Catharina Rolandgepostet am: 13 de septiembre de 2024

FREI LERNEN UND FREI DENKEN

Gesammelte SCHOLÉ NEWS und ein inspirierendes Gespräch mit Alexandra Terzic-Auer

Inspirierendes Wissen

Alexandra Terzic-Auer befasst sich seit vielen Jahrzehnten intensiv mit den verschiedensten Bildungssystemen.
Sie arbeitet auch als Kinesiologin und mit systemischen Aufstellungen. Seit vielen Jahren schon lese ich mit großer Begeisterung und stets folgender Inspiration ihre Newsletter, die ich unterhalb des Videos für Euch einstellen darf.

Schon als ich am MANIFEST DER NEUEN ERDE schrieb, hat mich die Herzensweisheit von Alexandra begleitet und so floss auch ein Zitat von ihr in das 2. Kapitel des Manifests, in die POTENZIALANTFALTUNG:

"Als geistbegabtes Wesen hat jedes Kind von Geburt an seinen eigenen inneren Lernplan. Lebensfreude, Gesundheit, Selbstbewusstsein, Wissbegier, Konzentrations- und Kooperationsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Ausdauer und aktives Engagement für die Gemeinschaft kann man an jungen Menschen beobachten, die sich nach ihrem inneren Lernplan entfalten durften.
Ihr Sozialverhalten wird durch Vorbilder geprägt: Je respektvoller und achtsamer ein Kind behandelt wird, desto achtsamer und respektvoller wird auch sein eigener Umgang mit sich selbst, der Natur und den Mitmenschen sein.“
Alexandra Terzic-Auer

In dem Gespräch, das Du Dir gleich hier unten anhören kannst, erzählt Alexandra, warum das FREI LERNEN für sie so essenziell dazu beitragen kann, dass sich Kinder in ihr höchstes Potenzial entfalten können. Und sie spricht auch viel darüber, wie wichtig die persönliche Entwicklung der Eltern dabei ist.

Alexandra erzählt u.a. auch von ihren persönlichen Erfahrungen mit der Schetinin-Schule in Russland.
Wenn Dich das Thema Bildung auch gerade persönlich betrifft, dann wirst Du in dem Video bestimmt viele berührende Aspekte und Perspektiven vor deine Füsse und in Dein Herz gelegt bekommen.

Auf der Seite www.freilerner.at findest Du viele weitere Informationen, Tipps und Links zum Thema FREI LERNEN

Das Gedicht von Khalil Gibran, das Alexandra am Ende des Gespräches liest, findest Du hier.
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Ich freue mich jedes Mal, wenn ich einen Newsletter von Alexandra bekomme, denn in diesen beleuchtet Alexandra das Geschehen auf der Erde mit ihrem scharfsinnigen, großherzigen, durchblickenden Geist.

SCHOLÉ NACHRICHTEN

Juni 2026

TATEN

Liebe Scholé-Freunde,

Die allgegenwärtigen Diskussionen über böse Menschen (Putin, Trump, Mullahs, Netanjahu) oder gar böse Völker oder Volksgruppen (Ausländer, Deutsche, Palästinenser) nervt mich zunehmend, denn sie ist ausweglos und damit sinnlose Zeitverschwendung. Gäbe es tatsächlich Menschen oder gar Völker, die durch und durch böse sind, wäre ihre Entfernung von dem Planeten, dem sie allein durch ihre Existenz angeblich schaden, die einzig denkbare Lösung. Funktioniert hat dieses Rezept allerdings noch nie. Und wer sind die Allwissenden und Allmächtigen denen wir zutrauen könnten, dieses Urteil gerecht und sicher zu vollstrecken?
„Lasst euch bitte nicht auf ideologische Auseinandersetzungen ein, sondern besteht auf konkreten Beweisen: Eine informierte Entscheidung ist nur aufgrund solider Daten und Fakten möglich,
egal auf welchem Gebiet.“
Alexandra Terciz-Auer
Von Interesse für die Allgemeinheit sind also eigentlich nur die GUTEN Taten, deren Spuren und Auswirkungen unser Leben bestimmen. Wer möchte über die vielen missglückten Versuche bei der Entwicklung einer technischen Erfindung Bescheid wissen? Entscheidend ist nur der eine gelungene Versuch, dem wir die neue Maschine, das neue Verfahren verdanken. Früher hatten Kunst und Literatur die Aufgabe, gute Taten zu feiern und im Gedächtnis der Nachwelt zu verankern. Aus diesen Quellen lässt sich bis heute Inspiration und Ermutigung schöpfen, wenn wir genug haben vom Opferkult und den Antihelden der Gegenwartskultur…

Allwissend und allmächtig ist definitionsgemäß nur der Schöpfer selbst. Menschen machen durch ihre kurze Lebensspanne beschränkte Erfahrungen und können sich allenfalls einen winzigen Bruchteil des universellen Wissens aneignen. Ihre Freiheit besteht darin, sich immer wieder zu entscheiden, ob sie gute oder böse TATEN setzen wollen. Sämtliche Religionen und Ethiklehren sind darauf ausgerichtet, das Gewissen der Menschen zu schulen, um sie zu befähigen, sich bewusst für das Gute zu entscheiden, das immer einer gewissen Anstrengung bedarf, während es ohne gezielte Anstrengung in der Regel eher bergab geht.

“An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen” heißt es in der Bibel – ein grundvernünftiger pragmatischer Ansatz, der unbedingt wiederbelebt gehört, damit wir aus der moralischen Sackgasse herausfinden, in die uns die zunehmende Ideologisierung der vergangenen Jahrzehnte geführt hat: “Wir, die Guten, gegen die anderen, die Bösen!” Diese Einstellung ist nichts als ein Garant für Überheblichkeit, Streit und Krieg. Sie führt zu den oben erwähnten sinnlosen Diskussionen, denn egal, was die Guten tun mögen, es wird immer als gut interpretiert, und egal, was die Bösen tun mögen, es ist in jedem Fall schlecht. Gute oder böse TATEN hingegen sind anhand ihrer Auswirkungen über nachprüfbare und vergleichbare FAKTEN unterscheidbar. Es entspricht der von Natur aus lösungsorientierten menschlichen Vernunft, Fakten und Zahlen zu erheben, genau zu analysieren und ausführlich zu diskutieren, um daraus Klarheit und Orientierung zu gewinnen.

Das gilt auch für technische Lösungen: Fossile Brennstoffe sind nicht an sich böse, es kommt auf die Art ihres Einsatzes an. Ebenso wenig sind Windräder an sich gut – erst wenn alle Fakten im Zusammenhang mit ihrer Herstellung, ihrer Aufstellung, ihrem Betrieb, ihren unerwünschten Nebeneffekten, ihren Kosten und ihrer tatsächlichen Effizienz genau erhoben und gegeneinander abgewogen wurden, lässt sich von Fall zu Fall entscheiden, ob ein Windrad aufgestellt werden sollte, oder ob es an dem betreffenden Standort zweckmäßiger wäre, nach einer anderen Lösung Ausschau zu halten.

Noch dringlicher wären ideologiebefreite Entscheidungen auf medizinischem Gebiet, insbesondere bei Impfstoffen, die millionenfach gesunden Kindern verabreicht werden. Es ist ein himmelschreiender Skandal, dass es über keinen einzigen der derzeit gebräuchlichen Impfstoffe sorgfältig und korrekt durchgeführte Studien mit echten Placebo-Vergleichsgruppen (Kochsalzlösung) gibt! Als sich Klagen über unerwünschte Nebenwirkungen häuften, hat man die Hersteller 1986 sogar noch von der Produkthaftung befreit! Ab da konnten die Pharmafirmen ganz unbesorgt immer neue Impfungen auf den Markt werfen und haben diese Chance natürlich ausgiebig genutzt. Erst anlässlich der Covid-Spritzen lief endlich so Vieles schief, dass das Dogma von den lebensrettenden, sicheren und wirksamen Vakzinen erstmals ernsthaft ins Wanken geriet. Warum? Nur deshalb, weil so viele mutige Ärzte und Forscher sich nicht davon abhalten ließen, Daten und Fakten zu recherchieren und zu veröffentlichen, obwohl sie mit Verfolgung und sozialer Ächtung dafür bestraft wurden.

Ich habe sehr viele dieser kritischen Studien und Analysen gelesen – keine von ihnen hat mich allerdings so sehr überzeugt wie die große, acht Jahre lang unter Verschluss gehaltene Vergleichsstudie zwischen geimpften und gänzlich ungeimpften, sozusagen naturbelassenen Kindern: Da geht es nicht mehr um Ansteckungsgefahr, Nebenwirkungen und mehr oder minder schwere Verläufe, sondern um eine unbestechliche Schaden-Nutzen-Abwägung anhand der Langzeitfolgen: Der Gesundheitszustand umgeimpfter junger Menschen ist in jeder Hinsicht bei weitem besser, zeigte die Studie: Sie haben kaum Allergien, viel weniger Infektionskrankheiten, brauchen weniger Operationen und leiden weder unter ADHS noch unter Autismus. Wer einmal aus der Nähe erlebt hat, was es bedeutet, Kinder mit schweren neurologischen Störungen zu betreuen, der weiß, wie wichtig es wäre, diese Information in der gehirngewaschenen Bevölkerung zu verbreiten. Übrigens kann jeder Kinderarzt, der teils geimpfte und teils umgeimpfte Kinder betreut, diese Studienergebnisse bestätigen, wenn er ehrlich ist.

Noch hält das ideologische Lager jedoch leider die Stellung. Der Film VAXXED Teil 3, in dem es um die verblüffenden Unterschiede zwischen Geimpften und Ungeimpften geht, wird ebenso wie der Film “An Inconvenient Study” weiterhin nach Kräften unterdrückt, die Filmemacher wurden verfolgt und bestraft. Trotzdem scheint mir, dass aus dem Publikum nun immer öfter der Ruf nach faktischen Beweisen ertönt, dass die Leute sich nicht mehr so leicht mit Expertenwissen, das nicht hinterfragt werden darf, abspeisen lassen. Diese Bewegung sollte jeder von uns unterstützen, anstatt auf ideologisch motivierte Versprechungen hereinzufallen.

Gleiches gilt für unser Bildungssystem, das im Begriff ist, sich selbst zu zerstören und nur noch durch zwangsweise Durchsetzung des Schulpflicht-Dogmas aufrechterhalten wird. Ginge es um Daten und Fakten, hätten wir längst Bildungsfreiheit, doch bisher weigern die Behörden sich immer noch standhaft, das Befinden und die Leistungen von Kindern, denen freie Bildungswege ermöglicht wurden, überhaupt zur Kenntnis zu nehmen, geschweige denn sie mit gleichem Maß zu messen wie jene von Schulabsolventen.

Lasst euch bitte nicht auf ideologische Auseinandersetzungen ein, sondern besteht auf konkreten Beweisen: Eine informierte Entscheidung ist nur aufgrund solider Daten und Fakten möglich, egal auf welchem Gebiet.

Was die Ethik angeht, wäre ein friedliches Zusammenleben der Menschen gesichert, würden wir uns nur, so gut wir können, an die pragmatische alte Binsenweisheit halten: “Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andren zu!” Denn jeder kennt aus eigener Erfahrung die Auswirkungen guter und böser Worte, liebevollen und lieblosen Verhaltens sehr genau. Und wem die Ökologie am Herzen liegt, der kann meiner Überzeugung nach kein besseres Vorbild finden als den genialen steirischen Wasserforscher Viktor Schauberger, dessen Leitsatz lautete: DIE NATUR KAPIEREN UND KOPIEREN!

Zum Schluss heute noch eine ganz persönliche Bitte: Der Sohn einer chinesischen Freundin ist mit eineinhalb Jahren (aus genetischen Gründen, wie es heißt) Autist geworden. Ich wäre euch sehr dankbar für Informationen über alternative Behandlungsmöglichkeiten, die sich in der Praxis bewährt haben.
Herzlichen Dank!

Alexandra

SCHOLÉ NACHRICHTEN

Mai 2026

POLARITÄT STATT SPALTUNG

Liebe Scholé-Freunde,

das Prinzip der Geschlechtlichkeit gehört zu den geistigen Gesetzen. Es besagt, dass männlich (Yang, das Schöpferische) und weiblich (Yin, das Empfangende) zusammenwirken müssen, um den Kreislauf des Lebens aufrecht zu erhalten. Jeder einzelne Mensch ist eine einzigartige Mischung aus weiblichen und männlichen Wesenszügen und nur auf der Körpereben klar definiert als Mann oder Frau.

Ich halte es für ein schweres Verbrechen, Jugendliche in der Phase der Pubertät zu ermutigen, ihre physische Geschlechtlichkeit auf dem Altar einer seltsamen queeren Mode zu opfern, um ihr weiteres Leben als geschlechtslose Wesen mit dem Aussehen des anderen Geschlechts zu verbringen, obwohl weiterhin jede ihrer Zellen das genetische Programm in sich trägt, mit dem der Mensch geboren wurde.

Damit nicht genug, verlieren Eltern, die sich mit der lügnerisch als “Geschlechtsumwandlung” betitelten Behandlung nicht einverstanden erklären, das Sorgerecht für ihre Kinder… Es ist unbegreiflich, wie sich eine solche geistige Verirrung bis hinein in die Rechtsprechung einschleichen konnte. Wer käme auf die Idee, positive in negative Ladungen umzuwandeln und umgekehrt? Oder positiv geladene Teilchen als gut und negativ geladene als schlecht zu bezeichnen oder vice versa?

Das Prinzip der Polarität wird offensichtlich nicht mehr verstanden. Polaritäten sind weder austauschbar, noch stehen sie sich feindlich gegenüber. In ihrer Verschiedenheit ergänzen sie einander, wie positiv und negativ geladene Teilchen, damit elektrische Energie fließen kann, oder wie rechtes und linkes Bein beim Gehen.

Ein Mann, der seine weiblichen Anlagen vernachlässigt, fühlt sich ebenso unrund und zerrissen wie eine Frau, die ihre männlichen Anlagen nicht ausleben kann oder darf. In der westlichen Kultur haben die Generationen vor uns viel auf sich genommen, um die gleiche Berechtigung der Geschlechter durchzusetzen und in der Politik einen Ausgleich zwischen progressiven linken Strömungen und konservativen rechten Strömungen zu ermöglichen. Beide sind notwendig zur Bildung und Erhaltung eines demokratischen Gemeinwesens: die Neuerer mit ihren Reformideen und die Konservativen, die das Bestehende erhalten und pflegen.

Wie konnte es soweit kommen, dass mächtige Akteure der Politik behaupten können, die Demokratie retten zu wollen, indem sie den demokratischen Ausgleich zwischen Rechten und Linken verbieten? Wieso soll es unmoralisch sein, sich für die Erhaltung von Frieden und Wohlstand einzusetzen und die Sicherung von Ernährung und Energieversorgung der Bevölkerung als vorrangig zu sehen? Wie kann die Meinungsfreiheit durch Zensur und Redeverbote gerettet werden?

Eine Rückbesinnung auf das geistige Gesetz der Polarität erscheint dringend geboten, um inneren und äußeren Frieden zu wahren bzw. wiederherzustellen. Mit der Würdigung beider Pole und dem guten Willen, ihre einander ergänzenden Fähigkeiten zur Blüte kommen zu lassen, könnten die Menschen ein gemeinsames Ziel erreichen, das allen Beteiligten zugute kommt.

Die gezielt herbeigeführte Spaltung der Bevölkerung reicht gegenwärtig schon so tief, dass sie meiner Überzeugung nach nur durch eine übergeordnete Sicht der Dinge zu heilen ist – oder, noch nachhaltiger, durch praktische Beispiele der Verbundenheit und Integration scheinbarer Gegensätze, wie sie täglich überall dort zu beobachten sind, wo Männer Stärke UND Milde zeigen und wo Frauen Feingefühl UND Klugheit walten lassen.

Sammeln wir solche Beispiele und reden wir darüber!

Herzlichst,
Alexandra

SCHOLÉ NACHRICHTEN

März 2026

Liebe Scholé-Freunde,

zum Abschluss der Jänner-Nachrichten wollte ich eigentlich noch auf das 4. Gebot eingehen, doch dann sind mir noch einige wichtige Aspekte dazu eingefallen, so dass ich das Thema bis heute vertagt habe.

Auf die ersten drei Gebote des jüdischen und christlichen “Geunsgesetzes”, in denen es um die Beziehung zu Gott geht, folgt das 4. Gebot als Brücke zu den sechs Geboten, die der Beziehung zum Menschen gelten: Bei genauerer Betrachtung gibt das 4. Gebot das dazu gehörige Menschenbild vor. “Du sollst Vater und Mutter ehren, damit du lange lebest und es dir wohl ergehe auf Erden” verstehe ich als Rechtfertigung des Patriarchats. Es begründet einen Gott-Vater-Kult, ein Gottesgnadentum, auf das sich die Oberhäupter von Familien, Vereinigungen und Staaten berufen können sowie natürlich der “Heilige Vater” in der Kirche. Die letzten Jahrzehnte haben, denke ich, hinlänglich bewiesen, dass sich nicht viel verändert, wenn anstelle eines Mannes eine Frau auf den Thron gesetzt wird.. Daher würde ich vorschlagen, dieses Gebot umzudrehen: DU SOLLST DEINE SÖHNE UND TÖCHTER UND ALLE KINDER EHREN, DAMIT LIEBE UND FRIEDEN VON ANFANG AN DAS LEBEN DER MENSCHEN BESTIMMEN. Ich bin überzeugt, dass diese Formulierung dem Geist des Evangeliums viel eher entspricht und vielleicht sogar bewirken könnte, dass sich die Christen mit Gottes Sohn identifizieren und ihm nachzufolgen versuchen, anstatt ihn auf Thron oder Altar zu verbannen.

Doch auch die Gefühle gegenüber Gott Vater könnten sich positiv verändern, würde er nicht mehr als strenger, Gehorsam fordernder Patriarch gesehen, sondern als großzügiger Schöpfer, der als Geist der Heiligkeit in jedem seiner Geschöpfe präsent ist und jedes in seiner Besonderheit achtet und liebt.

In tierischen Gemeinschaften – seien es Wölfe, Löwen, Ameisen oder Vögel – hat der Schutz der Jungen absolute Priorität. Nur Menschen kommen auf die abartige Idee, aus Gehorsam gegenüber einer Obrigkeit ihre Jungen ohne Not aus dem Schlaf zu reißen oder gar in Kriegen verheizen zu lassen. Nur Menschen zwingen ihre Nachkommen, sich gegen die Eltern zu stellen, um ihr Recht auf Selbstbestimmtheit einzufordern, wenn sie erwachsen werden. Im Rudel oder in der Herde finden sie von Anfang an ihren Platz und wachsen allmählich in ihre Gemeinschaftsaufgaben hinein. Meine Freunde, die Freilerner, haben vielfach den Beweis erbracht, dass Menschenkinder von Natur aus nicht dümmer und hilfloser sind als Tierkinder, ja, dass sie auf ihren individuellen Lebenswegen ohne Vorgaben und Zwänge sogar leichter und besser vorankommen als Schüler.

In Geborgenheit und Liebe aufgewachsene Menschen werden sich, davon bin ich fest überzeugt, auch deutlich leichter tun, die Gebote 5 bis 10 einzuhalten, denn wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück: Wer um seiner selbst willen geachtet und geehrt wird, dem werden Ehrsucht, Rachsucht, Neid und Eifersucht, die Wurzeln aller Sünden und Verbrechen, deutlich weniger zu schaffen machen. Und wenn sich alle gleichermaßen wohl fühlen, ist das bestimmt die beste Voraussetzung dafür, dass sie einander als Brüder und Schwestern betrachten und freudvoll miteinander teilen, was sie haben.

Tiefgreifend wäre der Einfluss des veränderten Menschenbildes jedoch vor allem auf die 3 ersten Gebote des Dekalogs, der beiden Gesetzestafeln, die der Herr Moses auf dem Berg Sinai überreichte.Dieser strenge “Herrgott”, der tatsächlich eher zum Alten Testament passt, würde transformiert in eine nicht fassbare göttliche Kraft, die jedes neu geborene Leben beseelt, ja das Leben selbst IST! Diese Quelle allen Lebens als obersten Heerführer eines Volkes im Krieg gegen andere Völker anzurufen, würde bedeuten, Ihren/Seinen Namen zu verunehren ,außerdem bedürfte es auch keines Sabbats oder Sonntags mehr, um das Göttliche zu ehren, Dieses sollte vielmehr tagtäglich in jedem menschlichen, tierischen oder pflanzlichen Leben erkannt und gefeiert werden.

Tun wir, was wir können, um das Himmelreich auf Erden noch zu erleben, indem wir werden wie die Kinder, indem wir erkennen, dass das Göttliche und das Kind in uns und anderen identisch sind! Dass das Leben heilig ist – jedes Leben! Lassen wir die Altäre und die Hierarchien hinter uns, die der Menschheit soviel Streit und Leid beschert haben. Schauen wir einander in die Augen und erkennen wir das unschuldige göttliche Kind in unserem Nächsten. Das ist wahre Friedensarbeit!

Tun wir, was wir können, um das Himmelreich auf Erden noch zu erleben,
indem wir werden wie die Kinder, indem wir erkennen,
dass das Göttliche und das Kind in uns und anderen identisch sind!
Dass das Leben heilig ist - jedes Leben!
Alexandra Terzic-Auer

SCHOLÉ NACHRICHTEN

Januar 2025

Liebe Scholé-Freunde,

ich bitte euch um Verständnis dafür, das ich heute meine sehr persönlichen Erfahrungen der letzten Monate mit euch teile. Es begann mit einem unvermuteten Schlaganfall Mitte Oktober 2025. Dass ich ihn gut überstanden habe, verdanke ich der hoch technisierten Schulmedizin im AKH. Seit ich wieder zu Hause bin, genieße ich die hingebungsvolle Pflege meines Mannes, unser Streit über divergierende geopolitische Sichtweisen ist vergeben und vergessen.

Eine Freundin hat mir den Kontakt zu einem Heiler vermittelt, der nur auf Basis eines kurzen Vorgesprächs, ganz ohne technische Mittel mit Frequenzen arbeitet. An dem vereinbarten Termin für die telefonische Sitzung mit ihm sollte ich mich einfach entspannt hinlegen und auf meine Wahrnehmungen achten. Sogleich tauchte das Bild eines spärlich bekleideten Mädchens auf, das wie ein Häufchen Elend auf einem kalten Steinboden kauerte. Ich erkannte das Kind, mit dem ich mich offenkundig näher beschäftigen sollte: Das war eindeutig ich im Alter von 9 Jahren, als ich auf Anraten der Ärzte, die meinen Herzklappenfehler behandelten, in ein Kloster-Internat am Land geschickt wurde, weil ich dort vor der erhöhten Infektionsgefahr in der Großstadt geschützt wäre.

Das große graue Haus mit den langen Gängen und die hohe Mauer, die das Grundstück umgab, erinnerten schon optisch an ein Gefängnis. Das Schlimmste aber waren die unzähligen Kruzifixe, also Kreuze, an denen ein blutiger Leichnam hängt. Es gab sie in allen Größen und sie hingen in jedem Raum. Sogar die Klosterfrauen, die das Haus führten, trugen alle silberne Kruzifixe um den Hals. In der Kirche, wo der Tag meist schon im Morgengrauen begann, kamen noch Statuen und Bilder geschundener Märtyrer hinzu, ein Bild der Madonna, das Herz von 7 Schwertern durchbohrt, und die grausamen Kreuzwegstationen, die dem unvoreingenommenen Betrachter so viele Kirchen wie Kriminalmuseen erscheinen lassen.

Die Lehre war unmissverständlich und wurde bei jeder Gelegenheit verbal bekräftigt: Das Wesentlichste für Christen sind Sünde, Tod und Leiden. Für uns Kinder bedeutete das ständige Gewissenserforschung und wöchentliche Beichte. Alles, was nicht ausdrücklich erlaubt wurde, war verboten. Verboten war beispielsweise auch Alleinsein oder eine Unterhaltung unter vier Augen, weil die Nonnen ja überall gefährliche Versuchungen witterten. Für Lebensfreude war kein Platz, es ging nur darum, Gott Leid und Schmerz aufzuopfern. Je schwerer mir etwas fällt, desto gottgefälliger ist es, lernten wir. Abends im Schlafsaal bekamen wir Geschichten von Kindern vorgelesen, die den Märtyrertod gestorben waren. Das führte dazu, dass ich in den 18 Monaten, die ich in diesem Haus verbrachte, jeden Abend darum betete, den Märtyrertod sterben zu dürfen, um – ohne Zwischenstation im Fegefeuer – in den Himmel zu kommen (Selbstmord wäre ja eine Todsünde gewesen, die mich auf direktem Weg in die Hölle gebracht hätte). Ich stritt zwar mit den Klosterfrauen über die Frage, ob die Höllenstrafe wirklich ewig sein könne, was mit einem “lieben Gott” doch völlig unvereinbar wäre, aber Angst hatte ich trotzdem.

Seltsam, wie tief destruktive Glaubenssätze verankert sind, obwohl sehr viele Zeitgenossen diese Form der Religiosität längst als gefährliche Irrlehre erkannt haben. Dennoch zeigen die aktuellen Meldungen, dass Krieg, Leid und Überlebenskampf leider nach wie vor das Zeitgeschehen bestimmen. Nun darf sogar Kriegstüchtigkeit wieder öffentlich beworben werden!

Alexandra Terzic-Auer
Freidenkerin

Umso wichtiger ist es, dass endlich eine neue Generation mit lebensbejahenden Glaubenssätzen heranwächst: Jedes Kind, das so sein und werden darf, wie es ist, dessen Lebenslust als kostbarster Schatz gehütet wird, dessen Liebesfähigkeit gewürdigt und genährt wird, ist ein Geschenk für die Welt! Mein eigenes Kindheitstrauma hat mich für diese Einsicht empfänglich gemacht, und seit ich mich nochmals damit auseinandersetzen musste, spüre ich tiefer als je zuvor, dass es mein Herzensanliegen, mein Lebensthema ist! Insofern hatten auch die negativen Erfahrungen ihren Sinn. Und die vielen kleinen Schritte in Richtung Befreiung, die in den letzten Jahren stattgefunden haben, empfinde ich als unmittelbar heilend und lindernd. Ein herzliches Danke jeder und jedem Einzelnen von euch, die sich für die Freiheit und Selbstbestimmung der jungen Menschen einsetzen! Bleibt stark! Denn die Verführungen der weltlichen Sicherheits- und Bequemlichkeits-Religion von heute sind noch gefährlicher und lebensfeindlicher als der verzopfte religiöse Schuldkult, aus dem sie hervorgegangen sind.

Dieser Schuldkult erzieht seine Anhänger/Opfer dazu, ihre Aufmerksamkeit stets darauf zu richten, was fehlt, was falsch läuft, was krank, verletzt oder mindestens verbesserungsbedürftig ist. So wird sichergestellt, dass das natürliche Vertrauen in das Leben verblasst und alle ständig nach einem Retter Ausschau halten.

“Christ, der Retter ist da”, haben wir zu Weihnachten gehört oder mitgesungen. Das Kind in der Krippe erkennen allerdings nur Sensible als Retter, die den Gesang der Engel hören und verstehen können, also einfache, naturnahe Menschen wie die Hirten auf dem Felde, oder alte
Weise wie die Sterndeuter aus dem Morgenland. Die anderen warten – immer noch oder schon wieder – auf den starken Mann, der sie und ihr Volk befreien soll.

Engelstimmen Vernehmende und Weise von heute machen uns Hoffnung, dass das Zeitalter des Kindes nach 2000 Jahren Wartezeit nun endlich wirklich eintreten wird, dass es so in den Sternen steht und ein positiver Wandel nicht mehr aufzuhalten ist. Diese Botschaft fühlt sich gut und richtig an. Und jedes einzelne Kind, das frei und selbstbestimmt aufwachsen darf, gibt uns einen Vorgeschmack auf die Menschwerdung, der wir entgegensehen, wenn wir uns nicht länger davon abhalten lassen, unserer eigenen inneren Stimme, der Stimme des Herzens zu folgen, anstatt uns von äußeren Vorgaben und Regeln verleiten zu lassen.

In diesem Sinne ein frohes, gesegnetes neues Zeitalter!

Alexandra

SCHOLÉ NACHRICHTEN

September 2025

Liebe Scholé-Freunde

Vor ein paar Tagen habe ich erfahren, dass eine Nichte, von Beruf Oberärztin, ihre ganze Familie gerade wieder gegen Covid geimpft hat. Da sie meine Meinung dazu kennt und für verrückt hält, sprechen wir seit 2020 nur noch über ganz oberflächliche Themen, um Streit zu vermeiden. Anders als damals gibt es nach fünf Jahren schon so viele gesicherte Daten und Fakten zum Streitthema Corona, dass ich das Gefühl hatte, ihr schreiben zu müssen.

Vielleicht habt ihr in eurem Familien- oder Freundeskreis auch Menschen, mit denen ihr sachlich, einfühlsam und respektvoll über die eine oder andere der hier aufgelisteten Fragen sprechen möchtet.

Ich glaube, es ist wichtig, dass wir jede Gelegenheit nützen, um aus harten Fakten tragfähige Brücken zu bauen.

Liebe NN,
Ich höre, dass dein GLAUBE an die Covid-“Impfungen” ungebrochen ist. Das macht mir Sorgen und veranlasst mich, dir zu schreiben – nicht um dich zu anzugreifen oder zu beschimpfen, sondern aus tiefer, echter Zuneigung. Ich habe dich lieb und bewundere so Vieles an dir: Du hast außerordentliche menschliche Qualitäten und alle Anlagen, um eine gute Ärztin zu sein – auch Intuition und die Fähigkeit zum kritischen Denken. Die sind wichtig, besonders wenn es um Medikamente geht.
Bei Lebensmitteln verlässt du dich ja auch nicht blind auf die Werbung der Hersteller und die Empfehlungen in Medien, die auf die Werbegelder dieser Firmen angewiesen sind, oder? Wieso dann bei einer Firma wie Pfizer, die trotz einer Armee von Anwälten bereits mehrere Betrugsprozesse verloren hat und zu Milliardenstrafen verurteilt wurde? Quellenlink
Werbung und Propaganda werden dir ins Haus geliefert. WISSEN hingegen ist eine Holschuld! Mit der folgenden Fragenliste appelliere ich also an deine Fähigkeit zum kritischen Denken und an deine Berufsehre:

➡️ Hast du dich über die Inhaltsstoffe der mRNA-Präparate informiert?

➡️ Weißt du, dass sie neben Lipiden, die für den Gebrauch am Menschen gar nicht zugelassen sind, RNA und häufig auch DNA-Fragmente enthalten, definitionsgemäß somit Gentechnik-Medikamente sind?

➡️ Kennst du die Unterschiede zwischen den Produkten verschiedener Hersteller?
Hast du mitbekommen, dass bei den mRNA-Präparaten aller Hersteller große Unterschiede zwischen den einzelnen Chargen festgestellt wurden? (Es gibt Chargen, zu denen so gut wie keine Schadensmeldungen vorliegen, und solche, bei denen in nahezu 10% der Fälle schwere bis tödliche Nebenwirkungen verzeichnet wurden.)

➡️ Weißt du, dass bewährte Medikationen zu Beginn der Pandemie durch spezielle Behandlungsprotokolle mit unerprobten Mitteln ersetzt wurden, um für die neuartigen Gentechnik-Injektionen eine Notfallzulassung zu erwirken, die nur gewährt wird, wenn es keine wirksamen Behandlungen gibt?

➡️ Hast du die so genannten "Rote Hand-Briefe" erhalten und gelesen, die an Ärzte versandt wurden, als die Beipackzettel der "Impfstoffe" noch blank waren?

➡️ Hast du dich auch gefragt, wieso die notwendige Kühlung der mRNA-Präparate auf -70 oder -80 Grad nach der Errichtung spezieller Impfzentren auf einmal nicht mehr notwendig war und ab da in jeder Arztpraxis auch ohne spezielle Kühlvorrichtung geimpft werden durfte?

➡️ Hat es deinen Sinn für Logik nicht beleidigt, als zwischen "an" und "mit" Covid gestorben nicht mehr unterschieden wurde, so dass Unfallopfer mit positivem Test in den vorangegangenen 4 Wochen als Covid-Tote registriert werden konnten?

➡️ Wie beurteilst du die Regel, dass Geimpfte zwischen 1. und 2. Impfung sowie die ersten 14 Tage nach der 2. Impfung als UNGEIMPFT galten? In diesem Zeitraum auftretende unerwünschte Nebenwirkungen oder Erkrankungen (inklusive Tod unmittelbar nach Impfung) konnten dadurch der Kohorte der Ungeimpften zugerechnet werden...!

➡️ Hast du gelesen, dass die wissenschaftlichen Mitarbeiter des Robert Koch Instituts, auf deren Expertise deutsche und österreichische Politiker sich stets beriefen, Covid 19 als mittelschwere Form der Grippe einstuften? Dass sie die Tests als äußerst unzuverlässig beurteilten und von Masken, Schulschließungen und Lockdowns ausdrücklich abrieten? So steht es schwarz auf weiß in den Originalprotokollen des RKI, die aufgrund des deutschen Informationsfreiheitsgesetzes freigeklagt werden konnten: Das RKI ist nämlich weisungsgebunden und somit eine Außenstelle der Regierung, deren Vorgaben es sich zu fügen hat, wie aus den Protokollen klar zu ersehen ist.

➡️ Hast du in deinem Bekannten- und Patientenkreis auch erlebt, dass Menschen trotz Impfschutz neuerlich an Covid erkrankten? (Anders als du kenne ich viele Ungeschützte, die nicht nur am Leben geblieben, sondern auch kein zweites oder gar drittes Mal an Covid erkrankt sind.)

➡️ Hast du in deiner Ausbildung auch einmal gelernt, dass eine Impfung die Reaktion des Körpers auf einen Krankheitserreger im kleinen Maßstab "nachahmt" und man deshalb niemanden zu impfen braucht, der die betreffende Infektion schon durchgemacht hat?

➡️ Hast du auch einmal gelernt, dass der Impftermin verschoben werden sollte, wenn ein Patient krank oder verkühlt ist?

➡️ Hat es dich kalt gelassen, dass diese beiden Grundsätze in der Corona-Krise plötzlich außer Kraft gesetzt wurden? Dass also z.B. mein "Genesenenzertifikat" ab einem bestimmten Datum nicht mehr galt? Oder dass mein Mann wie viele andere trotz unübersehbarer Krankheitssymptome zum vereinbarten Termin geimpft wurde?

➡️ Hast du dich mit dem Wirkmechanismus der mRNA-Injektionen auseinandergesetzt?

➡️ Hast du begriffen, dass die Zellen dazu gebracht werden, einerseits Schadstoffe (Spike-Proteine) und andererseits die Abwehrstoffe dagegen (Antikörper) selbst zu produzieren? (Nach meinem Verständnis kommt das einer bewusst induzierten Autoimmun-Reaktion gleich - eine logische Schlussfolgerung, die durch viele der in den Beipackzetteln aufgelisteten möglichen Nebenwirkungen der mRNA-Injektionen bestätigt wird.)

➡️ Verantwortungsvolle Forscher haben Spike-Proteine in allen Organen nachgewiesen und dokumentieren immer wieder Fälle, bei denen der Organismus des Geimpften nach Jahren immer noch Spike-Proteine produziert. Wie lange dieser gefährliche Prozess andauern kann, weiß also niemand! Ist dir das bewusst?

Meine Fragen beziehen sich ausschließlich auf FAKTEN, nicht auf Meinungen! Ich halte dich für fähig, diese zwei Dinge klar auseinanderzuhalten und nicht auf den Medientrick hereinzufallen, der darin besteht, die Glaubwürdigkeit einer objektiven Tatsache davon abhängig zu machen, ob derjenige, der sie anspricht, die politisch korrekte Gesinnung hat oder nicht. Auf dieser unlauteren Vermischung von Fakten und Meinungen und der Kriminalisierung von Menschen, die es wagen, herrschende Narrative in Frage zu stellen, beruht die tragische Spaltung der Gesellschaft! Derzeit genügt es ja, dass jemand die Werbebotschaften der Konzerne und die Propaganda der Regierenden hinterfragt, damit er oder sie als böse Verschwörungstheoretiker beschimpft werden.

Einer dieser Verschwörungstheoretiker ist inzwischen Gesundheitsminister der USA und versucht in den ihm unterstellten Behörden Schritt für Schritt wieder Faktentreue und naturwissenschaftliche Redlichkeit einzuführen. Das macht mir Hoffnung. In seinem Buch “Das wahre Gesicht des Doktor Fauci” beschreibt Robert F. Kennedy die Jahrzehnte lang geheim gehaltene Vorgeschichte der Corona-Krise und belegt jede seiner Aussagen mit seriösen Quellen. Vor den Augen des Lesers entfaltet sich das Bild einer sehr realen Verschwörung, in die Konzerne, Geheimdienste, Regierungsbeamte, Wissenschaftler, Medienmacher und Militärs verwoben sind. Sie durchzieht den Globus wie ein unterirdisches Myzel, das nur jene finden können, die aktiv danach suchen. Wer sich lieber an Autoritäten hält, die ihm die daraus erwachsenden SPALTPILZE als besonders gesund, ja lebenswichtig anpreisen, der will von engagierten Amateurforschern nicht hören, dass sie ein schleichendes Gift enthalten, das die Gesellschaft langsam aber sicher zerrüttet…

Ich würde mich freuen, wenn wir uns nicht mehr auf Smalltalk beschränken müssten, um den Familienfrieden zu erhalten! Ich würde mir wünschen, dass wir uns wieder freundlich, respektvoll, konstruktiv und ohne ideologische Vorbehalte über brisante Fragen austauschen können, die nicht nur uns, sondern auch die Generationen nach uns betreffen.

Alles Liebe
Alexandra

SCHOLÉ NACHRICHTEN

August 2025

KINDERRECHTE

Liebe Scholé-Freunde,

“Liebe und tu, was du willst” (dilige, et quod vis fac), lautet die kürzeste und prägnanteste Zusammenfassung der christlichen Botschaft. Um sie richtig zu verstehen, muss man wissen, dass es hier nicht um gefühlvolle, leidenschaftliche Liebe geht, die mit dem lateinischen Verb amare zu übersetzen wäre. Diligere bedeutet respektieren, wertschätzen, hochachten: Innige Liebe mögen wir nur für wenige Menschen empfinden, doch allem Lebendigen gebührt Achtung. Der Satz “Liebe und tu, was du willst” geht auf den großen Kirchenlehrer Augustinus (354 – 430) zurück und ist letztendlich die Quintessenz aller Weisheitslehren. Ist diese Liebe etwas Übernatürliches, eine übermenschliche Leistung, die nur die größten Heiligen und Weisen vollbringen können?

