Catharina Rolandgepostet am: 18 décembre 2025

EIN KURS IN WUNDERN

Ein "Schritt-für-Schritt"-Kurs für eine Wunder-volle Metamorphose Deiner Wahrnehmung

Do it yourself

Für mich ist der Kurs in Wundern

eines der wirkkräftigsten Bücher,

die jemals geschrieben wurden.

Ich habe in meiner Lebensgeschichte durch viele wichtige und manchmal auch sehr wilde Erfahrungen gelernt, dass der "Heilige Geist" ständig mit uns spricht.

So oft aber ist unser Verstand viel zu laut und beschäftigt, um seine weisen Hinweise zu hören. Und manchmal hilft dann nur mehr eine Krise, um uns auf unserem Alltags-Highway zu stoppen und zum Lauschen zu bringen. So war es auch bei mir.

Wenige Tage nachdem sich mein großartiger Sohn auf die Erde geboren hatte, teilte mir sein Vater mit, dass er unsere Mann-Frau-Beziehung beenden möchte. Ich erinnere mich noch genau an diesen Moment, der mir gefühlt den Boden unter den Füssen wegzog und mich in freiem Fall in ein dunkles unbekanntes Loch trudeln ließ.

Ich hatte das Gefühl, dies alles nicht ertragen zu können und begann, Gott laut um "Hilfe!" anzuflehen.
Und die Antwort kam sofort.

Schon am nächsten Morgen traf ich vor dem alten Schloß, in dessen "Gärtnerhaus" wir wohnten, auf Elfriede, die mich liebevoll in die Arme nahm und mich zu einer "EIN KURS IN WUNDERN" (EKIW) - Session einlud, die regelmäßig – ohne dass mir dies jemals aufgefallen war – im Festsaal des Schlosses stattfand.

So fand ich zum Kurs – oder er mich?

Die Lektionen haben mich so sehr beeinflusst wie sonst nur die Natur und die Stille.

Und ich habe mittlerweile so viele meisterliche Menschen getroffen oder auch interviewt, deren Wahrnehmung, deren Denken, deren Leben vom Kurs in Wundern beeinflusst wurde.

Auch meine Filme AWAKE - EIN REISEFÜHRER INS ERWACHEN und AWAKE2PARADISE sind vom Kurs geprägt und Du findest auch einige wichtige Kurs-Zitate im Film.

Wer ist denn der Autor vom Kurs, fragst Du Dich vielleicht!?

WIE ENTSTAND DER "EIN KURS IN WUNDERN"?

Ich gebe Dir hier eine Kurzversion der Geschichte wieder.
Eine ausführlichere Version kannst Du zum Beispiel hier auf der Website von Gottfried Sumser nachlesen.

Im Jahr 1965 begann die jüdische New Yorker Psychologin und Atheistin Helen Schucman vom Columbia-Presbyterian Medical Center, eine innere Stimme wahrzunehmen, die sich – was sicherlich herausfordernd für Helen war – als Jesus zu erkennen gab.

Jesus forderte Helen auf, ein spirituelles Werk zu schreiben. Helen zögerte zuerst, wurde dann aber von ihrem Kollegen William "Bill" Thetford ermutigt. Bill half Helen in den folgenden 7 Jahren, in denen Jesus ihr den "Kurs in Wundern" durchgab, bei der Transkription der Texte.

Im Jahr 1976 wurde die Foundation for Inner Peace gegründet und der Kurs als "A COURSE IN MIRACLES (ACIM)" veröffentlicht.

ACIM ist in drei Teile gegliedert:

Der TEXT – die theoretische Grundlage
Das ÜBUNGSBUCH – die einzelnen Lektionen
Das HANDBUCH FÜR LEHRER

WAS BEWIRKT EIN KURS IN WUNDERN?

Der Kurs bewirkt eine Wunder-volle Schulung Deines Geistes.

Er möchte die künstliche Trennung zwischen Gott und allem, was ist, in Deinem Geist aufheben.

