Catharina Rolandgepostet am: 27 janvier 2024

LERNE DIE 7 HAUPTCHAKREN KENNEN

Alle wichtigen Details in einer Lösung

Inspirierendes Wissen

Das Chakrensystem wurde erstmals in verschiedenen hinduistischen Schriften erwähnt, u.a. in den Upanishaden und anderen Schriften des Veda.
Weitere wichtige Erwähnungen finden sich auch in den Schriften des Tantrismus (Sat-Chakra-Nirupana, Padaka-Pancaka und Gorakshashatakam).
Chakras sind nicht nur im Yoga und Tantra, sondern auch im Buddhismus, in der Traditionellen Chinesische Medizin (TCM) und in vielen anderen Systemen bekannt.
Das Wort „Chakra“ kommt aus dem indischen Sanskrit und bedeutet „Licht-Rad“ oder „Wirbel“, der voller Energie strahlt.

Genauso wie die Aura, können die Chakren in einem „Alltags-Zustand“ nicht gesehen werden. Hellsichtige Menschen nehmen sie als etwa 20-30cm große, bunte, sich drehende kreisförmige Energiezentren oder Strahlungsfelder wahr. Drehen sich die Chakren schnell, leuchten sie stark und sind ihre Farben klar, so ist der Mensch nicht nur körperlich und seelisch gesund, sondern befindet sich auch auf einer hohen Spirituellen Entwicklungsstufe.
Jedes Chakra befindet sich an einem Kreuzungspunkt von zwei oder mehreren Nadis (Energiekanälen). Da es 72.000 Nadis in unserem Energiekörper gibt,
haben wir auch eine sehr große Anzahl dieser Energiezentren. Die wichtigsten sieben Chakras, oder Chakren liegen an jenen Punkten, an denen sich die drei Hauptnadis Ida, Pingala und Sushumna kreuzen.
Jedes dieser Chakren ist mit bestimmten physischen Organen, Nervengeflecht und endokrinen, also dem Hormonsystem zugeordneten Drüsen in unserem Körper verbunden.
Wir können sie uns wie Transformatoren vorstellen, die die kosmische Energie, die Licht- und Informationsenergie in den Körper hineinziehen, sie speichern, im Körper verteilen und diese Information auf dem Weg in die „Matrix“immer mehr materielle Form annehmen lassen.
Die Arbeit mit den Chakren ist vor allem deshalb besonders interessant, weil sie auch mit unseren Gedanken, Gefühlen, in unseren Zellen abgespeicherten Traumata in intimer Verbindung stehen und uns dabei unterstützen können, alles, was uns in unserem MIND blockiert, wieder zum lebendigen und kraftvollen Fließen zu bringen.

Blockierung der Chakren

Ebenso wie unser negatives Denken, unbewusste Glaubenssätze oder alte Traumata die Energie in unseren Chakren blockieren kann, so ist es auch ungesunde Ernährung, mangelnde Bewegung, ein flacher Atems in schlechter Luft, schlechte Gesellschaft oder Elektrosmog die uns Energie verlieren lassen und anfälliger für körperliche und psychische Krankheiten machen. Mit all diesen Themen werden wir uns im Laufe unserer Reise noch intensiv befassen und ich werde dir zeigen, wie du diese in Quellen sprudelnder Lebensenergie verwandeln und deine Chakren so richtig bunt strahlen lassen kannst.

Das Aktivieren der Chakren

Durch das Öffnen der sieben Chakren wird die Voraussetzung geschaffen, dass sich auch das Bewusstsein auf dieser Ebene öffnet, Chakren aktivieren bedeutet hingegen, sich mit den tiefer liegenden Ursachen für Energieblockaden oder Energiestörungen zu befassen. Das Öffnen und Aktivieren von Chakren erfolgt in der indischen oder chinesischen Heiltradition in erster Linie mithilfe verschiedener Methoden wie Atemübungen (Pranayamas), Meditation, Mantren, Energiearbeitstechniken, Massagen, Yoga-Asanas, oder Klangschalen. Es werden aber auch Aromaöle, bestimmte Klänge, Mantras oder Heilsteine verwendet.
Eine noch eher unbekannte Möglichkeit für die Aktivierung der sieben Chakren bieten dabei auch die Solfeggio Frequenzen.

1. Chakra: WURZELCHAKRA „Muladhara“

Das Wurzelchakra ist das erste, unterste Chakra und liegt am untersten Ende der Wirbelsäule am Steißbein, genauer zwischen den Geschlechtsorganen und dem After. Es bezieht sich auf den gesamten unteren Körper von den Füssen bis zur Schamhaargrenze.
Es wird auch Basischakra genannt und verankert den Menschen energetisch mit der Erde und der materiellen Welt.
Im „Muladhara“ ist gespeichert, was dir oder unseren Eltern passierte, während du dich im Mutterleib befunden hast und deine ersten Erfahrungen nach der Geburt, deine ersten Erfahrungen in einem physischen Körper. Hast du zum Beispiel eine Bedrohung deiner physischen Existenz erfahren, weil deine Eltern dich abtreiben wollten, du als Neugeborenes nicht rechtzeitig gefüttert wurdest oder deine Eltern existentiell bedroht waren, dann kann dies in deinem System im Wurzelchakra als Bedrohung deiner Überlebensfähigkeit abgespeichert sein und Gefühle wie Wut, Trauer, Schmerz oder Angst auslösen.
Denn das Wurzelchakra ist die Ebene, auf der sich der Mensch als physisches Individuum, also als Körper erfährt.
Hier manifestieren sich materielle Bedürfnisse und das Streben nach materieller Sicherheit. Es geht hier um den Selbsterhaltungstrieb, um Urvertrauen, Schutz, Wärme, Lebenswillen, Lebenskraft, aber auch um Instinkte und die Aufnahme von Erdenergie.