Nein! LIEBE im Sinne der Hochachtung vor allem Lebendigen ist ein unerschöpfliches Potenzial, mit dem wir alle zur Welt kommen! Vom ersten Atemzug an beginnt dieses Potenzial sich zu entfalten, sofern das nicht von außen verhindert wird. Wer oder was hält uns also davon ab, diese Liebe zu leben, die wir als Kleinkinder alle noch spüren konnten? Es sind Minderwertigkeitsgefühle, die uns schon in frühester Jugend eingepflanzt wurden. Unter Schmerzen mussten wir lernen, dass es nicht genügt, einfach zu SEIN und das zu tun, wonach uns das Herz stand, nämlich zu LIEBEN – das Leben zu lieben, uns selbst zu lieben, unsere Nächsten, andere Lebewesen, Natur und Landschaft, Aromen, Farben und Töne, Dinge und Aktivitäten, die uns begeisterten.

Teils durch Verführungen, teils durch Strafen und Drohungen sind wir dazu gebracht worden zu glauben, dass wir nicht genügen, so wie Gott uns geschaffen hat, sondern dass wir Mängelwesen sind, die sehr viel an sich arbeiten müssen, um überlebensfähig zu werden. Priester, Lehrer, Ärzte und Politiker liefern die dazu nötigen OPTIMIERUNGSPROGRAMME, denen niemand entkommen darf. Schon sehr früh haben die meisten von uns verinnerlicht, dass immer irgendwelche Autoritäten besser wissen, was gut für uns ist, als wir selbst.

Der Weg des Gehorsams

Zur ersten Autoritätsperson für ein Kind wird in dieser Gesellschaft meist schon die Mutter.
"Mama, ich liebe dich so sehr, ich möchte bei dir bleiben", sagt das Kind oder drückt seine Zuneigung mit unmissverständlichen Gesten aus. "Nein, das geht leider nicht, Mama muss arbeiten gehen", bekommt es zur Antwort.
"Ich will dir helfen...! "- "Nein, lass das. Das kannst du noch nicht." - "Ich möchte dir was erzählen...! - "Jetzt nicht, ich habe es eilig." - "Bitte, lies mir vor...!" - "Ein andermal, heute ist es schon zu spät. Du weißt doch, dass wir morgen wieder früh raus müssen."
In der Krippe oder im Kindergarten denkt sich das Kind: Sehnen die anderen Kinder sich auch so sehr nach Menschen, die nicht da sind? Wie sollen wir die BetreuerInnen lieb haben, die unsere Liebe doch gar nicht annehmen dürfen! Sie haben den Auftrag, uns auf das Leben in der Erwachsenenwelt vorzubereiten und dabei keinem Kind zu nahe zu kommen. Sie dürfen uns gar nicht lieb haben, damit würden sie ihre Kompetenzen überschreiten und sich strafbar machen. Und was soll ich mit dem vielen Spielzeug hier anfangen? Komisch, am interessantesten ist fast immer das Teil, mit dem ein anderes Kind auch gerade spielen will. Dann streiten wir uns darum, obwohl doch so viel da wäre…

Ich will nach Hause! Aber ich muss versuchen, dieses Gefühl zu unterdrücken, so gut ich kann, denn das erwarten meine liebsten Menschen von mir. Nur ihnen zuliebe sage ich JA, obwohl ich NEIN fühle, oder NEIN, obwohl ich JA fühle. Ich will nicht, dass Mama sich kränkt, deshalb versuche ich nicht zu weinen, wenn ich frühmorgens mein Bett und mein Zuhause zurücklassen muss. Manchmal kriege ich schlimme Bauchschmerzen von den runtergeschluckten Tränen, dann darf ich einen Tag daheim bleiben.

Aber ehrlich gesagt kenne ich mich überhaupt nicht mehr aus. Ich kann jetzt gar nicht mehr spüren, was ich wirklich will. Ich weiß auch nicht, wer ich bin. Die BetreuerInnen sagen, ich soll doch mal ausprobieren, als was ich mich besser fühle – als Mädchen oder als Junge? Oder vielleicht als Katze oder als Fuchs? Dann muss ich auch noch meinen Namen wechseln – heute Julia, morgen Jeremy oder Miezekatze… Werden Mama und Papa mich dann auch anders nennen? Und was werden Oma und Opa dazu sagen…?

In der Arbeit denkt die Mutter: Ich kann mich nicht konzentrieren. Wie mag es meinem Kind wohl gehen? Es war so müde und niedergeschlagen heute Morgen. Ob mit seinem Bauch etwas nicht in Ordnung ist? Wir müssen das demnächst beim Arzt abklären lassen. Im Kindergarten wollte mein Kleines mich gar nicht weggehen lassen. Es hat so weh getan, aber ich musste mich losreißen, weil ich ohnehin schon zu spät dran war. Immer in Eile, immer im Stress… Und wenn ich mal Urlaub habe, muss ich all das erledigen, was an Arbeitstagen liegen geblieben ist. Für mein Kind bleibt einfach nie genug Zeit! Manchmal betrachte ich es, wenn es schläft, und wundere mich, wie groß es schon geworden ist…

Der Weg der Liebe

Wo ist das unerschöpfliche Liebes-Potential dieser Mutter geblieben? Es flackert nur noch ab und zu auf, gedämpft von unterdrückter Sehnsucht, Angst, schlechtem Gewissen, Bedauern und Schuldgefühlen. Wie alle Mitglieder der Konsumgesellschaft lebt sie nicht mehr dort, wo die Liebe wohnt: im Jetzt. Ihr Bewusstsein wird ständig von außen manipuliert und abgelenkt, es beschäftigt sich entweder mit der Vergangenheit oder mit der Zukunft. Es oszilliert zwischen Erinnerungen und Erwartungen, Zukunftssorgen und Zukunftshoffnungen.

Das eigentliche LEBEN findet jedoch in der Gegenwart statt und die Liebe ist nur im JETZT erlebbar! Das JETZT ist gleichsam der Punkt, an dem sich die waagrechte x-Achse, die von der Vergangenheit in die Zukunft führt, mit der senkrechten y-Achse schneidet, die oben und unten, Himmel und Erde, Natur und Spiritualität verbindet. Nicht umsonst ist JETZT der Titel eines berühmten Buches von Eckhart Tolle, einem der größten spirituellen Lehrer unserer Zeit. Nur im JETZT hat der Mensch Zugang zu seiner instinktiven Intuition und ist zugleich offen für Inspirationen aus anderen Dimensionen der Wirklichkeit. Der Verstand, der sonst ruhelos auf der x-Achse hin und her wandert, darf Pause machen oder sich auf das Jetzt, den Nullpunkt zwischen Gestern und Morgen konzentrieren.

Ein spielendes Kind lebt ganz im Jetzt. Das Innere Kind der Erwachsenen würde das auch gerne tun. Es sehnt sich danach, ohne Druck und Stress seinen momentanen Impulsen freien Lauf zu lassen und die gesamte Palette menschlicher Gefühle unzensiert wahrnehmen zu dürfen. Doch wenn Erwachsene sich für das Selbstbestimmungsrecht der Kinder einsetzen, finden sie auch ihr eigenes inneres Kind wieder! Die Menschenrechte sind für Kinder nämlich nicht viel wert, solange sie auf fertig konditionierte Erwachsene zugeschnitten sind: Wahlrecht oder Bildungspflicht gehören sicher nicht zu den vorrangigen Interessen der Kinder. Sie wünschen sich einerseits Geborgenheit in sicheren Bindungen und andererseits die Freiheit, ihre angeborenen Potenziale ungehindert zu entfalten.

Die Aufgabe des 21. Jahrhunderts

Unsere derzeitigen Menschenrechte verdanken wir mutigen Vorreitern und Vorreiterinnen, die im 19. Jahrhundert die Rechte der Männer erkämpften und im 20. Jahrhundert die Rechte der Frauen. Wie es wäre, wenn Frauen hierzulande weder studieren noch ohne die Erlaubnis ihrer Väter oder Ehemänner außer Haus arbeiten dürften, das können wir uns inzwischen kaum noch vorstellen! Wie aber könnte die Welt aussehen, würden Erwachsene die nächste Generation frei und selbstbestimmt aufwachsen lassen? Das kann niemand voraussagen, doch wer immer ernsthaft über diese Frage nachsinnt, spürt schon jetzt, dass die meiner Meinung nach dringlichste Aufgabe des 21. Jahrhunderts, die Achtung der Kinderrechte, für die Evolution der Menschheit einen Quantensprung mit unabsehbaren Folgen bedeuten wird.

Der Verzicht auf Konditionierung der Kinder durch den “heimlichen Lehrplan” der Schule setzt deren natürliche Kreativität frei, wie sich an Freilernern beobachten lässt. Indem sie sich ungestört ihren selbst gewählten Aktivitäten hingeben, bleiben die jungen Menschen im Jetzt verankert. Sie verlieren den Kontakt zu ihrer Intuition nicht und können ihre Verbundenheit mit anderen Menschen und der sie umgebenden Natur wahrnehmen. Wird mit ihnen von Anfang an respektvoll umgegangen, entwickeln Kinder ganz selbstverständlich Respekt vor anderen Menschen. Wird ihnen geholfen, wollen sie selbst auch helfen. Wird ihnen zugehört, hören sie ebenfalls zu. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück.

Unsere derzeitige, durch Angstpropaganda, Kontrollwahn und einseitiges Verstandestraining zerrüttete und gespaltene Gesellschaft schneidet Kinder schon sehr früh von ihrer geistigen Essenz ab. Wie eine Welt aussehen könnte, in der die natürliche Spiritualität der Kinder, ihre angeborenen Talente und ihr unerschöpfliches Liebespotential sorgsam gehegt werden, davon habe ich bei meinem Besuch in der Schetininschule einen Vorgeschmack bekommen. Es ist schwer zu beschreiben, wie anmutig diese Schüler sich bewegten, wie liebevoll sie miteinander umgingen, mit welcher Begeisterung sie sangen, tanzten, bauten, kochten, lernten, putzten oder Tiere und Pflanzen versorgten. Vollkommen freiwillig, ohne vorgegebenen Plan und ohne jeden Druck oder Zwang.

Was junge Menschen beflügelt

Die jungen Menschen, mit denen ich in Tekos sprechen konnte, bereiteten sich nicht darauf vor, Karriere zu machen und viel Geld zu verdienen. Was diese Mädchen und Buben beflügelte, war die Aussicht, ihre Talente in den Dienst der Menschheit zu stellen – als Erfinder, Pädagogen, Künstler, Sozialreformer, Heiler. Und das waren bestimmt keine Luftschlösser! Denn abgesehen von ihrem unglaublichen Wissen waren alle diese Kinder bereits in einer Menge praktischer Fertigkeiten geübt. Sie arbeiteten ja nicht nur auf dem Schulgelände, sondern halfen auch regelmäßig den Bewohnern des nahe gelegenen Dorfes bei Aussaat und Ernte, bei Reparaturen oder der Organisation von Festen, ja sogar beim Schaufeln von Gräbern. Eine ähnliche Kompetenz und Hilfsbereitschaft beobachte ich bei den prüfungsfrei aufgewachsenen Kindern, aus denen inzwischen junge Erwachsene geworden sind. Und auch an ihren Eltern, die durch die bedingungslose Liebe zu ihren Töchtern und Söhnen wieder Zugang zu ihrem eigenen inneren Kind fanden und lernten, vertrauensvoll im Jetzt zu leben.

Die Schetininschule wurde nach dem Tod ihres Gründers 2019 von den Bezirksbehörden geschlossen. Deutsche wie österreichische Schulbehörden und Gerichte haben sich gegen das freie Lernen verschworen und machen Eltern und Kindern nach wie vor das Leben schwer. Genau wie die Globalisten und ihre Handlanger in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft wittern sie das nahende Ende ihrer Macht und versuchen es mit aller Gewalt hinauszuzögern. Doch ihre Drohungen und Strafen gleiten immer öfter einfach ab an Menschen, die den Weg des Gehorsams verlassen haben, um auf den Weg der Liebe zurückzukehren. Dort haben sie ihr inneres Kind wiederentdeckt und können seither auch sehr schwierige Erfahrungen als Herausforderungen oder sogar als Geschenke betrachten.
Der Dichter Rainer Maria Rilke hat ihnen schon 1909 ein wunderbares Gedicht gewidmet:

Du mußt das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.
Und laß dir jeden Tag geschehen
so wie ein Kind im Weitergehen
von jedem Wehen
sich viele Blüten schenken läßt.
Sie aufzusammeln und zu sparen,
das kommt dem Kind nicht in den Sinn.
Es löst sie leise aus den Haaren,
drin sie so gern gefangen waren,
und hält den lieben jungen Jahren
nach neuen seine Hände hin.
Alles Liebe Alexandra

SCHOLÉ NACHRICHTEN

Juli 2025

Liebe Scholé-Freunde,

Als erstes möchte ich um Verzeihung bitten für meine übereilten, allzu optimistischen Annahmen über Musk und Trump in den Februar-Nachrichten! Es war doch so schön mit anzusehen, wie sich zwei starke, von übermächtigen Gegnern angefeindete Männer auf einmal einmütig und einträchtig in den Dienst von Wahrhaftigkeit und Gemeinwohl zu stellen schienen – leider zu schön, um wahr zu sein, wie sich recht bald herausgestellt hat.

“Die Illusionen verlassen nur langsam, in einzelnen Tropfen, das Herz” schrieb Johann Nestroy vor fast 200 Jahren. Die Illusion, dass es den Mächtigen dieser Welt um das Wohlergehen der Bevölkerung geht, hat nun hoffentlich bis zum letzten Tropfen mein Herz verlassen…

Die beiden mächtigsten Männer der USA interessieren mich allerdings nach wie vor als Werkzeuge des Schicksals. Worin Musks historische Rolle besteht, ist für mich schwer zu erraten. Trump hingegen dient offensichtlich als Abrissbirne des Systems. Spätestens seit seinem plötzlichen Sinneswandel in Sachen Jeffrey Epstein mussten selbst seine treuesten Wähler erkennen, dass republikanischen Wahlversprechen genauso wenig zu trauen ist wie demokratischen. Immer mehr Bürger haben von den Lügen und den vertuschten Verbrechen der so genannten Eliten nun endgültig genug. Sie werden sich nicht ewig damit abfinden, dass systematisch mit zweierlei Maß gemessen wird, dass korrupte Reiche und Mächtige mit Missetaten ungestraft davonkommen, für die jeder einfache Bürger zu lebenslanger Haft verurteilt worden wäre!

Auch bei uns in Europa setzt sich mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass wir uns nicht zwischen Rechts und Links, sondern zwischen lebensfreundlich und lebensfeindlich zu entscheiden haben. Wer sich dem Einfluss der schwarz-weißen ideologischen Weltsicht entziehen konnte, wird notwendiger Weise zum Wahrheitssucher. Und egal, wo seine Suche begonnen hat, früher oder später kommt jeder zur nächsten fundamentalen Einsicht: Ein auf Kampf und Wettbewerb geeichtes Parteiensystem ist seinem Wesen nach korrupt und lebensfeindlich. Anstand und Idealismus haben darin keine lange Überlebenschance. Wer etwas Neues, Gutes in die Welt bringen will, kann sich nur außerhalb der bestehenden Strukturen nach Gleichgesinnten umschauen und lernen, die verbleibenden Freiräume geschickt zu nutzen.

Erfreulicherweise gibt es Abertausende, weltweit bestimmt schon Abermillionen solcher Pionierinnen und Pioniere, die mutig Neuland erkunden, und es werden jeden Tag mehr. Sie erhalten die Fruchtbarkeit der Böden und den Artenreichtum von Pflanzen und Tieren, verkehren mit ihren Mitmenschen auf Augenhöhe, machen verschiedenste spirituelle Erfahrungen, erforschen alternative Heilmethoden, erproben freie Bildungswege, drehen Filme, schreiben, malen, komponieren, singen und tanzen füreinander und miteinander, gründen Ökodörfer oder Wohngemeinschaften, nutzen die neuen Medien zum Austausch von Ideen und zur Verbreitung von Fakten oder Meinungen, die in den Leitmedien nicht zu finden sind.

Dabei entdecken die Pioniere, sowohl an sich selbst als auch an den anderen, wie groß und breitgefächert die Potenziale von uns Menschen sind. Jeder Einzelne verfügt von Geburt an über individuelle Talente. Folgt er vertrauensvoll dem Fluss des Lebens, wird er merken, dass er – je nachdem, wofür er sich gerade begeistert – immer wieder neue Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickeln kann. Da ich zwischen den engen, hohen Mauern der alten Welt aufgewachsen bin, kenne ich ihre erstickende Atmosphäre sehr gut und weiß den frischen Wind der neuen Zeit umso mehr zu schätzen. Gerne würde ich wenigstens den einen oder anderen meiner dort zurückgebliebenen Zeitgenossen dazu ermutigen, einen ersten Schritt in Richtung Wahrheit und Freiheit zu wagen. Der folgende Brief an die Redaktion der ORF-Sendung “Lebenskunst” ist ein solcher Versuch. Ich leite ihn an euch weiter, weil er einige interessante Informationen enthält.

Sehr geehrte Redaktion,
"Lebenskunst" gehört zu den wenigen ORF-Sendungen, die ich mir immer noch regelmäßig anhöre. Ich freue mich darauf, dort Impulse für Liebe und Frieden zwischen Menschen und Völkern zu erhalten. Nun muss ich jedoch immer öfter feststellen, dass sich sogar in die "Lebenskunst"eine einseitige Parteinahme eingeschlichen hat, die nicht nur ich für hoch gefährlich halte, gerade wenn sie so lieb und harmlos daherkommt wie in dem Beitrag über Christine Hubkas Buch "Das Nachkriegshaus".
Heute habe ich (zum 2. Mal) gehört, wie Christine Hubka aus der Perspektive des unschuldigen Nachkriegskindes die sowjetischen Besatzer beschreibt. Zunächst ist die Autorin um Ausgleich bemüht. Mutter und Vater reagieren unterschiedlich auf die russischen Soldaten - Papa gelassen (weshalb erfährt man nicht), Mama panisch, weil Mitgliedern ihrer Familie von russischen Truppen Schreckliches angetan wurde - und die Oma weint vor Freude über den Staatsvertrag. So weit, so gut. Dann aber wird ein Vorfall, der erst 1958, also 3 Jahre später stattfand, mit den frühen Kindheitserinnerungen an den 15.5.1955 vermengt: der schauerlliche Mord am Schwarzenbergplatz, gleich neben dem Russendenkmal. Denkmäler, so sinniert das kleine Mädchen, werden doch sonst immer für die Guten erbaut, so wie das Denkmal für Johann Strauß, dem wir so schöne Walzer verdanken, im Stadtpark! Hier aber steht ein Denkmal für die Bösen, deshalb muss es auch ständig von einem russischen Soldaten bewacht werden. Und dieser Wachsoldat will nichts bemerkt haben, als ein Kind (das Mordopfer war 21) in nächster Nähe des Denkmals ermordet wurde?!
Wäre ich nicht fast gleich alt wie die Autorin und als Tochter eines NS-Widerstandskämpfers zum kritischen Denken erzogen worden, könnte ich mich dazu verleiten lassen, im Rausch von Empörung und Mitgefühl daraus zu schließen, dass sogar für diesen Mord letztlich "der böse Russe" verantwortlich zu machen ist... Wie vielen jüngeren Hörerinnen und Hörern mag es so gehen? Zumal sie tagtäglich in zahlreichen anderen ORF-Sendungen darüber belehrt werden, dass die gute EU gegen den potentiellen Aggressor, das böse Russland, unbedingt aufrüsten muss, wir also alle den Gürtel enger schnallen und uns auf den nächsten großen Krieg vorbereiten sollten...??
Leider halte ich es für durchaus denkbar, dass auch den Sendungsverantwortlichen selbst nicht ausreichend bewusst ist, was für ein brandgefährliches Spiel mit dem Feuer hier inszeniert wird, indem man die Vielschichtigkeit der historischen Wahrheit mehr und mehr zugunsten eines einseitigen Freund-Feind-Schemas erodieren lässt. Daher dieses Schreiben.
In einem anderen sehr netten Beitrag der heutigen LEBENSKUNST über einen 100-jährigen Pfarrer (den ich ebenfalls zum 2. Mal innerhalb kurzer Zeit hörte) wird in der Einleitung zwar darauf hingewiesen, dass der 20. Juli als Tag des bekanntesten Attentats auf Adolf Hitler 1944 in die Geschichte eingegangen ist. Allerdings wird nicht einmal dieser Gedenktag zum Anlass genommen, über Männer und Frauen aus dem Widerstand zu berichten, obwohl es im Rahmen einer solchen Sendung dazu doch mehr als genug zu erzählen gäbe...
In dem Zusammenhang möchte ich Ihnen auch noch von einem persönliches Erlebnis der letzten Woche berichten, das gut dazu passt. Beim Besuch der Ausstellung KONTROLLIERTE FREIHEIT über die Jahre der Besatzung im Wien-Museum schnappte ich in einem Nebensatz den Hinweis auf eine mir bis dahin unbekannte Geheimaktion kurz vor Kriegsende auf. Der Name dieser Aktion wurde nicht genannt, also gab ich zu Hause angekommen als Suchbegriff "Geheimoperation vor sowjetischem Einmarsch 1945 Wien" ein. Hier sehen Sie die Antwort, die der Computer an erster Stelle ausspuckt:
Übersicht mit KI
Vor dem Einmarsch der Sowjets in Wien im April 1945 gab es keine offiziellen Geheimverhandlungen, die den Einmarsch selbst betrafen. Es gab jedoch Vorbereitungen und Absprachen zwischen den Westalliierten (USA, Großbritannien, Frankreich) und der Sowjetunion über die Verwaltung Wiens nach der erwarteten Eroberung, sowie geheime Operationen der Westalliierten, um Informationen über die sowjetische Besatzung zu sammeln.
Ist das die offizielle neue Sprachregelung, die an die nächste Generation weitergegeben werden soll: Mit dem bösen Russen haben 1945 nicht kleine mutige Österreicher verhandelt, sondern selbstverständlich nur die mächtigen Westalliierten, unsere Retter und Wohltäter damals wie heute, deren Mitverantwortung an den Schrecken des Krieges nicht zur Debatte steht? Verblüfft scrolte ich weiter und fand zum Glück kurz darauf eine erst kürzlich vom Standard herausgegebene, sehr genaue Darstellung der letzten Tage des Krieges.
Die Operation Radetzky wird angebahnt
Die österreichischen Freiheitskämpfer um Major Carl Szokoll, die sich im Wehrkreiskommando XVII (Sitz im jetzigen Regierungsgebäude am Stubenring) zusammengeschlossen haben und auch schon am gescheiterten Hitler-Attentat im Juli 1944 beteiligt waren, beschließen zu handeln.
Im Auftrag von Szokoll fährt Oberfeldwebel Ferdinand Käs in einem Wehrmachtsauto, das der Obergefreite Johann Reif in lenkt, in einer lebensgefährlichen Fahrt zur Front südlich von Wien. Er soll versuchen, mit der Roten Armee Kontakt aufzunehmen und Vorschläge für eine möglichst schonende Eroberung Wiens zu machen. So soll unter anderem die lebensnotwendige Wiener Hochquellenleitung geschützt werden. Zudem schlagen sie vor, dass Wien nicht von Süden, sondern nach einer Umgehung von Westen und Norden besetzt werden soll.
Die 9. Sowjetische Gardearmee beziehungsweise das Oberkommando der 3. Ukrainischen Front hat für einige Tage in Hochwolkersdorf, rund 75 Kilometer südlich von Wien, ihr Hauptquartier aufgeschlagen. Käs und Reif gelingt es heute, mit dem Oberkommando in Kontakt zu treten. Hier wird sich in den nächsten Tagen das Schicksal Österreichs mitentscheiden.
In den folgenden Kapiteln wird ausführlich beschrieben, wie diese Geschichte weiterging. Da ich nun wusste, dass die Geheimaktion den Namen OPERATION RADETZKY trägt, fand ich im Wikipedia-Eintrag die folgende Zusammenfassung:
Erst seit dem Sommer vergangenen Jahres wird der Widerstandstätigkeit Szokolls am heutigen Ministeriumsgebäude am Stubenring mit einer Ehrentafel gedacht (siehe Foto) Der Plan wurde aufgedeckt und die Offiziere Hauptmann Alfred Huth und Oberleutnant Rudolf Raschke verhaftet, von einem SS-Standgericht verurteilt und, wie auch Major Karl Biedermann, am 8. April in Floridsdorf an Straßenlaternen öffentlich gehängt. Szokoll wurde gewarnt, konnte der Verhaftung entgehen und floh zum Kommandoposten der 9. Gardearmee in Purkersdorf, wo er die Sowjets vom Scheitern der Operation unterrichtete.
Obwohl es teilweise gelang, die geplanten Zerstörungen in der Stadt zu verhindern und die „Westumfassung“ erfolgreich verlief, dauerten die Kampfhandlungen dennoch vom 6. bis zum 13. April. Dabei verloren etwa 19.000 deutsche und 18.000 sowjetische Soldaten ihr Leben.
Der Satz, den ich in Fettbuchstaben hervorgehoben habe, lässt darauf schließen, dass die Heldentat, für die mehrere Widerstandskämpfer mit ihrem Leben bezahlt haben, nicht umsonst war, obwohl die Operation als solche leider scheiterte. Wahrscheinlich hat sie trotzdem vielen Menschen auf beiden Seiten der Front das Leben gerettet und Wien vor Zerstörungen noch viel größeren Ausmaßes bewahrt! Vor allem aber beweist diese von der KI ausdrücklich geleugnete Aktion, dass es sogar MITTEN IM KRIEG - einem deutschen Angriffskrieg, dem 27 Millionen Bewohner der Sowjetunion (darunter viele Ukrainer) zum Opfer fielen - einzelnen mutigen Menschen möglich war, sich mit Repräsentanten der Gegenseite zu verständigen, um weitere sinnlose Zerstörungen und Opfer auf beiden Seiten zu verhindern!
Wenn der ORF und im besonderen die Sendung "Lebenskunst" wirklich etwas zum Frieden beitragen wollen, wie die Verantwortlichen immer wieder beteuern, sollen sie BITTE über historische und aktuelle Beispiele echter Lebenskunst berichten: Über Menschen, die sich weder in die Täter-, noch in die Opferrolle einmauern ließen bzw. lassen. Über Männer und Frauen, die sich ihre Menschlichkeit, ihre Gedankenfreiheit und ihre Tatkraft selbst unter schwierigsten Umständen bewahrt haben. Die FÜR Frieden und Freiheit kämpfen und nicht GEGEN eine feindliche Nation. SIE und mit ihnen jene Autoren und Medienmacher, die sich einseitiger Parteinahme konsequent widersetzen und der komplexen historischen Wahrheit auf der Spur bleiben, waren, sind und bleiben die einzigen Garanten für Frieden und Freiheit in der Welt.
In der Hoffnung, Sie zum Nachdenken angeregt zu haben.
Habt einen wunderschönen Sommer! Alexandra

SCHOLÉ NACHRICHTEN

Juni 2025

OFFENER BRIEF AN JAKOB

Lieber Jakob,

du gehörst zu den Idealisten deiner Generation - du sehnst dich nach Liebe und Frieden, du setzt dich für die Umwelt ein, du engagierst dich gegen Antisemitismus, Rassismus und Kolonialismus, du vermeidest Worte, die irgendjemand als beleidigend empfinden könnte, du vertrittst das Recht jedes Einzelnen auf seine individuelle politische, religiöse oder sexuelle Orientierung. Ich bewundere deinen Idealismus und dein Engagement! Wir sollten unbedingt gemeinsame Sache machen, denn ich teile jede einzelne dieser Positionen mit dir - und zwar uneingeschränkt!

Der beste Begriff für unsere gemeinsamen Ideale ist für mich die Menschheitsfamilie: Jeder Erdbewohner gehört dazu, keiner darf ausgeschlossen werden, nur weil er eine Meinung, eine Hautfarbe, eine religiöse Überzeugung oder eine sexuelle Orientierung hat, die den Autoritäten seines Landes nicht gefällt. Bist du auch einverstanden, dass wir Menschen uns auf EIN gemeinsames Ziel einigen könnten, nämlich Leben in all seinen Formen und Spielarten zu respektieren? Ich freu mich, wenn du das ebenfalls befürwortest! Damit hätten wir nämlich ein weltweit einigendes Band!

Ideologische oder juristische Streitereien würden sich weitgehend erübrigen, wenn alle Gesetze nur noch darauf ausgerichtet wären zu verhindern, dass durch eine Handlung, eine Unterlassung oder eine verbale Behauptung einem oder mehreren Lebewesen Schaden zugefügt wird. In Zweifelsfällen müssten Vor- und Nachteile gegeneinander abgewogen werden. Kriege als ultimative Bedrohung von Mensch, Tier und Umwelt, bei denen alle Beteiligten Schaden nehmen, wären automatisch ausgeschlossen. Stell dir mal vor, welcher Aufschwung der Welt bevorsteht, wenn die Unmengen an Geld und Gehirnschmalz, die man heute für Rüstung verschwendet, in Projekte investiert werden, die zur Verbesserung und Verschönerung der Welt beitragen!
Rassismus und Kolonialismus, die Jahrtausende lang als Kriegsgründe gedient haben, wären endgültig Geschichte, und mit ihnen die beleidigenden Worte, die stets zur Herabwürdigung des jeweiligen Gegners in Umlauf gebracht wurden. Auch um Umwelt und Klima müsstest du dir keine Sorgen mehr machen, weil die Gesetze zum Schutz des Lebens ja nicht nur Menschen, sondern alle Lebewesen mit einschließen. Du meinst, dass so eine rundum gesunde und friedliche Welt eine unrealistische Utopie ist? Ich glaube, diese Utopie könnte sehr rasch Wirklichkeit werden, wenn die Medienmacher mitspielen, indem sie anprangern, was dem Menschen und seiner Mitwelt nachweislich schadet, und unterstützen, was das Leben fördert.

Zurzeit vertreten die Medien, denen du dein Vertrauen schenkst, diese Positionen nämlich leider NICHT, zumindest nicht uneingeschränkt.
Große öffentlich geförderte Medien bemühen sich um ausgewogene, wahrheitsgemäße Berichterstattung, meinst du? Als ich so jung war wie du, habe ich das auch noch geglaubt, weil in den großen Medien ja damals wie heute so viel von Meinungsfreiheit, Völkerverständigung, Umweltschutz, Frieden und Freiheit die Rede war. Aber hast du schon einmal versucht, dich für einen Menschen oder eine Minderheit einzusetzen, die auf der unsichtbaren schwarzen Liste stehen?

Ja, es gibt tatsächlich eine unsichtbare schwarze Liste, und sie ist länger, als du denkst! In Österreich stehen auf dieser Liste zum Beispiel die 28,8 Prozent, die bei der letzten Nationalratswahl FPÖ angekreuzt haben, in Deutschland, die 20,8 Prozent AfD-Wähler. Dazu kommen Menschen verschiedenster politischer Orientierung, die eine Aufarbeitung der umstrittenen Corona-Maßnahmen fordern, die Friedensbewegten, die gegen Waffenlieferungen und Aufrüstung auf die Straße gehen, die Skeptiker in Sachen Klimaschutz, die Eltern, die den Wunsch ihrer Kinder nach selbstbestimmter Bildung erfüllen wollen, die Anhänger der Alternativmedizin, die Esoteriker usw. usf.
Der Schweizer Friedensforscher, der den Begriff Menschheitsfamilie unters Volk gebracht hat, gehört übrigens auch dazu. Insgesamt, würde ich schätzen, wird gerade mindestens ein Drittel unserer Gesellschaft von der regierenden Mehrheit diskriminiert!

Im öffentlich rechtlichen Rundfunk, für den sie wie alle anderen auch Gebühren bezahlen müssen, haben solche “Abweichler” keine Stimme, geschweige denn eine Lobby, die ihre Meinungs- und Redefreiheit verteidigt. Findest du das gerecht? Welche Verbrechen haben diese vielen Millionen Menschen denn begangen, frage ich mich? Wem haben sie Schaden zugefügt? Sicher gibt es ein paar Bösartige unter ihnen, wie in jeder anderen Gruppierung auch. Aber sie pauschal zu verurteilen ist doch um kein Haar besser, als für Messerstechereien oder Gruppenvergewaltigungen pauschal sämtliche Flüchtlinge verantwortlich zu machen, oder? Mir drängt sich da eher die Frage auf, wem es nützt, so viele verschiedene Einzelne und Gruppen aus der Menschheitsfamilie auszuschließen … ?

Wer sie als „Rechtsextreme“, „Antisemiten“, „Verschwörungstheoretiker“ oder „Staatsgefährder“ bezeichnet, verwendet Kampfbegriffe, die ganz bewusst in Umlauf gesetzt wurden, um die Bevölkerung zu spalten. Ich finde, das fällt genauso unter „Hate Speech“ wie die Beschimpfung aller Vertreter der Gegenseite als linksgrünwoke Spinner. Egal ob im Privatleben, in der Politik, in der Wissenschaft oder in der Theologie – so funktioniert Propaganda: FÜR die einen = GEGEN die anderen! Für Links = gegen Rechts und umgekehrt. So hat Propaganda seit jeher funktioniert, und so funktioniert sie immer noch – so lange, bis wir verstehen, dass jedes noch so hehre Ziel, das die Menschheit in Freunde und Feinde spaltet, bestenfalls auf Halbwahrheiten, meist aber auf glatten Lügen beruht. Der Krieg der Worte kann jederzeit planmäßig in einen blutigen Krieg umschlagen.

Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte,
solange es noch EIN unglückliches Kind auf Erden gibt.
(Albert Einstein)

Die Wahrheit ist unteilbar, ebenso wie die Liebe und die Freiheit: „We cannot be free, until everybody is free“, lautete ein Wahlspruch der amerikanischen Freiheitsbewegung. „Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch EIN unglückliches Kind auf Erden gibt“, schrieb Albert Einstein. Hohe Ideale gelten entweder für alle oder sie sind nichts als hohle Phrasen.
Ideologische Vorurteile werden gepflegt, weil sie sich so gut dafür eignen, reale Verantwortlichkeiten zu verschleiern: Wer dich unermüdlich auf den Splitter im Auge des anderen aufmerksam macht, will vom Balken im eigenen Auge ablenken! Ideologische Unterschiede sind als Kennzeichen einer freien Gesellschaft ja völlig okay. Was nicht okay ist, sondern überall auf der Welt als schweres Verbrechen gilt, sind Völkermord, Mord, Pädophilie, Diebstahl, Betrug, Korruption, Lüge. Mörderische Kriege als notwendigen Kampf gegen Faschismus (früher Kommunismus) auszugeben, ist eine uralte Finte der Kriegsgewinner! Wenn dann Friedensaktivisten und zum Frieden aufrufende Journalisten in den Leitmedien als Agenten feindlicher Mächte denunziert werden, kannst du leicht erraten, wem wohl die Leitmedien gehören …

Meinst du nicht auch, dass es an der Zeit ist, die ideologischen Scheingefechte zu beenden und endlich die echten Verbrechen ans Licht zu bringen? Frieden ist erst möglich, wenn die Lügen aufgedeckt, die Verbrechen, die auf allen Seiten begangen wurden, aufgeklärt und die Verantwortlichen, unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit oder ihrer gesellschaftlichen Stellung, aller Ämter enthoben sind. Dann wird sich zeigen, dass in Machtapparaten häufig nicht die Besten, sondern die Skrupellosesten nach oben kommen. Sich von denen, die gerade an der Macht sind, vorgeben zu lassen, wer die Guten und wer die Bösen sind, ist also keine gute Idee! Schon gar nicht im gerade beginnenden Zeitalter der KI, wo sich Fakten und Fakemeldungen bereits unentwirrbar vermischt haben.

Das unüberschaubare Chaos im Außen hat mich, so wie viele andere Menschen vor und nach mir, irgendwann dazu veranlasst, nach dem verlorenen inneren Kompass zu suchen. (Seither weiß ich, warum die Esoterik, also die Innenschau, von Machtmenschen so erbittert bekämpft wird! ) Ich kann dir nur von Herzen wünschen, dass es dir gelingt, deinen inneren Kompass zu finden! Er lässt dich richtig und falsch, wichtig und unwichtig unterscheiden und gibt dir Halt im Sturm.

Hab den Mut, nach innen zu schauen, wenn du genug hast von dem ständigen Hin und Her, Auf und Ab, Pro und Contra im Außen. Glaub nicht mir, sondern mach dich auf die Suche nach deiner eigenen Wahrheit, die du nur in deinem Innersten finden kannst. Sie ist so einzigartig wie du selbst, aber zugleich von zeitloser, universeller Gültigkeit. Und sie wird dich weltweit mit allen Menschen guten Willens verbinden.

Glück auf!
Deine Alexandra

P.S.: In der nächsten Generation werden viele sensible Kinder den Zugang zu ihrer Innenwelt, den wir als Kleinkinder alle noch hatten, nicht mehr verlieren, glaube ich. Das heißt, sie werden sich bewusst bleiben, dass sie nicht kleine Körperwesen mit manipulierbarem Verstand, sondern hohe Geistwesen sind, die über Körper und Verstand verfügen. Vielleicht wirst du ja einmal die Verantwortung für solche Kinder übernehmen, als Vater oder als Begleiter? Die Kinder werden bestimmt glücklich sein, mit dir eine wahrhaftige Kommunikation auf geistiger Ebene führen zu können, und du wirst Dinge von ihnen lernen, von denen selbst die klügste KI keine Ahnung hat … :-)

SCHOLÉ NACHRICHTEN

Mai 2025

KRIEG - FRIEDEN - VERGEBUNG

Liebe Scholé-Freunde,

Wollen wir Krieg oder Frieden? Man sollte meinen, dass sich im 21. Jahrhundert aufgrund der historischen Erfahrungen alle Verantwortlichen weltweit einig sind bei der Beantwortung dieser existenziell wichtigen Frage! Tatsächlich wird zwar von Frieden gesprochen, doch ehrlich gemeint kann das nicht sein. Wie wäre es sonst erklärbar, dass gleichzeitig gigantische Erhöhungen der Militärbudgets beschlossen werden und die Aufrüstung der Nationen nach Jahrzehnten der Abrüstung plötzlich wieder zum brandaktuellen Thema geworden ist? Die Vertreter des "Friedensprojekts Europa" rufen ihre Mitgliedsstaaten gerade dazu auf, sich auf Kosten dieser und der nächsten Generationen schwer zu verschulden, um kriegstüchtig zu werden und den bevorstehenden Einfall russischer Horden abwehren zu können.

