nadine h.gepostet am: 07 de abril de 2024

Der Nase nach deinem Herzen folgen

Der Geruchssinn ist der erste Sinn, mit den wir physische die Welt wahrnehmen.

Inspirierendes Wissen

Neben dem so wertvollen Einsatz in Hausapotheke, Haushalt, Kosmetik, etc., gibt es noch einen weiteren recht unbekannten.
Und zwar die direkte Kommunikation zwischen einem ätherischen Öl und deinem Innersten.
Es ist hoch individuell und wandelbar.
Ätherische Öle können ein Lotse sein. Über den Duft und das Riechen, können uns verborgene Welten eröffnet werden. In uns selbst, aber auch um uns herum.
Mit einer Begleitung und Beratung dabei, kannst du nachhaltig für dich positive Entwicklungen erleben, auf verschiedenen Ebenen.
Es geht beim "blind Riechen"(du weist nicht an welchem Duft du riechst) nicht darum zu raten welches ätherische Öl in dem Fläschchen ist, sondern darum alle Wahnwahrnehmungen ein zu sammeln die dir mit dem Duft begegnen.
Es können auch tief verborgene Themen angesprochen werden. Da der Geruchssinn schon lange unser Wegbegleiter ist.
„Lauschen“ wir auf das was es mit uns macht, können wir unseren Herzensweg leichter finden und begleiten.
Denn unsere Nase „lügt“ nicht. Sie ist vielmehr unser Kompass, und kann uns einiges berichten wenn wir uns trauen „hin zu riechen/horchen“.
Wer vertiefend zu dem Thema lesen möchte kann sich den Text durch lesen unten.

Finde dein Duftglück

Ich werde Gedankenspiele anregen und Aspekte aufzeigen, die die Besonderheit von Duft und unsere Interaktion damit mit sich bringen können. Wir wissen und handeln im Alltag mehr danach, als uns bewusst ist.

Der folgende Text spiegelt einen Teil meines aktuellen Wissens wieder. Sowie die erlebten Erfahrungen mit, und zu den ätherischen Ölen. Ich bin begleite immer wieder Menschen in der Funktion als Mentorin. Wobei jeder sämtliche Anwendungen in Eigenverantwortung tätigt.

Du kennst es sicher: den Duft einer frisch gemähten Wiese.
Für viele ein morgendliches Ritual: der Kaffee.
Du läufst bei einem Bäcker vorbei, und weißt es schon lange bevor du das Schild gesehen hast, weil du es gerochen hast.
Oder aber, die Person vor dir in der Warteschlange dunstet unangenehm, und du hoffst dich dem schnell wieder entziehen zu können.
Dann doch lieber die Mischung aus Chlor, Pommes, Wiese und Sonnencreme?

Es gibt jedoch einen Ursprung für jeden von uns in der physischen Welt. Wenn sich ein Liebespaar näher kommt, dann zumeist vor allem dann wenn sie sich auch gut riechen können. Jeder hat einen ganz individuellen olfaktorischen Fingerabdruck.
Eine optimale „Duftdiskrepanz“ zu seinem Fortpflanzungs-partner beträgt 75%, bezogen auf den jeweiligen Genpool. Bei dieser perfekten Abweichung, glänzt auch die Statistik mit den am längsten haltenden Ehen.
Und dann beginnt der Kreislauf des Duftspieles von Neuem.
Da schwimmt sie, eine von vielen. Eine Samenzelle, auf der Spur von Maiglöckchenduft, ab in Richtung Eizelle.
Ja, man glaubt es kaum. Jede einzelne Samenzelle ist proppe voll mit Geruchszellen. Naja, zumindest im Verhältnis dessen wie groß sie ist. Dann gibt es noch weitere Duftnachrichten, die
die Samenzelle in ihrer Aktivität steuern.

Der Geruchssinn ist somit der erste Sinn mit dem wir in der physischen Welt in Interaktion treten.
Da sind wir den Pflanzen und Tieren sehr ähnlich.
Unsere Geruchsrezeptoren nehmen einen erstaunlich großen
Teil unserer Gene ein. Und sie erneuern sich etwa jeden Monat komplett, innerhalb der Nase bis in das Gehirn, mit allem was dazu gehört.