Du kannst jetzt schon erkennen, wie wichtig es ist, sich mit den Themen deines Lebens, die in jedem der Chakren energetisch abgespeichert sind, liebevoll und achtsam zu beschäftigen. Denn wenn diese Themen nicht angeschaut und gelöst werden, begleiten sie dich durch dein ganzes Leben und haben Einfluss auf dein Denken, dein Fühlen und dein Handeln.

Blockiert: Wenn du dich (noch) nicht lieben und wertschätzen kannst, und du vielleicht noch gar nicht akzeptieren kannst, auf der Erde in einem physischen Körper zu leben,
dann blockiert dies deine Wurzel, dein persönliches Fundament. Du fühlst dich dann vielleicht so, als hättest du keinen Boden unter den Füssen.
Ist dein Wurzelchakra blockiert, dann kann sich dies durch mangelnde Lebensenergie und Lebensfreude, mangelndes Vertrauen ins Leben, Existenzängste, Misstrauen, Phobien, psychische Kraftlosigkeit, Depressionen oder stressbedingte Erkrankungen äußern.
Menschen, die vorwiegend auf der Ebene des Wurzelchakras leben, haben ein besonders großes Bedürfnis nach Ruhe und Schlaf, sind aber auch anfällig für Ärger, Gier und Habsucht.

Es gilt nun die Grundbedürfnisse nach wahrer Selbstliebe bis in die Tiefen deines Seins zu entwickeln,
deinen Willen in der physischen Wirklichkeit zu leben.
Auch deine Gefühle brauchen Raum erlebt
und angenommen zu werden.
Auf der physischen Ebene ist es wichtig,
deine elementaren Bedürfnisse
nach Nahrung und ausreichend Schlaf zu befriedigen.
  Balanciert: Ist dein Wurzelchakra geöffnet und in Balance, erlebst du eine tiefe und persönliche Verbundenheit der Erde und ihren Bewohnern, du fühlst dich zufrieden in deinem Körper ruhend, stabil, du kannst dich gut durchsetzen und dir steht die Lebensenergie der Erde ungetrübt zur Verfügung. Du stehst mit beiden Beinen auf der Erde und fühlst dich innerlich stark und sicher. Du hast einen starken Willen, bist aber nicht dominant.

Bedeutung: Im Wurzelchakra entspringen die drei wichtigsten Nadis: Ida, Pingala und Sushumna. Die Kundalini-Kraft, die in diesem Zentrum schlummert, symbolisiert das menschliche Potential des geistig-spirituellen Erwachens. Solange diese Kraft jedoch noch nicht freigesetzt worden ist, vermag der Mensch nur einen kleinen Bruchteil der in ihm ruhenden Fähigkeiten zu nutzen.
 
Sanskrit: mula = Wurzel, Basis, Anfang, dhara = Konzentration, aufnehmen, tragen, unterstützen
Lage: am untersten Punkt der Wirbelsäule, zwischen Anus und Genitalien
Farbe, Lotus: rot (vier Blätter)
Element: ERDE, das Feste, Tragende
Mantra: LAM (Tonhöhe C)
Mantra (alternativ) HUM (über den Steiß aus der Erde, von der Erde in die Wurzel)
Solfeggio-Frequenz: Das Wurzelchakra lässt sich mit der Solfeggio Frequenz 396 Hz aktivieren, um das Urvertrauen in sich selbst und in das Leben zu stärken.
Zuordnung auf physischer Ebene: Hoden, Eierstöcke – Plexus Lumbosacralis, Nieren und Nebennieren, Nervensystem. Physiologisch ist Muladhara Chakra mit den Ausscheidungsorganen verbunden und wird von Apana Vayu gespeist. Wirbelsäule,...
Bevorzugte Schlafhaltung: Bauch.
Sinnesebene: Geruchssinn (damit auch eine Verbindung zum Ajna Chakra)
Heilsteine: Granat, Roter Jaspis, Roter Achat und der Rubin
Ätherische Öle: Nelke, Rosmarin, Zeder, Vetiver, Balance (von doTERRA), Angelikawurzel, Eichenmoos, Immortelle, Narde, Patschuli, Zypresse.
Empfehlung: Ölmassage auf den Füßen, Beinen und Fußreflexzonen
Räuchern: Rote Rosenblüten, Drachenblut
Ayurveda: LOTUSWURZEL: „die Wurzel wirkt auf Störungen des ersten Chakra (Durchfall, Hämorriden etc), als Bestandteil der Nahrung werden Lotussamen als Pulver eingenommen, fünf Gramm dreimal täglich zusammen mit Basmatireis oder anderen Tonika, wie Shatavari oder Ashwaganda und entsprechend gesüßt und gewürzt.
Bachblüten: Bachblüten Gruppe „Mutlosigkeit & Verzweiflung“:
Aspen, Cherry Plum, Mimulus, Red Chestnut, Rock Rose
 
YOGA-TECHNIKEN: Asanas, die Muladhara stärken, sind alle Standhaltungen, z. B. der Baum, das Dreieck und der Krieger; sowie alle Übungen, die auf Füße, Knie, Beine, Becken und den Kreuzbein-Steißbeinbereich wirkt. Auch die vorwärtsbeugenden Stellungen im Stehen und im Sitzen und der Drehsitz helfen, Muladhara-Energie zu erhöhen.
Techniken zur Erweckung des Muladhara Chakra sind Mula Bandha (Kontraktion der inneren Beckenbodenmuskulatur) und Ashvini Mudra (Anspannen und Loslassen der Beckenbodenmuskeln). Durch die Verbindung dieses Chakras mit Ajna Chakra und dem Geruchssinn kann Muladhara auch über Nasikagra Drishti, das Starren auf die Nasenspitze erweckt werden.

