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Anita Maasgepostet am: 10 mai 2023

Die Qualität des Elementes Feuer

Wobei dir das Feuer hilft

Inspirierendes Wissen

Feuer ist pure Energie

Du spürst die Wärme, die ein Feuer ausstrahlt, sofort, wenn du in die Nähe einer Flamme kommst. Und wie schön ist es, sich die Hände an einem Feuer zu wärmen! Kommst du zu nah, wird es schnell unerträglich heiß.  Die enorme, frei werdende Energie eines Feuers wird in Kohle- und Gaskraftwerken genutzt, um sie in Strom zu verwandeln. Verbrennungsmotoren in Autos verwandeln Treibstoff in Bewegungsenergie und bringen Flugzeuge zum Fliegen. Sogar die Energie des weit entfernten Feuerballs der Sonne am Himmel kann mit Solarkraftwerken direkt in Strom umgewandelt werden.  Ohne die wärmende Energie des Feuers, wäre es also auch heute noch im Winter ziemlich kalt in unseren Wohnungen. Auch wenn das Feuer im Ofen nicht mehr überall flackert, sind wir doch allein durch die Heizungswärme mit dem Feuer verbunden. Noch schöner ist es, wenn ein Feuer im Kaminofen flackert und seine wohltuende Wärme direkt an die Umgebung abgibt.

Lebenskraft Feuer

Die Energie des Feuers spüren wir in uns als Lebenskraft. Das Feuer, das in uns brennt, treibt uns an. Den einen mehr, die anderen weniger, je nachdem, wie viel Feuer jemand hat. Das ist eine Frage des Temperamentes.  Wir können diese Energie in uns natürlich auch regulieren und auch mal »auf kleiner Flamme kochen«. In dieser schnelllebigen Zeit sind viele mit einem hohem Tempo unterwegs. Wenn wir einmal nachlassen, putschen wir uns mit einem Energydrink oder einem Kaffee wieder auf, damit wir mithalten können und unser Pensum schaffen, obwohl der Tank schon leer ist. Das ist auf Dauer gefährlich! Die Betriebstemperatur hoch- und auch herunterregulieren zu können, ist sehr wichtig, um zu verhindern, dass dir der Treibstoff ausgeht und du ausbrennst. Wer selbst einmal nahe am Burn-out war oder jemanden kennt, der seine letzten Reserven aufgebraucht hat, weiß wie entsetzlich leer und kalt es sich anfühlt, wenn das Feuer ausgegangen ist. Solange noch ein Funken Glut übrig bleibt, kann das Feuer wieder entfacht werden. Mit vorsichtigem Pusten und trockenen, kleinen Ästchen können wir aus der Glut wieder eine kleine Flamme entfachen. Damit wieder ein gesundes Lebensfeuer entsteht, muss diese kleine Flamme gut gehütet werden. Wir müssen darauf aufpassen, dass sie nicht wieder erlischt und ihr immer wieder Material zuführen, das sie nährt. Deswegen ist es bei einem Burn-out oder auch nur einem Gefühl der Kraftlosigkeit ratsam, mit dem aufzuhören, was dir Energie raubt oder dich Energie kostet, und stattdessen etwas zu machen, was dir Energie schenkt, was dich nährt, was deine Flamme wieder zum Leuchten bringt. Was nährt dein Lebensfeuer?

Das innere Feuer der Begeisterung

Wofür brennst du? Diese Frage stellen wir uns, wenn wir wissen wollen, was uns in unserem Innersten antreibt. Was ist es, das dir so viel Energie gibt, dass deine Augen zu leuchten anfangen?  Du merkst es sofort, wenn jemand so sehr von etwas begeistert ist, dass »die Funken sprühen«. Menschen, die so sehr für etwas brennen, können auch gut andere motivieren. Dann springt der Funke über und ein »Feuer der Begeisterung« wird entfacht. Feuermenschen sind ansteckend. Solche Motivatoren sind unersetzlich, um die Trägheit der Masse zu überwinden, wenn etwas Neues umgesetzt werden soll, sei es in einem Unternehmen oder in der Familie. Sie können anderen auch gut »Feuer unterm Hintern machen«, damit sie sich bewegen. Erst wenn alle mit »Feuereifer« dabei sind, entsteht genug Energie, um etwas vorwärtszubringen.