Nach der Zeugung geht es dann weiter mit Vanilleduft. So riecht es wohl im Mutterleib, und dann auch um die Brustwarzen der Mutter, und die Muttermilch selbst.
Auch andere Düfte, die die Mutter in der Schwangerschaft riecht, hinterlassen ihre Wirkung. Reinigungs- und Desinfektionsmittel, Nagelackentferner oder der gleichen beispielsweise, können
die Entwicklung des Embryos negativ beeinträchtigen.
Andere Düfte können nach der Geburt das Baby beruhigen,
weil die Mutter sich schon damit umgeben hat. Und nicht zuletzt,
das getragene Kleidungsstück der Mutter, oder das Schnuffeltuch oder Kuscheltier, sorgen für ein beruhigendes Wohlgefühl bei
den Kleinsten.
Aber auch ein Erwachsener hat hier und da gut daran, wenn
der Partner gerade nicht da ist, an dessen Kleidung zu riechen,
um das Gefühl von Nähe zu empfinden.

Kommen wir noch einmal kurz zurück zu der 75% Diskrepanz bei der Partnerwahl. Die Nase kann uns da zwar ein guter Indikator sein, die Ratio entscheidet hin und wieder jedoch anders.
Und, ist die Frau dann schwanger, reagiert ihre Nase wiederum positiver auf ihr näherstehende Personen, dem familiären Genpool. Was vermutlich zum Schutz des Ungeborenen diente. Denn in einer Familie ist man wohl am besten aufgehoben, um in der Schwangerschaft geschützt zu sein.

Da die Pille als Verhütungsmethode dem weiblichen Körper
eine Schwangerschaft vortäuscht, und somit auch die Geruchswahrnehmung entsprechend beeinträchtigt war, stellte dies nach Absetzten dieser, Paare vor ungewollte Widrigkeiten. Die Folgen erschließen sich: Man kann sich weniger gut riechen. Diese Wirkung soll angeblich mit den aktuellen Hormon-präparaten wohl nicht mehr bestehen.

Die Duftkonditionierung ist etwas hoch komplexes und vor allem sehr individuell.
Vom ersten Zellhaufen, bis zum letzten Atemzug. Wir riechen.
Auch wenn wir im höheren Alter nicht mehr so gut wahrnehmen können. Keine Angst, wir haben Geruchsrezeptoren im ganzen Körper. Jedes Organ/Gewebe hat seine eigenen. Nicht so viele
wie in der Nase, aber so dass sie uns einen guten Dienst erweisen und auf sachkundig zugeführte Dufte Stoffe, wie ätherische Öle, entsprechend reagieren und agieren. Jegliche Duftstoffe beeinflussen unsere Neurotransmitter und somit die Zell-kommunikation.
Egal ob wir sie riechen in Form von Kosmetik, Putz- Pflege- oder Reinigungsmittel, etc. . Alles gelangt zumeist über die Nase oder Haut in unseren Körper und bewirkt etwas.
Selbst in welchem Raum wir uns aufgehalten haben, kann im Blut einer Person nachgewiesen werden, anhand der „Duftreste“.

Die Nase jedoch ist ein konditioniertes Organ, was geprägt ist
von Kultur, Heimat und all dem was wir so im Leben mitnehmen. Jeder, das erste Mal gerochene Duft, wird abgespeichert mit Bildern und Emotionen.
Wobei die Duftempfindung mannigfaltig, zusätzlich von weiteren Faktoren beeinflusst wird. Dazu später mehr.
Einer der wenigen Düfte die meist weltweit als zumindest nicht unangenehm wahr genommen werden, ist der von Orange.
Der von uns eher als unangenehm wahrgenommene Duft von Schweiß z.B., ist anerzogen. Auf die darin enthaltenen Botschaften reagieren wir dennoch.
Wir haben uns schon immer an Unseresgleichen orientiert, das war überlebensnotwendig.
Riechen wir z.B. Angstschweiß, löst dieser bei uns eine erhöhte Aufmerksamkeit aus, es steigert die Empathie, und auch wir bekommen ein wenig Angstgefühle.

Der Geruchssinn ist der Sinn den wir nie verschließen können.
Düfte haben auch dann eine Wirkung, wenn wir nicht gut riechen können, und auch unterhalb unserer Wahrnehmungsgrenze.
Dies wird gerne zur Manipulation eingesetzt.