2. Chakra: SAKRAL– oder SEXUALCHAKRA „Svadishtana“

Das zweite Chakra befindet sich im Bereich des Unterkörpers, etwa eine Handbreit unterhalb des Bauchnabels.
Das Sakralchakra steht in Resonanz mit dem Äther- und Emotionalkörper. Es spielt eine große Rolle für deinen Ausdruck und das Empfinden von Emotionen.
In diesem Zentrum liegt auch die Basis zu deiner individuellen Selbstbehauptung und damit auch die Grundlage zu deiner Selbstverwirklichung. Der Wunsch nach Selbstverwirklichung ist in jedem von uns angelegt. Wenn du dem nicht nachkommst, dich also nicht in deiner vollen Lebendigkeit ausdrückst und die Verbindung zu allem Sein spürst, dann wirst du wahrscheinlich einen Lebenshunger verspüren. Wer Hunger oder Durst hat, greift oft nach allem, was essbar oder trinkbar ist. Das Objekt, mit dem wir unseren Lebenshunger, das Gefühl nach tiefer Geborgenheit und Lebenssinn zu befriedigen versuchen, kann fast alles sein.

Das Svadhisthana ist ganz eng mit deinen Sexualorganen verbunden, es steht demnach auch für Sexualität, Erotik und Sinnlichkeit. Deine sexuelle Kraft trägt auch das Potential zu deiner Kreativität, deiner schöpferischen Energie und Begeisterungsfähigkeit.
Hier ruhen auch die tiefverwurzelten Instinkte des Menschen.

Blockiert: Ist dein Sakralchakra blockiert, dann ist kann es sein, dass du weniger Lust auf Sex hast, vielleicht sogar Sex ablehnst, allgemein weniger sinnlich bist oder sogar Schuldgefühle entwickelt hast oder Erektionsstörungen hast. Es kann sein, dass du vermehrt deine eigenen unbewussten Unlustgefühle auf andere Menschen projizierst.
Du magst dich nicht wirklich auf eine Partnerschaft einlassen oder wirst von einem Gefühl von Eifersucht gequält. Dein Leben ist von einem Gefühl von Mangel durchzogen, der Fluss des Geben und Nehmens ist gestört. Das kann sich auf verschiedenste Weise äußern: einerseits in Frigidität und Impotenz oder aber auch in „Sexsucht“. Körperlich in Fettleibigkeit, der Sucht, alles behalten zu wollen oder auch in Magersucht, der Ablehnung, einem „nichts annehmen“ wollen. Zwischenmenschlich kann sich die Störung als Einsamkeit oder Isolation auswirken oder hast ein Verhalten entwickelt, das gerne kokettiert, ohne sich wirklich auf andere Menschen einzulassen.

Balanciert: Ist dein Sakralchakra von deinen Altlasten befreit und weit und offen, so spürst du deine vitale und lustvolle sexuelle Energie, du bist spontan, vertraust also deinen inneren Impulsen und gibst dich dem Leben und deiner Schöpferkraft voller Freude und Lust hin. Denn deine Sexualität steht ja nicht nur für das „Zeugen von Kindern“, sondern auch für alle anderen Formen des schöpferischen „er-zeugenden“ Handelns: für deine Kreativität in der Kunst, in deinem Beruf oder allen Dingen, die du gerne tust.
Du kannst dich voll einer Aufgabe hingeben oder dich auf andere Menschen und Meinungen einlassen, du hast Freude an der Kommunikation mit anderen Lebewesen.
Ein balanciertes Sakralchakra unterstützt/befähigt zu einer seelisch-körperlichen Übereinstimmung in deiner Partnerschaft. Du ruhst in dir. Jeder Moment deines Lebens wird mit allen Sinnen ausgekostet. Du bist von Innen heraus erfüllt, ohne dich mit Materie füllen zu müssen / Du nimmst das Leben in seiner Fülle wahr.

Sanskrit: sva = Selbst, eigenes, dishtana = Ort, zeigen, hinweisen
Lage: Unterbauch
Farbe, Lotus: orange (sechs Blätter)
Element: WASSER, in der Meditation kann das Bild eines weiten Meeres unter sternenklarem Himmel eingesetzt werden.
Mantra: VAM (Tonhöhe D)
Mantra (alternativ): HARA (dabei das „r“ rollen)
Solfeggio Frequenz: Zum Öffnen und Aktivieren des Sakralchakras dient die Solfeggio Frequenz 417 Hz.
Zuordnung auf physischer Ebene: Urogenitalsystem, Gebärmutter, Vagina, Prostata, Nebennieren, Plexus Lumbalis, Plexus hypogastricus inferior, Fortpflanzungsorgane und Keimdrüsen. Alle Körpersäfte, Zunge.
Bevorzugte Schlafhaltung: Embryohaltung
Sinnesebene: Geschmackssinn
Heilsteine: Beryll, Honigcalcit, Karneol und Orangener Jaspis
Ätherische Öle: Jasmin, Ho-Blätter, Blutorange, Orange, Rose, Kardamom, Sandelholz, Tonka, Vetiver, Ylang-Ylang, Pfeffer, Myrrhe, Mandarine, Zypresse, Muskatellersalbei, Schafgarbe, Zimt. Massage mit verdünnten Ölen um den Bauchnabel, auf den Unterschenkeln. Moschuskernöl wirkt aphrodisierend. Patchouli wirkt erotisierend und sinnlich.
Ayurveda: Safran gilt als stark aphrodisierend
Bachblüten: Bachblüten Gruppe „Angst“
Räuchern: Bernstein, Orangenschalen, Opoponax (süsse Myrrhe)
Moschuskörner wirken stimulierend, sinnlich und aphrodisisch, sie stehen für Erotik. Sie werden bei sexuellen Problemen verräuchert, sprechen unsere tierischen Triebe an und aktivieren die dort befindliche Energie. Sie schalten die Kontrollinstanzen aus und geben den Impuls uns auszuleben, Gefühle ohne Beschönigung zu zeigen und zu leben. Eine Achterbahnfahrt ins Unbewusste.
Muira Puama Holz: dient der Potenzsteigerung und der Beseitigung von erotischen Verklemmungen, das Lustempfinden wird gesteigert, Unfruchtbarkeit behoben.
Einige Tage in Schnaps eingelegt soll Muira Puama am stärksten als potenzsteigerndes Mittel wirksam sein.

