Catharina Rolandgepostet am: 24 de febrero de 2023

DIE Hauptbestandteile unserer Nahrung

Erfahre, wie du dich mit den 3 natürlichen und pflanzlichen Nährstoffgruppen einfach gesund und vital hältst!

Inspirierendes Wissen

Hinweis: Diese Lösung stammt ursprünglich von Ann-Kristin Schablowsky.

Die 3 Hauptbestandteile unserer Nahrung sind Eiweiße, Kohlenhydrate und Fette. Sie werden als Makronährstoffe bezeichnet.

EIWEISSE

Vom Verzehr von tierischen Eiweißen rate ich ab, weil das basische Milieu deines Körpers nicht aufrechterhalten werden kann. Tierisches Eiweiß zu konsumieren, nützt dem Menschen gar nicht: Es übersäuert deinen Körper, öffnet Tür und Tor für Parasiten aller Art, belastet die Verdauung, steigert das Risiko für Entzündungen und chronische Darmentzündungen, steigert den Cholesterinspiegel, belastet dich mit unzähligen Chemikalien (wie Antibiotika) und fördert die Entstehung von Krebszellen.

Ich empfehle dir ausschließlich pflanzliche Eiweiße. Diese fördern die Bildung der Zellstruktur, des Gewebes, der Enzyme, der Antikörper und die Bildung von Hormonen und Sauerstoff.
Pflanzliche Eiweiße sind für den menschlichen Organismus sehr gut verträglich und auch in kleinen Mengen mehr als ausreichend für unsere Gesundheit.

Viele vegane Menschen haben aber Angst, nicht genügend Eiweiße aufzunehmen und essen dann sehr häufig Bohnen, Nüsse oder Sojaprodukte wie Tofu oder Tempeh.
Ich empfinde diese Sorge als unbegründet und erkläre dir in der Lösung Viele Fragen rund um die Ernährung, wie dein Körper alle Vitamine und Nährstoffe, die er benötigt, selbst herstellt.

Wie erhält der Mensch genügend Eiweiße?

Meiner Wahrnehmung nach nimmst du genügend Eiweiße und Vitamine auf, wenn du …
  • die wertvollen Bestandteile deiner Nahrung nicht durch Erhitzen zerstörst und du
  • deinen Körper entgiftest.
Eiweiße kannst du in großen Mengen aus Samen, grünem Gemüse und Wildkräutern aufnehmen, sie sind eine wahre Nährstoffbombe! Du kannst nicht zu viel grüne Blätter essen! Außerdem kann der Körper Eiweiße durch stickstoffbindende Bakterien im Dickdarm selbst synthetisieren. Der Darm kann bis zu 100 Gramm Eiweiß pro Tag bilden. Die Voraussetzung dafür ist ein gesunder Darm.   Beim Verzehr von Nüssen, die einen hohen Eiweißgehalt haben, rate ich dir, kleine Mengen zu verzehren (eine Handvoll) und sie getrennt von anderen Nahrungsmitteln zu essen. Zu viel Eiweiß, auch pflanzliches Eiweiß, verursacht wiederum Fäulnisbakterien in unserem Darm und unterdrückt die probiotischen Bakterien. Meiner Erfahrung nach sollten die Nüsse nur in Rohkostqualität (ungeröstet, ungesalzen) gegessen werden und vor dem Verzehr eingeweicht werden.

Mein Tipp: Verwende anstelle von Nüssen lieber Samen, sie sind für uns besser verträglich.

MEINE EMPFEHLUNG FÜR PFLANZLICHE EIWEISSQUELLEN

Zedernnüsse, Cashewkerne, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen, Chiasamen, Sesam und Nüsse. Außerdem: Soja, Pilze und Gemüse wie Auberginen.

Tipp: Zedernnüsse sind basisch. Wenn du die restlichen Eiweiße einweichst, werden sie basischer!

Tierisches und pflanzliches Eiweiß im Vergleich:

Schweinefleisch: 14,6 %  Erdnüsse: 26,3 %
Rindfleisch: 18,9 %        Sonnenblumenkerne: 20,7 %

KOHLENHYDRATE

Zu den wichtigsten Makronährstoffen unseres Körpers gehören außerdem die Kohlenhydrate. Unser Körper kann kohlenhydrathaltige Nahrungsmittel sehr schnell in Energie umwandeln. Der Zucker wird über das Blut in unsere Zellen transportiert und über die Mitochondrien (die Kraftwerke der Zellen) in Energie umgewandelt.

Es gibt Kohlenhydrate, die unserem Körper dienen und welche, die ihm schaden.
Ich rate dir von künstlich hergestellten Kohlenhydraten in jeglicher Form ab. Meiner Meinung nach sollten sie unter keinen Umständen gegessen werden. Künstlich hergestellter Zucker gelangt während der Verdauung zu schnell ins Blut und erhöht den Blutzuckerspiegel.
Dadurch muss die Bauchspeicheldrüse zu große Mengen Insulin ausschütten, um den Blutzuckerspiegel wieder zu senken.
Kristallzucker besitzt keinerlei Nährstoffe. Es ist ein leerer Trägerstoff und kann vom Körper darüber hinaus nicht verdaut werden.
Das leere Kohlenhydrat wird in deinem Organismus, in den Zellen, im Gewebe und im Blut ablagert. Das führt wiederum zur Bildung von Schlacken und giftigen Ablagerungen in deinem Körper. Mit dem Verzehr von Zucker vergiftest du deinen Körper von innen.

