2

POTENZIALENTFALTUNG

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2.A) MENSCHEN WERDEN DARIN UNTERSTÜTZT, IHR VOLLES POTENZIAL ZU ENTFALTEN

Junge Menschen von heute
erschaffen die Welt von morgen.

„Als geistbegabtes Wesen hat jedes Kind von Geburt an
seinen eigenen inneren Lernplan.
Lebensfreude, Gesundheit, Selbstbewusstsein, Wissbegier,
Konzentrations- und Kooperationsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein,
Ausdauer und aktives Engagement für die Gemeinschaft
kann man an jungen Menschen beobachten,
die sich nach ihrem inneren Lernplan entfalten durften.
Ihr Sozialverhalten wird durch Vorbilder geprägt:
Je respektvoller und achtsamer
ein Kind behandelt wird, desto achtsamer und respektvoller
wird auch sein eigener Umgangmit sich selbst,
der Natur und den Mitmenschen sein“.
Alexandra Terzic-Auer

„Richtig nachhaltig lernt man nur,
wenn man mit Leidenschaft, mit Begeisterung
und einer tiefen Freude ans Werk geht.“
Gerald Hüther
„Die Folgen von Begeisterung
sind Fähigkeiten und Kompetenzen.
Und Fähigkeiten und Kompetenzen führen zum Erfolg.“
Chris Fader

Menschen begegnen einander unabhängig von ihrem Alter auf Augenhöhe.

Die jungen Menschen werden unterstützt, sich an das uns allen innewohnende außergewöhnliche menschliche Potenzial und an ihren göttlichen Ursprung zu erinnern.

Sie wachsen in einer liebevollen, sicheren Umgebung auf, die eine gesunde Selbstwahrnehmung und ein gesundes Selbstwertgefühl gewährleistet. Sie werden ermutigt, ihren individuellen Biorhythmus zu finden, ihrer Neugier und Wissbegier zu folgen, das Gelernte in Frage zu stellen, sich eigene Gedanken zu machen und Antworten in sich selbst zu finden.

Die Lehrenden sind als Begleiter der frei sich bildenden Menschen von ihrer Berufung her mit dem Wunsch erfüllt, jeden Menschen optimal in sein höchstes Potenzial zu begleiten.
Die gemeinsame Freude und Liebe zueinander wirkt wie eine „Düngergießkanne für das Gehirn“ und so werden die neuen Entdeckungen leicht gespeichert und erinnert.

Der erste Ort für die Lebens- und Herzensbildung ist die Kern- oder Herzensfamilie.

Der zweite Ort ist die Gemeinschaft/das Dorf/das Viertel, in dem "Entfaltungsräume“ zur Verfügung stehen, die gemeinsam gestaltet werden. Es steht allen Menschen frei, an welchen Orten sie frei sich bilden wollen.

Jugendliche bekommen selbstorganisierte Experimentier-Orte zur Verfügung gestellt, an denen sie ihre Ideen und Träume praktisch umsetzen können.

An diesen Orten können Menschen - unabhängig von ihrem Alter - mit all ihren Sinnen die ihnen innewohnende Entdeckerfreude spielerisch ausleben. Dies geschieht individuell, unter Berücksichtigung ihrer körperlichen, seelischen, intellektuellen und geistigen Bedürfnisse, und vor allem in direkter Verbindung zur Natur.
Diese Räume sind kreative Abenteuerspielplätze. Hier werden die praktischen, künstlerischen, philosophischen oder spirituellen Fragestellungen – das Erkunden der Welt – nicht ausschlich über den Kopf, sondern im Zusammenwirken von Körper, Herz und Geist gelöst.
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Hier werden von klein auf die mit den Naturgesetzen übereinstimmenden Inhalte nicht nur gelehrt, sondern durch direkten Kontakt mit Böden, Wäldern, Bauernhöfen, Gärten, Gewässern, Pflanzen und Tieren am eigenen Leib erfahren und vertieft.
Was für ein Abenteuer, den Lebenskreislauf einer Pflanze vom Säen, Wachsen, Ernten, Zubereiten und schließlich Kompostieren zu erfahren. Oder die essbaren wildwachsenden Kräuter am Wegesrand zu erkennen und ihre heilkräftige Wirkung am eigenen Leib zu spüren.

Speziesübergreifende Kommunikation ist ein integraler Bestandteil der Entdeckungsreise.

Die jungen Menschen sind eingeladen, durch vielfältige Bewegung und Atemübungen, ihre Körper zu stärkenund innere und äußere Balance zu entfalten. Achtsamkeitsspiele erwecken ihre Freude für ihre Lebendigkeit.
Teamsportarten öffnen ihre Sinne für einander, trainieren ihre Fähigkeiten in nonverbaler Kommunikation und lassen sie auch hier Teamgeist entwickeln.

