Catharina Rolandgepostet am: 13 de enero de 2023

Die fünf „Tibeter“

Genaue Anleitung für ein bewusstes Ritual für die tägliche Heilung des menschliches Organismus

Do it yourself

Anmerkung: Diese Lösung stammt ursprünglich von Ann-Kristin Schablowsky.
Ich habe sie leicht überarbeitet.

Die fünf „Tibeter“ sind ein bewusstes Ritual und keine sportliche Übung. Sie nehmen positiven Einfluss auf deinen Körper, Deine inneren Organe und Dein Energiesystem.

Durch die kontinuierliche Praxis kannst du deine Organe und Deine feinstofflichen Energien dabei unterstützen, in ihren natürlichen und harmonischen Fluss zu kommen.

Ich werde Dir hier mein Wissen rund um den Ritus Die fünf „Tibeter“ zusammenfassen. Ich empfehle Dir dennoch die Lektüre des Buches von Peter Kelder, Die fünf „Tibeter“, das alte Geheimnis aus den Hochtälern des Himalaja läßt sie Berge versetzen.

Die fünf „Tibeter“ werden am Morgen gleich nach dem Aufstehen ausgeführt (ich empfehle Dir zuvor ein wenig lebendiges Wasser getrunken zu haben) und später (nach ca. einem halben Jahr) auch abends vor dem Zubettgehen.

Die fünf „Tibeter“ führen Deinen Körper zurück in seine ursprüngliche Harmonie und, rein physisch, in eine menschenwürdige gerade Haltung. Sie machen Deinen Körper und Dein Energiesystem stark und widerstandsfähig. Du wirst schnell merken, wie viel mehr Ruhe und Gelassenheit Du in deinem Alltag verspürst, wenn Du damit beginnst, die „Tibeter“ in Deine tägliche Routine zu integrieren.

Die fünf „Tibeter“ harmonisieren, stabilisieren, heilen und kräftigen Dich von innen nach außen. Das Ritual gibt deinem Körper- und Energie-system den Impuls, Dein Leben aus der Haltung von Ruhe und Kraft zu gestalten.

Die fünf „Tibeter“ sind sowohl eine körperliche als auch eine geistige Übung. Das „Üben“ besteht darin, jede „Figur“ mehrmals hintereinander auszuführen. Bei der Durchführung steigerst Du Dich langsam. In der ersten Woche beginnst Du damit, den jeweiligen „Tibeter“ dreimal auszuführen. In der zweiten Woche steigerst Du Dich auf fünf, in der dritten auf sieben … bis Du schließlich bei 21 Wiederholungen angekommen bist.

Mache Dir bei der Übung deiner „Tibeter“ bitte bewusst, wie wichtig deine Achtsamkeit gegenüber Dir selbst bei der Ausführung der Figuren ist. Es macht rein gar nichts aus, wenn Du das Gefühl hast, Du könntest in der zweiten, dritten oder auch in der fünften Woche einmal keine Steigerung der Durchgänge machen. Das ist völlig normal und gut so. Dein Körper signalisiert Dir ganz genau, wann er wieder bereit ist, sich zu steigern.

Mache Dir an dieser Stelle bitte klar, dass die Anwendung der „Tibeter“ immer einen großen Einfluss auf Dein inneres Organsystem hat.

Besonders Deine Bauchorgane, aber auch Deine Schilddrüse bekommen von nun an täglich Impulse, sich zu harmonisieren und „an ihren rechten Platz in Deinem Körper zu rücken“.

Außerdem geben die „Tibeter“ Deinen feinstofflichen Energiefeldern und deinen Chakren den Impuls, sich in der optimalen Drehgeschwindigkeit und Größe dort zu platzieren, wo sie ihren ursprünglichen Platz haben.

Du sollst wissen, dass bei den meisten Menschen die Energiefelder verschoben und die Chakren nicht geöffnet sind. Dieser Zustand resultiert daher, dass die Menschen ihr eigenes Wesen vergessen haben und auf allen Ebenen ihres Seins (sei es Ernährung, Handlung oder Gedanken) ein Leben gegen ihre eigene Natur führen.