Kohlenhydrate, die deinem Körper dienen, findest du in Obst, kohlenhydrathaltigem Gemüse, Knöterichgewächsen, Süß- und Sauergrasgewächsen oder Fuchsschwanzgewächsen.

MEINE EMPFEHLUNG FÜR PFLANZLICHE KOHLENHYDRATQUELLEN

Obst, Gemüse (wie zum Beispiel: Blumenkohl, Brokkoli, Karotte, Kürbis, Paprika, Zwiebel und viele mehr …), Buchweizen, Hirse, Quinoa, Amaranth, Erdmandeln oder Maronen.

Tipp: Erdmandeln und Maronen sind basische Kohlenhydrate.

FETTE

Fette bilden neben den Eiweißen und Kohlenhydraten den dritten Baustein unserer Nahrung. Fette bestehen unter anderem aus Fettsäuren und lassen sich in drei Fett-Gruppen unterteilen:
  • Fette mit gesättigten Fettsäuren
  • Fette mit einfach ungesättigten Fettsäuren
  • Fette mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren
Die gesättigten Fettsäuren sind für den menschlichen Körper eher schädlich und daher sollten sie nicht verzehrt werden. Gesättigte Fettsäuren findest du in Produkten tierischer Herkunft, wie Fleisch, Fisch und Milchprodukten. Tierische Fette lagert der Körper zu den größten Teilen direkt in unserem Fettgewebe ab. Sie übersäuern unseren Körper und zwingen ihn dazu, Gifte im Organismus einzulagern.

WERTVOLLE FETTE 

Ungesättigte Fettsäuren sind für unseren Körper verwertbar und wertvoll. Sie sind in tierischen Produkten nur in sehr geringen Mengen vorhanden. Ungesättigte Fettsäuren sind für die Funktion unserer Zellmembran zuständig. Einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind für unseren Körper unumgänglich und notwendig.

Ungesättigte Fettsäuren sind in den folgenden Nahrungsmitteln enthalten:

Einfach ungesättigte Fettsäuren: Oliven, Olivenöl, Avocados, Nüssen und Samen.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren:

  • Omega-3-Fettsäuren: grüne Blätter, Kräuter, Algen, Nüsse, Samen (zum Beispiel Leinsamen, Hanfsamen, Chiasamen, Zedernnüsse).
  • Omega-6-Fettsäuren: Nüsse, Samen, Öle wie Sonnenblumenöl und Zedernnussöl
  • Omega-9-Fettsäuren: Samen wie Zedern-nüsse.

Wichtige Hinweise zur Verwendung von Ölen

Bei Ölen solltest du auf folgende Hinweise achten: Alle Öle sollten kaltgepresst und in Rohkostqualität sein. Dieses Qualitätsmerkmal ist für die Qualität des Öles und für die Gesundheitsverträglichkeit für deinen Körper essentiell. Das Siegel „Rohkostqualität“ ist ein Garant dafür, dass das Öl bei der Pressung nicht über 40 °C erwärmt wurde.

Kaltgepresst Bio-Öle aus dem Supermarkt oder aus Bio-Märkten kann ich dir nicht empfehlen. Es handelt sich meist um Öle, die während des Pressvorganges über 40 °C erhitzt wurden.
Meist steht dann das Siegel „Bio“ und „erste kalte Pressung“ oder nur „kalte Pressung“ darauf. Lass‘ dich hier bitte nicht täuschen. Die Industrie darf, laut momentanen Lebensmittelgesetzen, Öle als „kaltgepresst“ deklarieren, die während des Pressvorganges auf bis zu 180 – 200 °C erwärmt wurden.

Zu stark erhitzte Öle sind sehr belastend für unseren Körper, weil sie stark toxisch sind (das Acrylamid wäre eine toxische Verbindung, die im Verdacht steht, Krebs zu fördern).

Öle solltest du außerdem nicht zum Braten und Backen verwenden. Warme Speisen sollten daher erst im Nachhinein bei Bedarf mit Ölen vermischt werden. Wenn du Öle zum Erwärmen benutzen möchtest, dann empfehle ich dir Kokosöl. Es ist das Öl, welches am besten vorsichtig erhitzt werden kann, ohne schädliche Stoffe zu bilden.

Online-Quellen & weiterführende Links

https://www.epubli.com/shop/vegane-trenn-rohkost-9783753119663 https://www.epubli.com/shop/gesundheit-ist-das-programm-deines-koerpers-9783753118185

Literaturempfehlungen

VEGANE TRENN-ROHKOSTAnn-Kristin Schablowsky
GESUNDHEITAnn-Kristin Schablowsky

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