Karin Neumeyergepostet am: 23 février 2024

Permakultur ohne Garten

Was ist möglich auf Terasse, Balkon & Co ?

Do it yourself

Du möchtest Permakultur anwenden, hast aber keinen Garten? Kein Problem - es geht auch ohne! Permakultur ist tatsächlich fast überall möglich. Sie kann - etwas eingeschränkt - auch ohne eigenen Garten gelebt werden. Wenn du einen Balkon hast, ein sonniges Fensterbänkchen, eine Terasse, einen Wintergarten oder eine geeignete Hauswand - dann kann es schon losgehen!

Die Herausforderung: Alle Permakultur-Planungs-Grundsätze auf wenigen Kubikmetern Raum zum Einsatz zu bringen: den knappen Platz intelligent und beziehungsreich zu nutzen.

Möglichst kleine Kreisläufe zu schließen. Energieeffizient zu planen. Ressourcen zu finden. Biologische Mitarbeiter einzusetzen. Intensive Systeme zusammen zu stellen. Zu stapeln. Und eine Wildniszone einzufügen. (Regen-)Wasser-Management, optimale Verwertung von Küchenabfällen, Anbau von Essbarem und Stabilisierung des jungen Ökosystems werden ebenso im Zentrum der Überlegungen stehen wie die Gestaltung des Raumes für Arbeiten, Spielen und Ruhen im Freien.

Nicht zu vergessen sind die Vorgaben der HausbesitzerInnen und die Grenzen der Belastbarkeit – im wörtlichen Sinn (Statik, also Kilopond pro Quadratmeter), aber auch im sozialen.

Jeder Balkon hat verschiedene Standorte: sonnige und schattige, windige und geschützte, hellere und dunklere, heiße und weniger heiße. Besonders extreme Standorte sind die außen am Geländer hängenden Balkonkästen auf der Südseite bzw. auf der Windseite. Der Witterung etwas weniger ausgesetzt sind innen am Geländer hängende Kästen. Wieder anders ergeht es Pflanzen in Gefäßen, die auf dem Balkonboden stehen – entweder vorne beim Geländer oder hinten an der Wand.

So - jetzt kann's losgehen!

Alles, was du brauchst, sind entweder die üblichen Töpfe, oder Kübel, Holzkisten und Säcke bis hin zu Bäckerkisten, Mauertrögen und sogar alte Badewannen. Bei uns ums Eck in der Siedlung steht so eine alte Badewanne - bepflanzt mit Kräutern und Blumen. Wer einen alten Koffer oder alte Schuhe oder Stiefel rumstehen hat, kann sogar diese benutzen.

Bevor die Behältnisse mit Erde befüllt werden - die Erde bitte nicht aus dem Baumarkt, sondern vom Bio-Bauernhof oder Biogärtner -, müssen unten Löcher reingemacht und eine Schicht aus Kies oder alternativ Blähtonkugeln (weil leichter) gelegt werden. Darauf kommt eine Schickt Vlies. Nun kommt die Pflanzenerde drauf.
Als Pflanzerde eignet sich z.B. Maulwurfserde aus der ungespritzten Grünanlage.
Die meisten Kräuter und Wildblumen bevorzugen magere Erde und mögen keine Stickstoffdüngung. Die Nährstoffergänzung erfolgt mit Grasschnitt-Mulch und evtl. Wurmkompost.

Welche Erde für welche Pflanzen?

Oregano, Thymian, Rosmarin, Salbei, Majoran, Melisse etc. sind mediterrane Kräuter und brauchen volle Sonne, dafür keinen Dünger. Für sie empfiehlt sich magere Erde oder ein Gemisch aus Erde und Quarzsand.

Dünger brauchen dafür Pflanzen wie Tomaten, Gurken, Kartoffeln, Paprika, Zucchini, Melanzani, Kürbis, Sellerie, Chilli, Basilikum, Petersilie und Schnittlauch. Hier kann man auch Hornspäne in die Erde mischen. Ein geeigneter Dünger wäre hier z.B. Brennesseljauche. (erklären? --> GU S. 114)

Aussäen - drinnen oder draußen?