Ob Präsident Putin tatsächlich eine Invasion Europas plant, hinterfragen zumindest diejenigen, die sich ungeachtet aller Warnungen und Verbote amtlicher Wahrheitshüter Zugang zu Informationen direkt aus Russland verschaffen. Das ist für die Regierenden offensichtlich brandgefährlich, denn sie haben soeben neue Sanktionen verhängt: Zwei deutschen Bloggern, die regelmäßig aus Russland und der Ukraine berichten, Alina Lipp und Thomas Röper, werden ohne jedes Gerichtsverfahren nun sogar ihre Grundrechte als deutsche Staatsbürger entzogen. Warum? Weil ihre Interviews, Berichte und Artikel von der anderen Seite der Front das Gerücht vom geplanten Angriffskrieg auf Europa ebenso entschieden in Abrede stellen wie das Märchen, dass nur russische Soldaten Kriegsverbrechen begehen.

Propaganda-Lügen

Jeder einzelne Krieg seit 1945 – und wohl auch die meisten davor – ist unter falschen Vorwänden vom Zaun gebrochen worden. Durch False Flag Aktionen wurde dem Volk suggeriert, es müsse sich gegen einen unmenschlichen Feind verteidigen. Das beweist der Friedensforscher Daniele Ganser in seinen Büchern und Vorträgen anhand unwiderlegbarer historischer Dokumente. Wo immer er auftritt, jubeln Tausende ihm zu, sofern die Veranstaltung nicht schon im Vorfeld behördlich untersagt wurde. In den Mainstreammedien wird der sanfte Friedensforscher nämlich gerne als gefährlicher Staatsfeind präsentiert, weil er sich auch durch Schikanen und Drohungen nicht davon abhalten lässt, die Dinge beim Namen zu nennen. Unermüdlich erinnert er seine Zuhörer an etwas, was jeder von uns im tiefsten Herzensgrund weiß:

Es gibt keinen gerechten Krieg. Kein Staat der Welt hat das Recht, seine Bürger auf dem Schlachtfeld zu opfern. Einen Menschen zu töten ist immer Mord. Jeder Mensch ist Teil der Menschheitsfamilie, unabhängig von Nationalität, Geschlecht, politischer oder religiöser Orientierung. Diese Botschaft versteht jedes Kind. Sie ist für jeden Friedliebenden unmittelbar einleuchtend und überzeugend.
Um friedliche Staatsbürger so aufzuhetzen, dass sie bereit sind, einander auf Befehl zu ermorden, bedarf es gezielter Gehirnwäsche. Eine der beliebtesten Methoden besteht darin, haarsträubende Horrorgeschichten über eine zum Todfeind deklarierte Gruppe zu verbreiten. Die dadurch ausgelöste Empörung wird durch ständige Wiederholung konsequent weiter geschürt, bis genügend Leute eine gewalttätige Strafaktion für notwendig und gerechtfertigt erachten. Damit aus Rekruten Soldaten werden, die ihre natürliche Tötungshemmung überwinden, sind gezielte Umerziehungsmaßnahmen erforderlich, und vor einem Kampfeinsatz werden sie häufig unter Drogen oder Alkohol gesetzt.

Drogen für den Normalbürger

Die Drogen für den Normalbürger, der all diese Kriege finanzieren muss, heißen Nationalstolz und Zugehörigkeitsgefühl. Durch Flaggen, Uniformen, Marschmusik, Denkmäler für Kriegshelden, Soldatenlieder, bewegende Geschichten über heldenhafte Feldzüge aus mythischen Zeiten oder aus jüngster Vergangenheit wird das falsche Bild vom gerechten oder jedenfalls unvermeidlichen Krieg wider alle Vernunft von Generation zu Generation weitergetragen. Wer mitmacht, fühlt sich moralisch erhoben und geborgen in der Schicksalsgemeinschaft derer, die für die gerechte Sache zu kämpfen und zu sterben bereit sind. Wer sich diesem angeblich alternativlosen Narrativ widersetzt, steht als Vaterlandsverräter, Feind-Versteher, verrückter Wirrkopf oder gefährlicher Träumer da. Wie lange noch?

In den ersten Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte die Friedensbewegung einen großen Aufschwung durch die Atombombe. Dass es nun technisch möglich gewesen wäre, die Bevölkerung ganzer Kontinente auf einen Schlag auszulöschen, ließ Kriege sinnlos erscheinen. In einem Atomkrieg konnte es keine Sieger, sondern nur noch Verlierer geben, das war klar.

Doch mit List und Tücke gelang es den Kriegstreibern in den folgenden Jahrzehnten, die Aufmerksamkeit der Massen auf ganz neue Kriegsziele umzulenken: Krieg gegen den Terror, drohende Kriege um Trinkwasser, Krieg gegen CO2 oder Krankheitserreger. Allerdings wird es zunehmend schwieriger, solche Narrative aufrecht zu erhalten. Die Akteure an den Schalthebeln der Macht kommen mit ihrer Angstpropaganda kaum noch nach. Die Klimapanik sinkt ebenso wie die Bereitschaft, sich impfen zu lassen, und seitdem die USA von ihrer Rolle als Weltpolizist genug haben, ist die NATO de facto nur noch ein Papiertiger.

Unerwünschte Vielstimmigkeit

Was gegenwärtig nämlich nicht mehr so klaglos funktioniert wie in den guten alten Zeiten, ist die für jeden Krieg unerlässliche totale Gleichschaltung der Medien. Neben den Leitmedien steht interessierten Bürgern inzwischen eine unaufhaltsam wachsende Zahl alternativer Kanäle zur Verfügung. Sie veröffentlichen äußerst unliebsame Informationen – Gegendarstellungen, Geheimdokumente, unter Verschluss gehaltene Studien etc. – und konnten bisher weder durch Unterwanderung noch durch kontinuierlich verschärfte Zensurmaßnahmen ausgeschaltet werden.

So erfahren immer mehr Menschen, was hinter den Kulissen geschieht, und beginnen zu verstehen, wie das Spiel wirklich läuft: Feindbilder werden gebraucht, um von den eigenen Versäumnissen und Verbrechen abzulenken und zugleich ein Ventil für negative Gefühle zu schaffen. Die Mächtigen sind darauf angewiesen, Kriege zu inszenieren, um an der Macht zu bleiben! Politikern erlaubt das, noch mehr Kontrolle über die Bürger auszuüben, und die stärksten Player auf den globalen Märkten verdienen am Verkauf von Überwachungsinstrumenten, Waffen und Rüstungsgütern genauso hervorragend wie am Wiederaufbau zerstörter Körper, Seelen, Städte und Dörfer.

Was bedeutet Frieden?

Kriege entstehen also, indem Lügen und Feindbilder in die Köpfe der Menschen eingepflanzt werden. Frieden breitet sich aus, wenn Menschen beginnen, auf ihr Herz zu hören und dabei spüren, wie in ihrem tiefsten Inneren die Wahrheit aufleuchtet: Frieden bedeutet, die Heiligkeit des Lebens anzuerkennen und ihm in all seinen Formen zu dienen. Frieden bedeutet, sich selbst im anderen wieder zu erkennen:
Was du nicht willst,
dass man dir tu,
das füg auch keinem anderen zu.

Frieden bedeutet unterscheiden, statt urteilen. Erhalten, statt erobern. Frieden bedeutet, alles zu tun, damit die Menschen und ihre Mitgeschöpfe im Hier und Jetzt ein gutes Leben in Freiheit und Selbstbestimmung führen können. Frieden bedeutet, ein für allemal der satanischen Lüge zu widersagen, für eine bessere Zukunft müssten weitere Menschenleben geopfert, weitere Städte und Dörfer verwüstet, weitere, noch gefährlichere Waffen produziert und weitere, noch effizientere Kontrollsysteme installiert werden!

Das Wunder der Vergebung

Zwischen Krieg und Frieden liegt ein entscheidender Schritt, der in seinen unabsehbaren Auswirkungen einem Quantensprung gleichkommt: DIE VERGEBUNG. Um die Wunden der Vergangenheit zu heilen und Rückfälle in den fatalen Teufelskreis Täter – Opfer – Retter zu vermeiden, ist es notwendig, dass ich mir selbst und anderen vergebe, denn der innere Frieden ist die Voraussetzung für den Frieden im Außen. Vergebung ist ein Segen für die anderen und ein Geschenk an mich selbst. Sie erlaubt mir, ohne Zorn und ohne Bedauern auf vergangene Erfahrungen zurück zu schauen.

Vergebung befreit mich von der Identifikation mit Täter- oder Opferrollen ebenso wie von der Illusion, andere retten zu müssen. Sie nimmt mir die schwere Last alter Sorgen und Schmerzen, nagender Rachegefühle oder falscher Erwartungen ab. Sie lässt mich darauf vertrauen, dass die Gesetze des Universums unfehlbar für ausgleichende Gerechtigkeit sorgen. Sie setzt meiner Liebe keine Schranken mehr und bringt mich dadurch in meine wahre Größe und Freiheit als selbstbestimmter Mensch. Vergebung heilt die schmerzliche Abspaltung vom Göttlichen in mir und um mich.

Was geschehen kann, wenn jemand die Kunst der Vergebung wirklich beherrscht, erzählt eine schöne Buddha-Legende: Einem bösen Mann, der ihn bespuckte und beschimpfte, begegnete der Buddha lächelnd und mit freundlicher Gelassenheit. Diese unerwartete Reaktion erschütterte den Mann so tief, dass er am nächsten Tag zurückkehrte, um sich für sein Verhalten zu entschuldigen. “Ich kann dir nicht vergeben”, antwortete ihm der Buddha. “Die Person, die mich aus Unwissenheit beleidigt hat, existiert nicht mehr. Vor mir steht ein guter und ehrlicher Mensch.”

Mit den herzlichsten Friedenswünschen,

Alexandra

SCHOLÉ NACHRICHTEN

April 2025

TELEPATHY FILES

Liebe Scholé-Freunde,

“Man begreift absolut nichts von der modernen Zivilisation, solange man sich nicht eingesteht, dass sie eine universelle Verschwörung gegen jede Art von innerem Leben ist”, schrieb der französische Schriftsteller Georges Bernanos schon vor dem 2. Weltkrieg. Hüterin dieser modernen Zivilisation ist die Wissenschaft. Sie hat bis vor kurzem dafür gesorgt, dass alles, was mit innerem Leben zu tun hat, als unwissenschaftlich abgetan wurde. Wer sich dafür interessierte, galt als unseriöser Schwurbler, Spinner oder Esoteriker. Doch spätestens seit der C-Krise beginnt sich der Wind nun merklich zu drehen.

Das Publikum spielt immer weniger mit und auch in den Reihen der seriösen Wissenschaft gibt es mehr und mehr Dissidenten, die sich an bisherige Tabu-Themen wie Tierkommunikation oder Telepathie heranwagen. Eine liebe Freundin schickte mir kürzlich einen Link zu einer Podcast-Serie mit dem Titel THE TELEPATHY TAPES. Die Podcasts entstanden in den USA eher zufällig durch die Begegnung einer neugierigen Journalistin mit einer unerschrockenen Wissenschaftlerin, die seit 40 Jahren abseits des Mainstreams das Verhalten von Randgruppen erforscht.

Ein Podcast bricht alle Rekorde

Von Anfang an hatte die auf Eliteuniversitäten ausgebildete Neurowissenschaftlerin Dr. Diane Powell es schwer, weil Vorgesetzte und Kollegen sich durch ihre revolutionären Denkansätze vor den Kopf gestoßen fühlten. Als sie bei einem Fachkongress Forschungsergebnisse präsentierte, die rein rational nicht zu erklären waren, wäre ihre Wissenschaftskarriere um ein Haar abrupt beendet gewesen, hätte sie nicht hieb- und stichfeste Daten vorlegen können. Sie ließ sich durch dieses Erlebnis nicht abschrecken, legt seither aber noch größeren Wert auf abgesicherte Daten und Beweise. Die Dokumentation ihrer Arbeit durch die Journalistin Ky Dickens verbreitete sich wider Erwarten wie ein Strohfeuer. Eine ganze Weile standen die Podcasts sogar an der Spitze der Charts, obwohl das Thema einen solchen Erfolg kaum erwarten ließ: Es geht um autistische Kinder und Jugendliche, die nicht sprechen können.

Dr. Diane Powell kam über ihre Arbeit mit Savants auf die verborgenen Fähigkeiten von Autisten. Savants sind Menschen, die auf einem bestimmten Gebiet – seien es Fremdsprachen, Mathematik oder zeichnerische Darstellung – extrem begabt sind, während sie mit alltäglichen Herausforderungen oft nur schwer zurechtkommen. Mit ihrem durch die Savantforschung geschärften Blick betrachtete Dr. Powell später auch sprachlose Autisten, die an Apraxie litten, einer bisher unheilbaren Koordinationsstörung im Gehirn. Wäre es nicht denkbar, dass auch scheinbar “hoffnungslose Fälle”, die motorisch wie intellektuell lebenslang auf dem Stand von Kleinkindern bleiben, auf einem bisher unerforschten Gebiet hochbegabt sind?

In ihrer psychotherapeutischen Praxis meldeten sich nämlich immer wieder Mütter, die unglaubliche Dinge über ihre autistischen Söhne und Töchter erzählten: Sie würden ihnen Gegenstände bringen oder Dinge tun, an die ihre Mütter gerade gedacht hatten. Sie würden in unerklärliche Aufregung verfallen, lange bevor irgendein Unglück geschah. Manche Mütter waren überzeugt, mit ihren sprachunfähigen Kindern auf nonverbale Weise kommunizieren zu können. Auch einzelne Lehrpersonen aus den Einrichtungen, in denen solche Kinder betreut werden, erzählten Dr. Powell von erstaunlichen Beobachtungen, die so gar nicht in das übliche Bild passen wollten.

Gedankenübertragung ist beweisbar

Eine technische Errungenschaft machte es möglich, bis dahin unbeweisbare Vermutungen zu überprüfen: Große Touchpads, die so einfach zu bedienen sind, dass sogar motorisch schwer Behinderte lernen können, gezielt auf einzelne Buchstaben oder Zahlensymbole zu tippen und so das Buchstabieren zu erlernen. In den ersten zwei Folgen der Podcast-Reihe geht es hauptsächlich um die Frage, wie sich durch akribisch geplante Versuchsanordnungen ausschließen lässt, dass die Versuchspersonen beim Buchstabieren schwindeln.

Mit einem Kamerateam begleitete Ky Dickens, die Gestalterin der Podcasts, Dr. Diane Powell zu Familien von Autisten, um deren telepathische Fähigkeiten zu verifizieren. Was Journalistin und Kameraleute dabei erlebten, veränderte ihr bisheriges Weltbild – und sollte bald darauf auch das Weltbild zahlreicher Hörer ihrer Podcasts nachhaltig verändern. Auf Spotify könnt ihr euch die inzwischen auf 14 Folgen angewachsene Reihe der TELEPATHY TAPES selbst anhören. Wer die automatische deutsche Übersetzung bevorzugt, sollte die Laufgeschwindigkeit verlangsamen, um dem Text besser folgen zu können.

Abgeschottet von den Ablenkungen des “normalen” Sprechens entwickelten die Autisten, die in dieser Reihe erstmals zur Sprache kommen, die möglicherweise in allen Menschen angelegte Fähigkeit, ohne Worte zu kommunizieren. Telepathie erlaubt eine viel umfassendere Form des Austausches als verbale Kommunikation, weil die Gedanken mit den Gefühlen und Sinneseindrücken des Senders aufgeladen sind und dem Empfänger auf direktem Weg übermittelt werden können. Darüber hinaus funktioniert Telepathie ohne Einschränkung auch über Orts- und Sprachgrenzen hinweg, ja sie ermöglicht sogar die Kommunikation mit Tieren, Verstorbenen oder Wesen anderer Dimensionen.

Botschaften aus einer fremden Welt

Es ist zutiefst beeindruckend, von den Selbstzeugnissen junger Menschen zu erfahren, die bisher eingesperrt waren in ihrer Welt, abgeschrieben als krank, behindert, dumm und unfähig, während sie in Wirklichkeit mehr wahrnehmen und wissen, als man ihnen jemals zugetraut hätte. Über das Buchstabieren ist es ihnen nun endlich möglich, in einer auch für Normalos verständlichen Weise ihre Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse zu äußern.

Sie erzählen, dass sie nicht nur die Gedanken ihrer Mütter, sondern auch die anderer Menschen “lesen” können, ja sogar imstande sind, Filme oder Bücher gleichsam mit anderen “mitzulesen”. Fremdsprachen stellen kein Problem für sie dar, da sie ja nicht Worte, sondern Bilder und Gefühle empfangen und übermitteln. Dass manche auch mit Tieren, Geistwesen oder Verstorbenen telepathisch kommunizieren, lässt erahnen, wie weit das Informationsfeld ist, das sich da eröffnet.
Besonders berührend fand ich, was mehrere der jungen Autisten unabhängig voneinander über einen imaginären Ort, genannt “the hill” berichteten. Dieser Hügel ist ein quasi “virtueller” Treffpunkt für sprachlose Autisten, die einander dort kennenlernen und ihre Erfahrungen austauschen können, obwohl sie weit entfernt voneinander leben. Eine Mutter berichtet, dass ihr Sohn sich bei solchen Gelegenheiten in sein Bett verkriecht, die Decke über den Kopf gezogen, um von der Außenwelt nicht abgelenkt zu werden.

Ablehnung oder Begeisterung?

Manche Therapeuten sind positiv überrascht, wenn autistische Patienten ihnen über das Buchstabierbrett selbst mitteilen können, welche Behandlung sie benötigen. Manche Lehrer greifen die Möglichkeit, den Unterricht mit Hilfe des Buchstabierens völlig neu zu gestalten, begeistert auf. In vielen Sonderschulen wird Buchstabieren jedoch als unwissenschaftlich abgelehnt und nicht geduldet! Man beruft sich dabei auf längst veraltete Studien und will von neuen Studienergebnissen nichts wissen. Dies würde nämlich ein grundlegendes Umdenken erfordern, zu dem die Mehrheit leider noch nicht bereit ist, wie wir vom Freilernen ja nur zu gut wissen…

Auf dem imaginären Hügel, wo die autistischen jungen Menschen seit jeher ihren Schmerz über das Unverständnis ihrer Umwelt teilten, teilen sie neuerdings ihre Freude über die Gestalter der Podcasts und deren zahlreiche Hörer, die sie nun endlich mit ihren Botschaften aus einer bisher verschlossenen Welt erreichen können. Und dabei stellt sich von Folge zu Folge immer deutlicher heraus, dass diese jungen Menschen offensichtlich eine wichtige Mission auf sich genommen haben: Sie sind als Boten der bedingungslosen Liebe in diese kalte, rationale Welt gekommen!

Wer jemals aus der Nähe miterlebt hat, was es bedeutet, für ein autistisches Kind verantwortlich zu sein, der weiß, dass diese Aufgabe den Eltern alles abverlangt. Im Idealfall können sie es als Crashkurs in bedingungsloser Liebe verstehen! Therapeuten und Pädagogen, die sich beruflich mit Autisten beschäftigen, erhalten die Chance, ihr Herz zu öffnen und so eine telepathische Verbindung zu ihren stummen Schützlingen herzustellen. Wie eines der autistischen Kinder in dem Podcast erklärt, ist LIEBE nämlich die einzig notwendige Voraussetzung: Nur Menschen, die einander lieben, können telepathisch kommunizieren!

Wer liebt, lügt nicht

Diese Tatsache hat weitreichende Folgen, denn WER DIE ANDEREN LIEBT, BELÜGT SIE NICHT! Der gravierendste Unterschied zu unserer gewohnten verbalen Kommunikation, die so leicht missbraucht werden kann und so oft zu Missverständnissen führt, besteht also darin, dass Menschen auf telepathischem Weg die Wahrheit und nichts als die Wahrheit übermitteln können! Da sowohl Senden wie Empfangen nur im Zustand der Liebe funktionieren, wäre die telepathische Kommunikation das ideale Verständigungsmittel in einer Welt jenseits von Lüge, Betrug und Propaganda. Einer Welt der Liebe und des Friedens, einer Welt der freien Kooperation zwischen Menschen aller Völker, Klassen oder Altersstufen, die sich nicht nur untereinander, sondern darüber hinaus auch mit Tieren, Verstorbenen, Geistern und Naturwesen verständigen können. Ist es nicht bemerkenswert, dass die Verwirklichung dieser Vision ausgerechnet bei den sprachlosen Autisten begonnen hat? Wie uns vor 2000 Jahren vorausgesagt wurde: Die Letzten werden die Ersten sein. Wenn man es recht bedenkt, sind nämlich wir Normalos großteils noch sprachlose Autisten…

Frühlingsgrüße,

Alexandra

SCHOLÉ NACHRICHTEN

März 2025

FRÜHJAHRSPUTZ

Liebe Scholé-Freunde,

der Frühlingsbeginn und das nahende Osterfest laden dazu ein, einen Frühjahrsputz zu veranstalten, um den Schmutz und Müll des vergangenen Jahres nicht weiter mitschleppen zu müssen. Bevor eine neue Ära anbrechen kann, bahnt sich weltweit offenbar auch in der Politik ein solcher Frühjahrsputz an. Dort hat sich der Dreck allerdings Jahrzehnte oder Jahrhunderte lang angesammelt, also dürfen wir uns nicht wundern über die Masse an widerlichen und abstoßenden Dingen, die dabei zum Vorschein kommen. Gegeben hat es all diese Dinge gefühlt “seit jeher”, nur konnte oder wollte man sie bisher nicht ans Licht bringen.

Welche Geisteshaltung hat es möglich gemacht, dass so lange Zeit so viel Dreck einfach unter den Teppich gekehrt werden durfte? Wieso hat die Mehrheit sich damit abgefunden oder nicht einmal bemerkt, dass dort und da vertuschte Verbrechen und institutionalisierte Korruption längst zum Himmel stinken?! Wieso gehört es zum guten Ton, Politik als schmutziges Geschäft zu betrachten, zu dem Lüge und Betrug eben einfach dazu gehören? Und wer hörte auf die Rufer in der Wüste, die es zu allen Zeiten gegeben hat, wenn sie wieder und wieder davor warnten, neuen Wein in schmutzige alte Schläuche zu füllen?

Vorreiter der Aufklärung

Solche Rufer in der Wüste gibt es auch heute, ja sie sind inzwischen so zahlreich geworden, dass es den Regierenden nicht mehr gelingen wird, sie alle zum Schweigen zu bringen. Einer von ihnen, der Anwalt Reiner Füllmich, ein Vorreiter der internationalen Verbrechensaufklärung, wurde im Oktober 2023 vom deutschen Geheimdienst in Mexiko gekidnappt und wird seither unter menschenunwürdigen Bedingungen in Untersuchungshaft festgehalten. Bisher fanden mehr als 40 Gerichtsverhandlungen statt, zu denen er wie ein Schwerstverbrecher an Händen und Füßen gefesselt von bewaffneten Sicherheitskräften vorgeführt wird. Die Göttinger Staatsanwaltschaft versucht ihm die Veruntreuung von Spendengeldern nachzuweisen und so seinen guten Ruf zu ruinieren.

Erreicht haben die weisungsgebundenen Juristen das Gegenteil. Immer mehr Prozessbeobachter haben vor Ort oder im Internet Grauen erregende Einblicke in die Maschinerie der Macht erhalten: Ohne Haftbefehl wurde ein unbequemer Kritiker heimlich entführt. Seit 18 Monaten wird er ohne Urteil in Einzelhaft gehalten, gequält und gedemütigt. Er kann weder seine sterbende Mutter besuchen noch an ihrer Bestattung teilnehmen, darf nur 3 Stunden pro Monat mit Freunden und Angehörigen sprechen, ja muss sogar den einstündigen Hofgang, der jedem Häftling zusteht, allein absolvieren, damit er nicht mit anderen Häftlingen in Kontakt kommt.

Gab es anfangs noch Zweifel an der Unschuld des Angeklagten, haben inzwischen alle Prozessbeobachter erkannt, dass die Vorwürfe fingiert sind. In Wahrheit handelt es sich um einen politischen Prozess, der nur inszeniert wurde, um einen charismatischen Aufklärer aus dem Verkehr zu ziehen. Füllmichs legendäre Interviews im Rahmen seines 2022 gegründeten International Crimes Investigative Committee (ICIC) hatten nämlich Hunderttausenden in aller Welt die Augen geöffnet.

Ein internationales Netzwerk entsteht

Reiner Füllmichs Gesprächspartner enthüllten, jeder aus einer anderen Perspektive, Täuschungsmanöver und perfide Methoden der Gehirnwäsche, mit denen die Eliten ihre Verbrechen vertuschen und ihre Herrschaft absichern. Zu seinen Gästen zählten neben großen Wissenschaftlern und Juristen auch eine Überlebende, die als Kind satanischen pädophilen Ritualen ausgesetzt war, oder der inzwischen von der EU verhinderte rumänische Präsidentschaftskandidat Calin Georgescu.

Noch gefährlicher für das herrschende System waren die Ausführungen einer Finanzexpertin, die eine Zeitlang in leitender Position im Finanzministerium eines US-Bundesstaates tätig war. Catherine Austin Fitts hatte dadurch Zugang zu den konkreten Zahlen sämtlicher Steuereinnahmen und -ausgaben und ließ sie auf eigene Faust von Computerexperten auswerten. Das kostete sie ihren Posten und hätte sie um ein Haar das Leben gekostet. Das Ergebnis der Computerauswertung überraschte sogar sie selbst: Würde nicht ein so großer Teil der Steuereinnahmen in dunklen Kanälen verschwinden, wären die Bürger nicht doppelt so wohlhabend, sondern um ein Vielfaches reicher!

Im vergangenen Jahr ist die internationale Gemeinschaft der Wahrheitssucher beträchtlich angewachsen – und zum Glück auch mehr und mehr zusammengewachsen. Während es in den Anfangsjahren noch zahlreiche Streitigkeiten zwischen einzelnen Gruppierungen gab, haben nicht zuletzt haarsträubende Gerichtsverfahren gegen Querdenker die meisten Unterstützer inzwischen zur Einsicht gebracht, dass sie das Gemeinsame vor das Trennende stellen müssen, wenn sie wirklich Frieden in die Welt bringen wollen.

Und was ist das Gemeinsame?

Die Achtung der Menschenwürde jedes Einzelnen und seines Rechts auf Selbstbestimmung von Kindheit an. Die klare Unterscheidung zwischen Fakten und Meinungen, Ethos und Gesinnung, Regelverstößen und Verbrechen. Die Verteidigung der Meinungsfreiheit und ein unerschütterliches Vertrauen in Wahrheit und Gerechtigkeit. Die Wahrheit ist einfach. Kompliziert sind Lügen, Ausflüchte, Ablenkungsmanöver, juristische Spitzfindigkeiten. Solange Menschen bei der Wahrheit bleiben, können sie sich über alle ideologischen, religiösen oder nationalen Grenzen hinweg miteinander verständigen. Auch die Gerechtigkeit ist einfach. Sie löst sich jedoch in Luft auf, wo Regelverstöße geahndet und Verbrechen gegen das Leben geduldet oder (wie im Fall der Impfungen) sogar angeordnet werden, wo es nicht um persönliche Verantwortung, sondern um Gehorsam und Unterordnung geht.

Da sich alle ICIC-Interviews um die Missachtung von Wahrheit und Gerechtigkeit drehten, kamen gewöhnlich schreckliche Dinge zur Sprache. Dennoch unterschieden sich diese Gespräche dramatisch von den Interviews mit scheinbar objektiven Experten, wie wir sie aus den Leitmedien kennen. Denn obwohl jede einzelne Person von ihrem Fachgebiet ausging und sich offen zu ihrer subjektiven Sichtweise bekannte, passten alle Aussagen zusammen wie die Einzelteile eines Puzzles. Daraus wiederum ergab sich, dass der Interviewer und seine Gesprächspartner, aber auch diese untereinander sichtlich größte Achtung und Freundschaft füreinander empfanden und alle weiter zusammenarbeiten wollten.

Der Einsatz für Wahrheit und Gerechtigkeit verbindet

Ob bei dem Großreinemachen, das in den USA schon begonnen hat, eine ähnlich freundschaftliche und kooperative Atmosphäre herrscht? Ich könnte es mir gut vorstellen, denn nichts verbindet so innig wie der gemeinsame Einsatz für Wahrheit und Gerechtigkeit. Die daraus entspringende Begeisterung kann die Putztrupps so sehr beflügeln, dass sie selbst vor dem ärgsten Schmutz, den grausigsten Verbrechen, den ekelhaftesten Lügengespinsten nicht zurückschrecken. Warum? Auf einem sumpfigen Untergrund lässt sich keine bessere Welt erbauen, also muss wohl oder übel zuerst einmal der Sumpf trockengelegt werden. Mit vereinten Kräften wird das auf jeden Fall zu schaffen sein, und dahinter zeichnet sich schon jetzt eine strahlende Zukunftsvision ab, die Vision vom friedlichen Zusammenleben aller Menschen guten Willens in Freiheit und Fülle.

Ich erlebe tagtäglich, wie gutwillig die meisten Menschen sind. Eher allzu gutwillig, denke ich mir oft, weil sie sich so viel gefallen lassen, ohne aufzumucken. In den Medien hört und liest man ständig von Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Kriegsbereitschaft. Im Park und auf der Straße sehe ich nichts dergleichen – da begegne ich Menschen aus aller Herren Länder, Alten und Jungen, die sich friedlich verständigen, obwohl sie verschiedene Sprachen sprechen und in ganz unterschiedlichen Kulturen aufgewachsen sind.

Altes und neues Menschenbild

Das Menschenbild, das mir wie den meisten von uns in der Schule vermittelt wurde – “Der Mensch ist des Menschen Wolf”, “Willst du Frieden, so rüste für den Krieg” – bringt Gesellschaftssysteme hervor, die auf regelmäßige Kriege angewiesen sind. Wem nützen 800 Milliarden neue Schulden für Aufrüstung und die damit verbundene schamlose Kriegspropaganda? Sicher nicht den europäischen Bürgern, sondern einzig und allein den Herrschaftseliten und deren Machterhalt. Der Unfrieden in der Welt ist also die logische Folge eines grundfalschen Menschenbildes!

Betrachten wir unsere Mitmenschen unvoreingenommen, also ohne die von geistlichen und weltlichen Herrschern jahrtausendelang zurecht geschliffene schwarze Zerrbrille, erkennen wir, dass die meisten Menschen von Natur aus gut sind. Sie möchten gerne in Frieden mit ihren Nachbarn leben, ihre Talente entfalten, ohne Druck und Stress ihr Brot verdienen, Spass haben, Freunde finden, vielleicht Familien gründen und die Welt bereisen.
Um ein gutes Leben für alle zu finanzieren, würde ein Bruchteil der heute eingetriebenen Steuergelder ausreichen! Denn der Löwenanteil des Geldes, das hart arbeitenden Bürgern automatisch abgezogen wird, verschwindet in den Kassen herrschsüchtiger Investoren und Kriegstreiber und deren Handlangern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien.

Funktionieren kann dieses Schmarotzersystem allerdings nur so lange, wie gutwillige Menschen ihm ihre Lebensenergien zur Verfügung stellen. Sie müssten verstehen, dass ihre Hoffnung, dafür beschützt und versorgt zu werden, trügerisch ist. Doch wie erreichen wir sie? Sicher nicht, indem wir – wie damals in unserer Aufregung über den C-Schwindel – alle als Schlafschafe beschimpfen, die darauf hereinfielen. Wer sich als austauschbare Nummer fühlt, als unbedeutendes Teilchen der Masse, und überzeugt ist, nur dieses eine kleine Leben zu besitzen, ist sehr leicht in Todesangst zu versetzen. Bereitwillig wird er alle Einschränkungen auf sich nehmen, nur um irgendwie zu überleben.
Zu einer kritischen, übergeordneten Sicht der Dinge können nur aufgeklärte Geister gelangen, deren Menschenbild ein radikal anderes ist: Freie, selbstbewusste Menschen, die aufgrund ihrer Erfahrungen aus vielen Leben verstanden haben, dass wir eine Weile hier sind, um neue Erfahrungen zu machen, und danach wieder heimkehren. Jeder von uns hat für dieses Leben eine andere Aufgabe übernommen, die niemand sonst erledigen könnte und deren Erfüllung uns glücklich macht.

Aus dieser Perspektive betrachtet ist jedes Leben ein wundersames, manchmal gefährliches Spiel, in dem letztlich nur die Liebe zählt. Lieben wir also auch die ahnungslosen Mitläufer, die uns noch nicht verstehen können! Konzentrieren wir uns auf ihre guten Seiten und verzeihen wir ihnen ihre ängstliche Abwehr.
Demnächst werden wir sie vielleicht auffangen müssen, denn sie werden aus allen Wolken fallen, wenn eines Tages ans Licht kommt, wie viele angesehene Führungspersönlichkeiten und moralische Autoritäten die Bevölkerung eiskalt hintergangen haben. Und wie viele mutige Aufklärer für unsere Befreiung aus dem Netz von Lüge und Täuschung ihre persönliche Freiheit aufs Spiel gesetzt haben – wie können wir ihnen danken?

herzlichst,
Alexandra

SCHOLÉ NACHRICHTEN

Februar 2025

DEMOKRATIE&CO.

Liebe Scholé-Freunde,

das derzeitige Weltgeschehen illustriert auf anschauliche Weise das Thema der Jänner-Nachrichten. Vielleicht erinnert ihr euch, dass es um die zweiwertige Logik ging, die geistlose Logik der Maschine, die nur 0 oder 1, Schwarz oder Weiß, Richtig oder Falsch, Links oder Rechts kennt und dem Leben in seiner Vielfalt und Verwobenheit daher niemals gerecht werden kann. Durch den ständigen Umgang mit Maschinen – das Smartphone hat für manche Zeitgenossen ja bereits den Stellenwert eines Körperteils oder Organs angenommen – haben sich viele Menschen, ohne es zu merken, auch das Auswahlprinzip der Maschine zu eigen gemacht: Je öfter etwas wiederholt wird, desto wichtiger ist es. Je mehr Experten etwas behaupten, desto richtiger ist es.

Regierende und die ihnen ergebenen Medien bezeichnen ihre Sichtweisen gerne als “objektiv” und das, was die Mehrheit denkt, als “demokratisch”. Objektiv und berechenbar sind Objekte, Gegenstände, Geräte, Maschinen. Lebewesen hingegen sind ihrer Natur nach unberechenbar, mehrdimensional, einzigartig und unvergleichlich. An ein und demselben Baum gibt es keine 2 identischen Blätter. Eineiige Zwillinge wachsen schon vor der Geburt auf unterschiedliche Weise heran und können sich im Lauf ihres Lebens weit auseinander entwickeln.

Das besondere Merkmal der Demokratie ?

ist nicht, wie Viele zu glauben scheinen, die Vormachtstellung der Mehrheit, sondern der Schutz der Minderheit und die Achtung der unveräußerlichen Rechte des Einzelnen! Eine lebendige Demokratie lebt vom gleichberechtigten Austausch der Meinungen. Spätestens dann, wenn er die Meinungsvielfalt seiner Bürger durch Verbote, Brandmauern und Zensur einzuschränken versucht, hat ein Staat aufgehört, eine Demokratie zu sein. Daran hat der amerikanische Vizepräsident Vance in seiner Rede bei der Münchner Sicherheitskonferenz seine Zuhörer kürzlich erinnert. Bürokraten, früher auch Apparatschiks genannt, empfinden eine solche Aussage klarer Weise als extrem bedrohlich. Dem Obersten der NATO trieb sie gar Tränen in die Augen. Schließlich investieren die Herrschaften seit Jahrzehnten Milliarden in Unterhaltung und Propaganda, um die Unterschiede zwischen lebendiger Demokratie und lebensfeindlicher Bürokratie zu verwischen. Wo Bürokraten an die Macht gekommen sind, findet kein Austausch zwischen Regierenden und Regierten mehr statt. Der bürokratische Tiefe Staat ist eine unaufhaltsam wuchernde anonyme Maschinerie, innerhalb derer persönliche Verantwortung durch verwaltungstechnische Strukturen ersetzt wurde. Als Rädchen im Getriebe dienen Beamte, die mit Sicherheit und Bequemlichkeit für ihre systemerhaltende Arbeit belohnt werden. Dass sie in Wahrheit vom Steuergeld der Bürger leben, können die braven Beamten gar nicht wahrnehmen, da Bürger ihnen ja stets als Bittsteller gegenübertreten.

Und nun soll auf einmal alles anders werden?

Die neue amerikanische Regierung, die ein schwerst verschuldetes Land übernommen hat, begann ihre Amtszeit mit einem Kassasturz, um wie jeder ordentliche Geschäftsmann nach der Firmenübernahme zuerst einmal herauszufinden, wo Geld abfließt und wo es Einsparungsmöglichkeiten gibt. Verwaltungsbeamte, die bisher vollkommen ungestört durch Wahlen oder Präsidentenwechsel ihrer bürokratischen Tätigkeit nachgegangen waren, wurden unsanft aus ihrer Ruhe gerissen. Vor den Augen der Weltöffentlichkeit zeigte sich auf einmal, dass lebendige Menschen tatsächlich befähigt sind, verknöcherte, ja versteinerte Strukturen aufzubrechen. All die “Sachzwänge”, die das bisher unmöglich gemacht hatten, lösten sich über Nacht in Luft auf. Man stelle sich vor: Die Finanzen von Ämtern und regierungsnahen Organisationen werden nun plötzlich genauso akribisch überprüft wie die Steuererklärungen von Normalbürgern! Schon in der ersten Woche fand Elon Musks Doge-Team heraus, dass alljährlich viele Milliarden US-Entwicklungshilfe zur Verbreitung woker Ideen und zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung im In- und Ausland ausgegeben wurden. Ukrainische Medien waren zu 90% von dieser verdeckten Finanzierung abhängig. Doch auch die europäischen Mainstreammedien werden wohl bald ins Trudeln geraten, sollten die Geldflüsse aus den Kassen der amerikanischen Steuerzahler endgültig versiegen. Dementsprechend laut ist das Protestgeschrei in Europa: Wo kämen systemtreue Bürokraten denn hin, würden sie den Begleitschutz der Medien verlieren? Was würde geschehen, wenn aufmüpfige Journalisten sich ungestraft die Frage herausnehmen dürfen, wohin die Milliarden der europäischen Steuerzahler denn eigentlich fließen und womit sich das Heer höchstbezahlter Beamter tatsächlich beschäftigt?

Fassadendemokratie

Hinter der Fassade unserer so genannten Demokratien gedeihen kriminelle Energien prächtig. Nach außen hin berufen sich Bürokraten ohne Unterlass auf moralische Prinzipien, Gesetze oder Verordnungen, doch die eigentlichen Weichenstellungen werden hinter verschlossenen Türen ausgehandelt. Geheimverhandlungen, geheime Abkommen, geheime Treffen, geheimdienstliche Ermittlungen, geheime Zahlungen usw. sind der ideale Nährboden für dunkle Geschäfte übelster Art. Doch wir haben uns an die Herrschaft der Bürokraten, die uns immer stärker bevormunden und kontrollieren, so sehr gewöhnt, dass wir kaum noch in der Lage sind, uns eine andere, lebendigere Form des Zusammenlebens auch nur vorzustellen. Eine durch und durch lebendige Gestalt wie Donald Trump wird daher selbst in den alternativen Medien äußerst misstrauisch beäugt. Kann es sein, dass ein steinreicher Geschäftsmann etwas anderes vorhat als die Vermehrung seines Reichtums? Kann es sein, dass ein solcher Elefant im Porzellanladen ein Geistesmensch ist? Leben spirituelle Menschen nicht in edler Bescheidenheit, zurückgezogen und erhaben über die schmutzigen Geschäfte und Auseinandersetzungen der Politik?

