Dorf bilden in Südfrankreich
Zusammenarbeit Selbstversorgung, Gesundheit, Zukunftsprojekte mit erleichtertem Einstieg für Praktiker in ihre Auswanderungsträume
Ziel des Projekts
Menschen, die von Selbstversorgung, Auswandern und Erde- und Mensch-Heilungsprojekt träumen, können sich hier vor Ort mit uns zusammenschließen. Wir sind schon 10 Jahre vorausgegangen. Wir laden ein, eine oder zwei Wochen unser Haus zu mieten (dieses Haus steht auch zum Verkauf) und ihrem Traum eine reelle Erfahrung zu geben. Vor dem Aufenthalt sprechen wir ab, wie genau diese Erfahrung aussehen soll. Unser Traumziel ist es, Menschen zu finden, die sich uns anschliessen, die eigenständig in der Nähe wohnen, die mit uns in der einen oder anderen Form wirtschaften, um ein echtes, wahres und gutes Miteinander zusammen aufzubauen. Jeder für sich und zusammen, im Vertrauen und zuverlässig. Letztendlich ein Dorf zusammen bilden.
Prolog
Heute scheint die Sonne, genug Strom um mit dem Abbruchhammer den Fels abzustemmen. Das letzte Hochwasser hat wieder wertvollen Humus im Garten abgeschwemmt. Nun sollen in Zukunft die Wassermassen ausserhalb vorbeifließen. Monotone Arbeit. Zeit für Gedanken. In 30 Jahren werden wir hier nicht mehr wirken. Wenn niemand hier weiter macht, werden unser Wissen, unser Know-How, unsere selektierten Gemüsesorten, unsere Bibliothek mit uns gehen . Der Eichenwald wird sich wieder etablieren und die jetzt immer zahlreicher werdenden Schmetterlinge verschwinden, weil in diesem Wald kaum etwas blüht.Wie gestalten wir Zukunft?
Transformation
Auf Erden steht vieles Kopf und wir wollen doch das Wahre, Echte und Gute. Uns kommt die Raupe in den Sinn, die sich zum Schmetterling transformiert. Sie frisst sich voll, dann zieht sie sich zurück, um zum mehr ätherischen Schmetterling zu werden. Ein Prozess, für den es Vertrauen, Mut und Leidensfähigkeit braucht. Diese Transformation durchleben und erschaffen wir alle hier im Irdischen. Durch Bilder und Worte am Computer können wir diesen Prozess nicht ersetzen.Erreichtes
Wir haben uns 2014 aufgemacht, 12 ha wunderschönes Land in Les Landes in Frankreich gekauft, 100 km entfernt von Pyrenäen und Atlantik. Hügelig, Wiesen, Acker, Wald, Bächlein, Quellen. Weit über 50 % Selbstversorgung. Wir haben eigenen Solarstrom, eigene ganzjährige Giesswasserversorgung , eigene Brennholz- und Bauholzversorgung, eigenes Saatgut. Es gibt Hühner, zwei Hunde und überall Blumen. 200 Obstbäume, über 150 Beerensträucher, hunderte von Blütenpflanzen und einen 1500 m2 grossen Kräuter- und Gemüsegarten. 2021 haben wir den offiziellen Naturschutzverein Hummelheim gegründet. Die Biodiversität steigt jedes Jahr. Ganz besonders freuen wir uns über die vielen Schmetterlinge, Wildbienen, Wiedehopf, Schwarzspecht, Eisvogel, Salamander und Libellen.Realität
Die Realität ist anders als die Vorstellung im Internet. In der Realität sind die Farben weniger kräftig. Auch gibt es keinen Zoom, keinen ausgewählten Bildausschnitt und auch keine Musik, die mich zur Schönheit mit guten Emotionen hinführen. Das muss ich alles in Selbstverantwortung tun, die Schönheit mit guten Emotionen entdecken, wahrnehmen und fühlen. In der Realität ist mein Körper voll involviert. Es gibt Hitze, Kälte, Feuchtigkeit, Schmerzen von der Beanspruchung und Mücken und Zecken. In der Realität stosse ich ständig an Grenzen und auf Schwierigkeiten. Es gibt Dinge, die ich beeinflussen kann, wo ich lernen kann, das Richtige zur rechten Zeit zu tun. Und es gibt anderes, das ich lernen muss zu akzeptieren. Es gibt Jahre, da ist es im Januar schon Frühling und die Obstbäume blühen. Dann kommt im April der Frost und viele Früchte sind weg. Dieses Jahr hatten wir keinen Frost und die Beeren und Früchte haben zahlreich angesetzt. Aber es kam der Hagel. Die Aepfel zertrommelt, die Beeren kaputt, der frisch angepflanzte Gemüsegarten zerfranst und überschwemmt. Kaum mit diesem Rückschlag zurechtgekommen, wurden wir von den nächsten Notwendigkeiten überholt. Denn es wächst überall, also mähen, die Erdbeeren vom Unkraut befreien, pflanzen, Kompost sieben, topfen, alles gleichzeitig. . Ach ja, und vergessen habe ich all die Fressfeinde: Schnecken, Mäuse, Ratten, Vögel, alle wollen auch und nutzen jede Chance. Die nächste Herausforderung: Die Partnerschaft und die eigenen Grenzen. Wir sind immer wir zwei hier auf dem Gelände. Ich fühle mich nicht gut. Das ist wegen Dir, Du nervst mich, dominierst mich oder bin ichs ? Und es stellt sich die Frage, wer bin ich und wer bist Du ? Und wie gehe ich mit Dir und mit mir um ? Dann gibt es noch die Finanzen, die Renovation und das Wirken nach Aussen. 2024 haben wir einen solidarischen Tag für elektrohypersensible Menschen organisiert , wo Betroffene ihre Umwelt informieren, welchen Einfluss die künstliche elektromagnetische Strahlung auf Gesundheit und Natur haben.Wir
Eva und Dietmar. Wir sind beide hartnäckig, kreativ und setzen um. Wir ergänzen uns und sind gemeinsam mehr als die Summe als Einzelpersonen.Eva: Von Aussen betrachtet, von der Lebenserfahrung und spirituell gesehen, eine gereifte Frau, die frisch und bescheiden geblieben ist. Und genauer hingeschaut, viel Tiefe oder wie ein grosser vielverzweigter Baum. Lebenslang war ich Schmerzpatientin. Das hat mich einiges über Gesundheit gelehrt. Aufgewachsen und Jahre lang in Basel. Hintergrund Künstler, Menschen aus aller Welt, Friedensbewegung, Frauenbewegung, soziales Engagement, psychologische Körpertherapien. Lernen und mich weiterentwickeln war für mich immer wichtig sowie die Fragen. Wer bin ich, was soll das alles, wie ist alles im grossen Ganzen zu verstehen, wo geht es hin ? Ich gehöre zu den 5 % der Menschheit, die linksaugendominant sind, die auf die Welt mit dem anderen Auge, also aus einer anderen Richtung schauen als die dominante Mehrheit. Das heisst, ich bin es gewohnt zu irritieren, weil ich sehe, was andere nicht sehen.