Bei den Wiederholungen kannst Du, ganz nach Deinen individuellen Bedürfnissen, diejenige Figur um zwei erhöhen, die für Deinen Körper stimmig ist. Wenn Du nach zehn Wochen nicht alle Figuren auf 21 Wiederholungen gesteigert hast, ist das kein Problem. Die weiteren Wiederholungen werden dann folgen, wenn Dein Körper und Dein Energiesystem bereit sind.

Durch die langsame Steigerung in Deinem eigenen Tempo wird Dein Körper nicht überfordert. Er kann sich an die Bewegungen gewöhnen und die Giftstoffe ausscheiden, die ihn belasten. Sollten bei einigen Übungen Schwindel oder Gefühle des Unwohlseins auftreten, dann reduziere die Anzahl der Wiederholungen und steige wieder ein, wenn dein Körper bereit dafür ist.

Mache Dir an dieser Stelle auch bewusst, dass Dein Körper sich auch in Bezug auf dein Skelett verändern wird. Auch diese Veränderung braucht seine Zeit und Ruhe. Die fünf „Tibeter“ sind ein Langzeitritual, welches Dich von nun an in Deinem Leben begleitet, solltest Du Dich bewusst dafür entscheiden wollen. Wichtig hierbei ist immer: Höre auf Dein Bauchgefühl und steigere Dich in Deinem eigenen Tempo. Es gibt an dieser Stelle keinen Wettbewerb und keinen Zwang. Nur Du selbst und Deine bewussten und liebevollen Handlungen für Dich selbst begleiten Dich auf Deinem Weg.

Die Ausführung

Es ist besonders wichtig, dass Du die „Tibeter“ immer in der angegebenen Reihenfolge ausführst, also von der ersten bis zur fünften Übung. Das gilt ganz besonders für die Abfolge der Figuren zwei bis fünf. Diese müssen immer in der chronologischen Reihenfolge durchgeführt werden.

Das hat folgenden Grund: Auf energetischer Ebene werden die Chakren und deine Energiefelder in dieser bestimmten Reihenfolge geordnet und auf körperlicher Ebene geht es um deine inneren Organe und Organsysteme, die nach diesem harmonischen Fluss aktiviert werden.

Lediglich den ersten „Tibeter“ kannst du unabhängig und mehrmals täglich ausführen. Diese Figur kommt der Übung „Strukturierung und Reinigung deines Zwischenzellwassers und deiner Zellen“ nahe. Sie bewirkt neben der Aktivierung deiner Chakren und der Aktivierung deines Prana-Stromes entlang deiner Wirbelsäule ebenso die Drehung und die Reinigung deiner Zellen.

Die Mantren

Du kannst die Mantren, die Du bei jedem der "Tibeter" findest gerne innerlich sprechen. Gerne auch laut. Oder Du sprichst sie, bevor Du die Übung beginnst. Ein herzliches DANKE für die Mantren an Markus, den wir (Roberto und ich, Catharina) mit seiner wundervollen Tochter Kaja auf unserer Neuseelandreise am 1. Jänner bei einem Track auf Steward Island beim erfreuten Beobachten eines Kiwis kennen gelernt hatten. Als wir einander dann zufällig wieder an einem wilden Strand begegnet waren, haben wir gemeinsam die 5 Tibeter praktiziert. Und so kommen diese hilfreichen Mantren auch zu Dir!  

DIE FÜNF TIBETER

An dieser Stelle möchte ich Dir die fünf „Tibeter“ kurz skizzieren, dabei aber vor allem auf ihre Wirkungsweise für Dein Energie- und Körpersystem eingehen. Detaillierte Informationen zur Ausführung findest du in dem Buch von Peter Kelder.

Der erste Tibeter - "Der KREISEL"

Der erste „Tibeter“ ist eine einfache Drehbewegung um die eigene Achse mit seitlich gestreckten Armen auf Schulterhöhe. Die Hände bilden die Fortsetzung dieser Linie, die Finger liegen locker aneinander und die Handflächen zeigen nach unten. Wichtig ist hier eine gerade Aufrichtung, so als würdest du dich an der Scheitelkrone deines Kopfes in die Länge ziehen wollen. Die Füße sind hüftbreit aufgestellt und du beginnst deine Drehung mit der Einatmung. Während der vollständigen Drehung (21-mal) atmest du ruhig und gleichmäßig. Diese Drehung erfolgt immer im Uhrzeigersinn.