Jeder Duft macht mit seinen unterschiedlichen Molekülen ein Duftbild in unserem Gehirn. Kennen wir dieses Bild, können wir ihn auch mit weniger Informationen zuordnen. So minimiert die Industrie natürliche Duftbilder in Fragmente, die zumeist auch noch künstlich sind. So wie bei einem Puzzle, bei dem man das Abgebildete auch erkennt wenn Teile fehlen.
Nichtsdestotrotz, steigert ein mit Tomatenduft umgebenes Konservenregal im Supermarkt nicht nur dessen Umsatz, sondern auch den der Nudeln.
Auch lassen wir uns durch entsprechende Beduftung dazu verleiten uns länger im Laden auf zu halten und mehr zu konsumieren.
Die verschiedensten Markenprodukte, Autos, Hotels, etc. bekommen einen individuellen, synthetisch erstellten Duft,
der uns emotional bindet, ob wir wollen oder nicht.
Auch das Preisempfinden und die Kaufentscheidung werden beeinträchtigt, ohne dass wir uns dessen bewusst sind.

Duftwahrnehmungen können unser Fahrverhalten beeinflussen. Der Geruch von frischem Brot lässt uns schneller fahren. Der Duft eines Neuwagens deutlich vorsichtiger.

Ein Geruchstest kann bei der Früherkennung von Krankheiten helfen, beispielsweise bei Alzheimer.
Schmerzpatienten können durch das Riechen an Düften eine Linderung erfahren.
Selbst bei der Krebstherapie spielt das Thema eine Rolle bei der Erkennung und Behandlung. Sind Zellen in unserem Körper entartet, sprechen diese auf andere Duftstoffe an als gesundes Gewebe.
Die unterschiedlichen Wirkmöglichkeiten von ätherischen Ölen, die über die extranasalen Geruchsrezeptoren, in den jeweiligen Körperbereichen angesiedelt sind, sind wissenschaftlich belegt. Es sind jedoch noch nicht alle diese Rezeptoren einem entsprechenden Duft zuzuordnen.
Diese Forschung ist in der Wissenschaft noch nicht weit genug vorangeschritten. Die bisherigen Erkenntnisse deuten jedoch sehr stark darauf hin, welches unerschlossene Potential sich
aus schulmedizinischer Sicht noch darin verbirgt.

Eine "Schnupperkur" mit ausgewählten Düften wirkt sich nachweislich sehr positiv nicht nur auf das Gemüt aus.
Bei täglich mehrfacher Anwendung innerhalb 1-2 Wochen,
sinkt z. B. der Blutdruck und der Kortisolspiegel. Aufmerksam-keit, Konzentration und Verarbeitungsgeschwindigkeit werden gesteigert.

Weitere Faktoren im Alltag ergeben sich über dieses Beispiel:
Steckt man einen Affen, der in einem Revierkampf verloren hat, an Stelle des eigentlichen Gewinners zu dem Rudel, um das gekämpft wurde, in das Gehege, und gibt daraufhin kontinuierlich den Duft des Gewinners in die Luft. Dann wird
der Verlierer Affe nach einigen Monaten verenden an den Folgen
von Stress durch den Duft des Gewinneraffens.
Viel Spaß im Großraumbüro.
Dies bezieht sich quasi generell auf unsere gesamte Duft-umgebung.

Nachdem wir uns nun ein wenig bewusster geworden sind zur Thematik des Duftes, nun zu den ätherischen Ölen.

„Aither oder Aether (altgriechisch Αἰθήρ Aithḗr) ist in der griechischen Mythologie die Personifikation des „oberen Himmels“, der als Sitz des Lichts und der Götter gedacht wurde. In den orphischen Hymnen ist er die Seele der Welt und Element allen Lebens.“ Google.