Von Anfang an üben sich die jungen Menschen in achtsamer Kommunikation, dem Umgang mit Konflikten und kollektiven Entscheidungsfindungsprozessen.
Sie lernen mit ihren Gefühle zu navigieren und ihre Emotionen zu meistern.

Jede Form von kreativem und künstlerischem Ausdruck wird willkommen geheißen, gelehrt und gefördert. Es gibt Theateraufführungen, in denen junge Menschen gleichzeitig auch bühnenarchitektonische Fragestellungen lösen können oder lernen, Kostüme zu fertigen.
Durch täglichen Gesang – eine so wichtige Ausdrucksform der Seele – wird die Herzintelligenz gefördert, Ängste gelöst und die Schwingungsfrequenz der Körperwesen angehoben.
Jungen Menschen werden unterstützt, selbst kleine Orchester und Chöre zu bilden. Einige entdecken ihre Talente als Tänzer, Theatermaler oder Maskenbildner, andere erproben ihre Fähigkeiten als Techniker oder Organisatoren.

„Hauptfächer“, wie sie für die einstigen Schulen kennzeichnend waren – etwa Lesen, Rechnen, Schreiben, Naturwissenschaften und Fremdsprachen – integrieren sich natürlich in die spannenden Erfahrungen des Frei-Sich-Bildens.
Lesen und schreiben wird zum Beispiel gerne entdeckt, um Sprachen, Kochrezepte oder Texte zu diversen interessanten Projekten zu verstehen oder zu verfassen. Rechnen will praktiziert werden, um in der Natur oder in Räumen Objekte zu bauen.
Heilige Geometrie wird als Grundbaustein der Materie in der Biologie oder Physik beim Entwurf oder Bau einer neuartigen Maschine erfahren.
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So kann auch jeder Handwerksbetrieb zu einem erweiterten Klassenzimmer werden. Beim Tischlern wird etwas über Längenmaße oder Winkel erfahren, beim Planen von Glashäusern oder Gemüsebeeten etwas über Artenvielfalt, Jahresszyklen, die Sonne, Photosynthese oder Humusaufbau.
Beim Zubereiten des Mittagessens für große oder kleine Gruppen ist es wichtig, Bruchrechnungen oder Multiplikationen zu verstehen.

Eine Vielzahl an Tätigkeiten praktisch zu erleben hilft Menschen, ihre Berufung zu finden.

Selbstverständlich werden Menschen dazu ermuntert, ihr neues Wissen anderen Menschen weiterzugeben.

Bis zum 14. Lebensjahr wird der Zugang zu Computerhilfsmitteln vermieden, während Kreativität, Imagination, Inspiration und Intuition angeregt und gefördert werden.

Thematisiert werden vor allem die individuellen Stärken der Menschen.
Sich zu irren ist ein natürlicher und wichtiger Prozess des Entdeckens und Verstehens.

In der ersten Bildungsphase wird der junge Mensch in behüteter Umgebung liebevoll begleitet und darf spielerisch entdecken wer es ist und wofür es sich interessiert.
Das natürliche und praktische Leben ist der große Lehrmeister.

Danach stehen fachliche und universitäre Kurse zur Verfügung.

An die Stelle von Prüfungen und Noten treten festliche Anlässe, bei denen die jungen Menschen individuell oder in der Gruppe präsentieren können, was sie getan, geschaffen, entdeckt oder praktiziert haben.

Besonders wichtig ist die Herzensbildung und die Bildung eines Neuen Bewusstseins des Verbunden-Seins allen Lebens und des Verständnisses für das Sein.

„Wir lernen ein Leben lang
und es sollte nie aufhören Spaß zu machen.“
Ricardo Leppe

2.B) FREIE AKADEMIEN – KURSE FÜR EIN NEUES BEWUSSTSEIN

In Zusammenarbeit mit Gehirnforschern, Friedensforschern, Therapeuten, Glücksforschern, spirituellen Lehrern und Coaches verschiedener Richtungen werden Kurse entwickelt, die ein neues Bewusstsein für das Mensch-Sein und für die Menschheits-Entwicklung im Einklang mit der Natur und den Naturgesetzen unterstützen.

Dieses neue Bewusstsein wird allen Menschen in "Freien Akademien" nähergebracht.
Insbesondere jenen Menschen, die andere begleiten oder lehren – um diese optimal auf ihre so wichtige Aufgabe vorzubereiten.