Mediterrane Pflanzen wie Tomaten oder Paprika kann man schon ab Mitte Februar in Innenräumen vorziehen. Zucchini und Kürbis dann im April. Jede Sorte getrennt im Topf ansäen und die Erde vorsichtig drüber zerbröseln oder ein Sieb verwenden. Wichtig - die Töpfe beschriften, damit man später, wenn sie der Sproß zeigt, dann weiß was drin ist! :-) Gießen nur mit einer feinen Brause. An warmen Tagen im März oder April kann man die Pflanzen zum Abhärten tagsüber nach draussen stellen.

Sorten wie Radieschen, Erben, Karotten und Bohnen mögen einerseits das Umsetzen nicht und entwickeln sich andrerseits so schnell, dass man sie - wenn es warm genug ist - gleich draussen ansetzen kann.

Wie geht die Aufzucht von

Tomaten
Die Samen etwa Mitte Februar in einem Anzuchttopf auf z.B. einer Fensterbank ansäen. Wenn der Spross größer wird, in einen größeren Topf mit geeigenter Erde und Dünger umsetzen. Erst nach den Eisheiligen im Mai an einer sonnigen Stelle rausstellen! Tomaten können in Töpfen, Blumenkästen, in Hängeampeln (platzsparend!) und sogar kopfüber angebaut werden.

Kohl
Sammenkörner im Topf aussäen und dann ins Beet übersiedeln. Fast alle Kohlarten brauchen viele Nährstoffe - Kompost und Hornspäne unter die Erde mischen und später zusätzlich düngen. Genügend Platz einplanen!

Kartoffeln
Saat- oder Pflanzkartoffeln in Holzkisten oder Pappkartons drei Wochen an einem kühlen und hellen Ort keimen lassen. Frühe Sorten Anfang bis Mitte April, spätere Sorten Anfang bis Mitte Mai. Dann in einem breiten und hohen Gefäß (Kübel, Fass, Jutesack) etwa 20 cm nährstoffreiche Erde einfüllen. Die Knollen darin auslegen und mit Erde bedecken. Erde immer wieder auffüllen und Kartoffeln ernten.

Salat
Salate können nahezu das ganze Jahr über ausgesät werden - ausser im Winter natürlich... In der Übergangszeit im Frühling und Herbst die Pflanzen am Besten mit Folie oder Vlies abdecken. Bei Schnitt- und Pflücksalaten nimmt man zur Ernte immer die äußersten Blätter ab, im Inneren wachsen immer neue nach. Kopfsalat dagegen erntet man im Ganzen.

Sprossen und Keimen
Kresse & Co kann das ganze Jahr über in Sprossen- oder Keimgläserin in Innenräumen gezogen werden. Die Samen von Gemüsesorten, Hülsenfrüchten oder Getreide erst 8-12 Stunden quellen lassen. Dann im schräg gestellten Glas zweimal täglich einweichen. Nach einigen Tagen - je nach Sorte - ernten.

Knoblauch
Die Zehen zum Vorziehen im Dezember oder Jänner einzeln in Töpfchen mit Aussaaterde geben, dort 5m tief in die Erde drücken. An einen warmen und hellen Ort stellen. Ende März/Anfang April in ein größeres Gefäß mit Abzugslöchern nach draussen umsetzen. Knoblauch mag es warm, sonnig und nicht zu nährstoffreich. Die geernteten Knollen umgehend trocknen!

Im Anschluss einige zumeist mehrjährige und winterharte Kräutergemeinschaften für typische Balkonstandorte. Prioritäten müssen Sie allerdings selbst setzen, also entscheiden, welche Pflanzen Ihnen am wichtigsten sind und auf welche sie aus Platzgründen verzichten müssen.
Die Vorschläge enthalten auch giftige Pflanzen, und die meisten von ihnen bekommen Bienenbesuch!

Frühlingskasten 1: Essbare Frühlingswildkräuter

Sonnig bis halbsonnig, niedrig wachsend, Im Frühling außen oder innen auf dem Balkongeländer
oder außen auf dem Fensterbrett hängend, vor dem Sommer in den (Halb)Schatten geben.

