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Franz-Josef U.gepostet am: 01 de diciembre de 2024

Kennst DU die WARNUNG der KOGI vor einem ökologischen Kollaps

„Die Erde stirbt, wenn ihr so weiter macht wie bisher!“

Inspirierendes Wissen

Die Botschaft und Bitte der Kogi, die weitergegeben werden soll, lautet:

„Wir (die Kogi) sind da, um dieses Gebirge (die Sierra Nevada de Santa Marta) zu beschützen,
denn so beschützen wir die Erde und die Welt.
Alle Gebirge liegen im Sterben, denn der Kleine Bruder zerstört sie,
indem er Kohle und Öl daraus hervorholt und die Erde überwärmt.
Wir sind dafür nicht verantwortlich, aber wir leiden darunter.
Wir sind die Großen Brüder, es liegt in unserer Verantwortung, über die Erde und die Welt zu wachen. Wir müssen das Gleichgewicht bewahren, und wir führen dafür die ganze spirituelle und geistige Arbeit aus.
Wir sind traurig, zu sehen, dass nicht alle Menschengruppen das tun, was sie tun sollten, um die Erde zu achten.
Wir brauchen den Kleinen Bruder, damit er uns hilft.
Ihr müsst die Erde und die Welt verstehen lernen.
Der Kleine Bruder muss uns helfen, unsere Erde wieder zurückzuerhalten.
Helft uns, das Herz der Welt zu schützen!“

Die Kogi sind ein indigenes Volk, welches im Norden Kolumbiens in der Sierra Nevada de Santa Marta lebt und seit vorkolumbischer Zeit ihr überliefertes Wissen über die Erde, das Universum und das Leben von Generation zu Generation weiter gegeben hat.

Kogi zu sein bedeutet für sie:

Verantwortung zu tragen

- für sich selbst,

- für die Gemeinschaft und

- für das Land, das ihre Ahnen ihnen hinterlassen haben.

Die Kogi achten die Gesetze der Mutter Erde und wissen, dass alles miteinander verbunden ist (Menschen, Tiere, Pflanzen, Wasser, Luft, Berge usw.), und versuchen, alles in Harmonie und im Gleichgewicht zu halten. Sie fühlen sich als Teil der Natur und als Hüter ihrer Heimat der Sierra Nevada de Santa Maria.

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Doch sie bemerkten, dass sich ihre Welt veränderte. (In der Sierra sind heute die Berggipfel frei von Eis und Schnee, die Seen und Flüsse trocknen aus, der Wasserkreislauf ist gestört, die Bäume werden krank und sterben ab und es gibt immer weniger Tiere als früher. Und Gleiches ist auf der ganzen Welt zu beobachten.)

Sie erkannten, dass sie alleine nicht mehr in der Lage sind, das Leben der Sierra zu schützen, da die Veränderungen auch mit unserem Lebensstil zu tun haben. Daher beschlossen sie, mit uns in Kontakt zu kommen. Sie wollen, dass wir erkennen was wir der Erde antun und dass wir damit aufhören.

Die Kogis nennen uns die „jüngeren Brüder“, weil wir noch viel von ihnen, den „älteren Brüdern“, lernen müssen, um dauerhaft in Harmonie und im Gleichgewicht mit allen Menschen und der Natur leben zu können. Sie sind überzeugt, dass alle Menschen Brüder und Schwestern sind und dass wir nur gemeinsam die heutigen Umweltprobleme meistern und ihre Heimat und die Menschheit retten können.

Seit ca. 40 Jahren warnen die Kogi uns
vor einem Kollaps der Ökosysteme und einem Aussterben der Menschheit.

1985 kam der Franzose Eric Julien durch Zufall in ein Kogi-Dorf. Er war auf einer Expedition krank geworden und wurde von den Kogis gesund gepflegt. Sie baten ihn, ihnen zu helfen und ihre Botschaft in der westlichen Welt zu verbreiten.

Es dauerte jedoch 10 Jahre, bis Eric Julien zurück in die Sierra kam und es ermöglichte, dass die Kogis ein Stück ihres einstmals gestohlenen Gebietes von den Farmern zurückkaufen konnten. Weitere sechs Jahre gingen ins Land, bis er ein Buch über die Kogis geschrieben und veröffentlicht hatte:

„Der Weg der neun Welten“

https://shop.neueerde.de/im-einklang-mit-erde-und-kosmos/der-weg-der-neun-welten.html

https://ericjulien.fr/

1990 entstand im Auftrag der BBC der Film „From the Heart of the World - The Elder Brothers' Warning“.