Der 47. Präsident der USA

und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechen diesem Bild zweifellos nicht. Doch wäre es nicht denkbar, dass wir unser Bild korrigieren müssen? Ja, viele spirituelle Menschen wirken im Stillen, ohne Anspruch auf Ruhm oder Geld. Daneben gibt es aber auch spirituelle Krieger. Man erkennt sie daran, dass sie mit friedlichen Mitteln überpersönliche Ziele verfolgen und stets mit offenem Visier kämpfen. Sie sind keine Heiligen und keine Weltretter, weder unfehlbar noch fehlerlos, aber mit ihrer Weltklugheit und ihrer geballten Energie schaffen sie es, innerlich verrottete Systeme zu sprengen, die bisher als unüberwindlich galten. Ich persönlich halte Trump und sein Team für spirituelle Krieger. Sie sind offensichtlich eisern entschlossen, die zerrütteten Finanzen ihres Landes zu sanieren, Korruptionssümpfe trocken zu legen und einen sinnlosen Krieg, der unzählige Menschenleben kostet, zu beenden. Wären sie dabei nicht von echter Begeisterung beseelt, könnten sie diese herkulische Aufgabe nicht einmal in Angriff nehmen, geschweige denn zu Ende bringen. Jeder Einzelne dieser Frauen und Männer hat schon vor seinem Amtsantritt sehr viel Mut, Zivilcourage und Durchhaltevermögen bewiesen. Das Bewusstsein, an einer großen historischen Aufgabe mitzuwirken, schweißt sie Partei übergreifend zusammen und verleiht ihnen ungeahnte Kräfte.

Robert F. Kennedy Junior

zum Beispiel hat sich gegen alle Widerstände jahrzehntelang dem Mainstream und den Erwartungen seiner Partei widersetzt. Statt sich DER Wissenschaft unterzuordnen, hat er deren unlautere Methoden angeprangert und die finanziellen Verstrickungen der Gesundheitsbehörden mit Big Pharma und Big Food (den Produzenten ungesunder Fastfoodprodukte) aufgedeckt. Unermüdlich hat er in seinen Büchern und in der von ihm gegründeten Organisation Children’s Health Defense unterdrückte statistische Daten publiziert, die eindeutig zeigen, dass der dramatische Anstieg chronischer Erkrankungen bei Kindern exakt parallel zum Anstieg der von Us-Behörden empfohlenen oder befohlenen Kinderimpfungen verläuft.

Von den Medien wurde er als Antivaxxer verfolgt und gedemütigt. Für die Demokraten durfte er deshalb nicht kandidieren, und als er schließlich als unabhängiger Präsidentschaftskandidat antrat, sah er sich ständigen Attacken von allen Seiten ausgesetzt. Um seine Zukunftsvision von gesunden amerikanischen Kindern als 70-jähriger vielleicht doch noch verwirklichen zu können, fasste Kennedy nach dem gescheiterten Attentat auf Donald Trump den kühnen Entschluss, über seinen Schatten zu springen und sich auf einen Deal mit dem republikanischen Gegenkandidaten einzulassen: Falls Trump ihm dem Posten des Gesundheitsministers zusagte, würde er in den Swing States an dessen Seite zur Wahl antreten.

In den Wochen vor Kennedys Angelobung geisterten auch durch viele alternative Medien warnende Unkenrufe, der unberechenbare Trump werde sein Versprechen nach der Wahl nicht einhalten und sich auf den Widerstand des Senats ausreden. Kaum war Kennedy mit denkbar knapper Mehrheit im Senat als Gesundheitsminister bestätigt worden, hieß es, er werde sich gegen die Mehrheit der Impfbefürworter in seinem Ministerium niemals durchsetzen können. Doch allen Unkenrufen zum Trotz ist Kennedy inzwischen ein höchst aktives Mitglied des eingeschworenen Teams, das derzeit mit dem eisernen Besen die Bürokratie der Vereinigten Staaten durchforstet.

Der neue amerikanische Gesundheitsminister

hat umgehend die Ausnahmeregelung für Impfstoffhersteller aufgehoben und sorgt nun dafür, dass sämtliche Impfstoffe erstmals (!) von unabhängigen Forschern in Doppelblindstudien auf ihre Wirksamkeit sowie potentielle Nebenwirkungen hin untersucht werden. Es schmerzt mich, wenn ihm nun von alternativen Medien vorgeworfen wird, dass er nicht sämtliche Impfungen sofort verbietet. Einer Bevölkerung, die seit Generationen auf die segensreiche Wirkung von Impfungen eingeschworen wurde, kann und will er das Impfen nicht verbieten. Doch Impfen soll ab nun eine freie und informierte persönliche Entscheidung sein, getroffen aufgrund solider, öffentlich zugänglicher Daten und Fakten. Unter der Devise Make America Healthy Again entlässt Kennedy korrupte Beamte und setzt dem bisher gängigen Drehtüreffekt ein Ende, bei dem Mitarbeiter staatlicher Gesundheitsämter in die Pharmabranche wechselten und umgekehrt. Er erlässt neue gesetzliche Regelungen für die Zulassung von Farb- und Zusatzstoffen in der Lebensmittelindustrie und bereitet landesweite Maßnahmen zur Förderung der Biolandwirtschaft vor. Was würden wir dafür geben, in Europa auch derart entschiedene Kämpfer für unsere Gesundheit zu haben!

Wegbereiter des großen Umbruchs,

der von den USA hoffentlich bald auf andere Länder übergreifen wird, waren die vielen Wahrheitssucher in aller Welt, denen irgendwann bewusst wurde, dass sie lange in einer Welt der Lüge gelebt hatten. Erst waren es nur einige Wenige, doch von Jahr zu Jahr wurden es mehr. Vertrauensvoll lauschten sie in Ihr Inneres, suchten geistigen Rat, öffneten sich für Intuition und Inspiration. Unermüdlich haben sie jedes Steinchen umgedreht, jede Statistik nachgeprüft, jedes Wort auf die Goldwaage gelegt. Oft konnten sie selbst kaum glauben, was sie dabei herausfanden, doch sie blieben dran. Verlacht, beschimpft, verfolgt – nicht nur von den Obrigkeiten, sondern oft auch von ihren eigenen Freunden und Verwandten – haben sie einander den Rücken gestärkt und sich nicht abbringen lassen von ihrer heiligen Mission. Ohne ihre Vorarbeit könnte Elon Musk heute nicht aufdecken, wohin die Milliarden der Hilfsorganisation USAIDS geflossen sind und wer die wahren Nutznießer amerikanischer Entwicklungshilfe waren. Ohne den Bewusstseinswandel, den Abermillionen Wahrheitssucher eingeleitet haben, würden auch die mahnenden Worte des neuen amerikanischen Vizepräsidenten vollkommen ungehört verhallen. So aber fallen sie auf fruchtbaren Boden und die teilweise schon recht ermatteten Wegbereiter spüren, dass plötzlich eine vibrierende Freude in der Luft liegt, berauschend wie Frühlingsduft.

Vorfrühlingsgrüße,
Alexandra

SCHOLÉ NACHRICHTEN

Jänner 2025

Die Zahl DREI

Liebe Scholé-Freunde,

In der 7. Klasse Gymnasium hatte ich eine Auseinandersetzung mit unserem Biologieprofessor. Es ging um die Zelle und ihre Vermehrung. Er hatte an die Tafel gezeichnet, wie sie sich nach der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle erst einschnürt und dann teilt, um anschließend in das Morula- und das Blastula-Stadium überzugehen. Ich war sehr beeindruckt, zeigte auf und fragte den Professor, ob er uns sagen könne, wie dieser wundersame Vorgang zu erklären sei. “Das habe ich euch doch gerade erklärt!” antwortete er ungehalten. “Sie haben es uns beschrieben, aber nicht erklärt”, entgegnete ich und bekam für diese “freche” Bemerkung ein Minus eingetragen.

Es dauerte lange, bis ich eine Antwort auf meine frechen Fragen fand: Woher weiß die Zelle, ob und wie sie sich teilen soll? Woher wissen die neu entstandenen Zellen, wohin sie gehören – ob sie ein Herz, ein Auge, einen Nerv, einen Muskel, einen Knochen formen sollen?
Die Universitätslehrbücher waren zwar ausführlicher, aber auch dort wurde zwischen Beschreibung und Erklärung nicht unterschieden.

Was ist Leben?

Erst abseits der akademischen Wissenschaften begegnete mir, was ich bisher vergeblich gesucht hatte: das unsichtbare, aber alles entscheidende geistige Element, das mir in der Schule und an der Universität immer gefehlt hatte. In dem Augenblick, in dem Ei- und Samenzelle verschmelzen, bildet sich ein für Hellfühlige wahrnehmbares geistiges Feld, aus dem alle Informationen kommen, die zur Entstehung von neuem Leben notwendig sind. Leben ist im Rahmen des materialistischen Denkens tatsächlich gar nicht zu erklären, denn Materialisten beschreiben Lebewesen nicht anders als Maschinen. Ihr Denken beruht auf einer ZWEIwertigen Logik, die nur Plus oder Minus, Rechts oder Links, Oben oder Unten, Gut oder Böse, Freund oder Feind kennt. Auch der Computer funktioniert auf der Basis von nur ZWEI Zahlen, 0 und 1, genau wie die Künstliche Intelligenz, die daraus hervorgegangen ist. KI oder Artificial Intelligence darf daher niemals mit Klugheit verwechselt werden! Eine Intelligence Agency ist ein Nachrichten- oder Geheimdienst: AI oder KI bedeutet also Kontrolle, offene oder heimliche Nachrichten- und Informationskontrolle. Zwist und Zwietracht, zwei nur noch selten verwendete Ausdrücke für Streit und Spaltung, leiten sich direkt von dem Wort ZWEI ab. Wer lügt, spricht mit gespaltener Zunge, er wird auch als doppelzüngig bezeichnet. Die ZWEI steht hier also für Lüge, Uneinigkeit, Teilung, Spaltung, Gegensatz, Entweder-Oder, Konkurrenz, Krieg. In einer derart feindseligen binären Welt ist der Einzelne verloren. Daher schließt er sich gewöhnlich Schutz suchend irgendwelchen Gruppen an, die sich definitionsgemäß stets gegen andere Gruppen verteidigen müssen – und so schließt sich der Teufelskreis von Angst, Spaltung, Kampf und Krieg.

Von der Dualität zur Polarität

Um das Lebendige zu verstehen, bedarf es der heiligen Zahl DREI. Sie steht für den Geist, das Göttliche, die Ganzheit, die Einheit in der Vielfalt. Sobald die DREI ins Spiel kommt, verändert sich die Perspektive. In ihrem Licht können wir die Dualität unversöhnlicher Gegensätze als Polaritäten einander ergänzender Pole begreifen. Mit zwei Augen sehen wir nur die äußere Welt und fühlen uns als voneinander getrennte Objekte einem sinnlosen Schicksal ausgeliefert. Das DRITTE Auge eröffnet uns den Blick ins eigene Innere. In der Innenschau können wir uns selbst als Teil eines großen sinnvollen Ganzen wahrnehmen und werden uns der kosmischen Verbundenheit mit allem Leben bewusst.

Die Mythen und Märchen vieler Völker erzählen von drei Brüdern, drei Schwestern, drei Wünschen, drei Aufgaben usw. Darin klingt die Bedeutung der DREI leise an. In manchen Religionen kommt sie ganz deutlich zum Ausdruck. Die Hindus verehren Brahma, den einen Gott, bzw. Shakti, die eine Lebenskraft, in drei männlichen und drei weiblichen Formen: in Brahma, dem Schöpfer, Vishnu, dem Erhalter und Shiva, dem Zerstörer sowie den Göttinnen Sarasvati, Lakshmi und Kali, die Werden, Sein und Vergehen versinnbildlichen.

Die Buddhisten sprechen von DREI Schätzen oder DREI Juwelen: Buddha, der Erleuchtete, Dharma, seine Lehre und Sangha, die Gemeinschaft der Praktizierenden. Die Christen glauben an einen DREIeinigen Gott , repräsentiert in der DREIfaltigkeit von Vater, Sohn und Heiligem Geist. Juden und Moslems lehnen das anschauliche Trinitätskonzept interessanter Weise ab, sie vertreten einen strengen Eingottglauben, was möglicherweise mit dem Bilderverbot in diesen Religionen zusammenhängt.

Mathematik als Sprache Gottes

Geniale Forscher und Erfinder wie Nikola Tesla erkannten in der Mathematik die Sprache Gottes. Sie entdeckten eine fundamentale Ordnung, die allen natürlichen Prozessen zugrunde liegt und sich in Zahlenverhältnissen ausdrücken lässt. So entwickeln sich Zellen, Embryos, aber auch Sternkonstellationen immer nach den Potenzen des Binärsystems – 1, 2, 4, 8, 16, 32, 64, 128, 256 usw. Bildet man die Ziffernquersumme dieser Zahlen, bis man eine einstellige Zahl erhält (im Fall der Zahl 256 z.B. 2 + 5 + 6 = 13, 1 + 3 = 4) ergibt sich aus den Ziffernquersummen aller Vielfachen von 2 die Zahlenreihe 1,4,8,5,7,2,1,4,8,5,7,2 usw. in endloser Wiederholung.

Was in dieser Zahlenreihe nicht vorkommt, sind die Zahl 3 und ihre Vielfachen 6 und 9, die Tesla als “Schlüssel zum Universum” bezeichnete. Sein Nachfolger, der Mathematiker, Esoteriker und Erfinder Mark Rodin sagt, sie fehlten dort aus gutem Grund, weil sie Vektoren der 3. und 4. Dimension repräsentieren, die auch als “Strömungsfeld” bezeichnet werden. Auf dem Umweg über die Mathematik sind wir also wieder bei dem alles Leben verbindenden geistigen Feld angelangt, das bei der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle entsteht…

Immer mehr Menschen entwickeln die Fähigkeit, dieses unsichtbare Feld auf irgendeine Weise wahrzunehmen, und immer mehr Wissenschaftler hören auf, seine Existenz zu leugnen. Damit wird endlich der Weg frei für umwälzende Entdeckungen wie z.B. freie Energie. Solche ganz neuen Entdeckungen und Erfindungen, hervorgegangen aus der Kombination von wissenschaftlichen Erkenntnissen und “esoterischem” Wissen, könnten unser künstlich erzeugtes Mangelsystem beenden, das die unvermeidliche Folge von Hochmut, Geld- und Machtgier ist.

Buddhanatur und Christusbewusstsein

Rudolf Steiner (1861 – 1925) hat diese Entwicklung bereits vor über hundert Jahren vorausgesagt. Die von ihm gegründete Anthroposophie (übersetzt Weisheitslehre vom Menschen) holt das Göttliche aus seiner Verbannung ins Jenseits auf die Erde zurück. Wir Menschen sollen nicht einen Gott über den Wolken anbeten, sondern die uns innewohnende geistige Essenz, auch Buddhanatur oder Christusbewussstsein genannt, jeder auf seine Art im Hier und Jetzt verwirklichen und so ein Paradies auf Erden erschaffen.

Viele Zeitgenossen kennen den Namen Rudolf Steiner im Zusammenhang mit den Waldorf-Schulen, der biodynamischen Landwirtschaft oder der anthroposophischen Medizin, die schon zu seinen Lebzeiten in Ansätzen realisiert werden konnten. Weniger bekannt ist sein Konzept einer DREIgliederung der Gesellschaft, das immer noch Zukunftsmusik ist. Ich halte es für einen unschätzbar wertvollen Denkanstoß, um Gesellschaft neu denken zu lernen! Damit wir im Außen etwas verändern können, müssen wir zu allererst ja das destruktive alte System aus unseren Köpfen heraus bringen und durch eine konstruktive neue Vision ersetzen.

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit

Die von Steiner entwickelte Idee einer Dreigliederung der Gesellschaft lässt sich am einfachsten anhand der DREI Ideale darstellen, die während der Französischen Revolution verkündet wurden und der Erklärung der Menschenrechte zugrunde liegen: Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Die Geschichte hat leider gezeigt, dass diese Ideale im Rahmen unseres derzeitigen Demokratieverständnisses nicht viel mehr als schönes Wortgeklingel sind, ja sie scheinen einander sogar auszuschließen. Solange die Interessen der Bürger von Parteien vertreten werden, die einander bekämpfen, besteht wenig Aussicht auf Brüderlichkeit! Und wie sollten sich Freiheit und Gleichheit jemals unter einen Hut bringen lassen?

Aus der Sicht von Rudolf Steiner, der ein großer Eingeweihter war und Einblick in feinstoffliche Welten hatte, gehören Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit verschiedenen gesellschaftlichen Kräften zugeordnet:
Wollen wir, dass die Jagd nach Profit durch die Sorge um das Gemeinwohl abgelöst wird, müsste das Wirtschaftsleben vom Ideal der Brüderlichkeit bestimmt werden.
Vor dem Gesetz muss tatsächlich jeder Bürger gleich sein, denn Gleichheit vor dem Gesetz ist die Basis der Gerechtigkeit.
Freiheit schließlich ist die notwendige Voraussetzung eines blühenden Geisteslebens: Für Wissenschaft, Kunst und Bildung darf es keine über die allgemein geltenden Gesetze hinausgehenden Beschränkungen geben, damit sowohl der Einzelne wie auch das Gemeinwesen sich ungestört entfalten und weiterentwickeln können

Wohin geht die Reise?

Es ist mir klar, dass nur liebevolle, achtsame Menschen befähigt sind, solche Gemeinschaften zu bilden. Klar ist leider auch, dass unsere derzeitige Weltordnung für ein freundliches und liebevolles Zusammenleben so ungeeignet ist wie eine geschlossene Bildungsanstalt für freie Potenzialentfaltung :-)) Deshalb finde ich es so wichtig, aus binären Konzepten wie Rechts und Links, die zwangsläufig auf Konkurrenz, Kampf und Krieg hinauslaufen, als erstes einmal gedanklich auszusteigen und sie durch eine friedliche Vision wie die von der Dreigliederung der Gesellschaft zu ersetzen.

Traut euch bitte zu fragen: Wie könnte die Welt denn aussehen, wenn die menschliche Arbeit, die zur Ausbeutung von Mensch und Natur aufgewendet wird – für Waffen, Kriege, Überwachung, Kontrolle, Überregulierung, Banken, Prunkbauten, Staatsbesuche, Firmen- und Wahlwerbung, teure und wirkungslose medizinische Maßnahmen, Gentechnik usw. – wegfiele? Wieviel Zeit wir hätten! Wie gesund und wohlhabend wir wären, wenn die Bürger ihren Einfallsreichtum, ihre Zeit und ihre Energie nur noch in schöne und nützliche Dinge investieren! Wie friedlich wir leben könnten, wenn wir uns miteinander statt gegeneinander verbünden!

Steiners Vision einer ganzheitlichen, aus DREI zusammenwirkenden Gliedern bestehenden Gesellschaftsordnung entspricht der integralen, Körper, Seele und Geist umfassenden Natur des Menschen. Seine Idee ist nun schon seit über 100 Jahren im Feld und wird von Hunderttausenden in aller Welt geteilt und weiterentwickelt. Jeder Einzelne, der sich zuversichtlich mit einer fundamentalen Neuordnung der Gesellschaft beschäftigt, verstärkt und verdichtet dieses Feld. Jeder kleinste Schritt in Richtung Brüderlichkeit, Gerechtigkeit und Freiheit führt uns aus dem menschenunwürdigen Überlebenskampf der Materialisten heraus und bringt uns einem menschenwürdigen, freien und selbstbestimmten Zusammenleben ein Stückchen näher.

Frohgemute Grüße,

Alexandra

SCHOLÉ NACHRICHTEN

Dezember 2024

JAHRESWECHSEL

Liebe Scholé-Freunde,

zum Jahreswechsel ist es üblich, im Rückblick die wichtigsten Ereignisse der vergangenen 12 Monate Revue passieren zu lassen. Mich drängt es jedoch, einen viel größeren Zeitraum in den Blick zu fassen, weil ich den Eindruck habe, dass wir gerade Zeuge werden, wie eine ganze Epoche zu Ende geht. Ja, mehr noch: ein Teil der Menschheit lebt heute schon in einem ganz anderen Bewusstsein als die Mehrheitsgesellschaft. Das führt natürlich zu Spannungen, setzt aber auch enorm viel positive Energie frei.

So hat Mitte Dezember in Prag ein Ereignis stattgefunden, das nachhaltige Spuren im kollektiven Feld hinterlassen wird. Den Gründern des auf Spendenbasis arbeitenden österreichischen Senders AUF1 ist es gelungen, heimlich, still und leise eine Gegenveranstaltung zum berüchtigten Weltwirtschaftsforum auf die Beine zu stellen. Das klassische WEF wird bekanntlich unter enormen Sicherheitsmaßnahmen in Davos abgehalten. Seit 1971 treffen sich dort alljährlich die mächtigsten Wirtschaftsbosse der Welt mit ihren Helfershelfern aus Politik und Medien, um hinter verschlossenen Türen die nächsten Schritte in Richtung einer einheitlichen Weltregierung zu planen.

Alternative Western Ethics Foundation

Beim Alternativen WEF (AWEF) trafen sich unter der Schirmherrschaft des ehemaligen tschechischen Staatspräsidenten Vaclav Klaus viele der bekanntesten Persönlichkeiten aus dem Widerstand gegen den geplanten "Great Reset" - Publizisten, Ärzte, Juristen und Ökonomen -, um miteinander über Wege zur Freiheit und Souveränität jedes Einzelnen zu beraten. Die Konkurrenz zwischen alternativen Medien und das leidige Thema der Kontaktschuld gefährden den nötigen Zusammenhalt. Das haben alle Konferenzteilnehmer verstanden und diese zwei giftigen Spaltpilze daher einmütig über Bord gehen lassen.

Rechte und Linke, Vertreter großer Nachrichtenplattformen und kleine Blogger sprachen ohne Berührungsängste miteinander. Auch der Geheimhaltung erteilten sie eine klare Absage: Interessierte finden die Aufzeichnung der spannenden Diskussionen und eines Planspiels zur Frage "Was hätten wir im Fall einer neuen Plandemie 2025 getan?" auf der Internet-Seite von AUF1, ausführliche Berichte auch in vielen anderen alternativen Medien. Kostenlos.

Gefehlt hat heuer noch das Thema Bildung, das bei den nächsten Konferenzen hoffentlich eine zentrale Rolle spielen wird. Immer mehr Aufklärer haben inzwischen nämlich erkannt, dass Selbstbewusstsein und Friedensfähigkeit den Menschen zwar in die Wiege gelegt sind, aber nur gedeihen können, wenn sie gehegt, gepflegt und geübt werden!

Worte schaffen Wirklichkleit

Im Rahmen des derzeitigen Bildungssystems ist das bekanntlich kaum möglich, weil es andere Ziele verfolgt. Da werden junge Menschen systematisch daran gehindert, friedlich, sicher und geborgen in SICH SELBST zu ruhen und auf eigene Faust Schritt für Schritt die Welt zu erkunden. Denn sie sollen ja ETWAS werden, anders ausgedrückt zu passiven, jederzeit austauschbaren Objekten umgebildet werden. Sie sollen lernen, sich mit bestimmten gesellschaftlichen Rollen zu identifizieren, denn nur so werden sie berechenbar, steuerbar, vielfältig einsetzbar zur Erhaltung eines hierarchisch strukturierten, auf Kampf und Wettbewerb ausgerichteten Gesellschaftssystems.

Immer wieder habe ich mich gefragt, wie es gelingen konnte, die allgemeine Zustimmung fast aller Betroffenen zu diesem System der systematischen Selbstverleugnung zu erhalten. Ich bin ja lange genug selber darauf hereingefallen, um es an meinen eigenen Reaktionen beobachten zu können: Tatsächlich genügen verbale Zaubertricks, um aus selbstbewussten, friedfertigen Mitgliedern der Menschheitsfamilie ängstliche und ehrgeizige Konkurrenten zu machen, die um Anerkennung und Belohnung buhlen: Worte schaffen Wirklichkeit! Das heilige Wort ICH BIN, das sich einzig und allein auf unsere göttliche Natur beziehen dürfte, wird dazu missbraucht, uns zur Identifikation mit verschiedensten Rollen zu verführen!

Namasté


Ich musste einen langen, schwierigen Prozess der Bewusstwerdung durchlaufen, bis ich endlich erkannte, wie blasphemisch es eigentlich ist, nicht nur zu sagen, sondern auch zu denken: Ich BIN eine Frau, eine Österreicherin, eine Mutter, eine Kinesiologin, eine Gärtnerin, eine Bildungsaktivistin. Wahrheitsgemäß sollte es heißen: ICH BIN ein unsterbliches geistiges Wesen, das sich für eine Inkarnation als Frau zu dieser Zeit und in diesem Umfeld entschieden hat und zwei anderen Seelen zur Verkörperung verhelfen durfte. Beim Versuch, das “Richtige” zu tun, anstatt wie als Kind der eigenen inneren Stimme zu folgen, hat mein Ich verschiedenste Erfahrungen gemacht und unzählige Irrwege beschritten, bevor es endlich zum Göttlichen zurückfand und damit zu seinem ICH BIN. In dem schönen indischen Gruß “Namasté – das göttliche Wesen in mir grüßt das göttliche Wesen in dir!” oder unserem traditionellen “Grüß Gott!” klingt diese tiefere Wahrheit noch an, doch wie viele hören und verstehen sie?

Die meisten Zeitgenossen haben ja von klein auf gelernt, sich ganz mit ihren Rollen zu identifizieren, die doch nur die Gewänder ihres Seins sind: mit ihrer Herkunft, Nationalität, Religion, ihrem Beruf oder Stand, ihrem Besitz und ihren Leistungen. Das spaltet sie von ihrem Hohen Selbst ab und führt zum Verlust ihrer natürlichen Verbundenheit untereinander. Deshalb sind sie ständig von der Sorge besessen, sie könnten nicht genügen, nicht genug geleistet haben, nicht die nötige Anerkennung erhalten, zu wenig geliebt werden. Sie glauben, sie müssten noch mehr leisten, noch mehr Besitz zusammenraffen, Konkurrenten aus dem Weg räumen, um sich durchzusetzen, oder gar in den Krieg ziehen, um Familie und Vaterland zu verteidigen…

Diese Programmierung ist nicht neu, sie läuft seit Jahrtausenden in immer neuen Variationen – von den Gottkönigen des Altertums bis zur modernen Herrschaft des Geldes, die sich gerne das Mäntelchen der repräsentativen Demokratie umhängt. Natürlich gab es in jeder Epoche auch Gegenbewegungen, Einzelne oder Gruppen, die für Wahrheit und Freiheit kämpften, doch erst in den letzten Jahren sind sie zahlreich genug geworden, um einen Umschwung zu ermöglichen. Im Auftrag der alten Mächte ist deshalb eine riesige Armee geschulter Psychologen damit beschäftig, durch immer ausgefeiltere Propagandatricks das unaufhaltsam fortschreitende Erwachen der Erdbewohner zu verhindern.

Die Arbeitnehmer sind die Arbeitgeber


Was bleibt denn übrig vom Reichtum und Ansehen der betrügerischen Globalisten, wenn ihre schwarze Wortmagie auf einmal nicht mehr wirkt? Wenn die 99,9 Prozent entdecken, dass sie keine Objekte, sondern selbstständige schöpferische Wesen sind? Wenn sie begreifen, dass in Wahrheit SIE, die ihre Arbeit geben, die ArbeitGEBER sind, während die großen Bosse bloß die von ihnen abhängigen ArbeitNEHMER sind? Dass also in Wahrheit SIE, die Untergebenen, am längeren Hebel sitzen und das Sagen hätten, würden sie ihre Schafkostüme ablegen!

Nicht nur, weil sie die Mehrheit bilden, sondern weil diejenigen, die ihnen Befehle erteilen und Vorschriften machen, in Wahrheit angewiesen sind auf IHREN Gehorsam, IHREN Einsatz, IHRE Arbeitskraft, IHR Verantwortungsgefühl, IHREN Erfindergeist! Und die vielen kleinen Bosse und Unterbosse, Patriarchen und Chefinnen – wo würden sie den hinkommen ohne die unersetzliche, schlecht oder gar nicht bezahlte Arbeit, die Eltern, Großeltern und unzählige freiwillige Helfer für die Allgemeinheit leisten?

Noch hoffen die Globalisten, den ungleichen Kampf zu gewinnen, indem sie ihr Menschenmaterial körperlich und seelisch schwächen und zu Bio-Robotern degradieren, die sie möglichst bald durch Maschinen ersetzen und durch KI elektronisch steuerbar machen wollen. Dabei schrecken sie vor keinem Verbrechen zurück, aber diese Verbrechen sind inzwischen so groß geworden, dass sie nicht länger unter den Teppich gekehrt werden können. Das wiederum befördert und beschleunigt den Aufwachprozess, weil immer mehr Menschen das Vertrauen in ihre Regierungen verlieren. Wer einmal einen Blick hinter die Kulissen der Macht erhascht hat, findet nie wieder zu seinem Kinderglauben an Schutz und Orientierung bietende äußere Autoritäten zurück …

Vom Organismus Mensch zum Organismus Menschheit

Und wir unsanft zur Selbstmächtigkeit Erweckten haben ja doch aus der Geschichte gelernt! Endlich haben wir eingesehen, dass der Friede, nach dem wir uns sehnen, niemals durch Kampf, sondern nur mit friedlichen Mitteln zu erwirken ist. Deshalb sind wir entschlossen, uns nie mehr wieder spalten und gegeneinander aufhetzen zu lassen. Wir brauchen uns aber auch nicht zu vereinen: Wer die Zwangsjacke der anerzogenen Rollen abgelegt hat und sich als ICH BIN erfährt, kann getrost seinem eigenen individuellen Weg der Wahrheitssuche folgen, denn auf der geistigen Ebene sind wir als einzigartige Manifestationen unserer gemeinsamen Quelle ohnehin alle in Freiheit und bedingungsloser Liebe miteinander verbunden!

Für den beschränkten Verstand, der ja nur eines von vielen Werkzeugen des Hohen Selbst darstellt, ist der Bewusstseinswandel vom kleinen, sterblichen Ich zum großen, unsterblichen ICH BIN nicht zu fassen. Noch blitzt der neue Geisteszustand bei den meisten nur zeitweise auf. Wird er zum Dauerzustand, zeichnet sich dahinter ein noch unergründlicheres Mysterium ab: So wie sich jeder menschliche Organismus aus Milliarden Zellen zusammensetzt, von denen jede einzelne ihre individuelle Aufgabe erfüllt, bilden wir Menschen alle zusammen den übergeordneten Organismus Menschheit, in dem jedem Einzelnen eine ganz spezielle Aufgabe zufällt.

Dieses Menschheitsgefühl beginnt nun zu dämmern. Es wird unseren bisherigen Freiheitsbegriff auf eine neue Stufe heben: Wir werden uns nicht mehr damit begnügen, unsere individuellen Lebenserfahrungen zu machen, sondern unsere höchste Erfüllung darin finden, begeistert und so harmonisch wie die Organe eines einzigen großen Organismus zusammenzuwirken, um bewusst an der Weiterentwicklung der Menschheit teilzuhaben.
Möge 2025 jeder von uns das Seine dazu beitragen!

Das wünsche ich mir und uns allen,

Alexandra

SCHOLÉ NACHRICHTEN

November 2024

SIEG TRUMP

Liebe Scholé-Freunde,

NOVEMBER 2024, ein Wendepunkt in der Geschichte der USA und der Erde, seit langem angekündigt von vertrauenswürdigen irdischen Botschaftern der Lichtkräfte. Die Leitmedien überschlagen sich in Katastrophenmeldungen: Hilfe! Mehr als die Hälfte der amerikanischen Wähler hat einen gefährlichen Irren und verurteilten Verbrecher zur Leitfigur der USA und damit der ganzen westlichen Welt gewählt! In manchen alternativen Medien wiederum hat Trumps Wahlsieg das euphorische Gefühl ausgelöst, dank ihm wäre die Welt nun gerettet. Ich will versuchen, die Dinge etwas differenzierter darzustellen:

Donald Trump hat diese Wahl gewonnen, weil es ihm gelang, die klassische Spaltung in Republikaner und Demokraten zu überwinden, indem er unabhängige Kandidaten und ehemalige Gegner mit an Bord holte. Auffallend dabei ist, dass die meisten von ihnen fromme Menschen sind, Wahrheitssucher wie Robert F. Kennedy junior und Tulsi Gabbard, die beide aus dem Lager der Demokraten zu ihm übergelaufen sind, oder der Hindu Ramaswami. Nein, ich sehe in Donald Trump keineswegs den von manchen so heiß ersehnten Retter! Wohl aber betrachte ich diesen Mann seit seinen ersten Auftritten auf der Weltbühne als Werkzeug der Vorsehung, als

Gottes Abrissbirne!

Für die Herkules-Aufgabe, die Lügengebäude des Tiefen Staates zum Einsturz zu bringen, wäre ein feinsinniger Schöngeist wohl kaum geeignet. Da braucht es schon einen unberechenbaren Populisten wie Donald Trump, einen mit allen Wassern gewaschenen Machtmenschen, dem die Machenschaften der im Hintergrund agierenden Globalisten keineswegs fremd sind. Er kennt sie nur zu gut aus eigener Erfahrung, als Täter wie als Opfer. Der erfolgreiche Geschäftsmann, der 2016 für die Republikaner in den Ring stieg, weil er wie viele seiner Landsleute genug hatte von der Überregulierung der Wirtschaft, den Steuererhöhungen, der woken political correctness, den ständig steigenden Staatsausgaben für illegale Einwanderer oder Kriege in fremden Ländern, war nach eigener Aussage selbst erstaunt, als er die Wahl gewann. Er hatte es verabsäumt, sich rechtzeitig ein loyales Regierungsteam zusammenzustellen, und da er als Politiker damals noch ein Greenhorn war, fiel er bei der Regierungsbildung vielfach auf Schmeichler und falsche Freunde herein. Während seiner ersten Amtszeit erlebte er deshalb so manche menschliche und politische Enttäuschung und konnte Wahlversprechen teilweise nicht einhalten. Die verlorene Wahl 2020, gegen die einige von Trumps Anhängern Sturm liefen, dürfte sich im Rückblick als besonderer Glücksfall für ihn erweisen, denn sie verschaffte dem Ex-Präsidenten 4 weitere wichtige Lehrjahre. Während seiner Amtszeit hatte er Einblick nehmen können in die geheime Maschinerie der Macht und war dadurch in der Lage, die Fehler seines Nachfolgers richtig einzuordnen. Das machte ihn extrem gefährlich. Klarerweise sind auch die Prozesse, mit denen man ihn als Kandidat ausschalten wollte, sowie zwei gescheiterte Attentatsversuche nicht spurlos an ihm vorübergegangen: Der wiedergewählte US-Präsident des Jahres 2024 ist ein ganz anderer Mensch als der Wahlsieger des Jahres 2016.

Trumps Musketier

Gleiches gilt, denke ich, für Elon Musk, die schillerndste Persönlichkeit in Trumps neuem Team. Auch er hatte mit seinem gewaltigen Vermögen lange die Demokratische Partei unterstützt. Die Corona-Maßnahmen, das sakrosankte Klimaschutz-Narrativ und die zunehmende Zensur im Internet machten ihn misstrauisch. Um die Meinungsfreiheit zu retten, kaufte er den Nachrichtendienst Twitter, den er in X umbenannte. Doch erst seit dem Attentat auf Trump setzt er sich öffentlich für die Republikaner ein. Auch er hat in den vergangenen 8 Jahren einen schwindelerregenden Entwicklungsprozess durchlaufen: Der heute 53-jährige Tech-Pionier, Firmengründer, Geschäftsmann und Vater von 12 Kindern hat in dieser Zeitspanne, privat und persönlich, steilere Höhenflüge und tiefere Abstürze miterlebt als die meisten Menschen in einem ganzen langen Leben. Da er außerordentlich wach und intelligent ist, hat er daraus sicher viel gelernt.

Unterwanderung und Propaganda

Wie man weiß, ist das Internet voll von Trollen, deren Aufgabe darin besteht, in den Reihen der Widerstandsbewegung Angst und Misstrauen zu säen, um die Zuversicht der Erwachenden zu brechen. Als besonders erfolgreich erweist sich immer wieder die einfache Methode, unsere berechtigten Vorbehalte gegen Reiche und Mächtige zu nutzen, um sie flugs alle in einen Topf zu werfen: Trump und Musk sei genauso wenig zu trauen wie den Clintons oder Jeffrey Epstein, denn sie sind alle reich, verkehren in denselben Kreisen, ja tauchen auf dem einen oder anderen Foto sogar nebeneinander auf … ! Natürlich kann heute niemand sagen, wie sich Trump und Co bei der Bewältigung ihrer herausfordernden Aufgaben bewähren werden, ob sie bei der Umsetzung ihrer Versprechen einknicken oder über sich hinauswachsen werden. Wir sollten sie also weder aufgrund ihrer Ankündigungen in den Himmel heben, noch von vornherein verteufeln, weil sie zur Kaste der Reichen und Mächtigen gehören. Messen dürfen wir sie vielmehr allein an den Früchten ihrer Taten! Doch Sippenhaftung und Kontaktschuld kommen leider auf beiden Seiten zum Einsatz. Dieses Gift wirkt am besten bei unkritischen Konsumenten etablierter oder alternativer Medien, die gerne übersehen, DASS MENSCHSEIN EIN PROZESS IST! Niemand ist heute noch der oder dieselbe wie vor 24 Stunden, geschweige vor 8 oder 24 Jahren! Erst gestern sah ich ein Video, auf dem Robert F. Kennedy sagt, er sei kein Impfgegner. Ein gefundenes Fressen für misstrauische Zeitgenossen! Sein Aussehen und seine Stimme lassen allerdings erkennen, dass dieses Video mindestens 20 Jahre alt sein muss: Damals habe auch ich meine Kinder noch gutgläubig impfen lassen, was ich mit meinem heutigen Wissen bestimmt nicht mehr tun würde!

Führerglaube oder Selbstmächtigkeit?