Bärlauch, Allium ursinum
Gänseblümchen, Bellis perennis
Gundelrebe, Glechoma hederaceum
Hirtentäschelkraut, Capsella bursa-pastoris
Löwenzahn, Taraxacum officinale
Pimpinelle, Sanguisorba minor
Schafgarbe, Achillea millefolium
Spitzwegerich, Plantago lanceolata
Taubnessel, Lamium sp.
Vogelmiere, Stellaria media
Walderdbeere, Fragaria vesca

 Frühlingskasten 2: Heimische Frühlingsblumen

„Wildniszone“
Sonnig bis halbsonnig, niedrig wachsend, Im Frühling außen oder innen am Balkongeländer oder am Fensterbrett hängend, vor dem Sommer in den Halbschatten geben.

Ackerstiefmütterchen, Viola tricolor
Blaustern, Scilla bifolia
Buschwindröschen, Anemone nemorosa
Frühlingsknotenbl., Leucojum vernum
Gelbstern, Gagea lutea
Goldnessel, Lamium galeobdolon
Huflattich, Tussilago farfara
Immergrün, Vinca sp.
Kriechender Günsel, Ajuga reptans
Lungenkraut, Pulmonaria officinalis
Scharbockskraut, Ranunculus ficaria
Schlüsselblumen, Primula sp.
Schneeglöckchen, Galanthus nivalis
Sternmiere, Stellaria holostea
Traubenhyazinthe, Muscari sp
Veilchenarten, Viola sp.
Vergissmeinnicht, Myosotis sylvatica

Auf heimische Wildformen achten!

Schmetterlingskräuter und -blumen für alle Jahreszeiten

Sonnig bis halbsonnig, höher wachsend. Im Kübel oder Trog auf dem Balkonboden

Wildkräuter/blumen: „Wildniszone“

Breitblättrige Glockenblume, Campanula latifolia
Dost, Origanum vulgare
Gelbe Skabiose, Scabiosa ochroleuca
Gemeine Goldrute, Solidago virgaurea
Heilziest, Stachys officinalis
Karthäusernelke, Dianthus carthusianorum
Lichtnelke, Melandrium album
Nachtviole, Hesperis matronalis
Natterkopf, Echium vulgare
Ochsenauge, Buphthalmum salicifolium
Rotklee, Trifolium pratense
Seifenkraut, Saponaria officinalis
Taubenskabiose, Scabiosa columbaria
Teufelsabbiss, Succisa pratensis
Veilchen, Viola sp.
Wasserdost, Eupatorium cannabinum
Weißklee, Trifolium repens
Wiesenflockenblume, Centaurea jacea
Wiesenknopfblume, Knautia arvensis
Wilde Karde, Dipsacus sylvestris
Wirbeldost, Clinopodium vulgare

Gartenblumen/kräuter:

Bartnelke, Dianthus barbatus
Fuchsie, Fuchsia sp.
Herbstastern, Aster novi-belgii
Hyazinthe, Hyazinthus orientalis
Kapuzinerkresse, Tropaeolum majus
Leberbalsam, Ageratum sp.
Phlox, Phlox paniculata
Salbei, Salvia officinalis
Silberblatt, Lunaria annua
Sommeraster, Callistephus sinensis
Tagetes, Tagetes patula
Verbene, Verbena sp.
Wandelröschen, Lantana camara
Wunderblume, Mirabilis jalapa
Ysop, Hyssopus officinalis
Ziertabak, Nicotiana alata
Zinnie, Zinnia elegans

 Raupenfutterpflanzen

„Wildniszone“
Sonnig bis halbsonnig, meist höher wachsend. Kübel oder Trog auf dem Balkonboden

Wildblumen

Blutweiderich, Lythrum salicaria
Breitwegerich, Plantago major
Braunwurz, Scrophularia sp.
Dill, Anethum graveolens
Fetthennen, Sedum sp.
Fingerkraut, Poentilla sp.
Gewürzfenchel, Foeniculum vulgare
Goldlack, Cheiranthus cheirii
Hopfenklee, Medicago lupulina
Hornklee, Lotus corniculatus
Hufeisenklee, Hippocrepis comosa
Königskerzen, Verbascum sp.
Kümmel, Carum carvi
Labkraut, Galium sp.
Mädesüß, Filipendula ulmaria
Moschusmalve, Malva moschata
Quendel, Thymus serpyllum
Rosenmalve, Malva alcea
Skabiosen, Scabiosa sp.
Teufelsabbiss, Succisa pratensis
Walderdbeere, Fragaria vesca
Weidenröschen, Epilobium sp.
Wegmalve, Malva sylvestris
Wicken, Vicia sp.
Wilde Möhre, Daucus carota
Wilde Möhre, Daucus carota
Winden, Convolvulus sp.
Ziest-Arten, Stachys sp.