Der Begriff Öl ist eigentlich missverständlich, denn ätherische Öle enthalten kein Fett, sondern sind eher die Essenz der Pflanze. Sie beinhalten quasi die Immunabwehr der Pflanzenteile aus denen das äÖ erstellt wurde.
Welche Möglichkeiten neben der Destillation oder Kaltpressung dafür in Frage kommen, und welche Bedingungen, Pflanzenteile oder Arbeitsschritte dafür vonstatten gehen müssen, spare ich hier aus.
Pflanzen sind ortsgebunden und produzieren so gut wie nur möglich alles selbst, um zu überleben, gesund zu bleiben, zu kommunizieren, und um sich fortpflanzen zu können.
Der Duft eines Öles und die entsprechende Zusammensetzung der unterschiedlichen Bestandteile ändern sich jedes Jahr aufs neue. Ähnlich wie bei einem Wein.

Wenn ich von den äÖ spreche, beziehe ich all meine Aussagen auf entsprechende Qualität die diesem gerecht wird. So wie es auch unterschiedliche Qualitäten bei der Ernährung gibt.
Manches macht für den Moment satt, anderes nährt uns in unserem gesamten Wesen.

Viele Menschen haben gar eine Abneigung zu äÖ, da sie schlechte Erfahrungen mit künstlichen oder minderwertigen Düften erlitten haben.
Zivilisatorisch bekommen wir durch den Großeinsatz von synthetisch hergestellt oder zusammengesetzten Duftstoffen auch hier die Natürlichkeit unserer wertvollen Natur abtrainiert.
Selbst ein im Labor hergestelltes äÖ darf als 100% natürlich gekennzeichnet werden, wenn es vorgegebenen Parametern entspricht. Die Lebendigkeit einer ursprünglichen Pflanze ist darin nicht mehr zu finden.

In der physischen Welt sind die Dinge voneinander getrennt.
In der ätherischen ist alles miteinander verbunden.
Alles ist Energie, und die Bestandteile eines Duftes sind das
was das „Dazwischen“ füllt:
Der Äther, die Substanz, die zu Materie werden kann.

Der Mensch benötigt Energie zum Leben.
Die meisten leiden jedoch unter einem Energiemangel.
Eine ausreichende Zufuhr von Energie kann durch entsprechend hochwertige Nahrung, aber auch durch die äÖ geliefert werden.
Man sollte jedoch bedenken, dass bei allem ein gesundes Maß angebracht ist. Und auch das beste Öl kann nicht jahrelangen Mangel von heute auf morgen allein ins Lot bringen.

Wenn wir an einem äÖ riechen, riechen wir viel mehr „unser inneres Selbst“, als den „neutralen Duft“ des Öles. Wir gehen unmittelbar in Kommunikation mit dem was das Öl für unser Selbst mit sich bringt. Wie es um unser innerstes Ich aktuell steht. Wir haben eine sofortige, individuelle Reaktion auf unser duftendes Gegenüber.
Die ätherischen Öle können so unser Entwicklungsbarometer, Botschafter, Übersetzter, Lehrer, Seelenspiegel sein.
Die Reise mit einem Öl geht soweit, wie wir in der Lage sind, es zuzulassen.
Sind wir offen für die Thematik, die ein äÖ mitbringt, ist uns der Duft normalerweise angenehm. Die Seele gibt jedoch nur die Thematiken frei, denen sie in dem Moment standhalten kann.
Je tiefer du dich einem Öl öffnest und ihm begegnest, desto größer die Transformationskraft.
Wichtig ist aber der angemessene Umgang damit.

Düfte und Gerüche sind, wie erwähnt, eng mit unseren Erinnerungen gekoppelt.
Ein äÖ kann tief liegende Themen in unser Bewusstsein bringen.
Was ich bewusst an Konflikten nicht lösen kann, löst mein Körper mehr oder weniger gut.
Durch den Einsatz von äÖ kann ich mir diese Themen wieder bewusst machen und damit in die Heilung gehen.
In Begleitung, aber auch in der Selbstanwendung können damit sehr gute Erfolge erzielt werden.

Im Allgemeinen belasten die schulmedizinischen Medikamente unseren Körper. Da sie neben der chemischen Wirkung zumeist viele Nebenwirkungen mit sich bringen.
Sie behandeln Symptome, weniger die Ursachen, oder gar die dahinter liegenden Energetischen Themen.
Ätherische Öle hingegen passen sich zuweilen dem Körper an. Wissend angewendet, kann Basilikum zum Beispiel hohen oder niedrigen Blutdruck entsprechend ausgleichen.