Ein weiterer Propagandatrick, auf den wir gewohnheitsmäßig hereinfallen, weil er sich unbemerkt in unserer Sprache verfestigt hat, ist das Märchen von der Allmacht des Führers: Unter Biden, Trump, Hitler, Stalin, Kreisky, dem Kaiser X, der Königin Y wurde dies und jenes erreicht oder verbrochen, so als wären sie allein verantwortlich für alles, was in ihrer Regierungszeit geschah! Glaubt irgend jemand allen Ernstes, ein einzelner Mann werde das Schicksal von 345 Millionen US-Bürgern oder gar der ganzen westlichen Welt bestimmen? Je genauer wir hinsehen, desto deutlicher können wir erkennen, dass die Sache in Wirklichkeit genau umgekehrt läuft: Jeder Einzelne bestimmt durch sein Sein und Handeln die Atmosphäre seiner Zeit und seines Umfeldes mit. Jeder Mensch, sei er nun König oder Bettler, leistet seinen individuellen Beitrag, und jeder Beitrag hat seinen einzigartigen, unvergleichlichen Wert! Die Wende, die in der Luft liegt und für sensible Menschen schon seit längerer Zeit wahrnehmbar ist, wurde, davon bin ich fest überzeugt, von den vielen größtenteils “namenlosen” Menschen in aller Welt ermöglicht, die ihrem inneren Licht vertrauten und dabei, jeder auf seine Weise, ihre Selbstmächtigkeit entdeckt haben. Ihre geistige Entwicklung hat das gesamte kollektive Feld bereits nachhaltig verändert und ganz andere politische Persönlichkeiten auf den Plan gerufen. Diesen Politikern fällt die wenig beneidenswerte Aufgabe zu, eine Art Großreinemachen zu veranstalten, um die Welt vom Schmutz des abtretenden Systems zu reinigen und Platz für das Neue zu schaffen. Am Ende dieser Übergangsphase werden wir, denke ich, gar keine Politiker und Parteien mehr brauchen… Außerdem kann jederzeit ein so genanntes Black Swan Ereignis eintreten, eine absolut unvorhersehbare Überraschung, mit der niemand gerechnet hat… Die Zukunft ist offen – und wer verstanden hat, dass sie in Gottes Hand liegt, der sieht ihr voll Freude und Zuversicht entgegen.

In diesem Sinne eine wunderschöne Adventzeit!

Alexandra

SCHOLÉ NACHRICHTEN

Oktober 2024

WASSERTROG

Liebe Scholé-Freunde,

Die Plattform Freie Bildungswege hat im September wieder an alle Behördenvertreter, die mit Bildung und Kindeswohl zu tun haben, einen offenen Brief verschickt. Diesmal ging es um die ungerechten, ja häufig schikanösen Bedingungen bei den berüchtigten Externistenprüfungen, einer Art Jahres-Matura, der sich Kinder im häuslichen Unterricht am Ende jedes Schuljahres zu stellen haben. Auf der Seite freie-bildungswege.at könnt ihr den Brief und die Reaktionen darauf nachlesen.

Die Kommunikation mit den Verantwortlichen gestaltet sich deshalb so schwierig, weil sie eine völlig andere Sprache sprechen: Wir reden von ganz konkreten Rechten und Bedürfnissen einzelner Kinder, die Gegenseite antwortet in einem verallgemeinernden juristischen Kauderwelsch, das letztendlich nur dazu dient, den Herrschaftsanspruch der staatlichen Institutionen abzusichern. Gerichte und Jugendämter berufen sich zwar gerne auf den abstrakten Rechtsbegriff Kindeswohl, doch wie es dem einzelnen Kind innerhalb oder außerhalb des Schulsystems wirklich geht, interessierte sie bisher überhaupt nicht.

Doch diese Mauer beginnt zu bröckeln. Es gibt bereits einzelne Urteile, die der Gleichsetzung von Schulbesuch und Kindeswohl eine Absage erteilen. Das ist vor allem den wenigen Pionieren zu verdanken, die ungeachtet aller Drohungen und Strafen ihren Kindern ein Aufwachsen in Freiheit, also ohne Prüfungen über den Schulstoff, ermöglicht haben. Aus diesen Kindern sind inzwischen sehr selbstständige junge Männer und Frauen geworden, und sogar die Gerichte müssen anerkennen, dass die Hoffnungen ihrer Eltern sich wider Erwarten wirklich erfüllt haben: Junge Menschen, die niemals aus dem echten Leben herausgerissen wurden, sind tatsächlich zufriedener und lebenstüchtiger als viele der Schulabsolventen, die den größten Teil ihrer Kindheit in geschlossenen Bildungsanstalten verbringen mussten.

Frei lernen, frei leben

Weil sie von Anfang an gesehen und angenommen wurden, wie sie sind, mussten diese jungen Menschen niemals um Aufmerksamkeit buhlen oder in virtuelle Welten flüchten. Weil sie weder verglichen noch bewertet wurden, fällt es ihnen heute leicht, mit anderen Menschen – egal ob diese gleichaltrig, jünger oder älter sind – auf Augenhöhe zu kommunizieren. Sie wissen, wer sie sind, kennen ihre Stärken und ihre Grenzen. Sie interessieren sich für viele Dinge und sind gewöhnt, sich selbstständig weiterzubilden. Dank diesen Eigenschaften sind sie als Mitarbeiter äußerst begehrt und finden auch ohne Zeugnisse sehr rasch passende Berufe. Das Schönste ist aber, dass sie niemals aufhören werden, mit ungebrochener Freude. weiter zu lernen, denn Lernfreude zählt zu den natürlichen Wesensmerkmalen jedes Menschen, dem man das Lernen nicht durch Druck, Zwang und vorgegebene Lerninhalte verdorben hat.

Eigentlich dürfte man für schulisches und freies Lernen gar nicht denselben Begriff verwenden, so verschieden sind sie. Wir Erwachsenen haben alle unzählige Stunden Unterricht “genossen”. Gemerkt haben wir uns im Schnitt allerdings nur ein paar Prozent des Schulstoffs, der mit so viel Aufwand in unsere Köpfe hinein gehämmert wurde. Unverlierbar in uns gespeichert ist hingegen das Erfahrungswissen, das wir uns, großteils außerhalb des Klassenraums, aneignen durften. Dinge, die wir freiwillig, mit Liebe und Begeisterung getan haben. Und für die wir immer zu wenig Zeit hatten, weil wir in die Schule gehen, Aufgaben machen, uns auf Tests und Schularbeiten vorbereiten mussten…

Wie es ist, rund ums Jahr Ferien zu haben und sich jeden Tag von seinen persönlichen Interessen leiten zu lassen, können wir Schulabsolventen uns, glaube ich, gar nicht recht vorstellen. Sogar frühe Kindheitserinnerungen an begeisternde Entdeckungen sind bei den meisten von uns tief verschüttet, begraben unter einer dicken Schicht von angelerntem Zeug. In dem Zusammenhang erinnere ich mich an ein Erlebnis bei einem herbstlichen Freilernertreffen, das mich besonders berührt hat, wahrscheinlich weil es vage Erinnerungen an eigene frühe Erlebnisse in mir wiedererweckt hat.

Was Hänschen schon lernte

Es war ein kalter Morgen, auf den Grashalmen glitzerte schon Rauhreif. Im Hof des ehemaligen Bauernhauses, das uns als Herberge diente, stand ein Wassertrog, ein ausgehöhlter Baumstamm, in den aus einem Eisenrohr ein dünner Wasserstrahl lief. Ich überquerte gerade den Hof und sah von weitem, wie die Haustür aufging. Heraus trippelte ein ganz kleines Mädchen, die Tochter einer schon erwachsenen Freilernerin, die, wie ich wusste, an diesem Tag ihren 1. Geburtstag feierte. Die Mutter sah ihr nach, nickte mir zu, ließ die Haustür offen stehen und zog sich zurück.

Das kleine Mädchen steuerte zielsicher auf den Wassertrog zu, der ihr bis zur Brust hinauf reichte. Sie tauchte die Händchen ein, stand ganz still und fühlte das kühle Nass. Dann schlug sie auf die Wasseroberfläche, dass es spritzte, ließ jauchzend das Wasser durch die Finger rinnen, fischte ein schwimmendes Blatt heraus, versuchte vergeblich, mit ihren kurzen Ärmchen den Wasserstrahl zu erreichen, und entdeckte dann einen Fetzen, der am Rand des Brunnentrogs lag. Vorsichtig ließ sie ihn ins Wasser gleiten und beobachtete, wie er beim Versinken immer schwerer wurde. Mit heiligem Ernst zog sie den vollgesogenen Fetzen langsam und bedächtig durch den Trog, hob ihn an, ließ ihn wieder sinken, berauschte sich an den glucksenden Geräuschen, die dabei entstanden, den Furchen und Linien am Wasser… und Gott allein weiß, was sie sonst noch alles wahrgenommen haben mag.
Ich stand in einiger Entfernung und beobachtete das Kind, das in sein Tun völlig versunken war, mit wachsender Faszination. Mir schien, dass die Kleine in den zeitlosen 10 Minuten, die ihr wundersames Experiment dauerte, wesentlich mehr über die Eigenschaften des Wassers, die Schwerkraft und andere natürliche Phänomene lernte, als man ihr in vielen Stunden Physikunterricht hätte beibringen können. Niemand holte das Kind zurück, niemand sagte: “Gib acht, dass du nicht nass wirst, es ist kalt! Du wirst dich verkühlen!” Die Kleine durfte weiter spielen, bis sie, von ihren Erfahrungen vollkommen gesättigt, ins Haus zurücklief. Die Mutter nahm sie lächelnd in die Arme, trug sie die steile Treppe hinauf und zog ihr kommentarlos trockene Kleider an.

Als sie selbst noch ein Kind war, hatten ihre Eltern ihr ebenfalls so großes Vertrauen entgegengebracht. Deshalb fiel es der jungen Mutter leicht, ihre erst 12 Monate alte Tochter ohne Sorge aufregende neue Erfahrungen machen zu lassen. Außerdem konnte sie sich darauf verlassen, dass niemand wegen eines unbeaufsichtigten Kleinkindes die Polizei verständigen würde. Das kleine Mädchen war hier ja von Freilernerfamilien umgeben – jeder hätte ihr sofort geholfen, wenn nötig, aber keiner hätte sie gestört oder sich ungefragt in ihr Spiel eingemischt. Und verkühlt hat sich die Kleine auch nicht, sie hat selbst genau gespürt, wann es genug war.

Eine Frage der Geisteshaltung

Diese kleine Alltagsszene illustriert, finde ich, sehr gut, worin sich die heute übliche Einstellung zur Erziehung von der Geisteshaltung unterscheidet, die für ein selbstbestimmtes Leben notwendig ist. Betrachtet man einen jungen Menschen von Anfang an als hohes Geistwesen in einem kleinen Körper, so verbietet die Ehrfurcht vor seiner menschlichen Würde, dass man ihn ohne Not stört oder bevormundet, unter dem Vorwand, ihn beschützen und sozialisieren zu müssen. Die jungen Menschen, die sich nach ihrem eigenen inneren Lernplan entfalten dürfen, strahlen deshalb Ruhe und Selbstbewusstsein aus. Ihre Charaktere sind so unterschiedlich wie ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten, aber um keinen von ihnen muss man sich Sorgen machen. Natürlich sehen sich auch selbstbestimmt lebende Menschen vor große Herausforderungen gestellt, natürlich haben auch sie zwischenmenschliche, finanzielle oder gesundheitliche Probleme. Anders als Normalbürger, die sich ihrer spirituellen Allverbundenheit noch nicht bewusst sind, rufen sie jedoch nicht ständig nach staatlicher oder institutioneller Unterstützung. Sie haben sich abgewöhnt, auf Vater Staat zu vertrauen, und gelernt, sich selbst, einander und dem Leben zu vertrauen. Darum aktivieren sie lieber ihre eigenen seelischen Ressourcen, entscheiden sich für alternative Heilmethoden oder bitten persönliche Freunde um Hilfe. Der Druck von außen zerbricht sie nicht, sondern schweißt sie zusammen.

Wege in die Selbstermächtigung

Jede der Freilerner-Familien, denen ich begegnet bin, zeigte mir andere Wege in die Selbstermächtigung. Dafür bin ich ihnen unendlich dankbar. Sie haben mich darin bestärkt, zu meiner eigenen Natur zurückzufinden, meiner Intuition wieder zu vertrauen und offen zu sein für Inspirationen. Ich lasse mich durch komplizierte intellektuelle Argumente heute nicht mehr verwirren und von meiner eigenen Wahrheit abbringen. Der kinesiologische Test, mit dem ich arbeite, bestätigt mir außerdem täglich, dass fast alle seelischen und körperlichen Probleme auf frühe Traumatisierungen in Kindergarten, Schule und Elternhaus zurückzuführen sind. Deren gemeinsame Wurzel sind Erziehungsmethoden, die darauf ausgerichtet sind, dass ein Mensch von Anfang an fremde Ziele, Erwartungen, Wünsche oder Befehle zu erfüllen hat. Unser eigenes Höheres Selbst gleicht einer großherzigen Freilerner-Mutter, die uns stets im Auge behält, aber nur in Notfällen eingreift. Liebevoll lädt es uns ein, bedingungslos zu uns selbst zu stehen und uns furchtlos von Liebe und Begeisterung leiten zu lassen, auch wenn es im Außen gerade drunter und drüber geht. Sind wir uns seiner immerwährenden Präsenz bewusst, werden wir uns weder durch Drohungen noch durch Verführungen von unserem individuellen Weg abbringen lassen. Wir werden vielmehr entdecken, dass in jedem von uns ein frohgemuter Abenteurer steckt, dem es Spass macht, die Herausforderungen des Lebens anzunehmen.

Frohgemute Herbstgrüße

Alexandra

SCHOLÉ NACHRICHTEN

September 2024

VORHUT DER MENSCHHEITSFAMILIE

Liebe Scholé-Freunde,

Das Wahljahr 2024 ist von starken Spannungen bestimmt. Immer mehr Staatsbürger, die sich selbst jahre- oder jahrzehntelang als sozial, liberal und umweltbewusst bezeichnet hätten, erkennen Ihre einstige politische Heimat nicht wieder. Den Maßnahmen gegen Covid wurden hart erkämpfte soziale Rechte der Bürger geopfert. Im Kampf gegen eine von Computern errechnete Klimakatastrophe spielt der Schutz realer Landschaften, Bäume, Vögel oder Kleinbauern kaum noch eine Rolle, und der Kampf der politisch Korrekten gegen angebliche Desinformationen führt zum Verlust der Meinungsfreiheit.

Die neue Mitte setzt sich aus regierenden und regierungs-freundlichen Parteien zusammen, egal an welchem Ende des politischen Spektrums diese bisher angesiedelt waren. Oppositionelle Parteien, aber auch einzelne regierungskritische Bürger werden vom Staatsfunk und den staatlich geförderten Mainstreammedien in Bausch und Bogen als rechtsextrem definiert. Auf diese Weise lässt sich die klar antidemokratische Ausschaltung der Opposition als Kampf gegen Rechtsextremismus legitimieren, ja sogar als Rettung der Demokratie verkaufen.

Wie konnte es soweit kommen?

Im Grunde genommen hat das böse Spiel, das da mit uns gespielt wird, eine lange Tradition. Schon die von Machiavelli beratenen Renaissance-Fürsten verstanden es wunderbar, nicht nur die Ängste, sondern auch den Idealismus ihrer Untertanen geschickt auszunützen, um ihn dann gegen sie zu verwenden. Wer Fische fangen will, hängt einen Köder an den Angelhaken. Wer eine Falle aufstellt, stattet sie mit dem Lieblingsfutter der Tiere aus, auf die er es abgesehen hat. Wenn eine Regierung die Bürger zur Beteiligung an ihren Plänen bewegen will, appelliert sie an deren Ideale. Solidarität diente als Köder während der Corona-Zeit, die Rettung der europäischen Werte soll die Zerstörung der Ukraine rechtfertigen, die Abwehr gegen eine neue Nazi-Herrschaft adelt die Ausgrenzung der Opposition. Schon die Kirche hat es sehr gut verstanden, Angst und Idealismus, Laster und Tugenden geschickt zu verquicken und für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Die braven Gläubigen, die allzu eigenwillige Mitbürgerinnen als Hexen auf den Scheiterhaufen zerrten, hatten wegen dieses eklatanten Verstoßes gegen das 5. Gebot kein schlechtes Gewissen. Da sie erfolgreich indoktriniert worden waren, durften sie sich sogar als besonders gute Christen fühlen, denn mit ihrer Mordlust hatten sie ja die heilige Mutter Kirche gerettet, sie von gefährlichen Ketzerinnen gesäubert… Wehe dem Zuschauer, der eine andere Ansicht geäußert hätte!

Herrschende und Beherrschte

Das böse Spiel mit dem Idealismus, der sich so leicht missbrauchen lässt, wird nicht aufhören, solange Menschen ihre Entscheidungen an Autoritäten delegieren und diesen erlauben, über sie zu bestimmen. Das gilt nicht nur für uns Bürger oder Wähler, sondern erst recht für die sogenannten Vertreter des Volkes, die zu Handlangern anonymer Auftraggeber mutiert sind. Feige verstecken sich gewählte Politiker hinter den Vorgaben scheinbar unabhängiger, in Wahrheit aber privat finanzierter globaler Organisationen. Schamlos berufen sie sich auf die Empfehlungen der WHO, die Klimaziele der UNO oder die Informationshoheit privater Presseagenturen.

PPP – Public Private Partnership – ist die euphemistische Bezeichnung für den heutigen globalen Faschismus, also die Bündelung von staatlicher und wirtschaftlicher Macht. Dies entspricht exakt der korrekten Definition des Begriffs Faschismus (fasces bedeutet auf Lateinisch Bündel). Eben weil sie von dieser peinlichen Tatsache unbedingt ablenken wollen, legen die Protagonisten des übermächtigen Kartells von Politik und Wirtschaft so großen Wert darauf, das Wort Faschist fälschlich mit Antisemit und Staatsfeind gleichzusetzen, um dann mit Hilfe der Massenmedien sämtliche Kritiker als Faschisten in diesem Sinne zu diffamieren.

Investigativer Journalismus

Den alternativen Medien ist es zu verdanken, dass die Lügen dieser Politikdarsteller immer kürzere Beine haben und von Lug und Trug durchseuchte Systeme immer mehr Risse und Sprünge zeigen. Geheime Machenschaften verlieren ihre Wirkung, wenn sie einmal aufgedeckt wurden, und je weiter der weltweite Aufklärungsprozess voranschreitet, desto deutlicher können wir erkennen, wie eng ganz verschiedene Probleme der Gesellschaft miteinander verknüpft sind: Ob in Wirtschaft, Politik, Wissenschaft oder Technologie – Immer geht es um Konkurrenz, Kampf und Krieg, die angeblich unvermeidlich seien, um Wohlstand und Frieden zu sichern. Die Propagandalügen variieren je nach dem Zeitgeist und den Umständen. Die Kriegstreiber müssen ihre Lügen nur schlau genug einfädeln, damit jede Seite glaubt, sie verteidige das Gute, indem sie heldenhaft gegen das Böse auf der anderen Seite kämpft. Erst wenn wir dieses uralte abgekartete Spiel durchschauen, endlich die größeren Zusammenhänge erkennen, werden wir jenseits von Kampf und Krieg neue Lösungen finden.

Die Vorhut der Menschheitsfamilie

Die Vorreiter, die diesen Punkt bereits erreicht haben, wissen sehr genau, wohin die Reise geht. Ja, sie können die Qualität der neuen Welt in Ansätzen schon wahrnehmen: Tief in ihrem Inneren fühlen sie sich schon jetzt als Teil der künftigen Menschheitsfamilie. Sie wird wie ein einziger großer Organismus organisiert sein, in dem jede einzelne Zelle ihre spezielle Aufgabe hat und um ihre einzigartige Bedeutung für das Ganze weiß. So, wie der menschliche Organismus nicht lebensfähig wäre ohne sein Mikrobiom, also die unzähligen in unseren Körper integrierten Mikroorganismen, so wird auch der Organismus Menschheit die Pflanzen- und Tierwelt integrieren und auf diese Weise dazu beitragen, dass sich der gesamte Planet Erde in eine höhere Dimension erhebt.

Mit dem Verstand ist dieser geheimnisvolle Vorgang nicht zu fassen. Doch bei immer mehr Menschen entwickeln sich offenbar die inneren Sinne, was sie befähigt, ohne langes Nachdenken zwischen Lüge und Wahrheit zu unterscheiden, mit schlafwandlerischer Sicherheit im rechten Moment die richtigen Entscheidungen zu treffen, intuitiv zu wissen, was ihr Gegenüber gerade braucht. Sie erfahren die Allgegenwart des Göttliche, ohne ihm einen Namen geben zu müssen, und erleben dabei, wie das wechselhafte GEFÜHL der Liebe in den beständigen ZUSTAND der Liebe übergeht. Wer sollte sie jemals wieder in Kämpfe und Kriege verstricken können?
Alexandra

SCHOLÉ NACHRICHTEN

Juli 2024

PARTEIEN UND UNSERE SO GENANNTE DEMOKRATIE

Erinnert ihr euch noch an den Präsidenten von El Salvador, über den ich euch in den Juni-Nachrichten erzählt habe? Während seiner ersten Amtszeit gelang es ihm mit Gottes Hilfe und der Unterstützung integrer Mitstreiter, den Frieden in seinem Land wiederherzustellen, indem er 70.000 Verbrecher vor Gericht und hinter Gitter brachte. Logisch kann er diesen Erfolg nicht erklären. “Es war ein Wunder”, sagt er selbst. Eine Leserin hat mich darauf aufmerksam gemacht, wie diese Geschichte weiterging. Mit 85% der Stimmen wiedergewählt, begann Präsident Bukele seine 2. Amtszeit kürzlich mit einer Rede vor der Generalversammlung aller Parlamentsabgeordneten.

Er sei sich der Endlichkeit der menschlichen Existenz bewusst, betonte er gleich zu Beginn seiner Ansprache. Sein Leben liege in Gottes Hand, deshalb fürchte er sich nicht, sondern werde seinem Land weiterhin kompromisslos dienen und alles daran setzen, die Wirtschaft von El Salvador zu sanieren. Unbedingt vermeiden wolle er dabei den Fehler eines seiner Vorgänger, der zwar die besten Absichten hatte, sie aber nicht umsetzen konnte, weil er von korrupten Kriminellen umgeben war. Aus diesem Grund, so verkündete der junge Präsident, werde er nun die persönliche Integrität jedes Abgeordneter, jedes Ministers und jedes hohen Staatsbeamten im Vorhinein streng überprüfen lassen. Betretenes Schweigen unter den Abgeordneten. Bereits am nächsten Tag kam es zur ersten Verhaftung.

Um zu verstehen, wie außergewöhnlich ein solches Handeln “mit offenem Visier” ist, muss man sich vor Augen halten, was Politiker in leitenden Positionen “normalerweise” tun. Da sie die korruptesten Kollegen aus dem eigenen Lager zu Recht für gefährlich halten, fassen sie gerade diese Leute mit Samthandschuhen an, um sich ihre Gunst zu sichern. Kommen sie damit nicht ans Ziel, lassen sie sie eventuell von Geheimdiensten überwachen. Und stehen sie ihnen und ihren Plänen allzu sehr im Weg, werden die korrupten Kollegen einfach weg gelobt, indem man ihnen hoch dotierte Posten im Ausland, in der Wirtschaft oder in der Verwaltung anbietet, die sie praktisch nicht ablehnen können.
Will sie Anhänger gewinnen, braucht jede Partei erst einmal echte, handfeste Ideale. Linke Parteien setzen sich für die Rechte der arbeitenden Menschen ein, rechte Parteien für die von Bauern und Wirtschaftstreibenden, Blaue für die Erhaltung von Kultur und Tradition, Grüne für den Schutz der Natur. Bliebe man bei der Wahrheit, müsste man allerdings zugeben, dass jede einzelne Partei nur einen Teil der Wahrheit repräsentiert, wie schon das Wort Partei besagt, das einfach Teil bedeutet. Erst alle Teile zusammen ergeben ein lebensfähiges Ganzes: Unternehmer sind auf Arbeiter angewiesen und umgekehrt. Ohne Bauern würden wir verhungern. Ein Leben ohne Tradition und Kultur können wir uns nicht einmal vorstellen. Und weil sie die Basis allen Leben ist, können wir die Natur nicht schädigen, ohne uns selbst zu schaden.

Solange Parteien gegeneinander arbeiten dürfen, solange kein Verantwortlicher fürchten muss, nach der Wahl beim Wort genommen zu werden, solange es den meisten egal ist, wohin unser Steuergeld fließt, solange sich kaum jemand zu fragen traut, wer eigentlich hinter den Parteien steht und wessen Interessen unsere Volksvertreter tatsächlich vertreten (die ihrer Wähler erwiesenermaßen nicht), bedeutet das Zustimmung zum herrschenden System, obwohl längst fast alle wissen oder spüren, dass es auf Lügen und damit auf Sand gebaut ist…
Damit Menschen friedlich und gut miteinander leben können, braucht es keine Parteien, sondern engagierte, integre und umsichtige Menschen, die zusammenarbeiten und dabei immer das Ganze im Blick behalten. Ob jemand zum Dienst an seinen Mitmenschen geeignet ist oder nicht, ist also tatsächlich keine Frage des Parteibuchs, der Ideologie, der Religionszugehörigkeit oder des persönlichen Charismas, sondern hängt einzig und allein von seinen menschlichen und moralischen Qualitäten ab. Das gilt für Ärzte, Lehrer, Hausangestellte, Wirte oder Handwerker genauso wie für Firmenchefs, Minister und Staatspräsidenten!

Derzeit ist unsere so genannte Demokratie allerdings derart durchseucht von Lügen in Form von Werbung und politischer Propaganda, dass diese einfache Wahrheit Vielen fremd geworden ist. Vor den EU-Wahlen z.B. warb die Kandidatin der Grünen mit dem Slogan “Herz statt Hetze”. Doch peinlicher Weise machte der “Standard” publik, dass die auf den Plakaten so engelhaft wirkende junge Frau mehrmals Freunde und Journalisten übel verleumdet hatte. Bei einer ORF-Diskussion über diesen Skandal äußerte der Chefredakteur der Wochenzeitschrift “Falter”, bekannt als einer der führenden Moralprediger der Nation, allen Ernstes die Ansicht, die privaten Angelegenheiten der Kandidatin hätten mit ihrer politischen Funktion doch überhaupt nichts zu tun und dürften deshalb gar nicht öffentlich gemacht werden…
Inzwischen vertritt die junge Dame, deren Monatsgehalt mindestens 18.000 Euro betragen soll, Österreich im EU-Parlament. Ob ihre Partei sie loswerden wollte? Und das höchste Amt der EU wurde gerade zum zweiten Mal einer Frau anvertraut, gegen die wegen schwerer Korruption und Veruntreuung von Milliarden Steuergeld mehrere Gerichtsverfahren laufen… Negativbeispiele solcher Art gibt es wie Sand am Meer. Der Normalbürger hat gelernt, sie achselzuckend hinzunehmen, weil es ja doch “nie anders war”.

Darüber ließe sich streiten – das Beispiel von Präsident Nayib Bukele beweist jedenfalls, dass es nicht ewig so weitergehen muss! Noch überbieten sich die Massenmedien darin, harmlosen Dampfplauderern und gefährlichen Demagogen eine Bühne für ihre deprimierenden Weltuntergangsphantasien und ihre realitätsfernen Theorien zur Rettung des Weltklimas, der Weltgesundheit oder der globalen Sicherheit zu geben, während konkrete Positivbeispiele vom “Qualitätsjournalismus” nach wie vor verschwiegen oder höhnisch in Frage gestellt werden. Spätestens seit der C-Krise wissen wache, interessierte Menschen jedoch sehr gut, bei welchen alternativen Medien sie brauchbare, inspirierende Informationen finden.
Konkrete positive Beispiele sind der erste wichtige Anstoß, um Lethargie und Zukunftsängste zu überwinden, ohne auf die Luftschlösser der Demagogen hereinzufallen. Damit sich die Dinge tatsächlich zum Guten verändern, bedarf es jedoch noch vieler weiterer Lernschritte, mit denen wir uns schwer tun, weil wir von klein auf zur Passivität erzogen wurden. Jetzt müssen wir wieder lernen, aktiv zu werden. Nein zu sagen. Fragen zu stellen, anstatt zu gehorchen. An uns und unsere Macht zu glauben, statt uns hilflos und unwürdig zu fühlen. Klassische Tugenden wie Wahrheitsliebe, Verlässlichkeit, Gemeinsinn, Eigenverantwortung und Eigeninitiative erwachen dadurch zu neuem Leben. Sie gehören tagtäglich geübt, damit wir nicht aus Trägheit in die bequeme Opferrolle zurückfallen.

Das alte Sprichwort: HILF DIR SELBST, SO HILFT DIR GOTT hat nichts von seiner Gültigkeit verloren. Auch Präsident Bukele musste sich erst einmal gegen heftigste Widerstände durchsetzen, scheinbar übermächtige Gegner ausschalten und dramatische Fehler machen, ehe Gott ihm sichtbar zu Hilfe kam und das Wunder geschah, um das er gebetet hatte.
Nein, Wunder sind nichts Übernatürliches, denn das Leben ist vieldimensional. Wunder treten auf natürliche Weise aber erst dann ein, wenn der Mensch erkannt hat, dass er ein mehrdimensionales Wesen ist, seine Ängste entschlossen abschüttelt und alle Kräfte mobilisiert, die ihm zur Verfügung stehen, um mit Begeisterung seinem inneren Ruf zu folgen. An dem Punkt, an dem er sich vertrauensvoll an eine höhere Macht wendet, weil seine menschliche Kraft nicht mehr ausreicht, wächst er so weit über seine bisherigen Begrenzungen hinaus, dass er Wunder erleben und wirken kann. Viele von uns haben das schon mehr als einmal erfahren…

Herzlichste Sommergrüße

Alexandra

SCHOLÉ NACHRICHTEN

Juni 2024

DER STAAT GLEICH EINEM RIESIGEN HAUS

Heute möchte ich mit einem Gleichnis beginnen. Es fiel mir ein, nachdem ich eine wundersame wahre Geschichte gehört hatte, die ich euch am Ende erzählen will. Der Staat gleicht einem riesigen Haus mit sehr, sehr vielen Wohnungen – kleine und große, manche heruntergekommen, andere wunderschön eingerichtet. Wie alle Lebensräume gehört das Haus dem Schöpfer, der es seinen Geschöpfen frei zur Verfügung stellt. Das wissen die Bewohner aber nicht, denn über viele Generationen mussten ihre Vorfahren für ihren Lebensraum stets Miete bezahlen. Deshalb tun ihre Nachkommen das wie selbstverständlich noch heute.

Wem das Haus gehört, fragt niemand, weil man ja immer nur mit der scheinbar allmächtigen Hausverwaltung zu tun hat. Sie treibt die Mieten ein, kümmert sich um die Instandhaltung von Dächern, Gängen, Stiegenhäusern oder Aufzügen. Sie ist für Gas, Strom, Müllabfuhr sowie die Auswahl der Hausbetreuer zuständig und kontrolliert gelegentlich die Wohnungen der Mieter, um zu überprüfen, ob auch alle die Hausregeln brav einhalten.
Kommt es unter den Bewohnern zu Auseinandersetzungen, scheuen sie vor klärenden Gesprächen meist zurück. In 9 von 10 Fällen wenden sie sich an die Hausverwaltung mit der Bitte, den Streit zu schlichten und für Gerechtigkeit zu sorgen. Die Hausverwaltung weiß natürlich genau, wer die einflussreichen Mieter sind, deren Interessen stets Vorrang haben, und welche Mieter man mit freundlichen Worten und billigen Scheinlösungen abspeisen kann. Um diese traditionelle Ordnung aufrecht zu erhalten, werden notfalls einfach Zusatzregeln erfunden.

Die Rechte der Mieter

Alle 4 Jahre lädt die Hausverwaltung zu Mieterversammlungen ein, bei denen es um die Beschwerden der Bewohner und um geplante Reparaturen oder Verbesserungen des Hauses geht. Da sie ihre lukrativen Posten unbedingt behalten wollen, legen sich die Hausverwalter ordentlich ins Zeug und versprechen den Mietern jedesmal das Blaue vom Himmel. Da ihre Versprechungen nicht einklagbar sind, brauchen sie sich ja keine Zurückhaltung aufzuerlegen. Größeren Ärger bekamen die Hausverwaltungen bisher nur dann, wenn sie den Bogen so weit überspannten, dass die Mieter das Vertrauen ganz verloren und sich zusammentaten, um ihre Interessen gemeinsam zu verteidigen. Derlei Aufstände dauerten aber nie allzu lange, denn die Hausverwaltungen saßen am längeren Ast. Sie griffen auf altbewährte Tricks zurück, um die neu entstehenden Interessengemeinschaften so rasch wie möglich in feindliche Lager zu spalten und gegeneinander aufzuhetzen.

Teile und herrsche

Dieses Prinzip hat bisher immer tadellos funktioniert, manchmal auf Kosten des Gebäudes, das bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen verfeindeten Mietergruppen arg in Mitleidenschaft gezogen wurde. Doch für die Verwaltungen bedeutete das letztlich nur einen willkommenen Zuwachs an lukrativen Reparaturaufträgen und neuen Sicherungsmaßnahmen – unterm Strich also Mehrkosten für die Mieter und Mehreinnahmen für die Verwalter und die mit ihnen verbandelten Firmen. Durch die technologische Entwicklung der letzten 3 Jahrzehnte sehen sich Hausverwaltungen nun aber erstmals vor unbekannte neue Herausforderungen gestellt. Die so praktische und bequeme Digitalisierung aller Verwaltungsaufgaben hat ihnen zunächst eine Menge neuer Mitarbeiter und noch viel mehr Kontrollmöglichkeiten über Mieter und Medien beschert. Das war hoch willkommen.

Weht in neuer Wind?

Leider sind ein paar widerspenstige Mieter jedoch auf die Idee gekommen, den Spieß umzudrehen. Frech missbrauchen sie die neue Technik, um sich untereinander zu informieren und zu vernetzen. Hinterrücks verschaffen sie sich Einblick in wohlweislich streng geheime Verwaltungsunterlagen, anstatt wie bisher den offiziellen Abrechnungen Glauben zu schenken und sich von den hauseigenen Zeitungen und Medien erklären zu lassen, was sie worüber zu denken haben. Damit nicht genug, haben diese aufsässigen Mieter zunächst einzelne Nachbarn, dann aber sogar Mieter anderer Häuser mit ihrem Misstrauen angesteckt! Es steht zu befürchten, dass künftig in verschiedenen Häusern mehr und mehr Mieter unangenehme Fragen stellen werden, bis die Zahl der Unzufriedenen ein gefährliches Maß erreicht. Das können die Hausverwaltungen natürlich nicht dulden.

Das Imperium schlägt zurück

Also verdoppeln sie ihre Anstrengungen, um rebellische Mietergemeinschaften einzuschüchtern und zu spalten. Sie schüren Angst und Unruhe, indem sie vor bevorstehenden Wetterkatastrophen warnen. Sie erhöhen Betriebskosten, Strompreise und Abgaben für die Hausbewohner empfindlich, während sie Fremden nun plötzlich gratis Wohnraum zur Verfügung stellen. Das macht natürlich böses Blut und wird hoffentlich bald soviel Stress und Chaos erzeugen, dass die Hausverwaltungen wieder in ihrer Lieblingsrolle als Retter und Nothelfer auf den Plan treten können. Sollten die bisher getroffenen Maßnahmen allerdings nicht ausreichen, wird im Verband der Hausverwalter schon länger darüber nachgedacht, die Zahl der Mieter radikal zu dezimieren. Erste Versuchen laufen bereits. Sie müssen selbstverständlich streng geheim gehalten werden! Auch als Unfälle getarnte Anschläge oder inszenierte Konflikte mit den Bewohnern anderer Häuser werden in Erwägung gezogen, um die eigene Existenz samt den wohl erworbenen Privilegien zu retten. Schließlich ist jedem das Hemd näher als der Rock…

Neue Perspektiven

Und wie sieht die Sache aus der Perspektive der rebellischen Mieter aus? Sie haben erkannt, dass sich die Hausbewohner seit unzähligen Generationen aus Unwissenheit und Trägheit betrügen ließen. Aus den geleakten Unterlagen geht klar hervor, dass die Hausverwaltungen keineswegs so anständig wirtschaften, wie sie behaupten. Durch Absprachen mit Firmen und Versicherungen haben sie vielmehr deren Gewinne und ihre eigenen Einnahmen immer weiter erhöht, klarer Weise stets auf Kosten der Mieter. Die Rebellen haben berechnet, dass sie selbst und ihre Mitbewohner nicht nur enorme finanzielle Vorteile hätten, würden sie füreinander arbeiten statt für die Hausverwaltungen: Sie könnten sich auf wenige klare Regeln einigen, die ihre Interessen weit wirksamer schützen würden als der derzeitige unüberschaubare Paragraphensalat. Um ihren Lebensraum zu verschönern, hätten sie die Freiheit, Gärten anzulegen und die normierten Wohnungen von Grund auf umzugestalten, statt ihre Kreativität weiterhin auf ein bisschen Dekoration zu beschränken. Sie könnten aus jedem Haus ein Familienhaus machen, wo man alles teilt, sich auf Augenhöhe begegnet und einander gegenseitig beisteht. Dazu müssten sie allerdings den Spaltungsversuchen von innen und außen widerstehen, indem sie konsequent auf Gerechtigkeit, Vertrauen, Kooperation und Selbstverantwortung setzen und ein für allemal aufhören, ihre wichtigsten Angelegenheiten an anonyme Hausverwaltungen zu delegieren.

Wem gehört unser Haus?