YOGA-TECHINKEN: Alle Standhaltungen, alle Vorbeugen, und alle Übungen, die auf den Beckenraum, den Kreuzbeinbereich, die Hüftgelenke und die Lendenwirbelsäule wirken. besonders die Kobra, die Stellung des Kindes und den Bogen.
Techniken zur Erweckung des Svadhishthana Chakra sind Ashvini Mudra (Kontraktion der Anal-Schließmuskeln) und Vajroli Mudra (Kontraktion im Harnblasenbereich)

3. Chakra: SOLARPLEXUSCHAKRA „Manipura“

Das dritte Chakra, auch „Sonnengeflecht“ genannt, befindet sich etwa eine Handbreit über dem Bauchnabel. Es steht in Resonanz mit dem Emotional- und Mentalkörper und verarbeitet die Informationen dieser Erfahrungsebenen. Es steht für Willenskraft, ...

Blockiert: Die Blockierung des Solarplexus im Rücken ist mit dem Mangel an Rückhalt am besten umschrieben. Rückhalt kann auf unterschiedlichste Art und Weise erfahren werden. Wenn ein Kind nicht genügend emotionalen Rückhalt in seiner Familie erfährt, entwickelt es mit großer Wahrscheinlichkeit kein besonderes Selbstwertgefühl, sondern empfindet sich eher als minderwertig.
Das Gefühl im eigenen Körper ein Fremder zu sein, weist auf eine Blockade des Solarplexuschakra hin- genauso wie Gefühle von „wie abgeschnitten sein“ und/oder „sich dumpf fühlen“. Bei Angst fühlt man, wie sich das Sonnengeflecht zusammenzieht.
Menschen, die das 3. Chakra zum Lebensinhalt erheben, geben der Angst den größten Raum in ihrem Alltag.
Alles wird fest zusammengehalten!!

Balanciert: steht für die Kraft und das Potential jeder Persönlichkeit, für den Willen und Tatkraft, für Identität, Intuition und Macht.
Ein geöffnetes und aktiviertes Solarplexuschakra zeigt sich darin, dass der Mensch in sich ruht, über ein gesundes Selbstwertgefühl, Disziplin und Selbstreflexion verfügt. Schwierige Lebensphasen werden mit Nervenstärke und Konzentration bewältigt. Ist das Solarplexuschakra allerdings blockiert, können die Menschen unter Versagensangst, Furcht vor Kritik, Kontrollwahn und Grenzverlust leiden. Der gesamte Gefühlshaushalt gerät ins Stocken, Gefühle können nicht verarbeitet werden und die Folge davon sind plötzliche und unkontrollierte Gefühlsausbrüche.

Bedeutung: Manipura bedeutet wörtlich: „Stadt (pura) aus Edelsteinen (mani)“: Das Glänzen der Edelsteine symbolisiert das Feuer dieses Zentrums. Wesentlich für dieses Chakra ist auf der physischen Ebene der Aspekt der Umwandlung von grobstofflicher Nahrung in feinstoffliche Energie, das „Verdauungsfeuer“. Auf geistiger Ebene sorgt die Manipura-Energie als Samana-Vayu für das Aufarbeiten von Eindrücken, auf energetischer Ebene für das Umwandeln von Ida und Pingala-Energien zu Kundalini-Shakti: Das Erwachen der Kundalini ist zu einem großen Teil von der Energie in Manipura abhängig. Meditation auf Manipura Chakra führt zu einem tiefen Verstehen des eigenen Körpers; ein erwachtes Manipura Chakra lässt den Körper leuchtend und frei von Krankheit werden.

Sanskrit: mani = Juwel, leuchtend, edel, pura = Stadt, Ort
Lage: Sonnengeflecht
Farbe, Lotus: gelb (zehn Blätter)
Element: Feuer, in der Meditation kann ein hell loderndes Feuer im Bauchraum zur Reinigung und Stärkung visualisiert werden.
Mantra: RAM (Tonhöhe E)
Mantra: RAM (Tonhöhe E)
Mantra (alternativ): TARA
Solfeggio Frequenz: Zum Öffnen und Aktivieren des Nabel- oder Solarplexuschakra dient die Solfeggio Frequenz 528 Hz.
Zuordnung auf physischer Ebene: Pankreas, Solar Plexus[1], Verdauungssystem, Bauchspeicheldrüse, Leber.
Bevorzugte Schlafhaltung: Rücken
Sinnesebene: Sehsinn
Heilsteine: Citrin, Calcit und der gelbe Turmalin, Tigerauge, Pyritsonne
Ätherische Öle: Lavendel, Zitrone, Kamille, Citrus Bliss (doTERRA), Rosmarin, Pfeffer, Gewürznelke, Kampfer, Estragon, Koriander, Muskatellersalbei, Myrrhe, Oregano, Thymian, Zimt
Räuchern: Sandelholz, Süßholz, Cistrosen-Harz
Nelke: vertreibt negative Gedanken, Schwingungen und Gefühle, energetisierend, erleichtert das Loslassen alter Belastungen, macht für Neues empfänglich.
Bachblüten: Bachblüten Gruppe „Unsicherheit“
Bachblüten: Bachblüten Gruppe „Unsicherheit“
Bedeutung: Selbstwert, ausgeglichene Emotionen, gutes Bauchgefühl, Entscheidungsfähigkeit, innere Unabhängigkeit, Selbstermächtigung.
Blockade:Gefühlsschwankungen, Machtthemen, Kontrollzwang, Kummer, Entscheidungsprobleme, Abhängigkeiten.
Qualitäten: Manipura ist der Sitz der Tatkraft und der Willenskraft. Hier wurzeln Verantwortung, Identität, Macht, das Ego sowie Kampf, Wut und Aggression. Die Manipura-Ebene ist von Aktivität und Vitalität gekennzeichnet, in ihm wurzelt das Selbstwertgefühl und innere Kraft. Während die unteren beiden Chakras tamas-orientiert sind, steht Manipura im Zeichen des Rajas, der Aktivität, der Bewegung und Veränderung.
Entsprechungen: Manipura beeinflusst direkt das Verdauungssystem, Bauchspeicheldrüse, Leber und das Sonnengeflecht. Von den Sinnen wird dem Manipura Chakra der Sehsinn zugeordnet.