Der Grund, dass ihr diesen Text lest:
Das „Blindriechen“, und was die Öle außerhalb der bekannteren Anwendungsmöglichkeiten noch können, ist mein Herzensthema,
welches ich euch näher und ins Verständnis bringen möchte.
Ich wünsche jedem, es für sich, nicht nur einmal, erleben zu dürfen.

Im Austausch mit einem äÖ geht es nicht darum, einen Duft einer entsprechenden Pflanze namentlich zuzuordnen. Sondern es geht darum, all das was sie uns darüber hinaus an Informationen aufzeigen vermögen, wahrzunehmen.
Nur wir, sonst kein anderer kann einen Duft so wahr nehmen wie wir selbst. Und es spricht mit unserem Ich, in Bildern, Gefühlen, Emotionen.
„Wir sind dann mit den Ölen in einem Raum jenseits der Worte.“
Genau die Bereiche, in denen wir zumeist wenig Übung haben.
Da wir gelernt haben im Kopf und im Außen zu sein.

Ein ätherisches Öl kann weitaus mehr, als wir aus Fachbüchern entnehmen können.
Auf der körperlichen Ebene können sie folgendermaßen wirken: antiviral, entzündungshemmend, fungizid, antibiotisch, schmerzlindernd, hormonähnlich, schleimlösend, antibakteriell, entgiftend, cortisonähnlich, usw..

Indem wir unseren Denker ausblenden, haben wir die Möglichkeit uns dem Fühlen und Lauschen nach innen zu öffnen, und mit dem äÖ in Interaktion zu treten.
Es kann uns sagen was war, ist, und sein könnte.
Es spiegelt uns unseren Istzustand und birgt viel Potential mit unserem Innersten in Einklang zu kommen.
Ein äÖ kann so ein Navigator der für unsere Seele sein.
„Die Natur gleicht immer aus.“ So ist es auch mit den Ölen.
Ist ein Teil von uns nicht im Einklang, oder zu weit weg von seinem Weg, wird uns das Öl dies mitteilen.
Neben dem äÖ, gibt es unsere Nase, den „Türsteher“ unseres Körpers, dem Geist und der Seele.
Lehnen wir einen Duft auf der geistigen oder Seelenebene ab, können diese Ebenen sich dennoch auch zurück nehmen,
wenn wir das entsprechende Öl körperlich benötigen.
Bei all dem kommt hinzu, dass jeder in seinem Leben andere Voraussetzungen für die Arbeit seines Türstehers entwickelt hat.
Dies macht den Umgang mit den äÖ um so vielfältiger und es ergeben sich zuweilen Konstellationen die in keinem Lehrbuch zu finden sind. Es gleicht hin und wieder eher einem Detektiv der „seiner Nase“ folgt, und einen „guten Riecher“ zu beweisen hat.

Ein wichtiger Aspekt, den ich hier einschieben möchte ist das Wasser.
Unsere Geruchsrezeptoren sind eingebettet in Schleimhaut.
Wir riechen also quasi unter Wasser.
Ein Satz, der sich mir tief eingeprägt hat ist: „Wasser ist die Schwelle zu anderen Dimensionen.“ Was im Bezug auf das Riechen für mich absolut stimmig ist.
Und es ist unbedingt bei jeglicher Anwendung der Öle darauf zu achten ausreichend Wasser zu trinken, um etwaige gelöste Stoffe aus dem Körper ausscheiden zu können.
Ich habe schon die Erfahrung gemacht, das ein am Abend aufgetragener Duft, bis zum morgen so unangenehm war, dass ich mich komplett duschen musste.
Die gelösten Stoffe hatten sich ihren Weg durch die Haut gebahnt.
Oder dass jemand nach dem intensiven Schnuppern an Düften, am Tag darauf Kopfweh hatte, weil zu wenig getrunken wurde.
Viele kennen diese sogenannte Rückentgiftung z.B. auch nach einer tiefen Massage.

Düfte sind immer emotional geprägt und gekoppelt und vor allem so individuell wie die Person, die daran riecht. Aktuelle Stimmung oder Krankheitsbilder fließen mit ein.