Während Dein Verstand sich immer zwischen Zukunft und Vergangenheit bewegt und an Schuld und Trennung glaubt, ist Dein Göttlicher Geist immer im Jetzt und geleitet aus Reiner Liebe.

Der Kurs unterstützt Dich dabei, Angst-volle Gedanken durch Liebe-volle Gedanken zu ersetzen, während Du immer mehr erkennst, dass Schuld und Trennung unwirklich sind.

In Wirklichkeit bist Du ein heiliges Kind Gottes, unschuldig und sündenlos.

Sobald Du mit dem Göttlichen Geist denkst, breitet sich Frieden und Freude in Dir aus.
Und diese Ent-scheidung hast Du in jedem Moment Deines Lebens.

Ein Kurs in Wundern
ist wie ein Kurs in spiritueller Psychotherapie.
Aber anstatt uns lediglich über spirituelle Psychologie zu unterrichten,
verwandelt das Material, tatsächlich unsere Psyche
– unser Herz und unsere Seele.
Es verändert unseren Geist, unser Denken und unser Sein.
Es tut dies auf energetische Weise, gewöhnlich ohne
dass wir uns dessen bewusst sind und wir es kaum bemerken.
Gottfried Sumser

Mehr dazu findest Du weiter unten in der "Einleitung", die direkt aus dem Kurs stammt.

WIE WIRD "EIN KURS IN WUNDERN" PRAKTIZIERT?

Am besten Du liest jede Lektion in der Früh und hast dann den ganzen Tag Zeit, die von Dir erbetenen Übungen durchzuführen.

Die meisten Praktizierenden beginnen jedes Jahr am 1. Jänner mit der Lektion 1 und üben dann jeden Tag eine weitere Lektion.
Es gibt weltweit viele Gruppen, die den Kurs gemeinsam praktizieren.

Natürlich besteht die "Wunder-volle" Möglichkeit, dass sich auch auf der LIVING EARTH eine solche Gruppe findet.
Dabei könnten wir unter dem Jahr beginnen und dann am 1. Jänner einfach wieder mit der Lektion 1 neu einsteigen.
Schreibe gerne an Karin pioniere@livingearth.one, wenn Du Interesse daran hast.

Viele Menschen praktizieren viele Jahre lang und erzählen gerne, wie erstaunt sie sind, wie unterschiedlich die Lektion in jedem Jahr wirken.

Vielleicht wirst Du auch die Erfahrung machen, dass die Themen, die sich an jedem Tag in Deinem Leben zeigen, wie "magisch" zu den einzelnen Lektionen passen.

Ich lade Dich mit dieser Lösung ein, die ersten 5 Lektionen von "Ein Kurs in Wundern" auszuprobieren. Ich liebe diese ersten Lektionen – und bei mir haben schon diese ersten 5 Tage Wunder gewirkt.

Wenn Du danach weitermachen möchtest, dann schaue gerne ans Ende dieser Lösung – dort findest Du viele wichtige Links.

Bevor Du zu üben beginnst, lies gerne die Einleitung des Übungsbuches durch, die Dir wichtige Hinweise liefert:

EIN KURS IN WUNDERN – EINLEITUNG

Eine theoretische Grundlage, wie sie das Textbuch liefert, ist der notwendige Rahmen, um den Übungen in diesem Übungsbuch Bedeutung zu verleihen.

Indessen ist es die Durchführung der Übungen, die das Ziel des Kurses möglich macht. Ein ungeschulter Geist kann nichts erreichen. Dieses Übungsbuch bezweckt, deinen Geist so zu schulen, dass er den im Textbuch dargelegten Richtlinien zufolge denkt.

Die Übungen sind ganz einfach. Sie erfordern nicht sehr viel Zeit, und es spielt keine Rolle, wo du sie durchführst. Sie bedürfen keiner Vorbereitung. Die Schulung dauert ein Jahr. Die Übungen sind von 1 bis 365 durchgezählt. Nimm dir nicht vor, mehr als eine Lektion am Tag durchzunehmen.