In einem eigenen Pflanzgefäß:
Brennnessel – die wichtigste Raupenfutterpflanze!

Pelargonien-Ersatz-Kasten 1

Mittelmeer-Gewürz- und Heilkräuter
Sonnig bis halbsonnig, niedrig wachsend, außen oder innen am Balkongeländer oder am Fensterbrett hängend

Andorn, Marrubium vulgare
Basilikum, Ocimum basilicum
Bergbohnenkraut, Satureja montana
Bohnenkraut, Satureja hortensis
Currykraut, Helichrysum angustifolium
Eisenkraut, Verbena officinalis
Griech. Bergminze, Calamintha nepeta
Heiligenkraut, Santolina chamaecyparissium
Kret. Oregano, Origanum vulgare heracleoticum
Lavendel, Lavandula officinalis
Majoran, Majorana hortensis
Römische Kamille, Anthemis nobilis
Rosmarin, Rosmarinus officinalis
Salbei, Salvia officinalis
Schnittknoblauch, Allium ramosum
Thymian, Thymus vulgaris
Ysop, Hyssopus officinalis
Zitronenmelisse, Melissa officinalis
Zitronenthymian, Thymus sp.

Pelargonien-Ersatz-Kasten 2

Heimische Wildkräuter und Wildblumen
„Wildniszone“
Sonnig bis halbsonnig, meist niedrig wachsend, außen oder innen am Balkongeländer oder am Fensterbrett hängend

Ackergauchheil, Anagallis arvensis
Ackerhundskamille, Anthemis arvensis
Ackerstiefmütterchen, Viola tricolor
Büschelnelke, Dianthus armeria
Färberkamille, Anthemis tinctoria
Gelbe Skabiose, Scabiosa ochroleuca
Hasenklee, Trifolium arvense
Hauswurz, Sempervivum sp.
Heidenelke, Dianthus deltoides
Herbstlöwenzahn, Leontodon autumnale
Hopfenklee, Medicago lupulina
Karthäusernelke, Dianthus carthusianorum
Klatschmohn, Papaver rhoeas
Kugelblume, Globularia elongata
Pimpinelle, Sanguisorba minor
Pfingstnelke, Dianthus gratianopolitanus
Quendel, Thymus serpyllum
Rundblättrige Glockenblume, Campanula rotundifolia
Schafgarbe, Achillea millefolium
Silberfingerkraut, Potentilla argentea
Taubenkropfleimkraut, Silene vulgaris
Tausendguldenkraut, Centaurium minus
Venuskamm, Scanix pecten veneris
Walderdbeere, Fragaria vesca
Wiesensalbei, Salvia pratensis
Weidenröschen, kleinblütiges, Epilobium parviflorum
Weißklee, Trifolium repens
Zittergras, Briza media
Zypressenwolfsmilch, Euphorbia cyp.

Duftende Kräuter- und Blumen-Kiste

Sonnig bis halbsonnig, niedrig und höher wachsend, Kübel oder Trog auf dem Balkonboden

Ananassalbei, Mandarinensalbei, Salvia sp.
Braune Minze, Mentha gentilis
Currykraut, Helychrysum angustifolium
Duftpelargonien, Pelargonium sp.
Dufttagetes, Tagetes patula
Eberraute, Artemisia abrotanum
Griech. Bergminze, Calamintha nepeta
Grüne Minze, Menta spicata
Heiligenkraut, Santolina chamaecyparissium
Heiliges Basilikum, Ocimum sanctum
Kampfer-Eberraute, Artemisia campheri
Katzenmelisse, Nepeta cataria citriodora
Lavendel, Lavandula angustifolia
Nachtviole, Hesperis matronalis
Pfefferminze, Mentha x piperita
Pfingstnelke, Dianthus grationopolitanus
Poleiminze, Mentha pulegium
Quendel, Thymus serpyllum
Römische Kamille, Anthemis nobilis
Rosmarin, Rosmarinus officinalis
Virgin. Bergminze, Pycnanthemum pilosum
Ysop, Hyssopus officinalis
Zitronenmelisse, Melissa officinalis
Zitronenverbena, Aloysia triphylla