Die Spur aufnehmen - eine Duftmarke setzten – verduften - einen guten Riecher haben - dicke Luft – das stinkt mir – den kann ich nicht riechen – usw. .
Den Wortspielen folgend, immer unserer Nase nach.
Wer nach diesem Sprichwort handelt, folgt unwillkürlich meist seinem Herzen. Die Nase ist unser Duftlotse, dem wir mehr Vertrauen schenken sollten.

Wenn wir uns gezielt mit einem Duft auseinandersetzten, ist es als ob wir „im Dunkeln“ in unserem unbewussten mit einer Taschenlampe unterwegs sind und damit „im Raum stehende“ Themen beleuchten. Diese können wir dann, wenn wir sie „gesehen haben“, in unser Bewusstsein bringen, sortieren und aufräumen.
Es kann jedoch auch ein klares Stoppschild gezeigt werden, das ein Thema getriggert wird, welches aktuell nicht gesehen werden darf, um das System nicht zu überlasten.
Möglich ist jedoch auch, dass einen Duft, den man „seelisch“ vom Dufttürsteher „verboten“ bekommt, auf der physischen Ebene aber benötigt, gut aushalten kann. Bis er auf dieser geholfen hat. Die Seele tritt einen Schritt bei Seite, um den Physischen Körper heil werden zu lassen. Wie eine Mutter, die für einen kurzen Moment so stark ist, dass sie ein Auto an heben kann, um ihr darunter liegendes Kind zu befreien.
Es geht immer das in Resonanz, was gerade gesehen sein möchte.

Hier nun einige Erfahrungsberichte:
Eine Bekannte hatte eine starke Abneigung gegen Lavendel. „Boah wenn ich das schon rieche... .“
Als sie jedoch „blind“ am Lavendelöl roch, ist sie vor Begeisterung fast in das Fläschchen hinein gekrochen.
Die bewussten Erinnerungen standen scheinbar in einem anderen Bezug, als der seelische Entwicklungszustand zu der Thematik von Lavendel. Oder, wie eben beschrieben, würde der Duft aktuell dem physischen Körper gute Dienste erweisen.

Eine andere Person roch an einer Duftmischung und sagte sehr angewidert: „Iiii, das riecht wie nasser Hund.“
Auf die Frage, an was sie das noch erinnert und wann sie das vielleicht das erste mal gerochen habe, gab sie nach einer Weile und nochmal tapfer daran schnuppernd an:
„Es erinnert mich an den Hausflur, in dem ich immer mit meinem Bruder warten musste. Meine Eltern haben sich früh scheiden lassen. Wir standen dort oft als Kinder und wurden von unserem Vater dann doch nicht ab geholt.“
Der Duft, den sie gerochen hatte, ist eine Mischung, die das innere Kind anspricht. Neutral betrachtet riecht er so in etwa in Richtung einem „Nimm zwei Bonbon“.
Als sie nach ihrer Beschreibung erneut daran roch, hatte sie eine deutlich andere Duftwahrnehmenung. Diese kam dem Süßen schon deutlich näher.

Für eine weitere Person roch eben dieser Duft nach Leder.
Sie genoss es daran zu riechen und hat gestrahlt und sich sehr wohl gefühlt. Im Gespräch stellte sich heraus:
Wenn sich ihre Eltern stritten, hat sie immer im Schuhschrank Zuflucht gefunden. Und wenn sie mal gut unter sein musste weil die besagten Eltern keine Zeit hatten. Durfte sie dem Schumacher in der Straße bei der Arbeit Gesellschaft leisten. Bei ihm hat sie sich immer wohl und geborgen gefühlt.

Und es kann auch mal vorkommen, dass ein extrem blumiger Duft wie Jasmin nach Nagelackentferner riecht.
Jasmin spricht thematisch sehr die weibliche Attribute an.
Diese kann eine alleinerziehende Mutter von fünf Kindern, zumeist wenig ausleben oder zulassen. Sie muss eher „ihren Mann stehen“, um für ihre Kinder da zu sein. Da kann sich die Geruchswahrnehmung auch mal „verschieben“.