Das Übungsbuch ist in zwei Hauptteile gegliedert; im ersten geht es um das Aufheben der Art und Weise, wie du jetzt siehst, im zweiten um die Aneignung der wahren Wahrnehmung. Mit Ausnahme der Wiederholungen sind die täglichen Übungen um einen zentralen Leitgedanken herum angelegt, der zu Beginn angeführt wird. Daraufhin folgt eine Beschreibung der besonderen Vorgehensweisen, nach denen der Leitgedanke für den Tag angewendet werden soll.

Das Übungsbuch zielt darauf ab, deinen Geist systematisch in einer anderen Wahrnehmung von allen und allem in der Welt zu schulen. Die Übungen sind so angelegt, dass sie dir die Lektionen verallgemeinern helfen, damit du verstehst, dass jede einzelne gleichermaßen auf jeden und alles, was du erblickst, anwendbar ist.

Die Übertragung der Schulung in der wahren Wahrnehmung geht nicht in der gleichen Weise vor sich wie die Übertragung der Schulung der Welt.

Ist die wahre Wahrnehmung in Verbindung mit irgendeinem Menschen, irgendeiner Situation oder Begebenheit erlangt, dann ist ihre totale Übertragung auf jeden und alles gewiss. Anderseits bewirkt eine einzige Ausnahme, die der wahren Wahrnehmung vorenthalten wird, dass diese auch überall sonst unmöglich wird.

Die einzigen allgemeinen Regeln, die durchweg zu beachten sind, sind folgende: erstens, dass die Übungen, wie jeweils angegeben, sehr konkret angewendet werden. Das wird dir helfen, die jeweiligen Gedanken verallgemeinernd auf jede Situation anzuwenden, in der du dich befindest, und auch auf alle und alles darin.

Zweitens vergewissere dich, dass du nicht von dir aus entscheidest, dass es einige Menschen, Situationen oder Dinge gibt, auf welche die Leitgedanken nicht anwendbar sind. Dadurch wird die Übertragung deiner Schulung behindert. Es liegt gerade im Wesen der wahren Wahrnehmung, dass sie keine Grenzen hat. Sie ist das Gegenteil der Art und Weise, wie du jetzt siehst.

Insgesamt ist der Zweck der Übungen, deine Fähigkeit zu steigern, die zu übenden Gedanken so auszudehnen, dass sie alles einbeziehen. Das wird keine Mühe deinerseits erfordern. Die Übungen selbst erfüllen die Bedingungen, die für diese Art der Übertragung nötig sind.

Es wird dir schwerfallen, manche der Gedanken, die im Übungsbuch dargelegt werden, zu glauben, andere wieder mögen dir ziemlich überraschend vorkommen. Das spielt keine Rolle. Du wirst nur gebeten, die Gedanken so anzuwenden, wie du angeleitet wirst. Du wirst nicht gebeten, sie überhaupt zu beurteilen. Du wirst nur gebeten, sie anzuwenden. In ihrer Anwendung wird sich dir ihre Bedeutung erschließen, und sie wird dir zeigen, dass sie wahr sind.

Denke nur an dies: Du brauchst die Gedanken nicht zu glauben, du brauchst sie nicht anzunehmen, du brauchst sie nicht einmal willkommen zu heißen. Einigen darunter wirst du dich vielleicht aktiv widersetzen. Nichts von alledem spielt eine Rolle, noch wird es ihre Wirksamkeit vermindern. Erlaube dir aber nicht, bei der Anwendung der Gedanken, die das Übungsbuch enthält, Ausnahmen zu machen, und wende sie an, was auch immer deine Reaktionen auf diese Gedanken sein mögen. Nicht mehr als das ist erforderlich.

So – nun bist Du bereit für die erste Lektion.
Ich wünsche Dir eine Wunder-volle Metamorphose Deines Geistes.
Und viel Freude ...

LEKTION 1

Nichts, was ich in diesem Raum sehe

[auf dieser Straße, von diesem Fenster aus, an diesem Ort],

bedeutet etwas.