RUHEPOSITION danach:
Deine Füsse stehen hüftbreit mit leicht gebeugten Knien. Lege die Handflächen vor Deinen Augen aneinander. Blicke auf Deine Daumen, bis das Schwindelgefühl nachlässt.

MANTRA:
Ich löse mich von allem Negativen.

Drehbewegungen im Uhrzeigersinn sind für die Strukturierung und Reinigung unseres Zwischenzellwassers sehr wichtig. Auch Deine Zellen profitieren von dieser Bewegung, denn sie sind ebenfalls rechtsdrehend.

Rechtsdrehende Bewegungen lösen in Deinem Körper und in Deinen Organsystemen ein großes Glücksgefühl aus, denn diese Bewegung fließt im Einklang mit Deinem Körperwasser. Dein Körper reagiert auf diesen Impuls mit Energie und Reinigung.

Schwindelgefühle haben meist etwas mit Giften und Schlacken im Zwischenzellwasser und den Organen zu tun. Sollte Dir zu Beginn schwindelig werden, dann kannst Du Dich gerade auf den Rücken legen oder eine andere Position wie die Kindstellung aus dem Yoga einnehmen und entspannen.

Vielleicht ist Dir schon einmal aufgefallen, dass kleine Kinder sich gerne im Uhrzeigersinn um ihre eigene Achse drehen? Oder vielleicht hast Du Dich als Kind selbst gerne gedreht. Ich habe es immer gemacht und auch meinen kleinen Bruder und meine beste Freundin animiert, es mir gleichzutun. Kinder haben ihren natürlichen Instinkt für körperliche Glücks- und Wohlgefühle noch und heilen sich ganz intuitiv selbst.

Der zweite Tibeter - "Die KERZE"

Der zweite „Tibeter“ wird im Liegen ausgeführt und ist eine sehr effektive Übung für die Bauch- und Rückenmuskulatur. Darüber hinaus dehnt er die Beinmuskulatur und verleiht deinem Körper Vitalität und Dynamik. Er dehnt die Hüfte, streckt die Wirbelsäule und befreit die Hüftgelenke von Schlacken und Giftstoffen.

Der zweite „Tibeter“ harmonisiert, vitalisiert und aktiviert besonders deine Verdauungs- und Ausleitungsorgane (Darm und Nieren). Darüber hinaus massiert er Blase, Harnleiter und die Geschlechtsorgane.

Bei dieser Übung liegst Du auf dem Rücken, die Arme liegen eng neben Deinem Körper und die Handflächen zeigen nach unten. Bei allen Übungen ist es wichtig, eine gerade Haltung zu haben, deshalb achte darauf, dass Deine Beine hüftbreit liegen und Deine Füße gerade ausgerichtet sind. Die Schultern sind locker, der Hals gedehnt und der Kopf liegt gerade. Achte auch darauf, dass Deine Wirbelsäule vom Kreuz bis zu den Schultern flach auf dem Boden liegt. Während der Übung sollte sich kein Hohlkreuz bilden (Du kannst dein Becken gefühlt immer ein wenig nach unten schieben und den Bauchnabel leicht nach innen ziehen).

MANTRA:
Meine Innenwelt und Außenwelt
sind im Gleichgewicht.

Bei der Übung werden Kopf- und Beinbewegung miteinander koordiniert: Der Kopf wird angehoben und in Richtung Brustbein geführt, während Du durch die Nase einatmest (Deine Atmung erfolgt nur durch die Nase und tief in deinen Bauch). Gleichzeitig werden die Beine angehoben, so weit, bis sie im Idealfall senkrecht stehen und die Beine einen rechten Winkel zur Wirbelsäule bilden (wenn du nach einigen Jahren weiter in deiner Routine fortgeschritten bist, kannst du deine Beine sogar in Richtung Kopf führen, ohne den Rücken vom Boden zu heben).

Mit der Ausatmung kehren Kopf und Beine zurück in die Ausgangsposition. Achte darauf, Deine Schultern am Boden zu halten. Sollte dir diese Übung zu Beginn zu schwer sein, dann winkle Deine Beine an. Vertraue deinem Gefühl und deiner Wahrnehmung für deinen Körper.