Die Kraft der Transformation

Transformation bedeutet »jenseits der Form«. Es ist also weit mehr als eine Veränderung. Es beinhaltet die vollständige Auflösung der Form und das Finden einer neuen. Das Feuer veranschaulicht das Ausmaß einer Transformation perfekt, denn es verwandelt zum Beispiel Holz in Kohlendioxid, Wärme und Asche. Von dem Holz ist am Ende nichts mehr in seiner ursprünglichen Form übrig.  Wenn jemand wirklich schwere Zeiten durchlebt, bei denen kein Stein auf dem anderen bleibt, dann reden wir davon, dass er oder sie »durchs Feuer geht«. Damit einher geschieht ein ganz großer Prozess der Läuterung. Wir werden auf Herz und Nieren geprüft, alles kommt zum Vorschein, wir können nichts verstecken. Wir schauen uns unsere Fehler, die Schattenseiten, an. Das kann ein sehr schmerzhafter Prozess sein, bei dem Reue, Demut und Trauer gefragt sind.  Spätestens nach unserem Tod werden wir mit dem konfrontiert, was in unserem Leben nicht so gut gelaufen ist. Im christlichen Glauben ist daraus die Hölle mit ihrem Fegefeuer geworden. Ich glaube, dass wir nach unserem Erdenleben zwar noch einmal alles Revue passieren lassen, vor allem, was Schmerz bereitet hat, aber auf eine sehr liebevolle Art und Weise. Schließlich hat sich unsere Seele vorgenommen, etwas zu lernen auf der Erde und erhält danach ein freundliches Feedback. In meinen Augen ist es besser, schon zu Lebzeiten »durch die Hölle zu gehen« und sich seiner Irrungen bewusst zu werden, damit man sie noch korrigieren und abstellen kann für den Rest des Lebens.  Im Feuer verbrennt also alles Ungute. Das machen wir uns bei einer schamanischen Feuerzeremonie zunutze, indem wir in einer rituellen Handlung dem Feuer genau das übergeben, was wir nicht mehr sein wollen.
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Wobei dir das Element Feuer hilft

Das Element Feuer bringt wieder mehr Schwung und Begeisterung in dein Leben. Sind die Farben in deinem Alltag etwas verblasst? Du möchtest wieder mit mehr Eifer bei der Sache sein? Fühlt sich deine Beziehung ein bisschen grau in grau an? Dann hilft dir die Beschäftigung mit der Hitze des Feuers dabei, auch selbst wieder etwas leidenschaftlicher zu werden und für eine Sache oder jemanden förmlich »zu brennen«.  Wenn du einen besseren Kontakt zu deinem Seelenfunken aufnehmen möchtest, begleitet dich das Feuer dabei, die Verbindung zwischen dir und dem Kosmos wieder aufzunehmen, um deine Bestimmung zu erkennen. Oder wenn du durch eine tiefe Transformation gehst und du eine kraftvolle Unterstützung für deine Verwandlung brauchst, unterstützt dich das Feuer bei der Läuterung und dem Neubeginn.

Feuer steht für: 

  • Energie, Begeisterung, Transformation, Wärme, Spirit, Seelenfunken, Leidenschaft, Motivation, Licht, Erleuchtung
  • Im Übermaß: Zerstörung, Gefahr, Jähzorn
  • Feuer stärkt den männlichen Pol.
  • Die Farben des Feuers sind Rot und Orange. 
  • Zugeordneter Sinn: Sehen.

Online-Quellen & weiterführende Links

www.maas-naturcoaching.de

Literaturempfehlungen

Dein Natur-Retreat - Mit den Elementen zu innerer Kraft und Ruhe finden (Anita Maasmvg)
Die Kraft der Elemente (Sina Lucia KottmannKosmos Verlag)

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