Sieh dich jetzt langsam um und übe dich darin, diesen Gedanken ganz konkret auf alles anzuwenden, was du gerade siehst:

[indent data=1]Dieser Tisch bedeutet nichts.
[indent data=1]Dieser Stuhl bedeutet nichts.
[indent data=1]Diese Hand bedeutet nichts.
[indent data=1]Dieser Fuß bedeutet nichts.
[indent data=1]Dieser Stift bedeutet nichts.

Schau dann über deine unmittelbare Umgebung hinaus und wende den Gedanken auf einen ausgedehnteren Bereich an:

[indent data=1]Jene Tür bedeutet nichts.
[indent data=1]Jener Körper bedeutet nichts.
[indent data=1]Jene Lampe bedeutet nichts.
[indent data=1]Jenes Zeichen bedeutet nichts.
[indent data=1]Jener Schatten bedeutet nichts.

Beachte, dass diese Aussagen in keiner Art von Reihenfolge angeordnet sind und keine Unterschiede in der Art der Dinge berücksichtigen, auf die sie angewendet werden. Das ist der Zweck der Übung. Die Aussage sollte einfach auf alles angewendet werden, was du siehst.

Wenn du diesen Leitgedanken für den Tag übst, wende ihn an, ohne irgendeinen Unterschied zu machen. Versuche nicht, ihn auf alles anzuwenden, was du siehst, denn diese Übungen sollten nicht zu einem Ritual werden. Achte nur darauf, dass nichts, was du siehst, ausdrücklich ausgeschlossen wird. Ein Ding ist wie das andere, was die Anwendung des Leitgedankens angeht.

Jede der ersten drei Lektionen sollte nicht öfter als zweimal am Tag durchgeführt werden, vorzugsweise morgens und abends. Noch sollten sie länger als etwa eine Minute unternommen werden, es sei denn, dies hätte ein Gefühl der Hast zur Folge. Ein angenehmes Gefühl der Muße ist unerlässlich.

Gottfried Sumser hat zu jeder Lektion des Kurses Videos verfasst.
Hier findest Du seine Kommentare aus dem Jahr 2023 zu Lektion 1:

LEKTION 2

Ich habe allem, was ich in diesem Raum sehe

[auf dieser Straße, von diesem Fenster aus, an diesem Ort],

die gesamte Bedeutung gegeben, die es für mich hat.

Die Übungen mit diesem Leitgedanken sind dieselben wie die mit dem ersten. Beginne mit dem, was in deiner Nähe ist, und wende den Gedanken auf alles an, worauf dein Blick gerade fällt. Erweitere darauf dein Blickfeld. Dreh deinen Kopf, sodass, was immer auf beiden Seiten ist, auch einbezogen wird. Dreh dich wenn möglich um, und wende den Leitgedanken auch auf das an, was hinter dir liegt. Mach weiterhin so wenig Unterschiede wie möglich bei der Auswahl dessen, worauf du ihn anwendest, konzentriere dich auf nichts im Besonderen, und versuche nicht, alles in einem bestimmten Bereich einzuschließen, sonst setzt du dich unter Druck.

Lass einfach deinen Blick leicht und zügig umherschweifen, und versuche jede Auswahl nach Größe, Helligkeit, Farbe, Material oder relativer Wichtigkeit für dich zu vermeiden. Nimm die Dinge einfach so, wie du sie siehst. Versuche, die Übung mit der gleichen Leichtigkeit auf einen Kopf oder einen Knopf, eine Fliege oder eine Fliese, einen Arm oder einen Apfel anzuwenden. Das einzige Kriterium dafür, dass du den Gedanken auf irgendetwas anwendest, ist einfach, dass dein Blick darauf gefallen ist. Versuche nicht, irgendetwas Besonderes einzuschließen, aber achte auch darauf, dass nichts ausdrücklich ausgeschlossen wird.

LEKTION 3

Ich verstehe nichts, was ich in diesem Raum sehe

[auf dieser Straße, von diesem Fenster aus, an diesem Ort].

Wende diesen Gedanken in der gleichen Weise wie die vorhergehenden an, ohne irgendwelche Unterschiede zu machen. Was auch immer du siehst, eignet sich, um den Leitgedanken darauf anzuwenden.