Die Kurse für das MENSCH-SEIN beinhalten z.B. folgende Bereiche:

  • die individuelle Berufung finden
  • Nachhaltiges Leben und Selbst-Verantwortung
  • Heilung- und Selbstheilungstechniken
  • Frequenzen und Energiemedizin
  • Die Prinzipien der Lebensenergie und ihre praktische Anwendung
  • Träumen und alternative Bewusstseinszustände
  • Heilige Geometrie und ihre praktische Anwendung
  • Einblicke in verschiedene Weltanschauungen, Betrachtungen der Realität
  • die Naturgesetze und die kosmischen Gesetze und Zyklen
  • Besitzreduktion, Los-Lassen und wahre Erfüllung
  • Die Rückkehr des heilig Weiblichen und Männlichen in unsere Gesellschaft
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Die Kurse für die MENSCHHEITS-ENTWICKLUNG beinhalten z.B. folgende Bereiche:

  • Die Aufgabe der Gemeinschaft, der Nation und der Menschheit finden
  • „Freie“ Kultur-, Bildungs-, Informations-, Forschungs- und Religionsentwicklung
  • "Do-it-yourself" – Selbstermächtigung & Selbstverantwortung
Diese Kurse, die in jedem Punkt auf das „Wohl und die Entwicklung allen Lebens“ ausgerichtet sind, werden allen Menschen zugänglich gemacht.

2.C) DIE NEUEN UNIVERSITÄTEN

Jedes Phänomen steht mit allen Ebenen
des Seins in Wechselwirkung.
Deshalb schätzen wir integrale Sichtweisen
und fördern das Zusammenwirken aller Wissenschaften.

So hat nun zum Beispiel das universitäre Bildungssystem für Heilberufe seinen dringenden Paradigmenwechsel erfahren:
Integriert werden nun die neuen Erkenntnisse der Quantenphysik, der Epigenetik, der Psychoneuroimmunologie und der Bewusstseinsforschung, sowie der Neuen Medizin und bewährte, zuvor als „alternative Heilmethoden“ bezeichnete Techniken.

In den Landwirtschaftsausbildungen werden nur noch nachhaltige Praktiken vermittelt, die im Einklang mit allem Leben stehen. Besonderes Augenmerk liegt auf den faszinierenden Qualitäten des Waldes, auf der Humuserde, dem Bodenleben, Pflanzen und Wasser und deren lebenswichtigem Zusammenspiel.

Der bisherige reduktionistische Bildungsansatz ist durch eine ganzheitliche Perspektive auf die Prinzipien des Lebens ersetzt.
Anstatt des Gesetzes des Stärkeren wird das Prinzip der Kooperation als Basis des Lebens gelehrt.
 
Alle Studierenden durchlaufen von Anfang an ein Potentialentfaltungsprogramm:
Künstlerischen Kurse in Malerei, Musik, Eurythmie, Tanz und Gesang und die damit verbundenen Erfahrungen lassen die jungen Menschen sich selbst entdecken und innere Grenzen überwinden. Hier entfalten und stärken sie ihre individuellen menschlichen Potenziale.
In diesem Potentialentfaltungsprogramm wird den Studierenden aller Studienrichtungen auch ein grundlegendes Verständnis zu den Themen Intelligenz der Natur, Bodenaufbau und Bodenleben, Agri-kultur, Kreislaufwirtschaft, Ernährung, Heilung, Kommunikation und Unternehmertum vermittelt.

Von Anfang an sind die Studierenden in engem Kontakt mit dem praktischen Umfeld, für das sie studieren. Mit ihren Praktikaunterstützen sie die Gemeinschaften. So können zum Beispiel die Studenten der Physiotherapie Bauern oder Handwerker dabei unterstützen, ihren Bewegungsapparat zu heilen oder zu stärken, während die Studenten der Landwirtschaft den Bauern auf den Feldern zur Hand gehen und dabei gleichzeitig von ihren praktischen Erfahrungen lernen.

Es lehren nur Menschen, die sich freudig dazu berufen fühlen. Alle Lehrenden lernen in Kursen innovative Formen des Lehrens, die ihre Studenten bestmöglich unterstützen und werden auch selbst in ihrer persönlichen Entwicklung begleitet.
 
Wissenschaft, Forschung und Universitäten sind finanziell und inhaltlich unabhängig von politischen oder wirtschaftlichen Interessen. Die verschiedenen Bereiche kooperieren, um neue Ideen für unser aller Zukunft zu entwickeln.

Die neuen Universitäten sind also „Zukunftswerkstätten“, in denen Lehrende und Studierende angetrieben durch natürliche Neugier, beflügelt von kollektiver Intelligenz auf Augenhöhe miteinander forschen.
 