Sekretärin am Jugendamt, Textil- und Werklehrerin, Hundetrainerin nach Turid Rugaas, Gründung Verein Hörhunde, Cranio-Sacral-Therapeutin, derzeit in Ausbildung MFT (Mental Feld Techniken), ART (Autonomer Regulations Test), PK (Psycho Kynesiologie), der Lichtkörper, die 7 Ursachen für Krankheit, chronische Krankheiten sind heilbar und der uns umgebende künstliche Elektrosmog ist kein Freund.
Dietmar: Wer kann von sich behaupten, alles richtig zu machen, gemacht zu haben?
Ich bin sicher nicht fehlerlos. Zwar nicht mit Leichtigkeit, bemühe ich mich um Besserung, wenn mir jemand den Spiegel vor Augen hält.
Zu meinen positiv herausragenden Eigenschaften würde ich folgendes sagen. Ich habe Durchhaltevermögen, Freiheit ist mir teuer, doch ich kann auch mit ihr umgehen, die Liebe zum Lebendigen, dem Leben, speziell zu den Pflanzen.
Geprägt vom Biogarten meiner Eltern, habe ich als Jugendlicher einen Biogarten mit Bienen und Hühnern mit Freude bebaut.
Mein Fachabitur hat mich nicht abgehalten, aus innerer Überzeugung mich “nur“ verschiedenen Handwerken beruflich zu widmen.
Mit 30 dann die Selbständigkeit als Gartenbaunehmer. 25 Jahre Erfolg und Erfahrung. Nun im Projekt täglich unermüdlich im Einsatz.
Die innere Stimme, Verbundenheit zur Schöpfung, hat mir weder ein bequemes noch einfaches Leben beschert, aber ein erfülltes Leben .
Ich erfahre täglich, ich bin am richtigen Platz, bestätigt durch die globalen Entwicklungen und Erkenntnisse, die am Anfang meines Weges, den mein innerer Ruf mir vorgab, kaum erkennbar waren, auch nicht für mich.
Veränderung fängt zwar bei mir im Inneren an, doch alleine ändere ich die Welt nur wenig.
Wenn aus einem mehrere und dann viele, dann sogar alle werden, davon träume ich.
Wir träumen von einer liebevollen, friedlichen und nachhaltigen Welt.
Hier in unserer Gemeinde, ein Dorf mit 185 Einwohnern wäre es möglich, nach und nach ein Dorf zu bilden. Unser Haus und andere stehen zum Verkauf.
Für Dich
Wir bieten Dir die Möglichkeit, unser Projekt kennenzulernen und zu unterstützen. Du mietest Dich in unserem Haus für eine oder zwei Wochen ein und schaust Dich bei uns um. Nach Wahl kannst Du mitanpacken. Was Du hier gerne tun möchtest, klären wir zusammen im voraus. Bei Interesse melde Dich bitte per email unter hummelheim@posteo.deDie Bilder sind von uns fotografiert





Das Projekt sucht
- Menschen, die selbständig und auf eigenen Füssen stehen, die ins Handeln kommen wollen, die sich und die Gesellschaft entwickeln wollen. Zusammenarbeit, Austausch, einander helfen und unterstützen, Vertrauen aufbauen, jeder für sich und zusammen. Einverständnis, auf unserem Gelände auf das Handy zu verzichten
Das Projekt bietet
- Die Möglichkeit, ein Projekt genauer mit all seinen Facetten kennenzulernen. Wir sind integriert, kennen uns aus, haben die Sprachkenntnisse und schon einiges geschafft. Neuankömmlinge können davon profitieren. Aktuell die Möglichkeit, mit dem Kauf unseres Hauses sich eine eigene Existenz aufzubauen. (Das Haus kann leicht zu zwei Wohnungen ausgebaut werden für Ferienvermietung. Gute Chancen, weil Kurort in der Nähe.)
Beteiligte
Bisher macht nur die Projektleitung mit.