Achte darauf, dass du nicht infrage stellst, ob sich etwas für die Anwendung des Leitgedankens eignet. Dies sind keine Übungen im Urteilen. Alles eignet sich, wenn du es siehst. Einige der Dinge, die du siehst, mögen eine gefühlsbeladene Bedeutung für dich haben. Versuche, solche Gefühle wegzulegen, und verwende diese Dinge einfach genauso, wie du alles andere auch verwenden würdest.

Das Entscheidende an diesen Übungen ist, dass sie dir helfen, deinen Geist von allen vergangenen Assoziationen zu befreien, die Dinge genauso zu sehen, wie sie dir jetzt erscheinen, und zu begreifen, wie wenig du wirklich von ihnen verstehst. Es ist deshalb wesentlich, dass du bei der Auswahl der Dinge, auf die der Leitgedanke für den Tag angewendet werden soll, einen vollkommen offenen, von Urteilen unverstellten Geist bewahrst. Zu diesem Zweck ist ein Ding wie das andere: gleich geeignet und deshalb gleich nützlich.

LEKTION 4

Diese Gedanken haben keinerlei Bedeutung.

Sie sind wie die Dinge, die ich in diesem Raum sehe

[auf dieser Straße, von diesem Fenster aus, an diesem Ort].

Im Gegensatz zu den vorherigen Übungen beginnen diese nicht mit dem heutigen Leitgedanken. Fange in diesen Übungszeiten damit an, etwa eine Minute lang die Gedanken zur Kenntnis zu nehmen, die dir durch den Kopf gehen.

Dann wende den Leitgedanken auf sie an. Wenn du dir bereits unglücklicher Gedanken bewusst bist, so verwende sie als Gegenstand für den Leitgedanken. Wähle jedoch nicht nur die Gedanken aus, die du für »schlecht« hältst. Wenn du dich schulst, deine Gedanken anzusehen, wirst du feststellen, dass sie eine derartige Mischung darstellen, dass in gewisser Hinsicht keiner von ihnen als »gut« oder »schlecht« bezeichnet werden kann. Deshalb haben sie auch keinerlei Bedeutung.

Bei der Auswahl der Inhalte zur Anwendung des heutigen Leitgedankens ist die übliche sorgfältige Einzelaufzählung erforderlich. Fürchte dich nicht, sowohl »gute« wie »schlechte« Gedanken zu verwenden. Keiner davon stellt deine wirklichen Gedanken dar, die von ihnen überdeckt sind. Die »guten« Gedanken sind nur die Schatten dessen, was jenseits liegt, und Schatten erschweren die Sicht. Die »schlechten« versperren die Sicht und machen das Sehen unmöglich. Du willst keines von beiden.

Das ist eine sehr wichtige Übung, und sie wird von Zeit zu Zeit in leicht veränderter Form wiederholt. Die Absicht hierbei ist, dich in den ersten Schritten auf das Ziel hin zu schulen, das Bedeutungslose vom Bedeutungsvollen zu trennen. Es ist ein erster Versuch im langfristigen Lernziel, das Bedeutungslose als außerhalb von dir und das Bedeutungsvolle innen zu sehen. Es ist auch der Beginn der Schulung, durch die dein Geist erfassen soll, was gleich und was verschieden ist.

Während du deine Gedanken zur Anwendung des heutigen Leitgedankens verwendest, identifiziere jeden Gedanken durch die Hauptperson oder das zentrale Ereignis, das in ihm enthalten ist, zum Beispiel:

Dieser Gedanke über _______ hat keinerlei Bedeutung.
Er ist wie die Dinge, die ich in diesem Raum [auf dieser Straße und so weiter] sehe.

Du kannst den Leitgedanken auch auf einen bestimmten Gedanken anwenden, den du schädlich findest. Dieses Verfahren ist nützlich, aber es ist kein Ersatz für das eher zufällige Vorgehen, das du für die Übungen befolgen solltest. Prüfe deinen Geist jedoch nicht länger als etwa eine Minute lang. Du bist noch zu unerfahren, um einen Hang, dich sinnlos in Gedanken zu verlieren, zu vermeiden.