Das Herz der Welt: https://www.youtube.com/watch?v=HfSnTUc52C8&t=2s

Diese Doku von Alan Ereira über die Kogi hatte auch einen gewissen Einfluss auf die Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio.

30 Jahre später baten die Kogi Alan Ereira, einen zweiten Dokumentarfilm über die Kogi und deren Warnung zu drehen. Weil wir nicht auf sie gehört hatten und mit der Umweltzerstörung unverändert weitermachten, dachten sie, sie hätten ihr Anliegen beim ersten Mal nicht richtig erklärt.

Es entstand der Film ALUNA: https://www.alunathemovie.com/

mit deutschen Untertiteln: https://www.youtube.com/watch?v=hFgpHPW51sg

The Living Mountain https://www.youtube.com/watch?v=vOZ_isY6tZU

https://aluna-der-film.de/

https://www.alanereira.co.uk/

https://www.taironatrust.org/

2016 wurde Lucas Buchholz von einem Kogi-Ältesten eingeladen, sein Dorf zu besuchen und das Leben der Kogi kennenzulernen. Er hat ein Buch über seinen Besuch dort geschrieben: „Kogi: Wie ein Naturvolk unsere moderne Welt inspiriert“ und er gründete den Verein Lebendige Zukunft e.V., der die Kogis beim Landrückkauf unterstützt und das indigene Wissen bewahren und verbreiten möchte.

https://sacred-future.org/de/

https://lucasbuchholz.com/de/

https://schnelleinfachgesund.de/die-erstaunliche-reise-der-kogi-mit-lucas-buchholz/

https://www.youtube.com/watch?v=DJ5Vb8qCtzE

https://www.youtube.com/watch?v=_rUsGbqVli0

https://www.youtube.com/watch?v=ZbNDkO_T9gc

Seit 2014 unterstützt Oliver Driver (Gründer der Urwaldkaffee GmbH) die Kogi mit dem Verkauf von Kaffee, damit sie Land zurückkaufen können.

https://urwaldkaffee.de/ueber-uns/team/oliver-driver/

https://urwaldkaffee.de/hintergrund/wie-alles-begann/

https://urwaldkaffee.de/hintergrund/ueber-die-kogi/

https://urwaldkaffee.de/hintergrund/die-kogi-videos/

Doch wir hören nicht zu!
 
Wir verstehen nicht, dass es nicht nur um das Überleben der Sierra Nevada de Santa Marta geht, sondern um das Überleben der ganzen Menschheit.
 
Deshalb sind die Kogi sehr besorgt: Sie denken,
wir haben Freude am Zerstören
oder
wir neigen akut zum Selbstmord.
 

Denn wir schädigen die Erde auf vielfältige Weise immer weiter:

Wir zerstören die Natur durch Kriege, betreiben Bergbau, bohren weiter nach Öl und Gas, vergiften Gewässer und Böden mit Chemikalien, Pestiziden und Plastik, brennen ganze Wälder ab, versiegeln immer mehr Flächen, begradigen und betonieren Flüsse, entwässern Moore, verschmutzen die Luft (z.B. durch Feinstaub und CO2), erhellen die Nächte mit Kunstlicht (Lichtverschmutzung), schädigen die Umwelt und unsere Gesundheit durch elektromagnetische Strahlung wie z.B. G5, übernutzen Gewässer und Grundwasser, übernutzen Weide- und Agrarflächen, zerstören die Fruchtbarkeit der Böden durch Monokulturen, Kunstdünger und Pestizide, zerstören Biotope, stören den Wasserkreislauf durch Staudämme, Straßen, Fabriken etc. und fangen nun an, mit dem Tiefsee-Bergbau auch die letzten intakten Orte auf unserem Planeten zu zerstören.