YOGA TECHNIKEN: Alle vorwärtsbeugenden Stellungen, der Drehsitz, aber auch rückwärts beugende Stellungen wie der Bogen und das Rad. Techniken zu Erweckung dieses Chakras sind die Magenkontraktionsübungen Uddiyana Bandha (Hochziehen des Bauches nach der Ausatmung), Agnisara Dhauti („Feuerreinigung“, Kann im Stehen oder im Sitzen praktiziert werden: leicht nach vor beugen und dabei auf den Oberschenkeln oder Knien abstützen, mit leeren Lunen den Bauch einziehen und ihn wieder nach vorne schnellen lassen), und Nauli Kriya. Auch Kapalabhati hat stark belebende Wirkung auf Manipura.

4. Chakra: HERZCHAKRA „Anahata“

Das vierte Chakra, das Herzchakra, befindet sich auf der Höhe des Herzens und umfasst den ganzen Brustraum, wobei sein Zentrum über der Thymusdrüse liegt. Das Herzchakra steht genau im Mittelpunkt des Chakrensystems. Es bildet die Verbindung zwischen den weltlichen und den spirituellen Ebenen, zwischen dir als Mensch und deiner Göttlichkeit. Ich bezeichne das Herz immer wieder gerne als eine der zwei großen „Antennen“ in das Feld göttlicher Intelligenz. (Die zweite Antenne ist die Zirbeldrüse) Das Herzchakra ist die Quelle selbstloser und bedingungsloser Liebe, Mitgefühl, Geborgenheit, Herzenswärme, Hingabe, Empathie und für das Erkennen der Schönheit hinter den Dingen.

Blockiert: Menschen mit momentan geschlossenem Herzchakra haben oftmals Angst zu fühlen, Angst ihre Trauer, Angst, Schmerz, Verletzlichkeit, Einsamkeit zu spüren. Da sie sich dem Fühlen verschlossen haben, fühlen sie auch keine Freude und es kann zu Depressionen kommen – dem Verzicht auf qualitative Wahrnehmung und die Weigerung, das Leben an sich heran zu lassen (?).
Die Welt erscheint oft lieblos und feindselig. Es erscheint unsagbar schwer sich selbst zu lieben, andere Wesen zu lieben oder gar Liebe annehmen zu können. Auf körperlicher Ebene kann es zu Herz- und Kreislauferkrankungen, zu Lungen- oder Hauterkrankungen kommen.
Eine der wichtigsten Praktiken, die dabei helfen können, das Herzchakra wieder zu öffnen, ist das Verzeihen.
Blockade: Lieblosigkeit, Kälte, Kontaktarmut, Vorwürfe, Vorurteile, Groll, Verbitterung, Streitigkeiten, Trauer.

Balanciert: Wenn sich dein Herzzentrum vollkommen öffnet erfährst du das Gefühl universaler, uneingeschränkter Liebe zu allen Wesen.

Sanskrit: ana = Atem, hata = Kraft
Lage: Brustmitte, Herz
Farbe, Lotus: grün oder rosa (zwölf Blätter)
Element: WIND, fühle in der Meditation Ausdehnung und Öffnung des Herzraumes; visualisiere einen kräftigen Wind, der dich durchweht und reinigt. Mantrameditation auch mit dem Mantra „SO HAM“
Mantra: YAM (Tonhöhe F)
Mantra (alternativ): ILA (I ber den Scheitel hineinziehen und in den Boden, L wie „lieb“ – es ist der obertonreichste Laut)
Probiere auch einmal aus, deine Aufmerksamkeit auf ein Zentrum unterhalb deiner Schulter zu fokussieren, das für die Weiblichkeit in dir steht. Dabei chante: LEILA
Nu fokussiere dich auf das Männliche in dir und dabei auf ein Zentrum unterhalb der rechten Schulter und chante dabei: LADA
Solfeggio Frequenz: 528 Hz (in manchen Quellen auch 639 Hz)
Zuordnung auf physischer Ebene: Herz, Thymusdrüse, Plexus Cardialis, Lunge, Atmungs-und Kreislaufsystem.
Schlafposition: linke Seite
Sinnesebene: Haut, Tastsinn
Heilsteine: Rosenquarz, Jade und Smaragd.
Ätherische Öle: Cistrose, Douglasie, Geranium, Iriswurzel, Magnolienblüte, Melisse, Mimose, Narzisse, Neroli, Rose, Rosengeranie, Tuberose, Jasmin, Magnolia, Lavendel, Melisse
Ayurveda: Basilikum/Tulsi „öffnet Herz und Geist“ und spendet die Energie der Liebe, es stärkt Glauben, Mitleid und Klarheit“[7], Cassia „öffnet das Herz und löst die Seele aus der Erstarrung und Verhärtung“
Lotussamen „öffnen das Herz-Chakra, öffnet den Geist und beruhigt unruhige Gedanken und Träume, verleihen spirituellen und materiellen Reichtum.“
Räuchern: Kardamom, Süßgras, Beifuß
Bachblüten: Bachblüten Gruppe „Überempfindsamkeit“

YOGA – TECHNIKEN:
Insbesondere der Fisch und die Kobra, weiters die Stellungen 2 und 4 aus dem Sonnengebet, der Drehsitz und der Pflug. Durch die aktivierende Wirkung auf das Kreislauf- und Atemsystem ist auch das Surya Namaskar (Sonnengruß oder Sonnengebet) als ganzes sehr empfehlenswert.
Empfehlenswert ist auch der Bienenton-Atem Bhramari.