RUHEPOSITION danach:
Für einen Moment der Entspannung danach, kannst Du Deine Beine anwinkeln und die Knie an den Körper heranziehen. Schaukle nun, während Du Deine Knie festhältst, langsam von links nach rechts. Dein Kopf liegt entspannt, mit Blick nach oben, auf der Matte.
Das leichte Schaukeln führt zu einer Entspannung der Lendenwirbel und des unteren Rückens. Durch die Bewegung wird zusätzlich die Durchblutung in diesem Bereich angeregt.

Der dritte Tibeter - "Der HALBMOND"

Der dritte „Tibeter“ ist eine Streckung für den gesamten Oberkörper. Mit dieser Praxis kannst Du Deinen organischen Raum für Herz und Lungen erweitern und Deine Schilddrüse und ihre Funktionen harmonisieren.

Dein Körper beginnt mit der täglichen Routine, Deine Leber, die Gallenblase und die Bauchspeicheldrüse zu stimulieren und sie dabei zu unterstützen, ihre ursprünglichen Entgiftungstätigkeiten und Stoffwechselfunktionen wiederzuerlangen.

Außerdem wirkt diese Figur förderlich auf die Geschlechtsorgane und die Blase sowie den Dickdarm. Dein Herz, Deine Lungen und Deine Leber sind symbiotisch an der Sauerstoffaufnahme beteiligt. Das Dehnen des Brustkorbs öffnet den Raum für dein Herz und deine Lungen, sodass sich deine Lungen voll ausdehnen können, was Deine Lebensenergie und Vitalität verstärkt. Alle Organe werden in dieser Übung dabei unterstützt, Deinem Atmungssystem helfend zur Seite zu stehen.

Auf energetischer Ebene öffnet der dritte Ritus deine Herzensliebe und erweitert Deine Bereitschaft, Dich für die bedingungslose Liebe, die Annahme und das Vertrauen in die göttliche Führung zu öffnen. Die Übung lässt Deine Lebensfreude, Deine Begeisterung und Dein Verständnis wachsen.

Der dritte „Tibeter“ wird im Kniestand ausgeführt. Die Beine hältst Du hüftbreit, die Zehen sind aufgestellt, die Füße sind gerade ausgerichtet, der Oberkörper ist aufgerichtet, sodass er einen rechten Winkel zum Boden bildet. Überprüfe Dich selbst: Ist Dein Becken gerade? Sind Deine Schultern und dein Hals locker? Ist Dein Kopf gerade?

Die Hände werden bei dieser Übung auf Dein Gesäß (oder bei längeren Armen etwas darunter) platziert. Du beginnst diesen Ritus, indem Du Deinen Kopf auf Dein Brustbein absenkst.

Mit der Einatmung (durch die Nase!) führst du deinen Kopf behutsam Richtung Nacken. Dabei überstreckst Du ihn leicht und hältst dabei den Mund leicht geöffnet. Die Öffnung Deines Mundes (bei Deiner Atmung durch die Nase!) ist wichtig, damit Deine Schilddrüse und die Stimmbänder nicht gespannt werden.

Wenn du deinen Oberkörper nach hinten dehnst, dann achte darauf, dass Dein Becken stabil bleibt. Presse Deine Gesäßhälften bei der Rückführung fest zusammen. Bei der Rückführung Deines Körpers atmest du aus und entspannst in der Position „Kopf auf dem Brustbein“.

Mit der nächsten Einatmung beginnst Du erneut mit der Dehnung und atmest so lange ein, bis die Dehnung abgeschlossen ist. Achte darauf, behutsam mit Deinem Körper umzugehen. Kleine Schritte sind ein Muss für Deinen Langzeiterfolg.

MANTRA:
Ich öffne mich für die Schönheit des Lebens.

RUHEPOSITION danach:
Entspannen kannst Du Dich nach dieser Übung in der Kindstellung aus dem Yoga. Lege dabei als Variante gerne Deine Unterarme vor Deinem Körper übereinander auf den Boden und lege Deinen Kopf darauf.