Das Wissen wird so geteilt, dass es die freie Öffnung zu neuen Wissensgebieten ermöglicht. Beispielsweise wird das Infrage stellen bestehender wissenschaftlicher Prinzipien nicht nur akzeptiert, sondern konstruktiv unterstützt.

„Wenn Du etwas lehrst,

so lehre auch, an dem zu zweifeln,

was Du lehrst.“

 
Auf diese Weise können wir gemeinsam neue Horizonte des menschlichen Wissens erreichen.

2.D) HANDWERKSAUSBILDUNGEN

Schon sehr früh kommen die jungen Menschen mit unterschiedlichen Handwerksberufen in Berührung, um diese kennen zu lernen und zu erspüren, ob sie später ein solches Handwerk erlernen wollen.

Gemeinsam mit den Studenten der Universitäten durchlaufen auch die jungen Handwerker ein Potenzialentfaltungsprogramm.

In unseren Kulturen wird das Handwerk sehr hochgeschätzt. Oftmals kooperieren die Universitäten mit den Handwerksausbildungsbetrieben, um neue Erfindungen gleich praktisch auszuprobieren und weiter zu entwickeln.
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2.E) UNSER KULTURELLER AUSDRUCK

Kultur, Kreativität, Imagination, Inspiration und Intuition sind elementare Kräfte der individuellen und kollektiven Entfaltung und bekommen mindestens den gleichen Stellenwert wie die intellektuelle Entwicklung.

Wir leben Kunst als wichtigen, heilsamen und gleichzeitig auch höchst inspirierenden und einflussreichen Ausdruck der Seele.
Und so wird die Kunst, wie zum Beispiel Malerei, Bildhauerei, Theater, Musik, Gesang, Tanz, Literatur und Architektur allerorts gefördert.
Auch Filme werden in dem Bewusstsein produziert, dass sie einen direkten Einfluss auf das Unterbewusstsein haben.

Auf den regelmäßig stattfindenden Märkten, bei denen regional gehandelt wird und auch Begegnung und Vernetzung stattfindet, haben Kunstschaffende Raum, ihre Künste, wie zum Beispiel Musik, Tanz, Theater oder Akrobatik darzubieten.
Genauso können dort selbst hergestellte Waren, Kunsthandwerk und Handwerksstücke unter die Leute gebracht werden.

Wir achten und beleben die vielfältigen Mythen, die kulturell unterschiedliche Weltsicht alter und jüngerer Kulturen und die alten Brauchtümer, die Musik, Tänze, Gesänge und Sprachen unserer Ahnen. Dies geschieht im Wissen, dass unsere tiefen Wurzeln uns im Hier und Jetzt Halt geben.

Wir schätzen die Wirkkraft der unterschiedlichen Sprachen dieser Erde und fördern deren individuellen, puren, ursprünglichen Ausdruck.

Für ein besseres Verständnis für andere Kulturen und Bräuche – und um die Fülle der Schönheit unserer Erde zu erfahren –, werden Austausch-Aufenthalte für alle Menschen angeboten.
Die dort gewonnenen Erfahrungen und das neue Wissen werden in öffentlichen Vorträgen oder Ausstellungen mit anderen Menschen geteilt.
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Dankbar tauschen wir uns mit indigenen Völkern aus, deren Verbindung zur Erde, zu „Mutter Natur“ noch bewusst und lebendig ist. Respektvoll und achtsam teilen wir unsere Erkenntnisse und Erfahrungen. Das daraus gewonnene Wissen wird zur Heilung von Menschen und Natur angewandt.

Gut verwurzelt in der Kultur unserer Ahnen,
lassen wir uns von der Weisheit
und dem vielfältigen, bunten Ausdruck
anderer Kulturen inspirieren.
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2.F) WIR ALTERN GESUND UND IN GEMEINSCHAFT

Älter werden wird ab nun
nicht mehr mit Gebrechlichkeit und Senilität,
sondern mit Reife und Weisheit assoziiert.

Alternde Menschen bleiben soweit wie möglich in der Familie und in Gemeinschaft ihrer geliebten Menschen und werden dort – falls nötig – durch gut ausgebildete pflegende Menschen unterstützt.

Für pflegende Angehörige werden Kurse angeboten, die ihnen Fähigkeiten vermitteln, um ihre Verwandten sowohl auf körperlicher Ebene – zum Beispiel bei der Regeneration des Bewegungsapparates - als auch auf der geistig-spirituellen Ebene zu unterstützen.