5. Chakra: HALS- oder KEHLCHAKRA „Vishudda“

Das fünfte Halschakra befindet sich auf der Höhe des Kehlkopfes
Zentrales Thema des Halschakras sind die Kommunikation, Unabhängigkeit, Selbsbestimmung und kreativer Ausdruck. Ein geöffnetes und aktiviertes Halschakra zeigt sich in dem Zugang zur inneren Stimme, zu allen Ideen und Gedanken, die einem wachen Geist innewohnen. Gefühle und Inspirationen können – besonders auch durch Sprache und Stimme - ungehindert ausgedrückt und mit der Welt geteilt werden, ganz ohne Furcht vor Ablehnung oder Zurückweisung. „Für unsere Beziehungen heißt das, dass die Vishuddha-Energie uns hilft, durch Gespräche Harmonie in unsere Umwelt zu bringen. Das Vishuddha-Chakra steht für Bewusstseins-Qualitäten, die bewirken, dass sich der Mensch für die feinstoffliche Dimensionen öffnet und die Botschaften der inneren Stimme und geistige Inspiration empfangen werden können.“[1]

Blockiert: Ist das Halschakra aber blockiert, kann die gesamte Kommunikation und das Äußern von Ansichten, Ideen und Erkenntnissen gestört sein. Es entstehen Ängste vor Ablehnung durch andere Mitmenschen. Das kann sich in Scheu, Sprachblockaden äußern oder auch der Unfähigkeit anderen zuzuhören. Das Leben und Gefühle können nicht angenommen werden. Es entsteht Mißtrauen.
Oftmals fühlt man sich müde, antriebslos, unruhig, vergisst viel oder fühlt sich ideenlos.
Die Welt erscheint als ein feindlicher Ort an dem man statt Liebe und Offenheit Feindseligkeit, Gewalt oder Demütigung erwartet. Und – durch das Gesetz der Anziehung findet man sich dann auch mit den Früchten seiner Erwartungen konfrontiert.

Balanciert: „Das aktivierte Halschakra äußert sich in einer starken Kommunikationsfähigkeit, in der Fähigkeit, sich und andere zu verstehen, und sich gut und kreativ auszudrücken. Der Mensch mit einem aktivierten Vishuddha- Chakra ist sprachgewandt, hat eine schöne Stimme und geht mit seinen Worten sehr bewusst um, auch im Sinne der Wahrhaftigkeit. Bei einem vollständig geöffneten Halschakra werden Gefühle, Gedanken und innere Erkenntnisse ohne Furcht offen ausgedrückt. Man ist in der Lage, Schwächen ebenso wie Stärken zu zeigen. Ein aktives Halschakra befähigt den Menschen, zuzuhören. Er ist diskussionsfreudig und in der Lage, über seine Gefühle zu reden. Menschen mit einem ausgeglichenen Halschakra sind sehr kreativ und offen für Inspirationen.[2]
Für das BUCH selbst neu schreiben!!!

Bedeutung: „Vishuddha bedeutet Reinigung. Dieses Chakra hat die Kraft und Aufgabe, den Menschen von physischen und psychischen Giften zu befreien. So lange geistige Gifte wie Hass, Neid und Missgunst unseren Astralkörper belasten, können wir nicht zum Licht des Gottesbewusstseins gelangen. Das erwachte Vishuddha Chakra lässt den Menschen über die Polarität hinaus wachsen, sodass Gift und Nektar eins werden.“[3]

Nackenbereich: Im Nacken, also der hinteren Seite des Kehlchakras sitzt oft die Angst vor dem Versagen, die uns daran hindert, Risiken einzugehen und das zu erschaffen, wonach wir uns sehnen. Wenn wir aber bereit sind, Risiken einzugehen und unseren tiefsten Sehnsüchten folgen, also zum Beispiel einen neuen Beruf ergreifen, neue Kontakte knüpfen und dabei die Gefühl zulassen, die dabei entstehen, dann wird sich dieses Zentrum öffnen.

Der Mythos „Amrita“ und das Lalana-Chakra
Auf der Höhe des Vishuddha befindet sich im hinteren Rachenraum ein weiteres Chakra, das „Lalana“, das laut Überlieferung als Speicher für den in „Bindu“ (siehe Ajna-Chakra) gebildeten Nektar der Unsterblichkeit „Amrita“ dient. Amrita geht durch unser Leben im Feld der Polarität allmählich verloren. Dies wird symbolisiert als ein „nach unten Träufeln des Amrita, bis es schließlich ähnlich einem Tropfen Wasser auf der Herdplatte im Manipura-Chakra Verdampft. Durch dieses Verlorengehen von Amrita altert der Mensch.

Sanskrit: visuddha = sehr rein
Lage: Kehle
Farbe, Lotus: hellblau und türkis (sechzehn Blätter)
Element: ÄTHER, RAUM
Mantra:HAM (Tonhöhe G)
Mantra (alternativ): BUAGIR
Solfeggio Frequenz: 741 Hz
Zuordnung auf physischer Ebene: Kehlkopf, Stimmbänder, Schilddrüse, Plexus Pharyngealis
Die Schilddrüse produziert unter anderem das Hormon Thyroxin, das für Wachstum, Entwicklung und Nervenfunktion verantwortlich ist. Sie steuert den Energieverbrauch/Stoffwechsel und die Entwicklung des Körpers. Die Nebenschilddrüse steuert den Kalziumspiegel des Blutes. Kalzium gibt Knochen und Zähnen Festigkeit und spielt eine wichtige Rolle bei der Reizübertragung im Nervensystem.
Schlafposition: mehrfacher Lagenwechsel
Sinnesebene: Gehör
Heilsteine: Aquamarin, Calcedon, Larimar und Türkis
Ätherische Öle: Eukalyptus, Pfefferminze, Salbei, Air (doTERRA), Cajeput, Eukalyptus, Niaouli, Myrte, Grapefruit, Fenchel, Salbei, Ysop. Sanftes Einstreichen des Öls + Summen.
Räuchern: Kornblumen, Sandelholz, Minze, Tulsi
Bachblüten: Bachblüten Gruppe „Überbesorgtheit“

YOGA – TECHNIKEN: Übungen des Schulterstand-Zyklus sowie alle rückwärts beugenden Stellungen, sofern durch Zurücklegen des Kopfes der Vishuddha-Raum geöffnet wird. Weiters der Löwe und Nackenübungen.
Techniken zur Erweckung von Vishuddha sind alle Pranayamas (Atemtechniken), insbesondere wenn sie mit den Bandhas durchgeführt werden, Khechari Mudra (Zunge an den weichen Teil des Gaumens), Ujjayi Pranayama und Viparita Karani Mudra.