Der vierte Tibeter - "Die BRÜCKE"

Der vierte „Tibeter“ wirkt besonders harmonisierend auf Deine Verdauungs- und Ausleitungsorgane und vergrößert die Aufnahme von Energie in diesem Bereich. Dein gesamter Darm, Deine Nieren und auch Dein gesamtes Organsystem wird bei dieser Übung mobilisiert. Das geschieht maßgeblich durch die rhythmische Bewegung um die Nabelgegend, in welcher über 70.000 Kapillare Deines gesamten Organsystems zusammenlaufen. Außerdem fordert diese Übung die Muskulatur in Deinen Armen und im Oberkörper und stärkt sie.

Achtung: Praktiziere diesen Tibeter nur barfuß und auf einer rutschfesten Unterlage!
Setze Dich hüftbreit mit ausgestreckten Beinen und geradem Rücken (möglichst im rechten Winkel zum Untergrund) auf den Boden. Achte wieder auf Deine Haltung: aufgerichtete Wirbelsäule, langer Hals, Schultern entspannt, gerader Kopf. Lege Deine Hände eng neben deinem Gesäß auf den Boden, die Handflächen zeigen nach unten, deine Finger liegen eng beieinander. Die Finger sind in Richtung Deiner Füße ausgerichtet.

Zu Beginn dieser Übung legst Du Dein Kinn auf Deinem Brustbein ab. Anschließend hebst du mit der Einatmung Dein Gesäß mit Hilfe deiner Armmuskeln vom Boden ab. Schiebe Dein Gesäß in Richtung Füße und baue eine Tisch-Haltung wie beim Yoga auf. Deine Fußsohlen stehen auf dem Boden, Deine Knie sind im rechten Winkel gebeugt und Dein Gesäß und Deine Wirbelsäule sind so weit gebeugt, dass sie eine gerade Linie parallel zum Boden bilden.

Während du Deinen Körper mit der Einatmung in diese Position bringst, führst Du Deinen Kopf behutsam nach hinten (leicht überstreckt) und hältst deinen Mund wie bei dem dritten „Tibeter“ leicht geöffnet. Halte Deinen Körper auf den Händen und Füßen und bilde eine rechteckige Brücke. Die „Stützpfeiler“, Deine Arme und Beine, stehen senkrecht.

Der Bewegungsabbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge: Senke Dein Gesäß mit Deiner Ausatmung langsam und setze es zwischen Deinen Händen wieder ab. Führe Deinen Kopf zurück, schließe Deinen Mund und lege Dein Kinn auf Deinem Brustbein ab.

Achte bei der Durchführung auf einen fließenden Bewegungsablauf: anheben, Brücke bilden, kurz verweilen, Körper zurückführen und ablegen. Atmung und Bewegung folgen dem folgenden Rhythmus: ausatmen in der Ausgangshaltung, einatmen im Bewegungsaufbau, ausatmen im Bewegungsabbau.

MANTRA:
Energie durchströmt mich bis in jede Zelle.

RUHEPOSITION danach:
Entspannung kannst Du im Kutscher-Sitz finden. Ziehe Deine Beine leicht gegrätscht an und lege Deine Arme entspannt über Deine Knie. Beuge Deine Wirbelsäule nach vorn und lass Deinen Kopf hängen.

Im vierten „Tibeter“ verbinden sich der zweite und der dritte „Tibeter“: Der Unterleib und seine Organe, der Oberkörper mit den dazugehörigen Organen und die Rücken-, Bein-, Hals- und Armmuskulatur werden mobilisiert.

Der fünfte Tibeter - "Der BERG"

Der fünfte „Tibeter“ bildet den Abschluss der Übungen. Er kräftigt die Muskulatur des ganzen Körpers und bringt Energie in Deinen gesamten Organismus.

Lege Dich flach auf deinen Bauch, halte die Füße hüftbreit auseinander, die Arme liegen angewinkelt mit den Handflächen nach unten, Deine Finger zeigen nach vorne, links und rechts neben deinem Brustkorb. Stelle mit der Ausatmung Deine Zehen auf und hebe Deinen Körper auf die Hände und Zehen. Beuge den Kopf und den Oberkörper, ähnlich wie beim „heraufschauenden Hund“, leicht nach hinten und halte den Mund leicht geöffnet. Die Beine sind durchgetreckt und werden parallel zum Boden einige Zentimeter in der Luft gehalten. Deine Gesäßmuskeln sind maximal angespannt, um deiner Wirbelsäule Stabilität zu verleihen.