(Fast) Schattiger Kräuter- und Blumen-Kasten

„Wildniszone“
Für den Nord- und Ostbalkon, niedrig wachsend, außen oder innen am Balkongeländer oder am Fensterbrett hängend

Ackerstiefmütterchen, Viola tricolor
Bärlauch, Allium ursinum
Braunelle, Prunella vulgaris
Efeu, Hedera helix
Frauenmantel, Alchemilla vulgaris
Gänseblümchen, Bellis perennis
Goldnessel, Lamium galeobdolon
Gundelrebe, Glechoma hederaceum
Immergrün, Vinca minor
Kriech. Günsel, Ajuga reptans
Lungenkraut, Pulmonaria officinalis
Maiglöckchen, Convallaria majalis
Pfennigkraut, Lysimachia nummularia
Ruprechtskraut, Geranium robertianum
Sauerampfer, Rumex acetosa
Schöllkraut, Chelidonium majus
Weiße Taubnessel, Lamium album

Sonnige Würz- und Heilkräuter-Kiste

Höher wachsend, sonnig bis halbschattig. Kübel oder Trog auf dem Balkonboden

Ein- und Zweijährige

Borretsch, Borago officinalis
Buchweizen, Fagopyrum esculentum
Brotklee, Trigonella coerulea
Echte Kamille, Chamomilla recutita
Gartenkresse, Lepidium sativum
Kerbel, Anthriscus cerefolium
Koriander, Coriandrum sativum
Lein, Linum usitatissimum
Petersilie, Petroselinum crispum
Schwarzkümmel, Nigella sativa
Ringelblume, Calendula officinalis
Rukola, Eruca sativa
Senf, Sinapis alba
Teemalve, Malva sylvestris ssp. mauritiana

Mehrjährige

Arnika, Arnica montana
Braune Minze, Mentha gentilis
Dost, Origanum vulgare
Eberraute, Artemisia abrotanum
Echinacea, Echinacea purpurea
Eisenkraut, Verbena officinalis
Gewürzfenchel, Foeniculum vulgare
Goldmelisse, Monarda didyma
Goldrute, Solidago virgaurea
Grüne Minze, Mentha spicata
Herzgespann, Leonurus cardiaca
Johanniskraut, Hypericum perforatum
Katzenmelisse, Nepeta catarai ssp. Citriodora
Mehrjährige Rauke, Diplotaxis tenuifolia
Pfefferkraut, Monarda fistulosa
Pfefferminze, Mentha x piperita
Mj. Rauke, Diplotaxis tenuifolia
Russ. Estragon, Artemisia dracunculus
Schlangenknoblauch, Allium sativumssp. oriophiorum
Schnittlauch, Allium schoenoprasum
Winterheckezwiebel, Allium fistulosum
Zitronenmelisse, Melissa officinalis
Zitronenverbena, Aloysia triphylla
Zuckerblatt, Stevia rebaudiana

Sumpfiger Trog: Wildkräuter und -blumen

„Wildniszone“
Höher wachsend, sonnig bis halbschattig, im Kübel oder Trog auf dem Balkonboden

Bachminze, Mentha aquatica
Bitteres Schaumkraut, Nasturtium amarum
Blutweiderich, Lythrum salicaria
Brunnenkresse, Nasturtium officinale
Gilbweiderich, Lysimachia vulgaris
Großer Wiesenknopf, Sanguisorba major
Kalmus, Acorus calamus
Kuckuckslichtnelke, Lychnis flos-cuculi
Mädesüß, Filipendula ulmaria
Pfennigkraut, Lysimachia nummularia
Sauerampfer, Rumex acetosa
Scharbockskraut, Ranunculuis ficaria
Sibir. Schwertlilie, Iris sibirica
Sumpfschafgarbe, Achillea ptarmica
Sumpfschwertlilie, Iris pseudacorus
Sumpfvergissmeinnicht, Myosotis palustris
Zottiges Weidenröschen, Epilobium hirsutum