6. Chakra: STIRNCHAKRA – 3. AUGE „Ajna“

Das Ajna-Chakra liegt in der Kopfmitte im Bereich der Hypophyse und der Zirbeldrüse. Neben dem Herzen bezeichne ich die Zirbeldrüse gerne als die 2. Antenne in das Feld des Göttlichen Bewusstsein.
Die Themen des Ajna-Chakra sind Intuition, innere Weisheit, die innere Stimme, Neugierde, Phantasie, hellsichtige Vorahnungen und Wille.

Die Erweckung des Anja-Chakra ist ein wichtiges Ziel der meisten bewusstseinserweiternden, religiösen und mystischen Traditionen. „Ajna ist Sitz des vollkommen gereinigten Geistes, Zentrum der Weisheit und Erkenntnis. Hier wird das innere Loslösen von der Welt der Gegensätze, welches im Vishuddha Chakra begann, fortgesetzt und vollendet: Man dringt zur Einheit aller Dinge vor, erkennt die Einheit hinter allen Manifestationen des Seins.“[10]
 Der Punkt, auf den in vielen Meditationentechniken fokussiert wird, liegt zwischen den Augenbrauen an der Nasenwurzel. Er wird auch „Bhrumadhva“ oder „Drittes Auge“ genannt. (Im BUCH: Querverweis auf die Zirbeldrüse!)
In der christlichen Ikonographie werden Heilige und Engel oft mit einem Heiligenschein abgebildet – dies weist auf ein geöffnetes und aktives Ajna-Chakra hin.

Blockiert: Überlastung, Unkonzentriertheit, Verlustängste, Überbetonung des Verstandes, Gefühl der Bedeutungslosigkeit. Eine Weigerung Energie fließen zu lassen kann zu einer Blockade führen. Blockaden im Bereich des Stirnchakras können sich auch als diffuse Ängste, Wahnvorstellungen, Albträume, Stress oder Depressionen äußern oder als Kopfweh oder Migräne.
In einer energetischen Überversorgung des Stirnchakras drückt sich ein Bedürfnis nach Macht aus. Es gilt genügend inneren Abstand zu finden um zu sehen, dass ich diejenige bin, die sich den Aufgaben zu stellen hat, die ich mir setze. Den Mut aufzubringen, sich mit sich selbst zu konfrontieren. Erkenntnis verlangt Mut, Selbsterkenntnis verlangt nahezu Unerschrockenheit! 
Mit zunehmender Bewusstheit sind wir immer mehr in der Lage, uns von der subjektiven Wahrnehmung zu distanzieren und die Wahrheit, bzw. die symbolische Bedeutung einer Situation zu erkennen. Wer eine innere Haltung der Distanziertheit erlangt hat, besitzt damit ein Selbstwertgefühl, das so vollständig ist, dass äußere Einflüsse auf das Bewusstsein keine Wirkung haben.

Balanciert: „Ein geöffnetes Ajna Chakra bedeutet ein Öffnen des Geistes, der Erkenntnis und Intuition. Damit gehen geistige Qualitäten wie Wahrnehmung, Weisheit, Phantasie, Vorstellungskraft und Selbsterkenntnis einher. In Ajna Chakra wurzeln die übernatürlichen Fähigkeiten fortgeschrittener Yogis, der sechste Sinn ebenso wie Willenskraft und Unterscheidungsfähigkeit. Ajna wird auch das Guru-Chakra oder „Ort des Befehles“ genannt.“[11]