In den örtlichen Lebens-Häusern (früher "Altersheime" genannt) wird in Gemeinschaft gesundes Essen gekocht und zusammen im Garten gearbeitet.
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Waldkindergärten und Entfaltungsorte, aber auch Bauernhöfe oder Tierparks, sind – wenn immer möglich – diesen Lebens-Häusern angeschlossen. Kinder lernen zum Beispiel mit den alten Menschen lesen und schreiben oder finden unter ihnen Ingenieure und Ingenieurinnen, künstlerisch oder handwerklich Begabte, Bauern und Bäuerinnen, Feuerwehrleute oder Piloten und Pilotinnen – erfahrene Lebensabenteurer, die ihnen von ihren interessanten Berufen erzählen und praktische Übungen mit ihnen machen.

Junge und alte Menschen blühen gemeinsam und im Umgang mit Tieren und leichten landwirtschaftlichen Tätigkeiten auf.

Auch wird den älteren Menschen die Möglichkeit geboten, nachzuholen, was sie in ihren jüngeren Jahren versäumt haben.
Das Ziel ist es, gesund und in Erfüllung unseres Seelenauftrages zu altern.
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2.G) MENSCHEN MIT BEEINTRÄCHTIGUNGEN WERDEN IN DIE GESELLSCHAFT INTEGRIERT

Der Blick auf die Behinderung hat sich verändert:
Sie wird als einzigartige „Andersartigkeit“ betrachtet, die alle Involvierten – von der Familie bis zu den Institutionen und der Gesellschaft – wertzuschätzen wissen.

Menschen, die nicht sehen können, können uns lehren intensiver zu spüren oder einen Raum zu er-hören. Viele Menschen mit Behinderungen lehren uns die Stille zu erfühlen. Ihre Gegenwart hilft uns, unsere eigene Präsenz wahrzunehmen. Oftmals triggern sie auch unsere Schatten und lehren uns, eben diese Schatten zu integrieren.
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Therapeuten, Krankenpfleger, Ärzte und Begleiter werden darin ausgebildet, Menschen mit Handicap positiv und zukunftsorientiert zu begleiten.
Diese werden zudem unterstützt, ihre Berufung zu finden und ihre Genialität zu entdecken.

Menschen mit Beeinträchtigungen leben – sofern möglich – selbstständig.
Es werden angepasste Wohnungen und Wohngemeinschaften, die in gesunde Natur integriert sind, zur Verfügung gestellt, und es wird dafür gesorgt, dass sie am allgemeinen Leben teilhaben können.

Auch gibt es angepasste Fitnesszentren mit Spezialprogrammen, die diese Menschen dabei unterstützen, wieder zu mehr Beweglichkeit zu kommen.

Wo immer möglich, werden Adaptionen vorgenommen, damit sich auch alle Menschen mit Handicap so frei wie möglich bewegen können.
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2.H) NEUE FORMEN DES REISENS

Die Reisenden wählen die mitweltfreundlichsten Verkehrsmittel.
Es geht nicht mehr um die Geschwindigkeit der Reise, sondern um den Reichtum an Interaktionen entlang der Strecke.
Statt zu „konsumieren“ wird das Reisen nun zu einer Gelegenheit, andere Menschen, neue Kulturen, Lebensweisen, aufregende Landschaften oder Ökosysteme kennenzulernen und dabei auch sich selbst zu entdecken.

Viele Menschen reisen für humanitäre oder ökologische Zwecke um andere Menschen oder die Erde in ihren Heilungsprozessen zu unterstützen.

Durch unsere Reisen wird uns so richtig bewusst, wie sehr die Erde uns beschenkt und wie wir als Menschen nicht nur nehmen, sondern in gleicher Weise auch geben können.
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2.I) ALLE MENSCHEN HABEN IHRE SOUVERENITÄT WIEDERGEFUNDEN

Menschen vormals ausgebeuteter Länder sind wieder frei und unabhängig von anderen Ländern oder Organisationen.

Kulturelle und kollektive Traumata wurden allerorts achtsam aufgearbeitet.

Menschen aus alten indigenen Kulturen haben wieder Land zur Verfügung, auf dem sie im Einklang mit der Natur und der kosmischen Ordnung leben und die Traditionen ihrer Ahnen pflegen können.

Alle Menschen haben zu ihrer kulturellen Identität gefunden, leben diese und empfinden sich selbst wieder als wertvoll und würdig.

Armut gibt es nicht mehr. Alle Menschen auf der Erde haben Zugang zu regional erzeugten gesunden Lebens- und Heilmitteln, sauberem Trinkwasser und einem Dach über dem Kopf.
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