Immer mehr Aufständische sind in letzter Zeit auch der beinahe in Vergessenheit geratenen Frage nachgegangen, wem das Haus denn eigentlich gehört, in dem sie wohnen? Zu ihrer großen Überraschung haben sie erfahren, dass nicht nur ihre fremden neuen Nachbarn gratis im Haus wohnen dürften, sondern alle anderen genauso! Der Hausbesitzer ist nämlich der Schöpfer selbst! Er lässt jedem Bewohner die Freiheit, seine Interessen an übermächtige Hausverwaltungen abzutreten, oder sich dem tatsächlich allmächtigen Schöpfer anzuvertrauen und mit Seiner Hilfe die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Sobald die Hausbewohner Seiner Einladung folgen, alle ihre Wünsche, Träume, Sorgen und Nöte mit Ihm, dem gütigen Eigentümer, zu besprechen, würden sich sämtliche hierarchischen Ordnungen unter ihnen automatisch auflösen. Es gäbe auch keine Spaltung mehr, denn der Schöpfer liebt alle seine Kinder ohne Unterschied. Mit Seiner allmächtigen Hilfe lassen sich deshalb immer Lösungen finden, die für alle gleichermaßen günstig sind! Falls ihr meint, das sei leider nichts als ein schönes Märchen, hört euch zum krönenden Abschluss bitte die wahre Geschichte an, die mich zu diesem Gleichnis inspiriert hat:

Eine wahre Geschichte, die Schlagzeilen machen müsste

Der amerikanische Ausnahmejournalist Tucker Carlson fuhr kürzlich nach El Salvador, um Nayib Bukele, den 42-jährigen Präsidenten dieses kleinen zentralamerikanischen Staates zu interviewen. Er wollte wissen, wie es Bukele gegen alle innen- und außenpolitischen Widerstände 2019 gelungen war, Präsident zu werden und das Land schon während seiner ersten Amtszeit so positiv zu verändern, dass er kürzlich mit 85% der Stimmen wiedergewählt wurde. Hatte El Salvador zu Beginn seiner Präsidentschaft die höchste Kriminalitätsrate weltweit, ist es heute das sicherste Land der westlichen Hemisphäre! Dafür gibt es 2 Erklärungen, sagt Bukele, eine offizielle und eine WAHRE. Die offizielle Erklärung spricht von einem sorgfältig erarbeiteten 6 Punkte-Plan. Allerdings kostete schon die Umsetzung des ersten dieser 6 Punkte so viele unschuldige Menschenleben, dass der Plan abgebrochen werden musste. Die Bandenmitglieder – Räuber, Drogendealer, Auftragsmörder und teilweise bekennende Satanisten – schnappten sich nämlich x-beliebige Leute von der Straße als Geiseln und brachten sie kaltblütig um. Innerhalb von nur 3 Tagen kam es zu 87 Morden. Und nun die WAHRE Erklärung dafür, wie die herkulische Aufgabe gelingen konnte, 70.000 gefährliche Gangster hinter Gitter zu bringen: “ES WAR EIN WUNDER!”, sagt Bukele in dem Interview wörtlich. Gebete und die Anweisungen seiner inneren Stimme hätten zu diesem Wunder geführt, fügt der fromme junge Präsident hinzu, der manchmal sogar in aller Öffentlichkeit betet.

Frömmigkeit und Tatkraft

Mit überirdischer Hilfe gelang es ihm und seinen Mitstreitern, das scheinbar Unmögliche möglich zu machen. Schritt 1: unter Einsatz von Militär und Polizei die Gefängnisse, die jahrzehntelang von Verbrecherkartellen kontrolliert worden waren, wieder unter staatliche Verwaltung bringen und neue Anhaltelager errichten. Schritt 2: die leidgeprüfte Bevölkerung zur Mitarbeit motivieren. Schritt 3: die ca. 70.000 Mitglieder der Verbrecherbanden verhaften und vor Gericht stellen. Innerhalb von 3 Jahren verloren bei dieser Aktion nur noch 8 Sicherheitsbeamte ihr Leben. Die 6,3 Millionen Einwohner von El Salvador, die endlich in Frieden leben und arbeiten können, bewiesen Nayib Bukele bei der Wahl im Februar 2024 ihre Dankbarkeit. Der Präsident wurde mit 85% der Stimmen wieder gewählt. In seiner zweiten Amtszeit will er nun dieselbe Methode einsetzen, um Lösungen für die wirtschaftlichen Probleme seines bitter armen Landes zu finden – er bittet Gott um die dafür nötige Weisheit. Diese in unseren Ohren märchenhaft klingende Geschichte ist noch aufschlussreicher, wenn man sie im Licht des ellenlangen Wikipedia-Eintrags über Nayib Bukele betrachtet, der dort in gewohnter Manier als „umstrittener” Präsident von El Salvador bezeichnet wird. Den unleugbar positiven Fakten werden jede Menge negativer Vermutungen und Verdächtigungen gegenübergestellt. Dass ein engagierter junger Politiker aus einem Drittweltstaat der ganzen Welt zeigt, wie Gewalt und Korruption zu überwinden sind, widerspricht offenkundig den vitalen Interessen der Propagandisten unserer westlichen Wertegemeinschaft!

Opfer oder Täter?

Wie verdreht diese westlichen Werte inzwischen sind, zeigt die Reaktion der spanischen Regierung auf einen Auslieferungsantrag El Salvadors für einen rechtmäßig verurteilten mehrfachen Mörder, der nach Spanien geflüchtet war. Spanien weigerte sich, den Mann auszuliefern und begründete diese Entscheidung damit, dass die Haftbedingungen in El Salvador den europäischen Standards nicht entsprächen. Es gibt, wohlgemerkt, keine erwiesenen Missstände in El Salvadors Gefängnissen! Der Täter müsste im Gefängnis bloß mit ähnlich bescheidenen Lebensbedingungen vorlieb nehmen wie die Mehrheit der Bevölkerung in seinem durch Gewalt und Korruption total verarmten Heimatland… Zahlreiche Menschen merken es gar nicht mehr, wenn unter “humanitären” Vorwänden Täter zu Opfern gemacht werden und umgekehrt, weil Lügen im Gewand der Moral in unseren Breiten so alltäglich geworden sind. Damit wir nicht in Resignation verfallen, brauchen wir ermutigende Gegenbeispiele wie dieses, denn sie zeigen, dass es auch anders geht. Wenn wir langsam Erwachenden uns nicht mehr einschüchtern und in Links und Rechts, Grün und Blau, Oben und Unten spalten lassen, wenn wir mit Gleichgesinnten die Verantwortung für unsere Lebensräume übernehmen, tatkräftig für Wahrheit und Gerechtigkeit eintreten und dabei der Weisheit des Schöpfers vertrauen, könnte die Menschheit künftig noch ganz andere Wunder erleben!

Mit zukunftsfrohen Grüßen

Alexandra

SCHOLÉ NACHRICHTEN

Mai 2024

BESCHÄFTIGUNG MIT DEM WERK BEDEUTENDER DENKER

Die Beschäftigung mit dem Werk bedeutender Denker empfinde ich in Zeiten der Verwirrung und Verdummung als heilsame geistige Reinigungskur. Anlässlich seines 300. Geburtstages erinnern heuer zahlreiche Veranstaltungen an den Philosophen Immanuel Kant. Mit unbestechlicher deutscher Gründlichkeit hat Kant das menschliche Bewusstsein im Spannungsfeld zwischen Vernunft und freiem Willen erforscht. Dabei gelangte er zu dem Schluss, dass Freiheit die Grundlage von Moral und Sittlichkeit ist. Freiheit verleiht dem Menschen eine Würde, die durch nichts relativiert werden kann. Allerdings verpflichtet sie ihn auch dazu, unter allen Umständen die Freiheit des anderen ebenso zu achten. “Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem anderen zu.”

Zur Lösung sachlicher und zwischenmenschlicher Probleme steht uns das äußerst feine und komplexe Werkzeug des Verstandes zur Verfügung. Um dieses Werkzeug konstruktiv nutzen zu können, ist es hilfreich, die Gebrauchsanweisung zu kennen. Immanuel Kant hat sie in seinem Lebenswerk Punkt für Punkt zu Papier gebracht. Indem er seine Analyse der Vernunft konsequent zu Ende führte, hat er aber auch logisch nachgewiesen, dass der Schöpfer die Anleitung zum korrekten Gebrauch des Verstandes jedem Menschen ins Herz gelegt hat.

Verstand und freier Wille,

die den Menschen vom Tier unterscheiden, reichen nämlich nicht aus, um die Natur des Menschen zu erfassen. “Ich musste also das Wissen aufheben, um für den Glauben Platz zu bekommen”, schrieb Kant und postulierte einen prinzipiell unbeweisbaren, weil alle menschliche Vernunft übersteigenden Schöpfer, der die Gesetze der Natur und die Gesetze der Moral harmonisiert. Rein rational betrachtet wäre sittliches Verhalten ansonsten nämlich gar nicht möglich. Die Kirche war damit logischer Weise nicht einverstanden, denn wenn jeder Mensch mit seinem Schöpfer direkt kommuniziert, würde das ihre Honoratioren ja arbeitslos machen. Also setzten sie Kants Werke flugs auf den Index der verbotenen Bücher.

Mich begeistert Kants intellektuelle Redlichkeit. Sie entzieht ideologischen Diskussionen über die Existenz Gottes von vornherein den Boden, indem sie das menschliche Denkvermögen in seine Grenzen verweist. Sie ermutigt Menschen, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen, keine Behauptung ohne Beweise zu akzeptieren und für ihre Worte und Taten persönliche Verantwortung zu übernehmen. Sie koppelt moralisch richtiges Verhalten an persönliche Freiheit, indem sie klarstellt, dass es keine Sittlichkeit ohne Freiheit und keine Freiheit ohne Sittlichkeit geben kann. Und sie anerkennt, dass unser Leben ohne den Glauben an eine alles Verstehen übersteigende letzte Instanz zur Sinnlosigkeit verdammt wäre.

Was uns heute als "öffentlicher Diskurs" zugemutet wird,

verstößt demnach gegen sämtliche Regeln eben jener Rationalität, auf die man sich so gerne beruft. Als Kleingeister den “Tod Gottes” verkündeten, begann die Wissenschaft, die ursprünglich gegen den Dogmatismus der Kirchen angetreten war, selbst Anspruch auf Unfehlbarkeit zu erheben. Inzwischen ist DIE offiziell anerkannte Wissenschaft zur globalen Religion geworden, die Ketzer unerbittlich verfolgt. Schlagworte wie Coronaleugner, Wissenschaftsleugner oder Demokratiegefährder knüpfen nahtlos an die Tradition der heiligen Inquisition an. Kritik bedeutet nicht mehr, gewissenhaft zu überprüfen, ob eine Aussage sachlich richtig ist oder nicht. Es genügt, irgendeine unbewiesene Behauptung in den Raum zu stellen – Hauptsache, sie zeugt von der richtigen Gesinnung! Hat dagegen jemand die falsche Gesinnung, ist er chancenlos, auch wenn er noch so viele Fakten, Zahlen und Beweise für seine Aussage vorlegen kann. Gesinnung ist das exakte Gegenteil von Sittlichkeit. Denn Sittlichkeit beruht, wie Kant so überzeugend darlegt, auf individueller Freiheit, persönlicher Verantwortung und Anerkennung einer universellen göttlichen Ordnung. Gesinnung dagegen ist ein Massenphänomen, inszeniert von größenwahnsinnigen weltlichen Mächten, die durch Einschüchterung und Propaganda die Meinungs- und Handlungsfreiheit des Einzelnen manipulieren und einschränken. Umfragen haben ergeben, dass sich in vorgeblich demokratischen Ländern nur noch wenige Menschen getrauen, offen ihre Meinung zu äußern. Wer in Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Medien oder Rechtswesen Karriere machen will, tut gut daran, den Mund zu halten und sich anzupassen, denn Verstöße gegen das gerade herrschende “Narrativ” bedeuten Ausschluss aus der Gemeinschaft der Reichen, Mächtigen, Schönen und Guten.

Gesinnungsdruck von früher Kindheit an

sorgt gegenwärtig dafür, dass sich Vernunft und freier Wille erst gar nicht ausbilden können. Wenn Kinder früh genug daran gewöhnt werden, nachzuplappern anstatt selbst zu denken, Fragen zu beantworten anstatt Fragen zu stellen, vorgegebene Meinungen zu übernehmen anstatt sich eine eigene Meinung zu bilden, merken sie gar nicht, dass sie manipuliert werden. Deshalb ist das System so sehr darauf bedacht, sein Bildungsmonopol mit allen Mitteln zu verteidigen! Ein Jugendlicher, der nie seinen eigenen Fragen nachgehen durfte, der nicht gelernt hat, Informationen selbst zu überprüfen und einen Gedanken zu Ende zu denken, ist der Propaganda hilflos ausgeliefert. Deshalb erliegen so viele Zeitgenossen der Wortmagie täglich gehörter Abkürzungen wie UNO, EU, WHO, WEF oder NGOs. Man hat ihnen suggeriert, dahinter stünden unangreifbare Institutionen, die durch ihre hehren Satzungen verpflichtet sind, dem Wohl der gesamten Menschheit zu dienen. Würden die hypnotisierten Bürger es wagen, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen, wäre ihnen sofort klar, dass all diese Institutionen aus fehlbaren Menschen bestehen, denen es vor allem darum geht, sich ihren Status, ihre Privilegien und ihre hohen Einkünfte zu erhalten. Was sie dafür tun müssen? Ganz einfach, sie brauchen sich nur den eigentlichen Herren dieser Institutionen – deren Financiers, Sponsoren und Lobbyisten – anzudienen. Die WHO beispielsweise wird zu mehr als 80 Prozent von privaten Firmen und Stiftungen finanziert, die eigenmächtig bestimmen dürfen, wofür ihre “großzügigen Spenden” verwendet werden sollen.

CO2 und LGBTQ

Auch zwei weitere Abkürzungen haben in den letzten Jahren fragwürdige Berühmtheit erlangt: CO2 und LGBTQ. Auch sie werden selten hinterfragt. Durch ausgefeilte Mind-control-Methoden wurde die Weltbevölkerung darauf eingeschworen, CO2, einen Grundbaustein allen organischen Lebens, als Bedrohung zu betrachten. In den 1980er Jahren hatte man noch vor dem Kältetod der Erde gewarnt, doch da ihre Prognosen nicht und nicht eintreten wollten, machten die Klimaaktivisten einen Schwenk um 180 Grad: Seither steht uns angeblich der Hitzetod des Planeten bevor, und Schuld daran soll ein Gas sein, das heute gerade mal 0,04% (!!) unserer Atemluft ausmacht! In vergangenen Erdzeitaltern betrug der CO2-Gehalt der Luft mindestens das Dreifache dieses Wertes, was sich äußerst positiv auf die Vegetation auswirkte. Logischerweise würde die geplante Reduktion von CO2 also bewirken, dass Pflanzen und in der Folge auch Tiere und Menschen schlechtere Lebensbedingungen vorfinden als heute… Die LGBTQ-Bewegung setzte sich anfangs dafür ein, Menschen zu rehabilitieren, die wegen ihrer sexuellen Neigungen diskriminiert wurden. Das war zweifellos ein lobenswertes Ziel. Die Ideologen dieser Bewegung sind jedoch bald immer weiter über dieses Ziel hinausgeschossen. Inzwischen gibt es Sexualaufklärung und eigene Masturbationsräume in Kindergärten, Lesungen von Drag Queens für Vorschulkinder und Pride Weeks in Schulen und Heimen, bei denen junge Menschen von Psychologen dazu ermuntert werden, durch eine “Geschlechtsumwandlung” ihre Pubertätsprobleme zu lösen. Mit Toleranz und Solidarität hat das absolut nichts mehr zu tun!

Mir sind mehrere solche Fälle persönlich begegnet, deshalb empört mich dieser hinterlistige Massenbetrug ganz besonders. Unter dem Namen Selbstbestimmungsgesetz (!) wurde in Deutschland kürzlich die rechtliche Möglichkeit geschaffen, einmal im Jahr seine geschlechtliche Identität zu wechseln. Die Massenmedien jubeln oder schweigen. Die Mehrheit der Psychologen spielt mit. Wer klärt die armen, verwirrten jungen Menschen darüber auf, dass sie ihr Geschlecht nicht wechseln, sondern nur aufgeben können?! Umoperierte Menschen sind de facto geschlechtslos! Von den Freuden natürlicher Sexualität und Familiengründung sind sie ein für allemal ausgeschlossen, und zur Erhaltung ihrer künstlich veränderten Geschlechtsmerkmale müssen sie lebenslang Medikamente schlucken. Die gefeierten Transsexuellen von heute sind somit die Vorläufer transhumaner Cyborgs, die sich allenfalls über Retortenbabys vermehren können…

Wenn der Mensch keine höhere Instanz über sich mehr anerkennt, verliert er den Verstand. Noch nie war das so deutlich zu erkennen wie heute. KI wird die menschliche Vernunft niemals ersetzen können, und nur Geisteskranke meinen, sie könnten durch technische Hilfsmittel Krankheit und Tod besiegen. Deshalb erleben wir gerade, dass spirituelle Menschen, die sich ihrer Verbundenheit mit der Quelle und mit allen ihren Mitgeschöpfen bewusst sind, auch die Vernunft retten: Sie sind die einzigen, die Fakten von Meinungen zu unterscheiden vermögen, auf Orwell’schen Neusprech nicht hereinfallen und Gedanken selbstständig zu Ende denken können. Auf spiritueller wie auch auf rationaler Ebene sind diese Menschen, die, wie Kant es ausdrückte, tiefe Ehrfurcht vor dem bestirnten Himmel über sich und dem moralischen Gesetz in ihrem Inneren verspüren, das Licht der Welt.

Lichtvolle Maigrüße

Alexandra

SCHOLÉ NACHRICHTEN

März/April 2024

DER DRITTE WELTKRIEG STEHT NICHT VOR DER TÜR

er ist längst in vollem Gange. Weltweit tobt ein erbitterter, alles entscheidender Kampf um die Köpfe und Herzen der Menschen: der Informationskrieg. Auf der einen Seite stehen, scheinbar auf verlorenem Posten, Guerillakämpfer für die Wahrheit. Auf der anderen Seite stehen globale Mächte, die die Wirklichkeit mit allen Mitteln der Lüge und des Betrugs total unter Kontrolle zu bringen versuchen. Ihre wichtigsten Streitkräfte, die Leitmedien, gemästet mit Zwangsgebühren, Großspenden und Werbeeinnahmen, agieren als treue Verbündete der Politik, wenn es darum geht, den gefährlichsten Gegner auszuschalten: engagierte kleine Internetreporter, die auf Spendenbasis arbeiten, um die Lügen der Mächtigen aufzudecken, so gut sie können.

“Digital Services Act” heißt ein seit Februar 2024 geltendes neues EU-Gesetz, das den Internetplattformen unter Strafandrohung gebietet, alle Kanäle zu löschen, die regierungskritische und somit nach EU-Definition “demokratiegefährdende” (!) Inhalte verbreiten. Mit demselben absurden Argument der Gefährdung der Demokratie hat Frankreich bereits vor einigen Monaten Kritik an Impfstoffen generell unter Strafe gestellt. Deutschland legt sich gerade mächtig ins Zeug, um Oppositionsparteien als rechts extreme Organisationen zu definieren, weil man sie gerne noch vor den bevorstehenden Wahlen ausschalten würde. In den USA wurde der demokratische Gegenkandidat Robert Kennedy von den Medien einfach totgeschwiegen, und gegen Trump, den in allen Umfragen führenden Kandidaten der Republikaner, läuft ein Verfahren vor Gericht nach dem anderen, um ihn rechtzeitig vor den Wahlen zur Präsidentschaft im November wegen sexueller Belästigung oder Steuervergehen hinter Gitter zu bringen.

Wenn Menschen sich nicht bewusst sind, was mit ihnen geschieht

Wie ist es möglich, dass derart offensichtliche Manipulationen immer noch von so vielen Menschen widerspruchslos hingenommen werden? Wie ist es möglich, dass europäische Regierungen nun schon ganz offen von der Umstellung auf Kriegswirtschaft sprechen dürfen und Friedensaktivisten damit rechnen müssen, von der Polizei abgeführt zu werden? Wie ist es möglich, dass der von einigen mutigen EU-Parlamentariern eingebrachte Antrag, die Verträge zu Impfstoffen über 35 Milliarden Steuergeld zu überprüfen, die Ursula von der Leyen nach einem freundschaftlichen SMS-Austausch mit deren Chef der Firma Pfizer zugeschanzt hatte, mehrheitlich abgelehnt wurde? Falls wir über dieses in unser aller Namen abgeschlossene Geschäft der EU-Kommissionspräsidentin jemals Genaueres erfahren sollten, verdanken wir das der privaten Klage eines belgischen Bürgers! Doch wieso handeln nur so wenige Zeitgenossen ganz selbstverständlich so wie dieser aufrechte Belgier?

Ich glaube, es liegt daran, dass sehr viele Menschen den Kontakt zur Wirklichkeit und damit zugleich den Sinn für Wahrheit verloren haben. Das jedem Kind angeborene Bedürfnis, mit allen Sinnen die ihn umgebende Wirklichkeit zu erforschen, ist ihnen abhanden gekommen oder wurde ihnen schon in frühester Jugend abtrainiert. Sogar der Gebrauch des Wortes Wirklichkeit ist inzwischen selten geworden, meist wird es durch das internationale und wissenschaftlicher klingende Wort Realität ersetzt. Und in unserem Alltag verschwindet die Wirklichkeit hinter einem immer dichteren Nebel aus virtuellen Welten, Prognosen, Statistiken, offiziellen Verlautbarungen, Regeln zur Gesinnung, Werbekampagnen und Angst schürenden Phrasen der Propaganda.
All diese Ersatzbegriffe müssen natürlich einen kleinen Kern von Wirklichkeit enthalten, wenn sie Wirksamkeit entfalten sollen, denn “wirklich ist, was wirkt”, wie die einfachste Definition dieses tiefsinnigen deutschen Wortes lautet, das wir im übrigen dem Mystiker Meister Eckhart verdanken. Wo aber bleibt die ursprüngliche, mehrdimensionale, mit allen Sinnen erfassbare Wirklichkeit? Geht sie uns ab? Vermissen wir sie? Haben wir ihr stetiges Verschwinden überhaupt bemerkt? Sind wir vielleicht sogar froh, sie los zu sein?

Innere und äußere Wirklichkeit

Beim Nachdenken über diese Fragen ist mir aufgefallen, dass es zunächst gilt, zwischen innerer und äußerer Wirklichkeit zu unterscheiden, obgleich sie eng miteinander verschränkt sind. Es gibt keine innere ohne äußere Wirklichkeit und keine äußere ohne innere Wirklichkeit. Von Natur aus reicht die innere Wirklichkeit, das menschliche Bewusstsein, bis in die höchsten geistigen Sphären. Durch Eingriffe von außen kann es jedoch stark eingeschränkt und von seinem Ursprung abgeschnitten werden. So zeichnet sich jeder einzelne Mensch durch eine vollkommen individuelle innere Wirklichkeit aus, die seine Wahrnehmung der äußeren Wirklichkeit natürlich maßgeblich beeinflusst. Fazit: Die Welt da draußen ist nicht objektiv! Jeder Einzelne von uns erschafft in seinem Bewusstsein eine subjektive Wirklichkeit, indem er die Außenwelt mit seinen Sinnen abtastet, um sie dann mit seiner inneren Wirklichkeit abzugleichen und in Einklang zu bringen. Jeder Einzelne hat zwangsläufig seine ganz individuelle Perspektive auf das Geschehen im Außen und reagiert darauf auf seine besondere Art. Ja, man könnte sagen, dass Wahr-nehmung am Schnittpunkt zwischen innerer und äußerer Wirklichkeit stattfindet – vorausgesetzt, dass ein Mensch tatsächlich aktiv wahr-nimmt, das heißt auf der Suche nach Wahrheit oder Sinn ist.

Wodurch verliert ein Mensch die natürliche Fähigkeit zur Wahrnehmung?

Wodurch verliert ein Mensch die natürliche Fähigkeit zur WAHR-nehmung? Durch Erziehung zum Untertan bzw. zum Konsumenten. Der kleine Mensch, der innerlich eine große Seele ist, wird von seinem höheren Bewusstsein, seinem angeborenen Wahrheits- und Wirklichkeitssinn abgeschnitten, wenn er systematisch auf Linie gebracht wird. Wenn er lernen muss, was alle lernen müssen, wenn er gehorchen und sich unterordnen muss. Anstatt sich durch frei gewählte Aktivitäten seiner individuellen Fähigkeiten bewusst werden zu dürfen, wird er zum passiven Objekt der Erziehung gemacht, verglichen, bewertet, auf Ängste und Sorgen, Fehler und Defizite geprägt. Nach jahrelangem Training hat der junge Mensch den negativen Blick seiner Erzieher verinnerlicht: Anstelle einer Welt voller Möglichkeiten sieht er nun eine Welt voller Probleme vor sich. Derart verbildete Menschen verschanzen sich mit Vorliebe hinter der Behauptung, dass die Suche nach Wahrheit ohnehin sinnlos wäre, weil es so etwas wie Wahrheit gar nicht gibt. Ja, wenn Menschen nicht mehr aktiv nach der Wahrheit suchen, wenn man ihnen das Bedürfnis nach Sinngebung, mit dem jedes Kind zur Welt kommt, ausgetrieben hat, verfallen sie tatsächlich in eine lähmende Passivität: Sie hören auf, eigenständig zu fühlen und zu denken.

Information formt unsere Weltsicht und unsere Stimmung

Bereitwillig lassen sie sich erklären, es gäbe da draußen eine objektive Realität, die allerdings so komplex und schwer zu erkennen ist, dass man ihre Erkundung am besten hoch spezialisierten Experten überlässt. Wer das glaubt, gibt seine Selbstbestimmtheit auf. Er verliert den Zugang zur geistigen Wirklichkeit und wird manipulierbar durch das Instrument der Information. Begierig lässt er Klänge, Sätze oder Bilder in sich eindringen, die seine Weltsicht formen und seine Stimmung steuern. Wahrheitssucher sind sich bewusst, dass DIE WAHRHEIT sehr wohl existiert. Sie gehört der Ebene des Geistes an, auf der wir alle miteinander verbunden sind. Auf der materiellen Ebene, wo wir voneinander getrennt leben, spiegelt sich die eine WAHRHEIT in Milliarden individueller Perspektiven. Diese vielfältigen WAHRHEITEN opponieren sich jedoch niemals, sondern ergänzen einander vielmehr. Erst wo Lügen ins Spiel kommen oder Charakterschwächen wie Neid, Eifersucht und Eitelkeit den Blick auf die Wirklichkeit verzerren, entstehen Unvereinbarkeiten, Feindschaften, Kampf und Krieg. Eine besonders perfide Methode, um an sich friedliche Menschen durch sinnlose Diskussionen in feindliche Lager zu spalten, sind angeblich objektive Begriffe, die das subjektive Zusammenspiel von innerer und äußerer Wirklichkeit unmerklich außer Kraft setzen. Wenn die Lüge nicht erst in der Aussage steckt, sondern sich schon in den Begriffen selbst verbirgt, fallen besonders Viele ahnungslos darauf herein. Ein gutes Beispiel dafür sind die neu geschaffenen Modewörter rund um den Begriff Klima, wie Klimaschutz, Klimaleugner, Klimakleber.

Klimaleugner und Klimakleber

Warum sollte jemand den Begriff Klima leugnen? Er bezeichnet die Gesamtheit aller Wetterereignisse in einem bestimmten Gebiet über einen bestimmten Zeitraum hinweg. Wie, von wem und wovor sollten Wetterereignisse “geschützt” werden?? Spezialisten für Geoengineering, deren Aktivitäten von ihren Auftraggebern tatsächlich geleugnet werden, sind allenfalls in der Lage, das Klima künstlich zu beeinflussen. Leider tun sie das wohl auch, mit unabsehbar katastrophalen Folgen für Mensch und Natur. Doch auf die Idee, dass die dem Klimawandel zugeschriebenen Wetterkapriolen vielleicht die Folge von Geoengineering sein könnten, sind Klimaaktivisten, Klimaschützer und Klimakleber bisher leider nicht gekommen…

Ganz ähnlich ist es mit anderen, nur auf den ersten Blick wohlmeinend wirkenden Wörtern wie Solidarität, Genderneutralität, Nachhaltigkeit, Willkommenskultur oder Bildungsgerechtigkeit. Sie werden als Kampfbegriffe zur Durchsetzung verborgener Pläne missbraucht, die im Windschatten sinnloser Diskussionen um Kaisers Bart umso effizienter und ungestörter umgesetzt werden können. Der schlimmste dieser ach so unschuldig daherkommenden Kampfbegriffe ist das Wort SCHUTZ, das in Wirklichkeit schlicht und ergreifend ENTMÜNDIGUNG bedeutet!



Vertraue trotz allem dem Fluss des Lebens


Für 2024 und 2025 haben sich EU und WEF das hehre Ziel gesetzt, die Bürger vor Desinformation zu SCHÜTZEN, indem sie – unter dem Motto des SCHUTZES der Demokratie – sämtliche regierungskritischen Kanäle zensieren oder abschalten wollen. Viele dieser kleinen Internetkanäle haben uns, vor allem während der letzten 4 Jahre, unschätzbare Dienste geleistet, indem sie uns mit Fakten und Gegenmeinungen zum offiziellen Narrativ versorgten. Ihnen ist es zu danken, dass zahlreiche Menschen ihren beschädigten Wirklichkeitssinn soweit regenerieren konnten, dass sie nun wieder in der Lage sind, Wahrheit und Lüge zu unterscheiden.

Die fortgeschrittensten unter den Wahrheitssuchern sind mit ihrer inneren geistigen Wirklichkeit dabei in so innigen Kontakt gekommen, dass nichts im Außen sie mehr aus der Bahn werfen kann, weil sie sich stets geborgen und geführt fühlen. Ihr Vertrauen in den Fluss des Lebens ist unerschütterlich. Sie haben die Erfahrung einer übergeordneten Wirklichkeit gemacht, in der alles, was geschieht – sei es gut oder böse, angenehm oder unangenehm, sichtbar oder unsichtbar – in einem geheimnisvollen Sinnzusammenhang steht. Je nach ihrem momentanen Blickwinkel offenbart sich ihnen dieser tiefere Sinn als Zuversicht, Freude, Wahrheit, Frieden, Freiheit, Liebe.

SCHOLÉ NACHRICHTEN

Februar 2024

FREI SEIN LERNEN

Das Jahr 2024 ist in vieler Hinsicht ein besonderes Jahr – für mich auch deshalb, weil der Verein “Scholé – Muße für Herz und Geist” heuer 10 Jahre alt wird. Zeit für einen kurzen Rückblick und Ausblick also! Als Sibylle Eisenburger und ich im Frühjahr 2014 zur Vereinsbehörde in Klosterneuburg gingen, waren wir schrecklich aufgeregt. Von einer Gönnerin, die meine engste Vertraute war und ist, hatten wir eine großzügige Spende geschenkt bekommen. In unseren Köpfen schwirrten verschiedenste Ideen, wie wir die Mittel im Sinne des Vereinszwecks – “zur Förderung freier und selbstbestimmter Bildung” – am besten einsetzen könnten.

Im Herzen getragen hatte ich das Projekt Scholé ja schon länger, genauer gesagt seit dem Schock, den das Buch “…und ich war nie in der Schule” sowie etwas später die persönliche Begegnung mit dessen Autor André Stern in mir ausgelöst hatten. Wieso war mir trotz meiner dramatischen Erfahrungen in 7 verschiedenen Schulen/Internaten und trotz der vielen Schulprobleme, die ich mit fremden und eigenen Kindern durchgemacht hatte, bis dahin noch nie der Gedanke gekommen, dass es möglich wäre, junge Menschen einfach frei aufwachsen zu lassen?!

Wir können die Natur nicht verbessern, höchstens stören

Die Antwort war natürlich bei Andrés Eltern zu suchen: Was hatte sie befähigt, diese für die meisten Zeitgenossen nach wie vor “undenkbare” Entscheidung zu treffen? Sie gingen von einem völlig anderen Menschenbild aus, zu dem sie durch ihre persönlichen Erfahrungen im Malort gelangt waren: Der Mensch ist vollkommen, so wie er ist. Jeder Einzelne trägt das universelle Menschheitswissen in seinen Zellen und kommt mit einem individuellen Lernplan zur Welt, der seiner speziellen Lebensaufgabe entspricht. Ein Kind braucht deshalb nur liebevolle Begleitung und Unterstützung, um seine Anlagen aus sich heraus Schritt für Schritt zur Entfaltung zu bringen. Von Beamten ausgearbeitete allgemeine Lehrpläne, die allen Kindern übergestülpt werden, ob sie wollen oder nicht, sind aus dieser Perspektive betrachtet ein Unding…

Für meine Söhne kam diese epochale Erkenntnis leider zu spät, aber ich beschloss, ab nun möglichst viele andere Eltern, Lehrer und Behördenvertreter darauf aufmerksam zu machen, dass unsere Bildungsmisere nicht unlösbar ist, weil es Alternativen zum Schulbesuch gibt! Eine davon ist das Freilernen bei aufgeschlossenen Eltern zu Hause. Die nächste Alternative, die mir “zufällig” begegnete, war Sugata Mitras Experiment “Wolkenschule”: Der indische IT-Fachmann baute einen Computer in die Mauer eines Slumviertels in Kalkutta ein und konnte so unbemerkt beobachten, wie es sogar den unterprivilegiertesten Kindern – allein aufgrund ihrer Neugier und Begeisterung – spielerisch gelang, sich erst die Bedienung des Computers und dann Englisch, Lesen, Schreiben und viele andere Dinge ohne jede Anleitung selbst beizubringen.

Ein Bildungsprojekt, das Viele inspiriert hat

Noch verblüffender waren die Eindrücke, die Sibylle und ich gewannen, als wir nach einjähriger Vorbereitungszeit im November 2013 endlich die sagenhafte Schetininschule, ein russisches Internat im Kaukasus erreichten. Wir konnten dort hautnah miterleben, welch himmelweiten Unterschied es macht, ob Kinder als vernunftbegabte Säugetiere nach Plan unter- bzw. abgerichtet werden, oder ob man sie als hohe geistige Wesen achtet und systematisch dabei unterstützt, sich die Welt auf ihre Weise selbstständig anzueignen.

Weltruhm erlangte die Schetininschule, die nach dem Tod ihres Gründers 2019 leider geschlossen wurde, durch die “unerklärlichen” intellektuellen Hochleistungen, die ihre Absolventen regelmäßig erbrachten. Was uns persönlich aber noch mehr faszinierte, war die gelassene Freundlichkeit der jungen Menschen im Umgang mit uns und miteinander, ihre strahlende Gesundheit und die Begeisterung, mit der sie ebenso diszipliniert wie lustvoll Sport betrieben, sangen, tanzten, musizierten, malten, bauten, kochten, putzten, lernten. Noch nie zuvor waren mir junge Menschen begegnet, die eine solche Würde, Wachheit und Lebendigkeit ausstrahlten!

Ein junger Deutscher, der die Schetininschule absolviert hat, führte uns später genauer in die Schaubildarbeit ein, die dort über die Jahre immer weiter entwickelt wurde. Sie ermöglicht ganzheitliches Lernen in Fächer übergreifenden Sinnzusammenhängen. Ein Schaubild beginnt zum Beispiel mit der Frage, was Mathematik eigentlich ist, wie sie entstand, wozu sie dient, wie vielfältig ihre Anwendungsmöglichkeiten sind und was sie mit den anderen Wissensgebieten – Physik, Chemie, Biologie und Geisteswissenschaften – zu tun hat.

Diese tiefgründigen Fragen werden jedoch nicht von Lehrern beantwortet! Vielmehr setzen sich 4 bis 8 interessierte Schüler verschiedenen Alters – die jüngsten 9, die ältesten 17 Jahre alt – zusammen und beginnen in Büchern und im Internet eigenständig zu recherchieren. Was sie dabei herausgefunden haben, besprechen sie in angeregten Gesprächen miteinander und mit erwachsenen Lernbegleitern, die nur Fragen beantworten dürfen, ohne sich einzumischen. Jede Gruppe ordnet das Material auf ihre Weise und präsentiert es schließlich den Schulkollegen in Form eines Schaubildes. Dabei kommen außer Schrift und Zeichnung auch Lieder oder kurze Sketches zum Einsatz, denn aus eigener Erfahrung wissen die Schüler: Nur wenn sie das Herz und den Geist ihrer Zuhörer erreichen, kann die Übergabe eines Schaubildes gelingen. Nur dann kommt es zu dem geheimnisvollen Lerneffekt, den ein Forscher einmal als “Wissensosmose” bezeichnet hat.

Eine Fußnote dazu: der Schetininschüler, den wir später zu einem Vortrag nach Wien eingeladen haben, war danach längere Zeit in der Weinbergschule am Wallersee, um Lehrern und Schülern sein Wissen und seine Erfahrungen weiterzugeben. Obwohl die Weinbergschüler seit vielen Jahren bei Externistenprüfungen immer überdurchschnittlich gut abschnitten, hat die Bildungsdirektion Salzburg unter fadenscheinigen Vorwänden die Schließung der Schule veranlasst und, damit nicht genug, die Schaubildarbeit als solche für den Unterricht ausdrücklich verboten!

Gesichertes Dasein oder freies Leben?

Wenn Menschen nicht nur selbst in Unfreiheit aufgewachsen sind, sondern später beruflich davon profitieren, dass auch die nächste Generation wieder in Unfreiheit aufwächst – wie das zum Beispiel bei VertreterInnen von Bildungsbehörden der Fall ist -, haben sie begreiflicherweise panische Angst vor einer geistigen Freiheit, die tatsächlich ihr gesamtes, ihnen Sicherheit vermittelndes Herrschaftssystem zum Einsturz bringen würde. Bei den zahlreichen Gesprächen und Informationsveranstaltungen der letzten 10 Jahre ging es immer wieder um die Unvereinbarkeit zwischen einem “gesicherten” geplanten Dasein und einem unabhängigen, selbstbestimmten Leben. Freiheit ist nichts für Angsthasen! Sie lässt sich auch nicht planen, sondern fällt denen als Geschenk in den Schoß, die sich dem Fluss des Lebens anvertrauen – das haben wir viele Male selbst erlebt! Wenn es um neue Vorhaben ging, haben wir beispielsweise immer Aufstellungen gemacht, um schon im Vorfeld zu klären, ob unsere Ideen zielführend sind oder nicht. Was dabei herauskam, entsprach oft überhaupt nicht unseren Hoffnungen oder Erwartungen, aber wir haben uns dadurch viele Um- und Irrwege erspart, glaube ich! Wenn wir gar nicht mehr wussten, wie es weitergehen soll, begegneten uns dafür oft die merkwürdigsten Zufälle und Synchronizitäten und wiesen uns unerwartete neue Wege.

Die inneren Sinne des Menschen

Als wir zum Beispiel darüber nachdachten, wie wir Eltern denn begreiflich machen könnten, was in ihren Kindern alles steckt, stolperte ich im Internet über das sogenannte Sehen ohne Augen. Diese Fähigkeit zählt zu den inneren Sinnen und ist eine Vorstufe der Hellsichtigkeit. Sie ist in allen Menschen angelegt, verkümmert allerdings spätestens zu Beginn der Pubertät, wenn sie nicht genutzt wird. Bei Seminaren mit Irina Lang konnten viele Eltern staunend miterleben, dass ihre Kinder nur ein bisschen Ermutigung brauchten, um in kürzester Zeit mit verbundenen Augen erst Farben, dann auch Bilder und Gegenstände zu erkennen, Geschicklichkeitsspiele zu spielen oder Texte zu lesen.