Der Bindu-Punkt:
Am oberen Teil des Hinterkopfes, etwas höher als das Ajna-Chakra liegt der Punkt „Bindu“ durch den – laut der klassischen vedischen Philosophie die Schöpfung in Erscheinung getreten ist. An diesem Punkt wird der Nektar der Unsterblichkeit „Amrita“ gebildet.
Sanskrit: a = als Vorsilbe benutzt bedeutet es „das Gegenteil von), jna = Erfahrung, Wissen, Erkenntnis
Lage: Mitte der Stirn
Farbe, Lotus: indigo und blau oder weiß (zwei Blätter)
Element; GEIST (Bewusstsein)
Mantra: OM (Tonhöhe A)
Mantra (alternativ): SSSAMP (P platzen lassen)
Solfeggio Frequenz: 852 Hz
Zuordnung auf phyischer Ebene: Gehirn, Hypophyse, Epiphyse
Schlafposition: variabel
Sinnesebene: Gehirn
Heilsteine: Amethyst und Lapislazuli. Fluorit wird gern auf das Stirnchakra gelegt, wenn Kopfschmerzen auf eine Blockade an dieser Stelle hinweisen.
Ätherische Öle: Anis, Eukalyptus citriodora, Kamille blau, Kurkuma, Limette, Citronellagras, Lorbeer, Melisse, Minze, Muskatellersalbei, Myrte, Sibirische Fichte, Verbena, Wacholder, Zitronengras. Anwendungs-Empfehlung: Zitronengras verdünnt in kreisender Bewegung auf das dritte Auge und am Hinterkopf (Höhe drittes Auge) einmassieren, sowie im Diffuser vernebeln.
Kopfmassage mit „Cosmic Crown“ von Yogana
Räuchern: Lavendelblüten (Angustifolia), Malvenblüten,
Dammarharz (canarium stictum): soll Hellsichtigkeit unterstützen und es erleichtern, mit Engeln in Kontakt zu treten.
Kalmuswurzel hat als Räucherung eine geistig aufhellende und stärkende Wirkung, in Tibet wird sie zur Steigerung der meditativen Konzentration verbrannt.
Mastix: Im Europäischen Okkultismus wurde Mastix zur Erweckung des zweiten Gesichts sowie zur Geisterbeschwörung verräuchert. Der Rauch stärkt unsere geistigen Kräfte, verfeinert und klärt unsere Ausstrahlung.
Mönchspfeffer Samen bewirkt eine ekstatische Verschmelzung mit der Ewigkeit und dem Göttlichen, schenkt Visionen von der wirklichen, himmlischen Welt, beschert paradiesische Wonnen, macht unsterblich, unbesiegbar, fördert die Kunst, Poesie und Kreativität, verleiht ewige Jugend und Gesundheit (Achtung: aphrodisierend für Frauen, bei Männern bewirken sie das Gegenteil)
Safran: Der Rauch sensibilisiert unsere Wahrnehmung für die feinstoffliche Welt und wirkt harmonisierend und aufbauend auf unser Gemüt. Safran wirkt Meditationsfördernd.
Steppenraute: „Der Rauch soll hellsichtig machen und berauschen“, die Steppenraute wird als „Pflanze der Wahrheit“ bezeichnet, fördert die DMT-Produktion der Zirbeldrüse.
Thymian wird “in Esoterikzirkeln zur Reinigung von Ritualräumen und zur Steigerung von Hellsichtigkeit verräuchert. Er wirkt bei allen seelischen Schwächezuständen, schenkt einen starken Willen und den Mut zur Tat.“
Weihrauch “beim Verräuchern schlägt Weihrauch eine Brücke von der materiellen zur spirituellen Welt. Er öffnet die Seele, vermittelt Verstehen für die Lebensgesetze und fördert die Meditation. Er ist einer der stärksten atmosphärischen Reiniger und gilt als besonders gut als begleitender Duft bei Gebet, Meditation und innerer Sammlung. Er reinigt unsere inneren Räume, die feinen Energiekanäle, um uns empfänglich für heilende kosmische Schwingungsmuster zu machen. Weihrauch ist außerdem ein sehr wirksames Anti-Stress Mittel
Ayurveda: Kampfer „vermehrt Prana, öffnet die Sinne, verleiht dem Geist Klarheit“
Süßholz: “nährt das Gehirn, vermehrt die kraniale und zerebrospinale Flüssigkeit und fördert Zufriedenheit und Harmonie.“
Bachblüten: Bachblüten Gruppe „Mangel an Interesse“

YOGA - TECHNIKEN:
Alle Umkehrhaltungen, insbesondere der Kopfstand sowie die Stellung des Kindes. Techniken, die Ajna erwecken, sind Tratak[21], Kapalabhati, Konzentration auf Ajna Chakra, Shambhavi Mudra, Augenübungen und Visualisationsübungen.

7. Chakra: KRONENCHAKRA „Sahasrara“

Das siebte und höchste Kronenchakra befindet sich oberhalb des Kopfes, direkt über der Schädelkrone außerhalb des Körpers und öffnet sich nach oben. Es verbindet den Menschen mit dem Universum, Sphären und anderen Welten.
Es repräsentiert den höchsten Zustand kosmischen Bewusstseins, die Verwirklichung des ewigen universellen Selbst.
Zentrale Themen des Kronenchakras sind Erleuchtung, Spiritualität und Transzendenz.

Blockiert: Ist das Kronenchakra gestört oder blockiert, leiden Menschen oft unter vernebeltem Denken, Weltschmerz, Einsamkeit, innerer Leere, Erschöpfungszuständen, Depressionen und Sinnverlust. Ziellosigkeit, Weltschmerz, Verzweiflung, Stress, Angst vor Krankheit und Tod, Gefühl der Sinnlosigkeit.

Balanciert: Ist das Kronenchakra geöffnet und aktiviert, hat der Mensch die Möglichkeit, die Welt auf bestimmte intuitive Art und Weise in Form von hellseherischen Fähigkeiten oder geheimnisvollen Vorahnungen zu erleben. Mediale Fähigkeiten. Man fühlt sich auf allen Ebenen verbunden mit allem Sein, vollkommen und in höchstem Frieden und der allumfassenden Liebe.
 
Sanskrit: sahas = Macht, Stärke, rara (?) gemeinsam. Sahasrara = tausend
Lage: Scheitel und darüber hinaus
Farbe, Lotus:v iolett, weiß, gold (1000-blättriger Lotus)
Mantra: (OM, Tonhöhe B – STILLE
Mantra, (alternativ): ACHARATA (R rollen)
Solfeggio Frequenz: 963 Hz
Element: Alles und Nichts. “Wenn Kundalini-Shakti dieses Chakra erreicht, so hat man die Welt der Gegensätze und die Welt der Elemente überschritten. Hier regiert das reine, das kosmische Bewusstsein.“
Heilsteine: Bergkristall, Diamant
Ätherische Öle: Lavendel vera, Minze, Myrrhe, Narde, Rosenholz, Sandelholz, Veilchenblätter, Rose, Johanniskraut, Olibanum, Ysop, Weihrauch. Anwendungsempfehlung: ein Tropfen Weihrauch unter die Zunge.
Räuchern: Weißer Olibanum, Jasminblüten
Ayurveda: Brahmi „wird von den Yogis als meditationsförderndes Mittel gebraucht und hilft das Kronenchakra zu wecken und die rechte und linke Gehirnhälfte auszugleichen“[25]
Bachblüten: Bachblüten Gruppe „Einsamkeit“
Zuordnung auf physischer Ebene: Epiphyse (Zirbeldrüse), Hypophyse bzw. jenseits aller physischen Entsprechungen.

YOGA – TECHNIKEN: Alle Umkehrhaltungen, insbesondere der Kopfstand sowie die Stellung des Kindes. Techniken, die Ajna erwecken, sind Tratak, Kapalabhati, Konzentration auf Ajna Chakra, Shambhavi Mudra, Augenübungen und Visualisationsübungen.

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