Catharina Rolandgepostet am: 13 September 2024

FREI LERNEN UND FREI DENKEN

Gesammelte SCHOLÉ NEWS und ein inspirierendes Gespräch mit Alexandra Terzic-Auer

Inspirierendes Wissen

Alexandra Terzic-Auer befasst sich seit vielen Jahrzehnten intensiv mit den verschiedensten Bildungssystemen.
Sie arbeitet auch als Kinesiologin und mit systemischen Aufstellungen. Seit vielen Jahren schon lese ich mit großer Begeisterung und stets folgender Inspiration ihre Newsletter, die ich unterhalb des Videos für Euch einstellen darf.

Schon als ich am MANIFEST DER NEUEN ERDE schrieb, hat mich die Herzensweisheit von Alexandra begleitet und so floss auch ein Zitat von ihr in das 2. Kapitel des Manifests, in die POTENZIALANTFALTUNG:

"Als geistbegabtes Wesen hat jedes Kind von Geburt an seinen eigenen inneren Lernplan. Lebensfreude, Gesundheit, Selbstbewusstsein, Wissbegier, Konzentrations- und Kooperationsfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Ausdauer und aktives Engagement für die Gemeinschaft kann man an jungen Menschen beobachten, die sich nach ihrem inneren Lernplan entfalten durften.
Ihr Sozialverhalten wird durch Vorbilder geprägt: Je respektvoller und achtsamer ein Kind behandelt wird, desto achtsamer und respektvoller wird auch sein eigener Umgang mit sich selbst, der Natur und den Mitmenschen sein.“
Alexandra Terzic-Auer

In dem Gespräch, das Du Dir gleich hier unten anhören kannst, erzählt Alexandra, warum das FREI LERNEN für sie so essenziell dazu beitragen kann, dass sich Kinder in ihr höchstes Potenzial entfalten können. Und sie spricht auch viel darüber, wie wichtig die persönliche Entwicklung der Eltern dabei ist.

Alexandra erzählt u.a. auch von ihren persönlichen Erfahrungen mit der Schetinin-Schule in Russland.
Wenn Dich das Thema Bildung auch gerade persönlich betrifft, dann wirst Du in dem Video bestimmt viele berührende Aspekte und Perspektiven vor deine Füsse und in Dein Herz gelegt bekommen.

Auf der Seite www.freilerner.at findest Du viele weitere Informationen, Tipps und Links zum Thema FREI LERNEN

Das Gedicht von Khalil Gibran, das Alexandra am Ende des Gespräches liest, findest Du hier.
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SCHOLÉ NACHRICHTEN

März/April 2024

DER DRITTE WELTKRIEG STEHT NICHT VOR DER TÜR

er ist längst in vollem Gange. Weltweit tobt ein erbitterter, alles entscheidender Kampf um die Köpfe und Herzen der Menschen: der Informationskrieg. Auf der einen Seite stehen, scheinbar auf verlorenem Posten, Guerillakämpfer für die Wahrheit. Auf der anderen Seite stehen globale Mächte, die die Wirklichkeit mit allen Mitteln der Lüge und des Betrugs total unter Kontrolle zu bringen versuchen. Ihre wichtigsten Streitkräfte, die Leitmedien, gemästet mit Zwangsgebühren, Großspenden und Werbeeinnahmen, agieren als treue Verbündete der Politik, wenn es darum geht, den gefährlichsten Gegner auszuschalten: engagierte kleine Internetreporter, die auf Spendenbasis arbeiten, um die Lügen der Mächtigen aufzudecken, so gut sie können.

“Digital Services Act” heißt ein seit Februar 2024 geltendes neues EU-Gesetz, das den Internetplattformen unter Strafandrohung gebietet, alle Kanäle zu löschen, die regierungskritische und somit nach EU-Definition “demokratiegefährdende” (!) Inhalte verbreiten. Mit demselben absurden Argument der Gefährdung der Demokratie hat Frankreich bereits vor einigen Monaten Kritik an Impfstoffen generell unter Strafe gestellt. Deutschland legt sich gerade mächtig ins Zeug, um Oppositionsparteien als rechts extreme Organisationen zu definieren, weil man sie gerne noch vor den bevorstehenden Wahlen ausschalten würde. In den USA wurde der demokratische Gegenkandidat Robert Kennedy von den Medien einfach totgeschwiegen, und gegen Trump, den in allen Umfragen führenden Kandidaten der Republikaner, läuft ein Verfahren vor Gericht nach dem anderen, um ihn rechtzeitig vor den Wahlen zur Präsidentschaft im November wegen sexueller Belästigung oder Steuervergehen hinter Gitter zu bringen.