Dabei machten wir teils wunderbare, teils traurige Beobachtungen: Ein Mädchen entdeckte, dass sie sich mit geschlossenen Augen viel besser orientieren konnte und es daher kein Problem mehr für sie war, alleine Bahn zu fahren. Ein Schulanfänger, der noch nicht lesen konnte, schaffte das mit verbundenen Augen ohne Mühe. Manchmal kam es aber auch vor, dass ein Elternteil – so weit ich mich erinnere, waren es immer Väter – das Ganze für Humbug hielt und den Verdacht äußerte, die Augenbinden wären undicht gewesen. Das traf die Kinder so hart, dass sie ihre neu entdeckten Fähigkeiten sofort wieder tief in ihrem Innersten vergruben und danach keinen Zugang mehr dazu finden konnten…

Mehr über die inneren Sinne erfuhren interessierte Erwachsene dann von dem Quantenphysiker Alexander Schatanov, der Seminare unter dem Titel “Bildung aus der Zukunft” abhielt. Unser nächster Schritt war die Einrichtung einer Begegnungsstätte für Freilernerfamilien in der Sonnenuhrgasse, wo später auch das Experiment Colearning Space seinen Anfang nahm. Der Versuch, bis zu 45 Kinder zwischen null und sechzehn Jahren gemeinsam frei sich bilden zu lassen, war ein waghalsiges Abenteuer! Bald übersiedelte das Projekt in eine ehemalige Druckerei im 3. Bezirk, die unter Aufbietung beinahe übermenschlicher organisatorischer und finanzieller Anstrengungen zu einer Kombination aus Colearning und Coworking Space ausgebaut wurde.

Selbstbestimmt lernen in Gemeinschaft

In den 5 Jahren, die ich am Rande mit dabei war, konnte ich bei diesem Projekt sehr viel lernen. Es zeigte mir, was große und kleine Kinder spielerisch miteinander und voneinander alles lernen, welche sozialen Spielregeln sie selbstständig entwickeln und wie präzis sie durch ihr Verhalten spiegeln, was die Erwachsenen bewegt. Wenn es Schwierigkeiten gab, hatten diese meist mit Ängsten, Schwächen, falschen Erwartungen und persönlichen Vorurteilen der Erwachsenen zu tun. Dazu kamen wie in fast allen privaten Lerngruppen drängende finanzielle Probleme, Unstimmigkeiten unter den Gründern und natürlich der zunehmende Druck von Seiten der Behörden. Als es schließlich zum Bruch kam, bildeten einige aus dem Team an einem anderen Ort eine neue kleine Lerngruppe, die noch immer existiert. Der Markhof ist heute ein beliebtes Seminarzentrum. Am Nachmittag bietet er Raum und Freizeitangebote für ein soziales Kinderprojekt. Ende 2017 publizierten zwei Freilernermütter mit mir gemeinsam das Buch LERNEN IST WIE ATMEN (eine 2. Auflage erschien 2023). Seither hat sich die Tätigkeit des Vereins Scholé mehr und mehr auf die Unterstützung von Freilernerfamilien konzentriert, die mutig genug sind, den prüfungsfreien Weg zu wählen. Weil das in Österreich leider immer noch illegal ist, müssen sich die meisten dieser Familien mit langwierigen Gerichtsverfahren herumschlagen und werden regelmäßig zur Zahlung von Verwaltungsstrafen verdonnert. Eine Mutter, von deren 4 Kindern nur eines frei lernte, hat ihre Strafe zweimal sogar im Gefängnis abgebüßt! Das zu ändern ist Ziel der Initiative “Freie Bildungswege”.

Frei sein lernen

Ich persönlich betrachte die Freilerner als Vorboten einer neuen Zeit. Für mich steht außer Zweifel, dass unser materialistisches Zeitalter, das von einem geistfeindlichen Leistungs-, Wachstums- und Kontrollwahn geprägt ist, sein Ablaufdatum bald erreicht haben wird. Mit den selbstbestimmten Menschenkindern, die heute heranwachsen, beginnt eine Ära, in der das, was heute noch eine seltene Ausnahme darstellt, die Regel sein wird: Ein friedliches Miteinander selbstbestimmter Menschen verschiedenen Alters, verschiedener Herkunft, verschiedener Begabungen, die sich ihrer Einzigartigkeit ebenso klar bewusst sind wie ihrer geistigen Verbundenheit. Solche Menschen sehnen sich nicht mehr nach Führungspersönlichkeiten und träumen auch nicht von globaler Herrschaft. Sie finden ihre größte Freude und Erfüllung darin, dem Leben in allen seinen Formen zu dienen.

Was wir brauchen, um diesen Zustand zu erreichen, bringt der Titel eines kürzlich erschienenen TAU-Sonderheftes zum Thema Bildung auf den Punkt: FREI SEIN LERNEN. Zwei Mitarbeiterinnen des TAU-Magazins, eine Freilernermutter und ich bereiten gerade eine Veranstaltung vor, die ebenfalls unter dem Motto FREI SEIN LERNEN steht. Dabei wird uns bewusst, wieviel wir selbst da noch zu lernen haben! Die Veranstaltung soll zu Frühlingsbeginn, am 22.3.2024 im Dachsaal der Urania-Sternwarte stattfinden und Menschen zusammenbringen, die als Teilnehmende und Teilgebende ihre materiellen und immateriellen Ressourcen einbringen und einander damit gegenseitig beschenken und inspirieren wollen. Solltest du dich zu dieser Feier gerufen fühlen, dann melde dich bitte unter aterzicauer@gmail.com bei mir!

Uns allen wünsche ich Muße für Herz und Geist!

Alexandra

SCHOLÉ NACHRICHTEN

Dezember 2023

"WER WIRD FRÜHER DIE BEFREIUNG ERREICHEN - EIN MENSCH, DER GOTT LIEBT, ODER EIN MENSCH, DER GOTT HASST?"

Die Antwort auf dieses hinduistische Lehrbeispiel hat mich schockiert, als ich sie zum ersten Mal hörte. Sie lautet: “Der Mensch, der Gott liebt, braucht 6 Leben, um zur Befreiung zu gelangen. Der Mensch, der Gott hasst, braucht dafür nur 3 Leben. Wieso? Weil er öfter an Gott denkt.” Ist Hass immer noch ein stärkerer Motor als Liebe? Betrachtet man die konzertierten Anstrengungen des Unlichts zur Unterwerfung der Welt, und die geringen Erfolge der Lichtarbeiter, die auf Liebe und Verständnis setzen, mag es so aussehen, als wäre das immer noch so.

Die Legende von Buddha und dem Straßenräuber

Doch möglicherweise trügt der Schein! Einen tieferen Aspekt des Verhältnisses zwischen Hass und Liebe, Gut und Böse beleuchtet eine buddhistische Legende. Sie erzählt von einem Straßenräuber, der Gautama Buddha in einem Wald auflauerte. Obwohl der Mönch vor ihm ganz gemächlich ausschritt, gelang es dem Räuber zu seiner namenlosen Verblüffung nicht, ihn einzuholen. Er war am Ende seiner Kräfte, als Buddha sich schließlich voll Liebe und Mitgefühl seinem Verfolger zuwandte und ihn einlud, ihm zu folgen anstatt ihn zu verfolgen. Die unbesiegbare innere Stärke des heiligen Mannes erweckte in dem vielfachen Mörder mit einem Schlag die Buddhanatur – ein Zustand, dem viele fromme Menschen über zahlreiche Leben hinweg durch Opfer und Gebete schrittweise näher zu kommen hoffen. Was will uns diese Legende sagen? Dass Erleuchtung weniger mit Bravsein zu tun hat als mit der Intensität des Lebensgefühls. Ein Straßenräuber, der jedes Mal sein eigenes Leben aufs Spiel setzt, wenn er Wanderer überfällt, braucht Furchtlosigkeit, Mut und Entschlossenheit. Er muss nicht erweckt werden, denn wach er ist schon. Er braucht nur eine neue Zielrichtung für sein Streben: Statt nach vergänglichem äußeren Reichtum wird er ab nun nach unvergänglichem inneren Reichtum streben. Diesen plötzlichen Umschwung hat das lebendige Beispiel eines erleuchteten Menschen bewirkt, der ihn seine eigene Vergänglichkeit und die ewige Verbundenheit aller Wesen erstmals fühlen ließ. So hat die Begegnung mit dem Buddha aus einem furchtlosen Raubmörder einen ebenso furchtlosen, entschlossenen und mutigen Kämpfer für die gute Sache gemacht.

Die Heiß, kalt, lau

Aus dem 3. Kapitel der Offenbarung des Johannes stammt ein berühmtes Zitat, das noch unmissverständlicher beschreibt, worauf es ankommt: “Ich kenne deine Werke. Du bist weder kalt noch heiß. Wärest du doch kalt oder heiß! Weil du aber lau bist, weder heiß noch kalt, will ich dich ausspeien aus meinem Mund!” Solange ein Mensch leidenschaftlich liebt oder leidenschaftlich hasst, ist er erreichbar für die Stimme Gottes, die Stimme seines Herzens. Blind und taub für alles, was das Leben lebenswert macht, sind die Lauen, die Abgestumpften, die GLEICHGÜLTIGEN. Sie werden ausgespien, denn im Tausch gegen fragwürdige Sicherheiten und Bequemlichkeiten haben sie auf ein selbstbestimmtes Leben, auf Freiheit und Begeisterung verzichtet. Ein wahrhaft teuflischer Tauschhandel!

Wir verkaufen unsere Seele, wenn wir uns aus Feigheit und Opportunismus irgendwelchen Autoritäten unterordnen und unser lebendiges Gefühl zum Schweigen bringen, um nur ja nirgendwo anzuecken. Kein fühlender Mensch kann ernstlich glauben, dass das Abschlachten Abertausender Menschen dem Frieden dient. Kein gewissenhafter Arzt wird einem Patienten eine unerprobte gentechnische Substanz spritzen. Keine empathische Lehrperson käme auf die Idee, Kinder mit unnützem Lehrstoff zu quälen und durch schlechte Noten zu demütigen. Keine liebende Mutter wäre imstande, ihr Kind regelmäßig aus dem Schlaf zu reißen. Kein verantwortungsbewusster Politiker würde mitmachen, wenn hart erarbeitetes Steuergeld für unsinnige und destruktive Projekte verschwendet wird.

Wie kann es also sein, dass all das dennoch jeden Tag geschieht? Weil so viele Menschen es gleichgültig geschehen lassen. Weil es den Herrschenden gelungen ist, in den Geist ihrer Untertanen die Überzeugung einzupflanzen, sie wären schwach, sündig, minderwertig, unwürdig, von mächtigen “Beschützern” abhängig. Weil die Unterdrückung aller authentischen Gefühle seit so vielen Generationen auf dem Programm steht, dass “man” sie als normal, ja alternativlos empfindet. Weil jeder doch nur seine Pflicht tut. Weil der technische und der soziale Fortschritt es uns ermöglichen, die persönliche Verantwortung für uns selbst und unsere Mitgeschöpfe anonymen Institutionen zu übertragen – Kinderkrippen, Schulen, Altersheimen, Spitälern, Psychiatrien, Tierschutzheimen, Gerichten, Parteien, Bankenkonsortien, Weltorganisationen…

Die Botschaft des Wassers

Im 20. Jahrhundert fanden die Weisheitslehren von Hindus, Buddhisten und Christen eine zeitgemäße Bestätigung. Anhand von stark vergrößerten Aufnahmen einzelner Eiskristalle konnte der japanische Wasserforscher Masaru Emoto zeigen, dass Wasser der universelle Informationsträger ist. Menschliche Gefühle und Intentionen, egal ob in Musik oder in Worten ausgedrückt, bewirken dramatische Veränderungen in der Struktur der Wassermoleküle. Zur Veranschaulichung dieser Tatsache entwickelte Emoto ein ganz einfaches Experiment, das seither unzählige Male in Kindergärten und Schulen wiederholt wurde: Gekochter Reis wird auf drei Glasgefäße verteilt, die man so aufstellt, dass die Temperatur- und Lichtverhältnisse überall gleich sind. Dann erhalten die Kinder den Auftrag, den Reis im 1. Glas jeden Morgen freudig zu begrüßen und ihn dankbar zu loben. Den Reis im 2. Glas sollen sie beschimpfen, als wäre er ein gefährliches Gift. Den Reis im 3. Glas sollen sie völlig unbeachtet lassen.

Nach etwa 10 Tagen zeigt sich folgendes Ergebnis: Der dankbar gelobte Reis im 1. Glas ist eingetrocknet, aber immer noch weiß. Der heftig beschimpfte Reis im 2. Glas ist verschimmelt und verdorben. Am schlimmsten aber sieht der Reis im 3. Glas aus, das total ignoriert wurde: Er hat sich in eine faulig stinkende grünlich-schwarze Masse verwandelt.
Jenseits aller Religionen oder Ideologien führt dieses Experiment eindrücklich vor Augen, dass Gleichgültigkeit das schlimmste aller Übel ist!

Die Kehrseite und Gegenteil von Gleichgültigkeit

Menschen, denen alles egal ist, merken es nicht einmal, wenn sie belogen und betrogen werden. Sie lassen sich widerstandslos zur Mittäterschaft an unverzeihlichen Verbrechen verführen und als willenlose Rädchen im Getriebe von Wirtschaft und Politik missbrauchen. Was richtig und was falsch ist, könnte ihnen nur ihr Gefühl sagen, doch auf den Luxus eigener Gefühle haben sie um materieller und sozialer Vorteile willen verzichtet. Zum Ausgleich für ihr monotones Dasein benötigen die Gleichgültigen ab und zu extrem starke Sinnesreize. Konsumräusche, ohrenbetäubende Musik, Drogen, Sexorgien, Kriegsspiele und dergleichen sind nichts anderes als die Kehrseite der Gleichgültigkeit!

Das Gegenteil der Gleichgültigkeit ist die GELASSENHEIT. Sie wartet am Ende eines langen Weges, wenn ein Mensch die ganze Bandbreite authentischer Gefühle, vom tiefsten Schmerz bis zur erhabensten Freude, durchlebt und durchlitten hat. Gelassenheit wächst und gedeiht durch die unermüdliche Arbeit an sich selbst, durch mitfühlende Hilfsbereitschaft und unerschütterliches Vertrauen ins Leben. Jeder Einzelne, der diesen inneren Entwicklungsprozess durchläuft, nimmt Einfluss auf das Weltgeschehen: Rund um ihn oder sie verändert sich die Struktur des Wassers und trägt die Botschaft positiver Veränderung in die Welt hinaus.

Mögen die Herausforderungen, die uns im Jahr 2024 bevorstehen, zahlreiche Gleichgültige endlich wach rütteln und das Selbstbewusstsein derer, die schon früher aufgewacht sind, stärken! Wenn wir verstehen, dass wir allein durch unsere Gefühle und Intentionen die Welt verändern, werden wir uns inmitten der Stürme des Wandels in dem wundersamen Zustand heiterer Gelassenheit und Zuversicht immer tiefer verwurzeln…

In diesem Sinne euch allen ein glückliches neues Jahr!

Alexandra

SCHOLÉ NACHRICHTEN

November 2023

HOCHSENSIBILITÄT

"Ich weiß nicht mehr weiter! Meine sechsjährige Tochter macht mich fertig. Wenn ihr in der Schule was nicht passt, rastet sie aus. Sie wird aggressiv! Die Lehrerin hat mich schon wieder vorgeladen, weil sie einem anderen Kind einen Stift ins Gesicht geschmissen hat. Ich muss jetzt mindestens zwei Telefonnummern von Personen angeben, die sie sofort abholen kommen können, falls so etwas wieder passiert…” Besorgnis erregende Diagnosen stehen im Raum: Autistischer Formenkreis? ADHS?

Das kleine Mädchen ist verzweifelt: Sie hat sich doch nur gegen ihre Sitznachbarin gewehrt, als die sich schon wieder einmischte, weil sie beim Schreiben angeblich etwas falsch macht. Und vor ein paar Tagen, da musste sie einen Mitschüler verteidigen, der von zwei anderen hinterlistig gemobbt wurde. Aber die Lehrerin glaubt ihr nie. Ja, weil sie nicht wie das Kind auf ihr Herz hört, sondern nach dem Augenschein urteilt, verwechselt die Lehrerin wie so Viele Tatkraft mit Aggression!

Die Kleine ist die Jüngste in der Klasse, erklärt die Mutter. Weil das Kind nicht ruhig sitzen kann, hat sie ohnehin um ein weiteres Vorschuljahr angesucht. Doch die Behörde befand, das Mädchen müsse eingeschult werden, da sie kurz vor Schulbeginn 6 Jahre alt wurde und den Schuleingangstest gut bestanden hat. Der kinesiologische Test bestätigt, dass dem Kind überhaupt nichts fehlt. Ganz im Gegenteil, es hat mehr als andere: mehr Selbstwertgefühl, mehr Wahrnehmungsfähigkeit, mehr Gerechtigkeitssinn, mehr Mitgefühl. Es ist hoch sensibel!

Ich könnte von vielen weitaus dramatischeren Fällen erzählen. “Fälle” sage ich deshalb, weil Hochsensibilität noch immer als psychische Störung, als krankhafte Abweichung von der Normalität gilt. Ein Heer von Psychiatern und Schulpsychologinnen wird dafür bezahlt, hoch sensible Kinder der Norm anzupassen, sie schulfit zu machen. Doch meist wird Hochsensibilität gar nicht als solche erkannt, sondern anhand der jeweils auftretenden “Symptome” als physische oder psychische Krankheit definiert. In letzter Zeit äußern fortschrittliche Therapeuten immer öfter die Vermutung, der junge Mensch fühle sich deshalb unwohl, weil er im Körper eines Jungen steckt, obwohl er sich als Mädchen fühlt oder umgekehrt… Eine Diagnose mit dramatischen Folgen!
Könnt ihr euch noch an die Plakat-Aktion zur Unterstützung von Schmetterlingskindern erinnern? In eindrucksvollen Bildern wurde dem Betrachter klar gemacht, wie sich die normale Welt für ein Schmetterlingskind anfühlt: der Wollpullover wie ein Reibeisen, der Teddybär wie ein Stachelschwein, die Buntstifte wie dornige Rosenstängel. Ich denke, es ist höchste Zeit für eine ähnliche Aktion zur Unterstützung von hoch sensiblen Kindern! Sie sind nicht aggressiv, sondern handeln aus Selbstachtung und einem intakten Gerechtigkeitsgefühl. Sie brauchen keine Therapien, sondern sind die empfindsamsten und geistig gesündesten unter uns! Diese Kinder sind unsere größte Zukunftshoffnung! Aus gutem Grund halten sie die Welt, wie sie ist, nicht aus! Hören wir ihnen doch endlich zu, wenn sie uns durch ihren stummen oder lauten Protest darauf aufmerksam machen, wie unmenschlich unsere Gesellschaft eigentlich ist!

Kein Tier würde seine Jungen aus dem Schlaf reißen, es sei denn, dass ihnen Gefahr droht. Der Organismus eines kleinen Kindes, das aus dem Schlaf gerissen wird, schüttet genau dieselben Stresshormone aus wie der eines Jungtiers, das von der Mutter geweckt wird, weil es eiligst vor einer unmittelbar drohenden Gefahr fliehen muss! Dem Jungtier passiert das nur sehr selten und es kann durch die Kraftanstrengung beim Flüchten die Stresshormone sofort wieder abbauen. Wie aber ergeht es einem Kind, das regelmäßig aufgeweckt wird, um rechtzeitig in die Kinderkrippe, den Kindergarten, die Schule gebracht zu werden? Wie lange wollen wir solche Grausamkeiten noch achselzuckend hinnehmen, ohne Rücksicht auf die körperlichen und seelischen Folgen?

Jedes Kind kommt mit seinem individuellen inneren Entwicklungsplan zur Welt. Doch sehr bald schon wird es mit mehr oder minder sanfter Gewalt gezwungen, seinen eigenen Weg zu verlassen und den allen Kindern vorgegebenen Weg einzuschlagen. Dort wird es auf Schritt und Tritt bewertet, mit anderen verglichen, gelobt oder getadelt. Um sozial zu überleben, muss es seine eigenen Bedürfnisse zurückstellen, seine eigenen Interessen vergessen, sich anpassen an die herrschende Mehrheit. Wie lange wollen wir es uns noch leisten, das schöpferische Potenzial der jüngsten Generation einem vorgestrigen System zu opfern? Wird es den hochsensiblen Kindern gelingen, so lange Widerstand zu leisten, bis endlich genug Eltern begreifen, was da wirklich vor sich geht?

Woran erkennt man Hochsensible und was brauchen sie? Es sind Menschen, die – noch oder wieder – Verbindung zur Quelle haben. Sie leben im Bewusstsein der Verbundenheit mit allem Lebendigen, deshalb freuen sie sich mit den Fröhlichen und leiden mit den Leidenden, seien es Menschen, Tiere oder Pflanzen. Jedes unbedachte Wort kann sie ins Herz treffen, jede liebevolle Geste kann sie heilen und beflügeln. Sie wissen genau, was ihnen gut tut – welche Nahrung, welche Menschen, welche Beschäftigungen, welche Bücher oder Filme. Sie spüren auch, was andere wirklich brauchen. Unsere hektische, laute Konsumwelt verstört sie, denn die meisten von ihnen sind ruhebedürftig, lärmempfindlich und brauchen sehr wenig, um glücklich zu sein.
Würde unser Gesellschaftsleben von Hochsensiblen bestimmt, hätten wir bald keine Naturzerstörung, keine Kriege, keine Pandemien, keine Konzentration von Macht und Geld in den Händen einiger Weniger mehr. Auf ganz natürliche Weise würden sich all die Institutionen auflösen, unter deren “Schutz” wir heute stehen. Anonyme Institutionen nehmen uns Menschen das eigenverantwortliche Denken, Fühlen und Handeln ab. Vordergründig dienen sie dem Allgemeinwohl, doch auf einer unsichtbaren Ebene werden sie von namenlosen Drahtziehern als Instrumente zur unbemerkten Beeinflussung der Menschen genutzt. Diese Manipulationsstrategien funktionieren so gut, dass dieselben Leute, die von besorgniserregender Aggressivität sprechen, wenn eine Sechsjährige einer anderen Sechsjährigen einen Bleistift nachwirft, Hunderttausende Kriegsopfer widerspruchslos hinnehmen!

In dem Maß, in dem wir uns zu passiven Objekten staatlicher Verwaltung und Fürsorge machen lassen, verlieren wir das Bewusstsein unserer menschlichen Größe, unserer Verbundenheit, Freiheit und Selbstbestimmung. Menschlichkeit lässt sich nicht institutionalisieren! Wer das erkannt hat und sich der Verantwortung für seine Mitwelt aktiv stellen möchte, muss sich einstweilen aber noch auf heftigen Gegenwind gefasst machen. Das können Eltern bezeugen, die es nicht übers Herz bringen, ihr Kind gegen seinen Willen einer Bildungsanstalt zu übergeben. Kritische Ärzte, die sich nicht an die Vorgaben der Schulmedizin halten. Freie Bauern, die ökonomisch zu überleben versuchen, ohne die einschränkenden Vorgaben für staatliche Förderungen zu erfüllen. Wissenschaftler, die es wagen, sich mit Tabuthemen zu beschäftigen, usw.

Lägen Bildung und Medien in den Händen von Hochsensiblen, würden uns allen die Augen aufgehen. Wir könnten klar erkennen, was für ein Verbrechen es ist, Kinder von ihrer natürlichen Potenzialentfaltung gewaltsam abzuhalten und dies als “Wahrung des Kindeswohls” zu bezeichnen. Wir würden verstehen, dass so genannte “Schutzimpfungen” nur ein Bombengeschäft für die Pharma-Mafia sind. Und dass jeder noch so kleine medizinische Eingriff, der für unser Wohlbefinden nicht wirklich notwendig ist, einem Raubüberfall gleichkommt: Um das Labor, das Krankenhaus, die Arztpraxis, das Luxusleben des Chefarztes am Laufen zu halten, werden kleine bis tödliche Verletzungen oder Vergiftungen der Patienten in Kauf genommen! Ganz selbstverständlich, ohne schlechtes Gewissen, weil die meisten Menschen unfähig sind, psychopathisches Verhalten als solches zu erkennen, wenn es sich im Gewand staatlicher oder wissenschaftlicher Institutionen unsichtbar und unangreifbar gemacht hat…

Die strukturelle Gewalt, auf der die Macht staatlicher, kirchlicher und internationaler Institutionen wie EU, UNO oder WHO beruht, durchschauen derzeit nur einige Hochsensible. Ihre Aufgabe ist es, die Strategien der Herrschenden offen zu legen und verborgene Zusammenhänge aufzudecken. Andere Hochsensible haben sich entschieden, in kleinen Gemeinschaften Liebe und Naturverbundenheit zu leben. Wieder andere verkehren schon ganz selbstverständlich mit der Geistigen Welt und erweitern damit unseren Horizont. Hoch sensible Techniker lassen sich nicht davon abhalten, an Erfindungen zu arbeiten, die uns in Zukunft energieautark machen werden. Hoch sensible Therapeuten erkunden das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele und gelangen so zu einem völlig neuen dynamischen Menschenbild. Hoch sensible Künstler verlassen die Kunst-Reservate der Galerien und Museen, weil sie lieber die Alltagswelt ihrer Mitmenschen bereichern. Hoch sensible Wissenschaftler widmen sich Forschungsbereichen, die lange Zeit tabu waren.

In den Corona-Jahren sind viele dieser widerständigen Menschen unvermutet zusammengeführt worden. Staunend erleben sie seither das Gefühl tiefer Verbundenheit, auch wenn weiterhin jeder von ihnen seinem eigenen Weg folgt. Ich bin zuversichtlich, dass diese Gemeinschaft weltweit vernetzter Geistesverwandten durch die Spaltungsversuche und Angriffe des Establishments letztlich nur noch enger zusammengeschweißt wird. Wenn es uns gelingt, Hochsensible, die jetzt noch Kinder sind, sorgsam zu behüten, damit sie ihre besonderen Gaben entwickeln und sich auf ihre besonderen Aufgaben ungestört vorbereiten können, dann wird, glaube ich, der Kipp-Punkt bald erreicht sein. Dann könnte es geschehen, dass auch viele, die bisher aus verschiedensten Gründen mitgelaufen sind, dem System auf einmal den Rücken kehren und lieber denen folgen, die ihnen Gottvertrauen, Tatkraft, Wahrhaftigkeit, Güte und Mitgefühl vorleben.

Zum Schluss, mit der Bitte um Nachsicht, dass ich mich wiederhole, ein Zitat von Goethe: „Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von Einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Encyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.“
Alexandra

SCHOLÉ NACHRICHTEN

Oktober 2023

IN MEINER KINDHEIT GAB ES EIN GEFLÜGELTES WORT

das oft und gerne zitiert wurde: WIESO? WESHALB? WARUM? WER NICHT FRAGT, BLEIBT DUMM!
Seit vielen, vielen Jahren habe ich es nicht mehr gehört. Wonach fragen Kinder, die schon lange vor Beginn der Entwicklungsphase, in der sie bei jeder Gelegenheit wissen wollen, WARUM etwas so ist, wie es ist, in eine Kita gesteckt wurden? Vor lauter “Anregungen” – Gruppenspielen, Bastelanleitungen, pädagogisch wertvoller Literatur usw. – kommen sie ja kaum noch dazu, sich mit den ahnungsvollen Fragen zu beschäftigen, die aus ihrem eigenen Herzen aufsteigen…

Also kreisen ihre Fragen meistens um vorgegebene Themen, und die Erwachsenen bemühen sich redlich, die nachfolgende Generation auf das Leben in der modernen Gesellschaft vorzubereiten, indem sie Kinder möglichst früh mit wissenschaftlich korrekten Informationen füttern. Häufig verstehen Eltern oder Kindergärtnerinnen gar nicht, warum die Kleinen sich enttäuscht abwenden: Was sollen Zwei- oder Dreijährige mit wissenschaftlichen Fakten denn anfangen, auch wenn sie noch so “kindgerecht” verpackt sind? Sie hätten sich nach einer emotionalen Reaktion gesehnt, einer liebevollen Gegenfrage, einem Appell an ihre Phantasie…

Erziehung zur Abhängigkeit

Die Folge solcher enttäuschenden Erfahrungen mit Erwachsenen, die auf das fragende Kind nicht persönlich eingehen können oder wollen, ist dramatisch: Warmes persönliches Vertrauen in liebende Menschen, das zur Entwicklung von Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen unerlässlich wäre, wird ersetzt durch ein kühles, unpersönliches Vertrauen in DIE Wissenschaft, unsere Universalreligion, die angeblich nur dem Wohl von Mensch und Natur dient und für jedes Problem eine Lösung hat. Die kindliche Kreativität verdorrt inmitten eines Überflusses an Spielsachen, Konsumartikeln, Lehrmitteln, Kinderfilmen, Computerspielen. Und mit ihr verkümmert die Lust am selbstständigen Denken. Am Ende ihrer acht- oder zwölfjährigen Schulzeit haben viele junge Menschen vor allem eines gelernt: Fragen stellen ist Sache von Autoritätspersonen. Meine eigenen Fragen zählen nicht, sie sind kindisch und dumm. Die Wenigsten durchschauen, weshalb die Autoritäten solchen Wert darauf legen – etwa bei den verpflichtenden Externistenprüfungen – die Oberhoheit darüber zu behalten, welche Fragen die wichtigen und welche Antworten die richtigen sind. Wenn sie nicht rechtzeitig verhindern, dass wissbegierige Kinder sich auf einmal mit anderen Fragen beschäftigen und nach eigenen Antworten suchen, würde dem System ja der Nachschub abhanden kommen!

Die Macht der Medien

Noch viel nachhaltiger als der Einfluss von Elternhaus und Schule ist der Einfluss der Medien, der heimlichen Lehrer ganzer Generationen. Sie fordern weder Anstrengung noch Leistung, sondern punkten durch Ablenkung und Unterhaltung. Dass die Massenmedien sich mehr und mehr als Lehrmeister oder Influencer aufspielen, registrieren die meisten jungen Menschen nicht einmal. Schließlich sind sie von Kindheit an gewöhnt, dass man ihnen nicht zutraut, sich aus vielen, teils widersprüchlichen Fakten eine eigene Meinung zu bilden. Zu Fakten haben sie überdies kaum noch Zugang, sie bewegen sich in einer unüberschaubaren Flut von Infotainment, aus der kleinere und größere Blasen aufsteigen… Dazu kommt, dass eigenständiges Denken – auch Querdenken genannt – schon lange nicht mehr als erstrebenswert gilt, sondern zum Kennzeichen von Schwurblern, Esoterikern, Wissenschaftsleugnern und anderen verachteten Randgruppen mutierte. Der soziale Konformitätsdruck ist so hoch geworden, dass auch, ja häufig gerade sehr intelligente Menschen instinktiv davor zurückscheuen, selbstständig zu hinterfragen, was die Medien ihnen servieren – wohl aus panischer Angst, der Boden ihres wissenschaftlichen Weltbildes könnte ihnen unter den Füßen weggezogen werden.

Die Lähmung der Vernunft

Der 11. September 2001 ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür: 22 Jahre danach gehört immer noch Mut dazu, in Gesellschaft “normaler” Menschen, die sich auf ihre Rationalität doch so viel zugute halten, darauf hinzuweisen, dass sich das offizielle Narrativ über dieses epochale Ereignis auf Phänomene stützt, die gegen die Gesetze der Physik verstoßen und nirgendwo sonst jemals zu beobachten waren:

Keines der vielen Hochhäuser, die vorher oder nachher durch Brand zerstört wurden, ist wie die WTC-Türme senkrecht in sich zusammengestürzt und zu Staub zerfallen. Bei allen anderen brennenden Hochhäusern kippten die Stahlgerüste irgendwann zur Seite oder blieben als verkohlte Gerippe zwischen den herabgefallenen Trümmern stehen. Das Pentagon wiederum ist das weltweit einzige Beispiel für das wundersame Verschwinden einer großen Passagiermaschine. Beim Eindringen in jenen Trakt, wo sich rein zufällig die Unterlagen über erst am Vortag bekannt gewordene Milliardenverluste des US-Militärs befanden, hinterließ das Flugzeug nur ein wenige Meter breites Loch und keine weiteren Spuren. Ein noch verblüffenderes Wunder vollbrachte der Pass des angeblichen Flugzeugentführers Mohammed Ata: Das kleine Papierheftchen überstand nicht bloß die Explosion des Flugzeugs und den Brand des Gebäudes, nein, es wurde auch noch unversehrt auf der glühenden Asche gefunden, in die sich Stahl, Beton, Glas und alle übrigen Materialien der Bürotürme verwandelt hatten…

Die Panische Angast vor der Wahrheit

Abertausende kritische Wissenschaftler und Fachleute haben seither recherchiert, was an diesem Tag, an dem der weltweite Krieg gegen den Terror ausgerufen wurde, in New York tatsächlich passiert sein könnte. Die Ergebnisse ihrer Arbeit interessieren jedoch nur Menschen, die selbst schon kritisch denken. Alle anderen meiden jede Konfrontation mit den überwältigenden Gegenbeweisen zur offiziellen Darstellung wie der Teufel das Weihwasser. Dieses Reaktionsmuster hat sich bei allen folgenden Kriegsszenarien rund um Corona, das Klima, die Ukraine oder Israel in ganz ähnlicher Weise wiederholt: Die Mehrheit lässt sich in Panik versetzen und bejaht dann jedes Denkverbot und jede noch so absurde Maßnahme.

Eine kleine, aber immerhin stetig wachsende Schar kritischer Geister, die durchschaut haben, dass es sich um Inszenierungen handelt, versuchen verzweifelt, Mitmenschen aus ihrer Trance zu wecken, indem sie ihnen einfache Fragen stellen: Wie erklärst du dir, dass ein drittes Gebäude, das von keinem Flugzeug getroffen wurde, am selben Tag ebenfalls in Fallgeschwindigkeit eingestürzt ist? Und dass dieses dritte Gebäude im offiziellen Abschlussbericht über die Anschläge nicht einmal erwähnt wird? Möchtest du wissen, welche Inhaltsstoffe die neuen Impfungen enthalten? Interessieren dich die lange geheim gehaltenen, nun aber doch publik gewordenen Ergebnisse der Pfizer-Studie? Kennst du die Vorgeschichte des Ukrainekrieges? Glaubst du wirklich, dass es dem Frieden dient, wenn Terror mit Terror beantwortet wird?

Ich nehme an, ihr habt solche Gespräche auch manchmal geführt und dabei ähnliche Erfahrungen gemacht wie ich: Wer UNERLAUBTE FRAGEN stellt, muss sich warm anziehen! Er bekommt es nicht nur mit den Autoritäten zu tun, sondern auch mit den meisten braven Bürgern. Die Reaktionen auf meine Tabu-Brüche reichten von befremdetem Schweigen und Abbruch der Beziehungen bis zu wütenden persönlichen Angriffen. Solche Misserfolge auszuhalten, ja sogar Beschimpfungen oder soziale Ausgrenzung einzustecken, obwohl man es doch nur gut gemeint hat, verlangt ganz schön viel innere Stärke!

Die Lernaufgabe der Widerstandsbewegung

Doch genau das war die Aufgabe des Widerstands während der letzten 3 Jahre, glaube ich! Wir mussten lernen, mit unserem Ärger über die Schlafschafe, unserem Zorn über die vielen Mitläufer und Handlanger eines globalen Angriffs auf Freiheit und Menschlichkeit konstruktiv umzugehen. Schmerzliche Erfahrungen haben uns zu einer inneren Stärke verholfen, die uns gegen weitere Spaltungsversuche immunisiert. So hat sich mein Ärger über unbelehrbare Freunde und Verwandte allmählich in mitfühlende Geduld verwandelt, und mein hilfloser Zorn auf die Kriegstreiber weicht Schritt für Schritt einem immer unerschütterlicheren Gottvertrauen. Die Verbrechen, die an der Menschheit begangen wurden und werden, sind so übergroß, dass wir den Ausgleich dafür nur einer höheren Gerechtigkeit überantworten können!

Unsere nächste Aufgabe besteht, glaube ich, darin, dass wir, die vielen Vorreiter einer friedlichen Gesellschaftsordnung, uns nicht mehr misstrauisch beäugen und voneinander abgrenzen, sondern uns gegenseitig respektieren und unterstützen. In den unterschiedlichen Denkansätzen und Herangehensweisen, die uns anfänglich noch zu trennen schienen, dürfen wir jetzt mehr und mehr den Reichtum und die Fülle einer Welt erahnen, die nicht mehr von nationalen, religiösen oder transhumanistischen Ideologien gesteuert wird. Die Welt von morgen wird hoffentlich weder unipolar noch multipolar sein. Sie wird die vielfältigen Wünsche und Hoffnungen von Milliarden freier, selbstbestimmter Menschen widerspiegeln, die sich nicht mehr gegeneinander aufhetzen lassen, sondern ihre eigenen Fragen stellen und sich selbst ihre Ziele stecken.

Was uns eint und was uns trennt

Das einigende Band zwischen den ganz unterschiedlichen, wahrscheinlich rasch wechselnden kleinen Gemeinschaften, die dabei entstehen, wird nicht mehr ethnischer oder sozialer, sondern rein geistiger Natur sein. Es ist das Einheitsbewusstsein, das allen Menschen geschenkt wird, sobald sie aus ihrem Ego-Gefängnis ausbrechen. Dann erfahren sie, dass sie keine hilflosen, von mächtigen Hütern abhängigen Herdentiere sind, sondern Teilhaber und Mitschöpfer einer vielschichtigen Wirklichkeit, die der Quelle allen Lebens entspringt und sich, so wie die Zellen unseres Körpers, unaufhörlich aus ihr erneuert. Eine Trennlinie bleibt allerdings bestehen. Sie verläuft zwischen den Menschen, die im Einklang mit der Natur dem Leben dienen wollen, und jenen Technik-Freaks, die beschlossen haben, alles Lebendige ihren größenwahnsinnigen Allmachtsphantasien zu unterwerfen. Ob diejenigen, die den satanischen Plan einer globalen Herrschaft ausgeheckt haben, tatsächlich Menschen oder Wesenheiten anderer Art sind, kann ich nicht beurteilen. Ich weiß nur, dass die meisten Menschen, die sich für die Umsetzung ihrer globalistischen Pläne einspannen ließen, nicht von Natur aus böse sind. Wahrscheinlich hätten sie mehr Mitgefühl und Selbstvertrauen entwickelt, wenn ihre kindlichen Fragen und Bedürfnisse ernst genommen worden wären…

Echte und falsche Fragen

Umso wichtiger ist es, dass Kinder ermutigt werden, nach Herzenslust WIESO? WESHALB? WARUM? zu fragen, und die Erwachsenen sich davon inspirieren lassen, das auch wieder zu tun. Wenn wir auf die tiefsinnigen Fragen der Kinder ehrlich und liebevoll eingehen, wird uns auch der Unterschied zwischen Fakten und Meinungen klarer bewusst. Diese Unterscheidung ist unerlässlich, um gegen gezielte Desinformation gewappnet zu sein, denn das wichtigste Werkzeug aller Lügner und Betrüger ist die Vermischung von Fakten und Meinungen. Im Dialog mit unverbildeten Kindern merken wir auch, wie häufig wir auf einen anderen teuflischen Trick hereinfallen – auf idiotische Scheinfragen.