Aus der Praxis des Blindriechens:
Wenn man sich mit den äÖ auf der „Seelenebene“ auseinander setzten möchte gibt es dazu relativ wenig Literatur. Es ist eher
ein Zusammentragen von Wissen und Erfahrung. Man begegnet einer Pflanze auf ganz verschiedenen Ebenen. Die Art wie und
wo sie wächst. Wie ihre Gestalt und ihr Wesen sein kann, etc. .
Und dann kommt der riechende Mensch hinzu, der all diese Aspekte ebenso in sich trägt.
Da die Zusammenkunft schier unendlich viele Kombinationen mit sich bringt, die immer wieder individuell abweichen können, kann man quasi nie vorhersehen was geschieht.
Aber man kann mit einer Ahnung ins Feld, und den entsprechenden Reaktionen in Interaktion gehen. Und mit Wissen und Forschergeist immer wieder neue Erkenntnisse gewinnen.
Es gibt zumindest ein grobes „Netzwerk“ an dem man sich orientieren kann, das zumeist auch für eine recht gute
Navigation nützlich ist.

Auch zu Bedenken ist, dass die erste Duftwahrnehmung sich
sehr ändern kann, wenn man länger an einem Duft riecht.
Es ist mir ein Anliegen zu unterstreichen: Die Achtsamkeit und der Respekt einem äÖ gegenüber, spiegelt sich im Potential, das es für uns haben kann.
Denn, wie ist es, wenn wir einen Angestellten nur als Objekt sehen der seine Arbeit verrichtet und Punkt.
Wie ist es, wenn wir ihn in seinem Wesen wahrnehmen, mit allem was er ist und ihn entsprechend wertschätzen. Nicht nur in der Entlohnung, sondern auch in der persönlichen Interaktion. Wenn er all sein Können, das er über den Arbeitsbereich hinaus mit einfließen lassen darf. Wenn man ihn fördert und fordert und eine gesunde Beziehung stattfindet.

Aus der Historie:
Myrrhe wurde schon bei den Ägyptern als Sonnenschutzöl verwendet, für allerlei Themen die die Haut und Schleimhaut betreffen. Es kann gut begleiten in Situationen, bei denen man sich ängstigt, und vieles mehr.
Nach der Geburt wurde es den Babys nicht nur zur Pflege des Bauchnabels aufgetragen, sondern auch um Verbindungen von früheren Leben zu lösen.
Es gab in immer wieder tagelange Rituale, mit unterschiedlichen Ölmischungen, um Emotionale „Reinheit“ zu erlangen –für angehende ägyptische Priester, die so Stück für Stück in ein
Amt geführt wurden.
In Krankenhäusern, wurde bis Anfang 1900 noch mit Wacholder und Rosmarin gereinigt und desinfiziert.
In der Bibel finden sich die ätherischen Öle auch häufig erwähnt.
Nicht nur die Geranienkästen hatten im Ursprung, mehr als die optische Schönheit zur Schau zu stellen. Die Geranie vermag „böse Geister“ abzuhalten.
Viele kennen auch noch die getrockneten Pflanzenteile, die in Dachböden oder Hauseingängen platziert, oder auch in einem kleinen Säcken bei sich getragen wurden.
Viele räuchern bis heute regelmäßig ihre Wohnräume.

So wie man Menschen immer besser kennenlernen kann, ist es auch bei einem Öl.
Man kann es natürlich auch einfach nur nach Bedarf anwenden. Nutzt man es jedoch einmal über einen längeren Zeitraum oder lässt sich immer wieder auf den Geruch ein, wird man zumeist Veränderungen feststellen können.
Man braucht oft gar nicht viel mehr zu tun, als ein Öl zu verwenden, und sich darauf einzulassen.
Lass die Öle in dein Leben und sie werden dich beschenken.
Das kann ich aus meiner Erfahrung immer wieder aufs neue bestätigen.
Ich selbst begleite einen solchen Prozess gerne zusätzlich mit Ansätzen aus der Systemik.
Anhand der Erkenntnissen daraus, wird durch eine gestalterische Umsetzung damit- weiterhin auf der nonverbalen Ebene bleibend, die Auseinandersetzung mit den ins Bewusstsein gekommenen Wahrnehmungen subtil begleitet.
Dinge werden noch klarer, vertiefen sich, oder können aufgelöst werden.