Mit der nächsten Einatmung hebst du dein Gesäß aus dieser Position heraus, bis Du ein umgekehrtes V bildest, ähnlich wie beim „herabschauenden Hund“ im Yoga. Gleichzeitig führst Du das Kinn auf dein Brustbein. Mit der folgenden Ausatmung durch die Nase senkst Du Dein Gesäß wieder ab, dehnst Deinen Körper rückwärts, nimmst den Kopf zurück und öffnest leicht Deinen Mund. Lege deinen Körper nicht ab, sondern halte ihn auf den Händen, deine Knie sind einige Zentimeter vom Boden entfernt.

Beim fünften „Tibeter“ werden Bewegungsablauf und Atmung koordiniert. Ausatmung: „heraufschauender Hund“ mit leicht geöffnetem Mund und leichter Überstreckung des Kopfes nach hinten. Einatmung: „herabschauender Hund“, das Kinn in Richtung Brustbein geführt, die Füße sind hüftbreit aufgestellt.

MANTRA:
Ich spüre und genieße meine Vitalität.

Der fünfte „Tibeter“ ist eine Energie-Pumpe für Deinen gesamten Organismus. Alle inneren Organe werden zunächst gedehnt und anschließend bewegt.

Die Übung stimuliert und harmonisiert Deinen Körper, reinigt Deine Organe, Organsysteme, Deine Lymphe, Dein Körperwasser und Dein Blut. Außerdem reinigt sie Stirn und Nebenhöhlen.

RUHEPOSITION danach:
Wenn Du Deine Übung beendet hast, legst Du Deinen Körper mit Muskelkraft auf dem Boden ab. Drehe Dich für Deine Entspannung auf Deine rechte Seite und strecke den rechten Arm nach vorne aus. Lege Deinen Kopf auf dem ausgestreckten Arm ab und winkle Dein linkes Bein an, Dein Körpergewicht verlagert sich dabei auf Dein angewinkeltes Bein. Diese Entspannungshaltung dient den Mönchen in Tibet als Schlafstellung.

Sie harmonisiert die Körperflüssigkeiten, entspannt Herz, Lungen, Darm und Nieren und regt Deine Leber zur Entgiftung an.

Der fünfte „Tibeter“ besitzt in Tibet außerdem eine hohe Symbolkraft: Durch die rhythmische Wechselbewegung von Kopf/Gesäß als höchsten oder niedrigsten Punkt wird unsere Anbindung an das Universum über das Kronen-Chakra und unsere Anbindung an die Mutter Erde über unser Wurzel-Chakra dargestellt.

Denke bei allen Ausführungen immer daran: Die fünf „Tibeter“ sind ein Langzeitprogramm. Du darfst Dich gerne fordern, solltest Dich aber niemals überfordern.
Wichtig ist außerdem, dass du voll ausgewachsen sein musst, bevor Du mit diesem Ritual starten kannst. Die Mönche in den Hochtälern des Himalayas warten bis zum 25. Lebensjahr.

Die fünf „Tibeter“ schwingen im Einklang mit unserem Körper und fördern eine Harmonisierung aller körperlichen und geistigen Abläufe, vom Blutkreislauf, dem Zellwasserkreislauf, dem Herzrhythmus, dem Nervensystem, den Organsystemen, dem Skelett bis hin zur Harmonisierung deiner Gedanken.

Die fünf „Tibeter“ sind ein Heilmittel für einen bewussten Menschen.

Schaue Dir gerne folgendes Video an, bei dem Du gleich mitmachen kannst. 21 Wiederholungen:
.

Online-Quellen & weiterführende Links

www.ann-kristinschablowsky.de Peter Kelder, Die fünf "Tibeter" https://www.epubli.com/shop/heilung-9783756503261

Literaturempfehlungen

Peter Kelder, Die fünf „Tibeter“, das alte Geheimnis aus den Hochtälern des Himalaja läßt sie Berge versetzen.

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