Wir veranstalten einen Klima- oder Biodiversitätsgipfel nach dem anderen, beschließen Gesetze wie z.B. das Gesetz zur Wiederherstellung der Natur und unterzeichnen Abkommen wie das Pariser Klimaabkommen oder die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele (SDG’s). Aber die Umweltzerstörung geht ungebremst weiter, was wir am Überschreiten der planetaren Grenzen, dem fortschreitenden Artensterben und den steigenden CO2-Konzentrationen und Temperaturen sehen, weil nicht die Natur im Vordergrund steht, sondern immer noch das Profitstreben westlich geprägter Gesellschaften und das dafür notwendige (unendliche) Wirtschaftswachstum und Konsumismus.

 
Was nützen Ziele, wenn nichts unternommen wird, sie zu erreichen? Was nützen ein paar Renaturierungsmaßnahmen, wenn gleichzeitig weiter die Umweltzerstörung in immer größerem Umfang vorangetrieben wird? Was nützt es der Natur, wenn wir uns nur auf die Vermeidung, Verringerung oder das Speichern und Kompensieren von CO2 beschränken und die anderen Probleme außer Acht lassen?

Was nützen Gesetze zum Schutz der Natur, wenn sie bereits beim nächsten Protest oder den nächsten Wahlen wieder rückgängig gemacht werden?

Aber anstatt umzudenken, werden im Namen des Klimaschutzes und des technologischen Fortschritts immer neue Industrien für z.B. e-Autos, Batterien, Ladestationen, Terminals für LNG / Frackinggas, CCS Carbon Capture and Storage, Künstliche Intelligenz, Wasserstoffgewinnung etc. aufgebaut, die die Probleme nicht lösen, sondern noch verstärken.

Für diese neuen Industrien werden immer neue Ressourcen benötigt, müssen wieder Wälder weichen, werden Flächen versiegelt, wird zu viel Grundwasser entnommen, Bergbau betrieben, Einwohner vertrieben und werden Flüsse vergiftet. Letztendlich nimmt dadurch der CO2-Ausstoß noch stärker zu, wird die Natur noch stärker geschädigt und auch die Menschen müssen immer mehr leiden.

 

Wenn ein Körper übermäßig geschädigt wird, stirbt er.

Wenn die Erde übermäßig geschädigt wird, stirbt sie.

Da die Menschen ein Teil der Natur sind, ist das Überleben der Menschheit von einer intakten, heilen Natur abhängig.

Sonst stirbt mit der Erde auch die Menschheit.

 

Leider scheinen die Bekanntheit der Kogi und deren Warnung sehr gering zu sein. Der Film ALUNA über die Kogi und deren Warnung von Alan Ereira ist auf YouTube 1,9 Mio.-mal angesehen worden, die Fassung mit deutschen Untertiteln lediglich ca. 40.000-mal. Das heißt, nur ca. 0,025 % (also nur einer von 4.000) der Menschen haben von der Warnung der Kogis gehört, sind sich hoffentlich dem Ernst der Lage bewusst und einige davon haben vielleicht daraufhin ihren Lebensstil geändert. Die anderen wissen nichts von der Gefahr für die Menschheit oder ignorieren sie.

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Was denkst Du?

Ist es wichtig, diese Botschaft der Kogi weiter zu verbreiten, um ihnen und uns zu helfen, zu überleben? Müssen nicht nur 2 Millionen, sondern 8 Milliarden Menschen diese Informationen erhalten?

Würdest Du diesen Text Deinen Kindern zum Lesen geben, oder Deinen sonstigen Verwandten, Deinen Freunden und Freundinnen, den Lehrern Deiner Kinder, den politisch Verantwortlichen, den Abgeordneten, den Bäuerinnen und Bauern, den Lobbyisten und den Konzernchefs?

Ich möchte hier die Geschichte von den Reiskörnern auf einem Schachbrett erwähnen. Ausgehend von einem Reiskorn auf dem 1. Feld eines Schachbretts ergibt sich auf dem 64. Feld eine unvorstellbare Anzahl von Reiskörnern, wenn man die Anzahl auf jedem Feld verdoppelt.

1. Feld = 1 Reiskorn; 2. Feld = 2 Reiskörner; 3. Feld = 4; 4. Feld = 8 usw.

Das heißt, wenn man das mit vier Feldern macht, liegen bereits 15 Reiskörner auf dem Schachbrett. Wenn man das aber bis Feld 33 weitermacht, liegen ca. 8,6 Milliarden Reiskörner auf dem Schachbrett.