Außerdem fällt es dir möglicherweise besonders schwer, jedes Urteil in Verbindung mit Gedanken zu unterlassen, da diese Übungen die ersten ihrer Art sind. Wiederhole diese Übungen nicht mehr als drei- oder viermal am Tag. Wir werden später auf sie zurückkommen.

LEKTION 5

Ich rege mich nie aus dem Grund auf, den ich meine.

Dieser Gedanke kann wie der vorhergehende auf jeden Menschen, jede Situation oder jedes Ereignis angewendet werden, von denen du denkst, dass sie dir Schmerz bereiten. Wende ihn ausdrücklich auf alles an, was du für die Ursache deiner Aufregung hältst, indem du zur Beschreibung des Gefühls jeweils den Ausdruck verwendest, der dir zutreffend erscheint.

Die Aufregung mag als Angst, Sorge, Depression, Beklommenheit, Ärger, Hass, Eifersucht oder in irgendeiner anderen Form aufzutreten scheinen, wobei alle diese Formen als verschieden wahrgenommen werden. Das ist nicht wahr. Bis du jedoch gelernt hast, dass die Form keine Rolle spielt, wird jede Form zu einem passenden Gegenstand für die Übungen des Tages. Den gleichen Leitgedanken auf jede einzelne von ihnen getrennt anzuwenden ist der erste Schritt zur letztendlichen Einsicht, dass sie alle gleich sind.

Wenn du den heutigen Gedanken auf eine bestimmte, von dir wahrgenommene Ursache irgendeiner Form von Aufregung anwendest, dann nenne sowohl die Form beim Namen, in der du die Aufregung siehst, als auch die Ursache, die du ihr zuschreibst. Zum Beispiel:

Ich ärgere mich nicht über _______ aus dem Grund, den ich meine.
Ich fürchte mich nicht vor _______ aus dem Grund, den ich meine.

Aber noch einmal: Das sollte kein Ersatz sein für die Übungszeiten, in denen du zunächst deinen Geist nach »Quellen« der Aufregung erforschst, an die du glaubst, sowie nach Formen der Aufregung, von denen du glaubst, sie entstünden daraus.
In diesen Übungen fällt es dir möglicherweise schwerer als in den vorhergehenden, unterschiedslos vorzugehen und zu vermeiden, einigen Dingen mehr Gewicht als anderen beizumessen. Vielleicht hilft es dir, die Übungen mit der Aussage einzuleiten:
Es gibt keine kleinen Aufregungen. Sie alle stören den Frieden meines Geistes gleichermaßen.

Erforsche dann deinen Geist nach allem, was dich gerade bedrückt, ungeachtet dessen, wie sehr es dies deiner Meinung nach tut.

Vielleicht stellst du auch fest, dass du nicht ganz so bereit bist, den heutigen Leitgedanken auf einige wahrgenommene Quellen der Aufregung anzuwenden wie auf andere. Wenn das geschieht, dann denk zuerst an dies:

Ich kann nicht an dieser Form der Aufregung festhalten und die anderen fallen lassen.
Zum Zweck dieser Übungen will ich sie deshalb alle als gleich ansehen.

Erforsche darauf deinen Geist nicht länger als etwa eine Minute lang, und versuche, eine Anzahl verschiedener Formen von Aufregung zu identifizieren, die dich stören, ungeachtet der relativen Wichtigkeit, die du ihnen beimessen magst.

Wende den heutigen Gedanken auf jede davon an, wobei du sowohl die Quelle der Aufregung, so wie du sie wahrnimmst, als auch das Gefühl, das du dabei empfindest, beim Namen nennst. Weitere Beispiele:

Ich mache mir keine Sorgen über _______ aus dem Grund, den ich meine.
Ich bin nicht deprimiert wegen _______ aus dem Grund, den ich meine.

Drei- oder viermal am Tag genügt.

Der Himmel ist weder ein Ort noch ein Zustand.

Er ist lediglich ein Bewusstsein des vollkommenen Einsseins.

🌞🌞🌞

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