Bauernblumen-Kiste

Höher wachsend, sonnig bis halbschattig. im Kübel oder Trog auf dem Balkonboden

Einjährige

Balsamine, Impatiens balsamina
Gartensonnenblume, Helianthus annuus
Gartenwinde, Convolvulus tricolor
Jungfer im Grünen, Nigella damascena
Kapuzinerkresse, Tropaeolum majus
Kosmea, Cosmos bipinnatus
Löwenmäulchen, Antirrhinum majus
Mädchenauge, Coreopsis tinctoria
Nicandra, Nicandra physalodes
Ringelblume, Calendula officinalis
Sommeraster, Callistephus sinensis
Tagetes, Kleine, Tagetes patula
Trichtermalve, Malope trifida
Zinnien, Zinnia elegans

Zweijährige

Bartnelke, Dianthus barbatus
Brennende Liebe, Lychnis chalcedonica
Färberreseda, Reseda luteola
Roter Fingerhut, Digitalis purpurea
Schwarze Malve, Alcea rosea ssp.nigra
Muskateller Salbei, Salvia sclarea
Stockrose, Alcea rosea
Gartenvergissmeinnicht, Myosotis sylvestris
Vexiernelke, Lychnis coronaria

Mehrjährige

Akelei, Aquilegia vulgaris
Allerheiligenschleier, Aster ericoides
Alyssum, Steinkraut, Alyssum sp.
Blaue Kugeldistel, Echinops ritro
Bertramsgarbe, Achillea ptarmica plena
Deutsche Schwertlilie, Iris germanica
Färberkamille, Anthemis tinctoria
Gartenmargerite, Chrysanthemum maximum
Goldfelberich, Lysimachia punctata
Große Lobelie, Lobelia syphilitica
Herbstaster, Aster sp.
Herzgespann, Leonurus cardiaca
Himmelsleiter, Polemonium coeruleum
Lampionblume, Physalis alkekengi
Lupine, Lupinus polyphyllos
Mädchenauge, Coreopsis sp.
Mannstreu, Eryngium planumEuphorbia cyp.
Mutterkraut, Chrysanthemum parthenium
Sonnenauge, Heliopsis scabra
Sonnenblumen, Helianthus sp.
Sonnenbraut, Helenium autumn.
Staudenphlox, Phlox paniculata
Taglilie, Hemerocallis sp.
Tirolerhut, Rudbeckia hirsuta
Vexiernelke, Lychnis coronaria

Wiesenblumen im Trog

„Wildniszone“
Höher wachsend, sonnig bis halbschattig, Kübel oder Trog auf dem Balkonboden

Akelei, Aquilegia vulgaris
Braunelle, Prunella sp.
Heilziest, Stachys officinalis
Herbstlöwenzahn, Leontodon autumnale
Hornklee, Lotus corniculatus
Johanniskraut, Hypericum perforatum
Karthäusernelke, Dianthus carthusianorum
Kriech. Günsel, Ajuga reptans
Rotklee, Trifolium pratense
Schafgarbe, Achillea millefolium
Scharfer Hahnenfuß, Ranunculus acer
Spitzwegerich, Plantago lanceol.
Wegwarte, Cichorium intybus
Wiesenbocksbart, Tragopogon pratensis
Wiesenflockenblume, Centaurea jacea
Wiesenglockenblume, Campanula patula
Wiesenknopfblume, Knautia arvensis
Wiesenlabkraut, Galium mollugo
Wiesenmargerite, Chrysanthemum leucanthemum
Wiesensalbei, Salvia pratensis

Quellen:
Peter Steffen: Mit Permakultur zurück ins Leben
Karin Schlieber: Prinzip Permakultur
Esther Herr: Selbstversorgung auf kleinestem Raum
https://www.permakultur-akademie.com/2020/03/23/permakultur-auf-balkon-und-terrasse-1-gaertnern-ohne-garten-statt-pelargonien/

Online-Quellen & weiterführende Links

https://www.permakultur-akademie.com/2020/03/23/permakultur-auf-balkon-und-terrasse-1-gaertnern-ohne-garten-statt-pelargonien/

Literaturempfehlungen

Peter Steffen: Mit Permakultur zurück ins Leben
Karin Schlieber: Prinzip Permakultur
Esther Herr: Selbstversorgung auf kleinestem Raum

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