Das entspricht in etwa der heutigen Weltbevölkerung.

Das bedeutet, wenn ich eine Botschaft heute an zwei Personen weitergebe und diese beiden die Botschaft morgen an je weitere zwei Personen und diese vier Personen die Botschaft am nächsten Tag wieder an je zwei weitergeben usw., dann haben theoretisch in 33 Tagen alle Menschen auf dieser Welt die Botschaft erhalten. Es kommt natürlich vor, dass nicht alle die Botschaft weiter geben oder manche sie doppelt bekommen. Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass es länger als 33 Tage dauert. Aber die Chance besteht, dass es nicht noch einmal Jahrzehnte dauert, bis die Botschaft wesentlich mehr Menschen erreicht, als bisher mit den Büchern und Filmen.

Deshalb mein Vorschlag:
 
Wenn Du wie ich der Meinung bist, dass alle Menschen über den Zustand der Erde und die Bitte der Kogi Bescheid wissen müssen, damit sie ihre Einstellung und ihr Verhalten ändern können, dann
 
leite diesen Text an mindestens zwei Personen weiter.
 

Wenn Du zwei- oder mehrsprachig bist, ist es hilfreich, wenn Du den Text übersetzt und weiterleitest, damit er wirklich in allen Ländern die Menschen erreicht.

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Die Information über den Ernst der Lage ist jedoch erst der erste Schritt. Es müssen weitere Schritte folgen, die bei jedem selbst anfangen.

Und zwar bei unseren Gedanken.

Die Kogi sind überzeugt, dass man gute, schöne Gedanken haben muss, wenn man etwas verändern will.

Und sie haben eine Praxis, schlechte Gedanken schon im Keim zu ersticken, indem sie sich alle paar Wochen in ihrem Dorf treffen und unter anderem darüber reden, was sie über andere Schlechtes gedacht oder gesagt haben und welche Gefühle oder Begebenheiten etc. dazu geführt haben. Dadurch werden Streitigkeiten, Kriege und Probleme vermieden.

Lucas Buchholz bezeichnet dies als Präventionskultur, in der Probleme bereits im Voraus bedacht werden, im Gegensatz zu unserer Feuerlöschkultur, wo immer erst etwas getan wird, wenn schon ein Problem entstanden ist.

Gutes Denken“ ist in vielen Religionen und Kulturen Grundlage eines guten Lebens, wie z.B. in der Lehre des Zarathustra, im Buddhismus, im Christentum und in indianische Weisheiten (die Geschichte von den zwei Wölfen).

Unsere Gedanken sind verantwortlich dafür, wie sich unsere Welt gestaltet, ob sie sich wieder erholt oder an ihren Verletzungen zugrundegeht.

Und auch damit Veränderungen und Transformationen friedlich erfolgen und wir in Harmonie miteinander leben, anstatt uns gegenseitig zu bekriegen.

Dabei müssen wir berücksichtigen und anerkennen, dass die Erde ein lebender Organismus ist, dass alles miteinander verbunden ist und dass alle Menschen Brüder und Schwestern sind.

Auf der Seite der bolivianischen Botschaft habe ich dazu dieses Dokument aus dem Jahre 2013, ein Referat der Botschafterin Elizabeth Salguero Carrillo, gefunden, worin 10 Punkte aufgeführt werden, die für die Rettung von Mutter Erde und einem Leben in Harmonie mit der Natur notwendig sind und auch die Belange der indigenen Völker berücksichtigen:

 „Vivir Bien“- die Rechte und das Gesetz der Mutter Erde
 

http://www.bolivia.de/fileadmin/Dokumente/Presse-Medien_Dt+Sp/Interessante%20Dokumente/Vivier_bien_-_dt_-_referat_Botschafterin_salguero_10_oct_Nuernberg.pdf

Diese Punkte weltweit umzusetzen wäre ein Anfang, die Kogi und die Menschheit vor dem Untergang zu bewahren.

Material

Sponsor:innen dieser Lösung

Werde die/der Erste, die/der diese Lösung sponsert und so die Arbeit dahinter wertschätzt.

Kommentare (1)

Ehemaliges Mitglied8/10/2025
Die unbequeme Wahrheit über viele Kogi-Angebote: https://www.youtube.com/watch?v=oNf6BeAQV0E

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