Wen magst du lieber, die Mama oder den Papa? Fühlst du dich als Mädchen oder als Junge? Möchtest du in die Schule gehen oder dumm bleiben? Welche Kultur ist besser, die christliche oder die muslimische? Wer sind die Bösen, die Ukrainer oder die Russen? Ist es etwa moralisch vertretbar, Alte und Kranke zu gefährden, anstatt sich impfen zu lassen? Jede dieser ENTWEDER-ODER-Fragen ist ähnlich unsinnig wie die Frage, ob wir Luft oder Nahrung zum Leben brauchen… Nur fällt uns das schon gar nicht mehr auf, weil wir so gewöhnt sind, mit derlei Scheinfragen Tag für Tag beschäftigt, beunruhigt und abgelenkt zu werden.

Der Weg zu Frieden und geistiger Freiheit beginnt mit der Einsicht, dass es in uns selbst eine Instanz gibt, die jederzeit bereit ist, uns zu antworten, wenn wir sie nur befragen! Ihre Antworten sind von ganz besonderer Qualität. Sie folgen nicht wie jene des Verstandes dem Prinzip der Zweckmäßigkeit, bei dem Vorteile für die eine Seite nur allzu oft mit Nachteilen für die andere Seite einhergehen. Sie gehorchen vielmehr dem Prinzip der Sinnhaftigkeit, das auf Verbundenheit, Wahrheit und Liebe ausgerichtet ist. Da mein eigenes Höheres Selbst in direkter Verbindung zur Quelle steht, kann ich mich darauf verlassen, dass alles, was es mir sagt, nicht nur meinem eigenen Wohl dient, sondern immer auch dem Wohl aller anderen Wesen.

Frohgemute Herbstgrüße

Alexandra

SCHOLÉ NACHRICHTEN

September 2023

MINDCONTROL UND ÜBERGANGSRITEN

Die Mindcontrol-Methoden, von denen schon in den August-Nachrichten die Rede war, haben mich weiter beschäftigt. Auf Reiner Füllmichs Telegramkanal ICIC habe ich ein tolles Interview dazu entdeckt. Jason Christoff, Fachmann für Mindcontrol, gibt zunächst eine komprimierte Darstellung dieses komplexen Themas, die er kurz zuvor übrigens auch im europäischen Parlament vorgetragen hat. Dort waren natürlich nur die wenigen widerständigen Abgeordneten im Saal, die ihn eingeladen hatten, doch über das Internet hat sein Vortrag bereits Hunderttausende Interessenten erreicht.

Christoffs Einstiegsthema ist der Überlebensinstinkt, die Hauptfunktion unseres Unterbewusstseins, das niemals ruht und tausendmal mehr Informationen registriert als unser Bewusstsein. Um diese Flut an Informationen einzuordnen und zu gewichten, braucht das Unterbewusstsein nur den Bruchteil einer Sekunde. Dabei folgt es einem sehr einfachen Prinzip: Je öfter es einen Reiz – ein Bild, einen Klang – registriert, desto größer muss dessen Bedeutung für das Überleben der Spezies sein. Menschen sind soziale Wesen, ein Einzelner hat keine Überlebenschance. Am meisten Sicherheit bietet ihm also der Anschluss an die jeweils größte Gruppe, von der auch die meisten Signale ausgehen. Das Unterbewusstsein zählt mit und übermittelt dem Bewusstsein seine Bewertung: Von dieser Gruppe stammen die meisten Signale, an sie musst du dich also halten, um bestmöglich geschützt zu sein!

Würdest du dich trauen, zur Wahrheit zu stehen?

Wie schwer es Menschen sogar in völlig ungefährlichen Situationen fällt, einen unbewussten Reflex zu überwinden, zeigt das berühmte Asch-Experiment. Ein Psychologe lädt zu einem einfachen Wahrnehmungstest ein: Auf dem Bildschirm sehen die Probanden jeweils fünf Striche, bezeichnet mit A, B, C, D, E. Zwei davon sind gleich lang. Die versammelten sechs Personen sollen die kinderleichte Frage beantworten, welche. In den ersten Fragerunden herrscht Einigkeit. Doch im vierten oder fünften Testdurchgang gibt die erste Person plötzlich eine offensichtlich falsche Antwort. Die neben ihr Sitzenden schließen sich wie selbstverständlich an.

Nur die letzte Person in der Runde wirkt verstört: Sie weiß nicht, dass sie der einzig echte Proband ist und alle anderen ein abgekartetes Spiel mit ihr spielen. Sie sieht deutlich, dass die Antwort falsch ist. Aber darf sie es wagen, der Einheitsmeinung aller anderen zu widersprechen? Dieses psychologische Experiment ist viele Male wiederholt worden, mit dem immer gleichen Ergebnis: Nur eine von vier Personen bringt den Mut auf, sich gegen den Rest der Gruppe zu behaupten, wenn die übrigen Teilnehmer unisono zwei offensichtlich verschieden lange Striche als gleich lang bezeichnen!
Betrachtet man die Dinge in einem noch größeren Zusammenhang, erscheint aber selbst der dramatische Fall, der mich so sehr aufbrachte, harmlos und unbedeutend. Das haben mir erst kürzlich die erschütternden Zeugnisse von Überlebenden rituellen Missbrauchs klar gemacht! Unter dem Titel “50 voices of ritual abuse” kann jeder, der einen Internetzugang hat, erstmals Einblick in die Schicksale von 50 Menschen erhalten, die von frühester Kindheit an Opfer ritueller satanistischer Praktiken geworden sind.

Wer sich dem Grauen dieser Selbstzeugnisse aussetzen will, braucht allerdings extrem starke Nerven! Trotzdem bedauere ich es keinen Augenblick, mich der Herausforderung gestellt zu haben. Ich verdanke diesen Besuchen in der Hölle nämlich nicht nur ungeahnte Einblicke in das versteckte Treiben weltlicher und kirchlicher Machteliten, sondern vor allem die Bekanntschaft mit Engeln in Menschengestalt!
Was sie als Kinder erlebt bzw. überlebt haben, war so unsäglich schlimm, dass sie lange Zeit überhaupt keine Erinnerung daran hatten. Mittels ausgeklügelter technischer, chemischer und medizinischer Methoden sorgen die Täter dafür, dass ihre hilflosen Opfer, selbst wenn sie mit dem Leben davonkommen sollten, sie später nicht verraten können. Diese Methoden sind teils hochmodern, teils uralt, denn Satanismus gibt es seit Jahrtausenden! Viele der Opfer entstammen Satanistenfamilien, in denen ritueller Kindesmissbrauch, Menschenopfer und Kannibalismus von einer Generation zur nächsten weitergegeben wurden.

Von der Macht unseres Unterbewusstseins

Diesen universellen Verhaltensreflex macht sich die Propaganda seit jeher zunutze. Noch viel besser funktioniert die Beeinflussung allerdings dann, wenn das Bewusstsein gar keine Chance hat, sich korrigierend einzuschalten, weil die Signale so kurz und gut versteckt sind, dass nur das tausendmal so schnelle Unterbewusstsein sie überhaupt registriert! Das ist die Basis von Mindcontrol. Geschulte Experten verstecken in Bildern und Texten, in Filmen und Vorträgen bestimmte wiederkehrende Signale, die den Betrachter in eine bestimmte Richtung lenken, ohne dass sein Bewusstsein es wahrnimmt.

Wie grandios dieser Mechanismus funktioniert, zeigt Jason Christoff in seinem Vortrag an einem Filmausschnitt über eine Talente-Show im amerikanischen TV. Ein junger Mann betritt selbstbewusst lächelnd die Bühne und verkündet, dass er das Unterbewusstsein der Anwesenden sowie Tausender per Video zugeschalteter Zuschauer erfolgreich beeinflussen werde. Der meisterhaft geschulte Mentalist erzählt von seinem Studentenjob als Barkeeper, bei dem er Menschen und ihr Verhalten unbemerkt sehr genau studieren konnte. Über den Bildschirm läuft dabei ein Vorstellungsvideo – man sieht den jungen Mann in einer Bar Gläser abtrocknen und dann durch eine verwinkelte Gasse zum TV-Studio eilen. Danach fordert er das Publikum im Saal und die Zuschauer zu Hause mit launigen Worten auf, sich einen Stift und ein Blatt Papier zu holen. Darauf soll jeder das Bild zeichnen, das er vor seinem inneren Auge sieht.
Nun kommt der große Moment: Sowohl der Juror im TV-Studio als auch die Tausenden, per Video zugeschalteten Zuschauer zu Hause heben auf Befehl des Kandidaten gleichzeitig ihre Zeichnungen hoch – und siehe da: Tatsächlich ist auf jedem einzelnen Blatt das gleiche Motiv zu sehen: Eine Sonne, meist mit Gesicht, umgeben von kürzeren oder längeren Strahlen.

Ungläubiges Staunen allerseits. Der Kandidat strahlt. Er hat seine Ankündigung, das Unterbewusstsein des Publikums hacken zu können, wahr gemacht. Wie war das möglich? Ganz einfach, sagt der Mentalist, und lässt nochmals den kleinen Videoclip durchlaufen, in dem man ihn beim Gläser Trocknen an einer Bar und auf dem Weg zum Studio sieht. Einige Male drückt er kurz auf die Stopp-Taste und macht die Zuschauer auf unscheinbare Kleinigkeiten im Hintergrund aufmerksam – einen Bierdeckel, ein Plakat, eine Kritzelei an der Hauswand, auf denen ganz kurz das Sonnenmotiv zu sehen ist. Vier kaum wahrnehmbare Wiederholungen dieses Motivs im Hintergrund haben genügt, um so viele Menschen unbewusst zu programmieren!

Menschen sind Herdentiere

Christoffs Vortrag, der noch weitere interessante Aspekte des Themas Mindcontrol aufgreift, hat mich sehr nachdenklich gemacht. Auch wenn ich davon ausgehe, dass ich so wie alle Leser und Leserinnen dieser Nachrichten wahrscheinlich widerständig genug wäre, um mich beim Asch-Experiment nicht unterkriegen zu lassen, muss ich mir realistischer Weise eingestehen, dass ich bei unzähligen anderen Gelegenheiten sicher erfolgreich beeinflusst worden bin, ohne das geringste davon bemerkt zu haben! Unseren Ansichten und Meinungen dürfen wir also kein allzu großes Gewicht beimessen, denn wir können ihnen nicht trauen. Auf der Ebene des Denkens sind wir alle manipulierbare Massenmenschen. Herdentiere, deren Verhalten leicht vorhersehbar und steuerbar ist.

Würden wir als freie Menschen in einer natürlichen Umgebung leben, wären unsere unterbewussten Reflexe – nicht anders als bei Wildtieren -einfach lebenserhaltende Instinktreaktionen. Doch wir leben schon seit Jahrtausenden in künstlich veränderten Umwelten, deren Konstrukteure keineswegs die gütigen Hirten sind, als die sie sich so gerne ausgeben. Nein, die Gottkönige, Hohen Priester, Kaiser von Gottes Gnaden oder demokratisch legitimierten Herrscher von heute sind gnadenlose Unterdrücker oder ahnungslose Helfershelfer anonymer Ausbeuter, die ihre Methoden im Lauf der Jahrhunderte immer mehr verfeinert haben. Ihre Macht beruhte seit jeher darauf, dass es ihnen gelang, die überwiegende Mehrheit ihrer gläubigen Untertanen zu täuschen, indem sie die oben beschriebenen Instinktreaktionen zur Verbreitung von Lügen, Drohungen und falschen Versprechungen nutzten.

Wer oder was steuert uns?

Wer immer – in Tempeln, Schulen und Medien – die Informationsvermittlung in der Hand hat, kann die armen Lemminge in die Selbstschädigung oder gar in die Selbstvernichtung treiben, wie wir weltweit tagtäglich beobachten müssen. Willig essen und trinken sie die gesundheitsschädlichen Nahrungsmittel und Getränke, die ihnen die Werbung aufschwatzt, lassen sich und ihre Kinder krank impfen, schlucken Medikamente, die nur deren Produzenten nützen, zittern vor dem nahenden Klimakollaps, leisten widerspruchslos “Kriegsdienst” oder faseln aus ihrer bequemen Zuschauerposition vom “gerechten Verteidigungskrieg”.

Die zentrale Frage lautet also: Wodurch unterscheidet sich die derzeit zum Glück wachsende Minderheit derer, die den Betrügern nicht mehr widerstandslos auf den Leim gehen, von den braven Lemmingen? Eine einfache Zeichnung, die mir heute begegnet ist, bringt es kurz und knapp auf den Punkt: Viele graue Gestalten stehen mit gesenkten Köpfen eng nebeneinander. Nur dort und da hebt eine der grauen Gestalten mit überraschtem Lächeln den Kopf: auf ihrer Brust zeichnet sich ein leuchtend rotes Herz ab.

Ja, “man sieht nur mit dem Herzen gut”, wie der Kleine Prinz uns gelehrt hat. Dazu müssen wir aber erst einmal werden wie Kinder, die noch nicht von wohlmeinenden ElementarpädagogInnen mit subtilen Methoden verwirrt und ins Problemdenken eingeführt wurden. Der unverstellte Blick, den wir nur durch harte Arbeit an uns selbst zurückgewinnen können, eröffnet uns den Zugang zu unserem inneren Reichtum und der Herrlichkeit der Schöpfung in ihren unzähligen Variationen. In Zeiten wie diesen sind es allerdings oft auch schreckliche Bilder, die unser Herz in zerstörten Landschaften und hinter der glitzernden Fassade der Unterhaltungsindustrie erblickt.

Flucht in Scheinprobleme und Scheinwelten

Angesichts von systematischer Naturzerstörung, Kinder- und Organhandel, Satanismus, Pädophilie, blutigen Aufständen und massiven Geschichtsfälschungen ist die Versuchung groß, Augen und Herz rasch wieder zu verschließen und sich lieber weiter mit Scheinproblemen zu befassen oder in Scheinwelten zu flüchten. Die Auswahl an Scheinproblemen, die uns die Medien ins Haus liefern, ist unüberschaubar, und Scheinwelten – ein florierender Geschäftszweig! – werden in allen Geschmacksrichtungen angeboten: Von den silbrig schimmernden Gefilden der Englein, Elfen und regenborgenfarbenen Einhörner bis zu den dunklen Kellern von Geheimbünden, wo schwer bewaffnete Krieger sich auf die Weltrettung vorbereiten. Gegen Ende seines Vortrags gibt Jason Christoff noch einen sehr wichtigen Hinweis. Als Gesamtgesellschaft, sagt er, wurden wir – auch das ist eine Spielart des Mindcontroling – so verweichlicht , dass die meisten von uns unfähig geworden sind, Schmerz zu ertragen und sich freiwillig herausfordernden Aufgaben zu stellen. Was in unserer zivilisierten Welt fehlt, sind die Initiationsriten, die in indigenen Gesellschaften den Übertritt vom Status des abhängigen Kindes zum Status des selbstbestimmten Erwachsenen markieren. Deshalb bleiben viele von uns lebenslang so kindisch, dass sie nichts dabei finden, sich auch als Erwachsene noch blind an die Vorgaben irgendwelcher Autoritäten zu halten, ohne jemals deren Berechtigung zu hinterfragen.

Die Überschreitung der Schwelle

In indigenen Gesellschaften überschreiten Knaben im Alter von 14 Jahren, Mädchen meist schon mit 12 die Schwelle zum Erwachsensein, indem sie sich tagelang ohne jede fremde Unterstützung lebensgefährlichen Prüfungen aussetzen. Im nachtschwarzen Dschungel, umgeben von Giftschlangen und wilden Tieren, oder allein in einsamen Steinwüsten ausgesetzt, ohne den Weg zur nächsten Wasserstelle zu kennen, erleben die jungen Menschen Momente akuter Todesangst. Mutter, Vater, alle ihre bisherigen Beschützer sind fort, es hilft nichts, nach ihnen zu rufen.

Doch genau in diesen Grauen erregenden Situationen erfahren die jungen Burschen und Mädchen plötzlich, dass es in ihnen selbst eine Instanz gibt, die genau weiß, was zu tun ist. Sie begegnen ihrem eigenen Höheren Selbst, das sie aus höchster Not zu retten vermag und dem sie sich ab nun anvertrauen werden! Sie brauchen keine äußere Führung mehr, sie werden als Erwachsene in ihre Gemeinschaft zurückkehren und dort Verantwortung übernehmen: SELBSTständig, SELBSTmächtig, voller SELBSTvertrauen und SELBSTbewusstsein.
Ob wir in dieser herausfordernden Zeit nicht gerade die Chance erhalten, uns einem kollektiven Initiationsritus zu stellen?
Uns allen viel Freude und Erfolg beim Erwachen und Erwachsenwerden!

Alexandra

SCHOLÉ NACHRICHTEN

Juni 2023

DIE KÜNSTLICHE INTELLIGENZ

Die Mainstream-Medien bombardieren uns Tag für Tag mit teils euphorischen, teils Schrecken erregenden Berichten über Segnungen und Gefahren der Künstlichen Intelligenz (KI). Einig ist man sich darin, dass wir der KI nicht entrinnen können, weil ihr Aufstieg rasant und unaufhaltsam vorangeht. Stimmt das? Und was werden die Auswirkungen sein? Müssen wir uns auf unabsehbare Bedrohungen einstellen, oder könnte der digitale Technologieschub, der ja bereits in vollem Gange ist, sich auch positiv auf die menschliche Entwicklung auswirken?

Ein großer Teil der Bevölkerung ist so schwer traumatisiert, dass er sich von anonymen Mächten über mediale Angstpropaganda steuern lässt. Für diese Leute könnte der Vormarsch der KI tatsächlich von lebensentscheidender Bedeutung sein. Sie waren einverstanden, als Regierungen und Pharmakonzerne sich verbündeten, um das Steuergeld der Bürger in die Erreichung einer sowieso illusorischen Herdenimmunität zu investieren – also fühlen sie sich wohl als deren Herdentiere. Genauso willig machen sie jetzt die medial geschürte Klimapanik mit, und da sie “nichts zu verbergen haben”, stört es sie auch nicht, auf Schritt und Tritt überwacht zu werden.

Inzwischen können sie sich sogar mit der Aussicht auf Insekten-Burger, eine digitale Zentralbankwährung, ferngesteuerte Fahrzeuge, beliebig austauschbare Geschlechter, Retortenbabys auf Bestellung und ein rundum betreutes Dasein in 15-Minuten-Städten anfreunden. Neue Propheten vom Schlag eines Yuval Noah Harari verkaufen ihnen den Transhumanismus als grandiosen nächsten Evolutionsschritt: Der dem Schöpfer überlegene Homo Deus der nahen Zukunft wird die Welt retten, indem er sie nach seinem eigenen Bild umgestaltet.

"Willst du den lieben Gott zum lachen bringen, dann mache eine Plan",

autet ein altes Sprichwort. Die KI-Propagandisten haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Sie scheinen tatsächlich davon auszugehen, Natur, Tiere, Meere und Klima wären vom Menschen abhängig. Doch jedes Kind kann erkennen, dass das Gegenteil wahr ist: Wie alle Lebewesen sind wir von der Sonne abhängig, die uns Licht und Wärme schenkt, und von der Erde, die uns trägt und nährt. Wenn wir unsere Umwelt verschmutzen und vergiften, sind wir selbst die Hauptleidtragenden – die Natur hat einen ganz anderen Zeithorizont, sie wird sich auf jeden Fall regenerieren, mit und ohne Homo Sapiens oder Homo Deus…

Ebenso wenig ist das gute Leben der heutigen Menschen davon abhängig, ob sie an das Internet der Dinge angeschlossen sind oder zum Mars fliegen können. Selbst ein in der Retorte erzeugtes Kind braucht Licht, Wasser, natürliche Nahrung und vor allem die Liebe und Fürsorge realer Bezugspersonen, um zu überleben. Pflege-Roboter werden den Kontakt mit lebendigen Menschen niemals ersetzen können, und der Hype um Tamagotschi, das künstliche Haustier, war von sehr kurzer Dauer, wenn ich mich recht erinnere… An das Wunder des Lebens wird keine noch so ausgeklügelte Technologie jemals herankommen!

Welche Berufe werden künftig noch wichtig sein?

Die Künstliche Intelligenz könnte uns diesbezüglich sogar die Augen öffnen, denke ich. Es liegt in unserer Hand, ob wir uns von ihr steuern lassen oder sie als Instrument zur Schaffung einer menschengerechteren Welt einsetzen. Wenn wir weder ihren Drohungen noch ihren Verführungen erliegen, werden wir nämlich bald erkennen, dass Tätigkeiten und Arbeitsplätze, die durch KI “verloren gehen”, gar nicht menschenwürdig waren, wenn sie ebenso gut von Robotern erledigt werden können!

Bisher missachtete, schlecht oder überhaupt nicht bezahlte Tätigkeiten wie die Arbeit von Gärtnern, Pflegerinnen, Raumpflegern, Köchinnen, Kellnern, Dienstleistern aller Art, Energetikerinnen, Doulas usw., können von keiner KI ersetzt werden. Erst recht nicht die Aufgaben liebevoller Mütter und Väter, die bereit sind, ihre Kinder zu begleiten! Also werden sie unweigerlich an Ansehen gewinnen, während viele “akademische” Berufe, die heute noch hoch im Kurs stehen, der KI zum Opfer fallen werden.

Schwelle Der Preis und die erwünschten Nebenwirkungen des Fortschritts

Jeder technische Fortschritt hat zu einer Konzentration von Macht und Geld auf Kosten der Natur und der kleinen Leute geführt. Das hat aber immer auch Gegenspieler auf den Plan gerufen, die sich selbstlos für den Schutz des Lebens und das Wohl der Menschen einsetzten. Die Einführung der ersten Maschinen ließ große Eisenbahnnetze, Reedereien und Spinnereien entstehen. Kutscher, Weber, Schneider sowie viele andere Handwerker wurden arbeitslos. Als Antwort darauf haben idealistische Sozialrevolutionäre in harten politischen Auseinandersetzungen Arbeitsrechte für die Ausgebeuteten erstritten, die wir heute für selbstverständlich halten – menschenwürdige Unterkünfte, fixe Löhne, Krankenversicherung oder bezahlten Urlaub.

Der nächste Technisierungsschub war in seinen Auswirkungen genauso zweischneidig. Er brachte einen nie da gewesenen Aufschwung von Industrie, Baugewerbe, Banken- und Finanzwesen und vernichtete klassische Berufe wie Heizer, Drucker oder Landwirt. Als Pferde und Ochsen riesigen Landmaschinen weichen mussten, setzte ein dramatisches Bauernsterben ein. Doch der Siegeszug von Gentechnik, Gift und Kunstdünger im Ackerbau hat als Gegenbewegungen den Naturschutz, den biologischen Landbau und die Permakultur hervorgebracht. Und die Gastarbeiter, die geholt wurden, weil es in den technisch hoch entwickelten Ländern gar nicht genug Hände gab, um die vielen neuen Wolkenkratzer, Einkaufszentren und Autobahnen zu errichten, haben vielerorts multiethnische Gesellschaften entstehen lassen. Dank der unermüdlichen Vermittlungsarbeit unzähliger engagierter Aktivisten hat das zu einer neuen Weltoffenheit geführt und die Menschen religiöse und kulturelle Toleranz gelehrt.

Die KI-Revolution

In den vergangenen dreißig Jahren hat der Computer die Welt erobert. Die Folge war eine unmenschliche Bürokratisierung aller Lebensbereiche. Auf der anderen Seite brachte die Digitalisierung aber auch ein großes Plus an Informationsfreiheit für selbstständig denkende Internetnutzer mit sich. Nun bahnt sich die nächste, die KI-Revolution an: Sogar Leute, die sich bisher als “Kreative” bezeichneten, wie Graphiker, Layouter, Fotografen, Musiker oder Wissenschaftler sehen sich auf einmal mit der Tatsache konfrontiert, dass sie nicht mehr gebraucht werden, weil ChatGPT und ähnliche KI-Programme weitaus schneller, verlässlicher und billiger arbeiten.

Die Herausforderung, vor der wir heute stehen, ist sicher größer als alle, die ihr vorausgegangen sind. Mister Global, die geballte Kapitalmacht des Planeten, hat es geschafft, sich die meisten Politiker, Wissenschaftler und Medienmacher zu kaufen. Diese treiben die transhumanistischen Ziele ihrer anonymen Auftraggeber voran, indem sie uralte Propagandamethoden weiterentwickeln. Um die niedere Natur der Menschen anzusprechen, genügt es, ihnen erst Angst zu machen und dann mehr Sicherheit und Bequemlichkeit zu versprechen. Wo das nicht ausreicht, werden mit Vorliebe ethische Errungenschaften der Vergangenheit propagandistisch pervertiert: Solidarität, Naturschutz, Fremdenfreundlichkeit, Toleranz. Wie perfekt diese ideologische Umkehrung der Begriffe funktioniert, können wir rundum täglich beobachten…

Doch auch der Widerstand gegen die Globalisten und ihre Helfershelfer ist mächtiger als jemals zuvor. Unter hohem Druck bilden sich die schönsten Kristalle: Unter dem gewaltigen Druck einer konzertierten Lügenkampagne zur vollständigen Kontrolle der Bevölkerung haben viele Menschen auf der ganzen Welt nun endlich ihren Widerstandsgeist entdeckt und ihre lange in Vergessenheit geratenen spirituellen Kräfte frei geschaltet.

Die nächste Stufe des friedlichen Widerstands

Widerstand zu leisten kostet mutige Kämpfer für Wahrheit und Gerechtigkeit zunächst sehr viel Kraft. Bald aber erlebt jeder von ihnen auf seine Weise, wie ihm oder ihr der Himmel zu Hilfe kommt und ihn oder sie befähigt, trotz aller äußeren Turbulenzen innerlich im Frieden zu bleiben. Sobald der Geist die Führung übernimmt, sind Kriege und blutige Revolutionen nicht mehr möglich. Denn aus der spirituellen Perspektive sind Spaltung und Konkurrenz als Illusionen leicht durchschaubar. Wem das einmal klar geworden ist, der fühlt sich ein für allemal als Kind von Mutter Erde und Mitglied der Menschheitsfamilie.

Mögen die Dunkelmächte sich noch so große Mühe geben, im Lager ihrer Gegner Hass und Zwietracht zu säen, sie erzielen nicht mehr als kleine temporäre Erfolge, indem sie den friedlichen Widerstand unterwandern. Es lohnt sich deshalb gar nicht mehr, die dunkle Seite ernst zu nehmen. Im Grunde ist Lachen die einzig angemessene Reaktion auf deren immer offensichtlicheren Größenwahn und Machtrausch!

Lachen und Spielen

Seit dem Frühjahr 2023 haben die meisten aus dem friedlichen Widerstand diese nächste Stufe erreicht und bereiten sich innerlich schon auf eine neue Ära der Menschheitsgeschichte vor: Eine Welt ohne kirchliche oder weltliche Machthaber, ohne Regierende, ohne beamtete Besserwisser, ohne hauptberufliche Propagandisten. Eine Welt, in der das Selbstbestimmungsrecht jedes Menschen ernst genommen wird, vom ersten bis zum letzten Atemzug. Das wird eine Spirale der Liebe und Kreativität in Gang setzen, deren Auswirkungen wir uns derzeit noch gar nicht ausmalen können. Ist es ein Zufall, dass heute so viele Kinder von Computerspielen wie Minecraft fasziniert sind, wo es um das Erbauen neuer Welten geht? Die Tatsache dass die Mainstreammedien so sehr davor warnen (weil das Spielen den Schulerfolg gefährdet!) bestärkt mich jedenfalls in meiner Vermutung…

Frohgemute Grüße

Alexandra

SCHOLÉ NACHRICHTEN

Mai 2023

DIE KÜNSTLICHE INTELLIGENZ DIE NATUR GRÜNT UND BLÜGT, ANS ANHALTEND KÜHLE, REGNERISCHE WETTER ENTKRÄFTET NICHT NUR DIE KLIMAPANIK

Denn immer mehr glückliche, selbstbestimmt lernende Kinder strafen die Befürchtungen der Behörden Lügen, dass aus Kindern, die nicht zur Schule gehen, nichts werden kann. Sie sind die unerwünschte Kontrollgruppe, die beweist, dass Vertrauen in die angeborenen Talente der jungen Menschen mit weniger Aufwand zu besseren Ergebnissen führt. So wie sich dank der Kontrollgruppe der Ungeimpften (die es ja auch nicht geben sollte) nun immer klarer zeigt, dass Vertrauen in unser angeborenes Immunsystem wohl doch die bessere Entscheidung war…!

Durchsickernde Informationen über Impfschäden, ansteigende Sterbezahlen und sinkende Geburtenraten in allen Ländern mit hoher Durchimpfungsrate haben ein Wissenschaftsbeben ausgelöst. Obwohl die Mainstreammedien darüber nicht berichten, äußern etwa 40% der Eltern neuerdings Zweifel an sämtlichen Impfprogrammen. Mehr und mehr Menschen beginnen sich einzugestehen, dass DIE Wissenschaft, die in den letzten Jahren immer totalitärer aufgetreten ist, ihren Anspruch, “objektiv und wertfrei” zu sein, schon lange nicht mehr erfüllt, ja in Wahrheit niemals erfüllt hat.

Die Ausblendung des Bewusstseins

Schon vor über 100 Jahren haben Psychologen und Physiker nachgewiesen, dass die Objektivität der exakten Naturwissenschaften eine leere Behauptung ist. Man geht von einer Pseudo-Realität aus, wenn man den Einfluss des menschlichen Beobachters und damit das Bewusstsein schlichtweg ausblendet. Methodische Wissenschaftskritik gibt es also schon sehr lange, doch nun geht es endlich auch den sakrosankten Inhalten an den Kragen, auf denen seit der Aufklärung unser eingeschränktes Weltbild beruhte.

Das liegt nicht nur an verbesserten Messinstrumenten und leistungsstarken Computern. Entscheidend sind, glaube ich, vor allem zwei Faktoren: Auf der einen Seite die katastrophalen Auswirkungen wissenschaftlich begründeter Entscheidungen, ob in Medizin, Wirtschaft oder Politik. Auf der anderen Seite die rasch steigende Zahl wissbegieriger Forscher, die es wagen, den Rahmen des materialistischen Weltbildes zu sprengen, auch wenn sie damit ihren Ruf und ihre Karriere aufs Spiel setzen. Noch immer weigern sich die prominentesten Fachjournale, diesem fundamentalen Wandel Rechnung zu tragen. Doch allein auf YouTube kann jeder, der sich dafür interessiert, Dokumentationen und Berichte von zahlreichen Forschern aus aller Welt finden, die vordergründig “unerklärlichen” Phänomenen auf der Spur sind.

Am klassischen Gebäude der Wissenschaft bleibt kein Stein auf dem anderen.

Ihre Forschungsergebnisse stellen in Frage, was wir in der Schule gelernt haben: Vom Urknall bis zur Virentheorie, von der angeblich durch Zufall gesteuerten Evolution bis zur Teilchenphysik, von der Genetik bis zur Geschichte der Menschheit, wie man sie uns heute noch beibringt, wird am klassischen Gebäude der Wissenschaft kein Stein auf dem anderen bleiben! Und wer ist der Sprengmeister? Der so lange ausgeblendete, geleugnete, heruntergemachte, verspottete menschliche Geist!

Außerhalb oder am Rande der hehren Hallen der Wissenschaft hat es natürlich immer spirituelle Menschen gegeben – Indigene, Mystiker, heilige Narren, Dichter, Musiker, Künstler, schrullige Erfinder, belächelte oder verfolgte Philosophen. So viele wie heute waren es aber sicher noch nie! Und zum ersten Mal in der uns bekannten Geschichte ist es diesen Vorreitern eines erweiterten neuen Weltbildes möglich, sich über Länder- und Sprachgrenzen hinweg zu vernetzen und ihre Arbeit einer interessierten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Rund um den Erdball bilden sie inzwischen eine Art unsichtbares Myzel, das von sensiblen Kindern wahrgenommen wird. Denn sie sind offen für alles Neue, saugen es auf, spüren, was sie für ihren Lebensauftrag einmal brauchen werden und was nicht.

Gesundes und ungesundes Wissen

Will man feststellen, wie gesund Gemüse ist, braucht man es nur einem Kaninchen vorzusetzen: Es wird sich garantiert auf die Karotten oder Gurken aus biologischem Anbau stürzen und die künstlich gedüngten und gespritzten Exemplare links liegen lassen. Will man wissen, wie nützlich und zukunftsweisend Wissen ist, braucht man es nur unverbildeten Kindern vorzusetzen. Sie werden sich mit Begeisterung allem widmen, was ihnen und der Welt von morgen nützt, und veraltetes, durch Verblendung, Gier und Herrschsucht vergiftetes Wissen links liegen lassen.

Probiert es aus! Lasst eure Kinder das tun, was sie am liebsten tun! Lasst sie spielen! Gebt ihrem natürlichen Bewegungsdrang und ihrer angeborenen Kreativität genügend Raum und Zeit! Vertraut ihnen Tiere zur Pflege an. Macht sie beim Wandern durch Wiesen und Wälder auf die Heilkraft der Pflanzen aufmerksam, die von den Tieren instinktiv genutzt wird. Gebt ihnen Gelegenheit, sich zu erinnern, dass sie auch ohne Augen sehen können – so manches Selbstwertproblem könnte sich ganz von selbst dabei lösen! Zeigt ihnen die wunderschönen Aufnahmen des japanischen Forschers Masaru Emoto, der den Einfluss von Worten und Gedanken auf die Struktur des Wassers erforschte, und lasst sie sein Reis-Experiment wiederholen.

Abenteuer Forschung

Wenn ihr den Forschergeist von Jugendlichen nähren wollt, dann erzählt ihnen von Viktor Schauberger, dem steirischen Förster, der als Bub die Forellen in den Gebirgsbächen seiner Heimat so genau beobachtete, dass er daraus später eine revolutionäre Strömungslehre ableitete. Oder von dem weltbekannten Technik-Genie Nikola Tesla, dessen Erfindungen teilweise bis heute unterdrückt werden. Oder von Hartmut Müller, dem ostdeutschen Physiker, der den Ordnungsprinzipien von Mengen auf die Spur kam und ein abhörsicheres Gravitationstelefon erfand, was ihn um ein Haar das Leben gekostet hätte. Oder macht sie auf die Vorträge des “umstrittenen” Historikers und Friedensforschers Daniele Ganser aufmerksam. Wetten, dass sie ihre Schulbücher liegen lassen werden, um sich im Internet auf die Suche nach weiteren spannenden Dingen dieser Art zu machen? :-) Und falls es einen Anlass gibt, sich mit dem Thema Tod zu beschäftigen, dann hört euch an, was der amerikanische Gehirnforscher Alexander Eben oder die deutsche Unternehmerin Anke Evertz zu sagen haben. Beide lagen viele Tage lang im Koma und erhielten während dieser Zeit von ihren geistigen Begleitern eine Führung durch die zeitlose Realität der jenseitigen Welten. Kann sein, dass das eine oder andere Kind den Faden aufgreift und euch erzählt, worüber es mit der verstorbenen Oma spricht oder wo es in einem früheren Leben gewohnt hat…

"Mein Engel wohnt in der Sternenstraße!"

Auch von Begegnungen mit Zwergen, Gnomen, Elfen und Engeln wissen manche Kinder zu berichten, wenn sie keine Angst zu haben brauchen, ausgelacht oder für Aufschneider gehalten zu werden. Das habe ich immer wieder erlebt, einmal mit einem kleinen Mädchen, das wegen großer Schulprobleme zu mir kam. Der Test ergab, dass sie jemanden hatte, der sie unterstützte – wer mochte das sein? Mit leuchtenden Augen erzählte mir das Kind daraufhin von seinem großen Engel. Dieser Engel wohne in der Sternenstraße und komme sie manchmal mit seiner ganzen Familie besuchen. Die Mutter stand staunend daneben – ihr hatte die Tochter das nie zu erzählen gewagt!

Ärzte, Pädagoginnen und Schulpsychologinnen tendieren dazu, Kinder mit erweitertem Bewusstsein als krank abzustempeln, weil sie von der staatlich erwünschten Norm abweichen. Sogar Hochsensibilität wird noch immer als Krankheitsdiagnose verstanden! Deshalb sammeln sich solche Kinder in alternativen Bildungsprojekten, wo sie die Chance haben, Erwachsenen zu begegnen, die bereit sind, sie bei der freien Entfaltung ihrer Gaben zu begleiten und von ihnen zu lernen, anstatt sie gegen ihren Willen in ein staatlich verordnetes Normierungsprogramm einzuspannen.

Spirituosen als Ersatz für Spiritualität

Von den Unglücklichen, die weder zu Hause noch in der Schule so angenommen wurden, wie sie sind, landen viele in Psychiatrien oder Entzugsanstalten. Ihr ungestilltes Bedürfnis nach Akzeptanz, Liebe und geistiger Nahrung lässt sie verzweifeln oder zu Drogen greifen. Nicht von ungefähr sind Spiritualität und ihr trauriger Ersatz, die Spirituosen, so eng verwandte Wörter! Junge Menschen, die als Versager bezeichnet werden, sind in Wirklichkeit meist Opfer fehlgeleiteter Erwartungen, die sie nicht erfüllen konnten oder wollten. Jeder und jede Einzelne von ihnen ist mit besonderen Fähigkeiten zur Welt gekommen. Wenn aber niemand da ist, der diese Anlagen erkennt, wertschätzt und fördert, dann zieht sich der junge Mensch trotzig aus der unwirtlichen Realität in virtuelle Scheinwelten zurück oder lässt seinen Frust an anderen aus, womit der schreckliche Teufelskreis von Täter und Opfer sich schließt… Initiativen wie die Plattform für freie Bildungswege erkämpfen den Familien das Recht, aus diesem Teufelskreis auszusteigen. Ihre Arbeit beginnt Früchte zu tragen. Das Bildungsministerium hat zwar – angeblich wegen Krankheitsfällen – noch immer nicht geantwortet, doch in manchen Jugendämtern solidarisieren sich einzelne Mitarbeiterinnen bereits mit engagierten Eltern, gegen die sie behördlich vorgehen sollten. Familien mit selbstbestimmt lernenden Kindern, die sich ursprünglich zusammengeschlossen hatten, um gemeinsam gegen Gerichtsbeschlüsse zu protestieren, organisieren inzwischen fröhliche Feste und träumen schon von Großveranstaltungen à la Woodstock, um ungeachtet aller Schwierigkeiten den Eintritt in ein neues Zeitalter der Liebe und Freiheit gebührend zu feiern!

Lasst euch von ihrer unerschütterlichen Zuversicht anstecken!

Alexandra

Online-Quellen & weiterführende Links

https://gaia-marktplatz.de/products/lernen-ist-wie-atmen-2/

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