Begibt man sich in Ruhe in eine Duftwahrnehmung, kann man
die daraus aufkommenden Wahrnehmungen der Bilder und Gefühle sehr gut neben Worten auch in Farbe und Form darstellen, um die Erkenntnisgewinnung zu unterstützen.
Dies beziehe ich in eine „Schnupperstunde“ mit ein. Darauf aufbauend kann man mit diesen Elementen einen begonnen Prozess sanft begleiten.
Der Begleiter ist da, den Riechenden zu spiegeln um etwaige Diskrepanzen zwischen Körperreaktion, Aussagen
oder Veränderungen „sichtbar“ zu machen.
Dies sind wichtige Aspekte um den Erkenntnisgewinn zu erweitern. Was man in diesem Umfang, alleine nicht hat.

Man kann ebenfalls mannigfaltig mit den äÖ, auch andere Therapieformen und Entwicklungsprozesse begleiten. Körperlich, Geistig und Seelisch. Man darf dabei gerne mehr
und mehr die Tiefe der Möglichkeiten, neben der messbaren
auf physischer Ebene (die nur zum Teil erforscht ist) in all dies einbeziehen. Jeder der sich dieser Thematik auf gesunde Art
und Weise öffnet, bietet nicht nur sich selbst eine Bereicherung.

Die Erkenntnisse und Entwicklungspotentiale, die sich auf diesem Weg öffnet sind ein Geschenk, von dem wir gerade mal die Schleife geöffnet haben. Jeder der sich darauf einlässt, sich die Mühe zu machen auch den Rest achtsam zu entblößen, wird seinem Innersten auf besondere Weise begegnen.

Sprich die Sprache des Duftes, dann unterhältst du dich mit dem Äther. Die Öle bilden eine Schnittstelle zwischen der Physis und dem Äther. ÄÖ sind Schwellenwesen, die wie wir auf mehreren Ebenen zu Hause sind. Sie können uns unterstützen, wieder mehr in unserem Innersten zu sein.
Haben wir körperliche Themen, rühren diese aus dem Ungleichgewicht welches sich vom Energetischen in der Physis zeigt. Interagieren wir mit dem Äther, öffnet sich die Möglichkeit eines Ausgleichs auf der energetischen Ebene.

Es gibt verschiedene Wege sich selbst über die Öle näher zu kommen, und sich so mit dem „All-eins“ mehr zu verbinden.
Für den Anfang ist es ratsam, erst einmal mit den uns angenehmen Düften in Verbindung zu treten.
Dies hat eine insgesamt stärkende Wirkung und findet wie beschrieben, selbst in der Schulmedizin zunehmend in die Umsetzung.

Auf der energetischen Ebene, können die ätherischen Öle sein: wie die Mutter die dich nährt und umsorgt, der Vater der dir den Rücken stärkt und dich beschützt, ein Freund - der dir zur Seite steht und gut zuredet, eine Gemeinschaft in der du dich zu Hause fühlen darfst, deine Individualität stärkend, deine Seele klärend, dein Gemüt ausgleichend, unserem innersten Kern nahe und mit allem in Verbundenheit, usw. .

Der nächste Schritt nachdem man sich erst einmal mit den für
die eigene Nase angenehmen Düften gestärkt hat, kann nun sein, sich auf die Suche zu machen, was dir die Öle sagen, die in deiner aktuellen Duftwahrnehmung unangenehm erscheinen, oder kaum wahrgenommen werden.
Es ist zu bedenken, dass bitte jeder bei etwaigen Anwendungen der äÖ, rein selbstverantwortlich handeln muss. Es gehören hierzu gewissen Grundregeln, die ich hier nicht zusätzlich aufführen werde. Sie sind überall zugänglich.
Es obliegt jedem selbst, den Inhalt des vorliegenden Textes,
für sich zu hinterfragen und vor der Nutzung eines äÖ, egal
in welcher Form, eigenständig zu handeln.
Ich rate abermals zu ausreichender Qualität.

Ätherische Öle sind für mich persönlich, die liebevollste Putzkolonne und Lichtbringer für Körper, Geist und Seele.

Mach dich auf die Reise, und finde dein eigenes Duftglück :o)

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Kommentare (1)

Ehemaliges Mitglied14/1/2026
Hey, so coole Lösung! 😍👃🏻

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