Wenn Menschen sich nicht bewusst sind, was mit ihnen geschieht

Wie ist es möglich, dass derart offensichtliche Manipulationen immer noch von so vielen Menschen widerspruchslos hingenommen werden? Wie ist es möglich, dass europäische Regierungen nun schon ganz offen von der Umstellung auf Kriegswirtschaft sprechen dürfen und Friedensaktivisten damit rechnen müssen, von der Polizei abgeführt zu werden? Wie ist es möglich, dass der von einigen mutigen EU-Parlamentariern eingebrachte Antrag, die Verträge zu Impfstoffen über 35 Milliarden Steuergeld zu überprüfen, die Ursula von der Leyen nach einem freundschaftlichen SMS-Austausch mit deren Chef der Firma Pfizer zugeschanzt hatte, mehrheitlich abgelehnt wurde? Falls wir über dieses in unser aller Namen abgeschlossene Geschäft der EU-Kommissionspräsidentin jemals Genaueres erfahren sollten, verdanken wir das der privaten Klage eines belgischen Bürgers! Doch wieso handeln nur so wenige Zeitgenossen ganz selbstverständlich so wie dieser aufrechte Belgier?

Ich glaube, es liegt daran, dass sehr viele Menschen den Kontakt zur Wirklichkeit und damit zugleich den Sinn für Wahrheit verloren haben. Das jedem Kind angeborene Bedürfnis, mit allen Sinnen die ihn umgebende Wirklichkeit zu erforschen, ist ihnen abhanden gekommen oder wurde ihnen schon in frühester Jugend abtrainiert. Sogar der Gebrauch des Wortes Wirklichkeit ist inzwischen selten geworden, meist wird es durch das internationale und wissenschaftlicher klingende Wort Realität ersetzt. Und in unserem Alltag verschwindet die Wirklichkeit hinter einem immer dichteren Nebel aus virtuellen Welten, Prognosen, Statistiken, offiziellen Verlautbarungen, Regeln zur Gesinnung, Werbekampagnen und Angst schürenden Phrasen der Propaganda.
All diese Ersatzbegriffe müssen natürlich einen kleinen Kern von Wirklichkeit enthalten, wenn sie Wirksamkeit entfalten sollen, denn “wirklich ist, was wirkt”, wie die einfachste Definition dieses tiefsinnigen deutschen Wortes lautet, das wir im übrigen dem Mystiker Meister Eckhart verdanken. Wo aber bleibt die ursprüngliche, mehrdimensionale, mit allen Sinnen erfassbare Wirklichkeit? Geht sie uns ab? Vermissen wir sie? Haben wir ihr stetiges Verschwinden überhaupt bemerkt? Sind wir vielleicht sogar froh, sie los zu sein?

Innere und äußere Wirklichkeit

Beim Nachdenken über diese Fragen ist mir aufgefallen, dass es zunächst gilt, zwischen innerer und äußerer Wirklichkeit zu unterscheiden, obgleich sie eng miteinander verschränkt sind. Es gibt keine innere ohne äußere Wirklichkeit und keine äußere ohne innere Wirklichkeit. Von Natur aus reicht die innere Wirklichkeit, das menschliche Bewusstsein, bis in die höchsten geistigen Sphären. Durch Eingriffe von außen kann es jedoch stark eingeschränkt und von seinem Ursprung abgeschnitten werden. So zeichnet sich jeder einzelne Mensch durch eine vollkommen individuelle innere Wirklichkeit aus, die seine Wahrnehmung der äußeren Wirklichkeit natürlich maßgeblich beeinflusst. Fazit: Die Welt da draußen ist nicht objektiv! Jeder Einzelne von uns erschafft in seinem Bewusstsein eine subjektive Wirklichkeit, indem er die Außenwelt mit seinen Sinnen abtastet, um sie dann mit seiner inneren Wirklichkeit abzugleichen und in Einklang zu bringen. Jeder Einzelne hat zwangsläufig seine ganz individuelle Perspektive auf das Geschehen im Außen und reagiert darauf auf seine besondere Art. Ja, man könnte sagen, dass Wahr-nehmung am Schnittpunkt zwischen innerer und äußerer Wirklichkeit stattfindet – vorausgesetzt, dass ein Mensch tatsächlich aktiv wahr-nimmt, das heißt auf der Suche nach Wahrheit oder Sinn ist.

Wodurch verliert ein Mensch die natürliche Fähigkeit zur Wahrnehmung?

Wodurch verliert ein Mensch die natürliche Fähigkeit zur WAHR-nehmung? Durch Erziehung zum Untertan bzw. zum Konsumenten. Der kleine Mensch, der innerlich eine große Seele ist, wird von seinem höheren Bewusstsein, seinem angeborenen Wahrheits- und Wirklichkeitssinn abgeschnitten, wenn er systematisch auf Linie gebracht wird. Wenn er lernen muss, was alle lernen müssen, wenn er gehorchen und sich unterordnen muss. Anstatt sich durch frei gewählte Aktivitäten seiner individuellen Fähigkeiten bewusst werden zu dürfen, wird er zum passiven Objekt der Erziehung gemacht, verglichen, bewertet, auf Ängste und Sorgen, Fehler und Defizite geprägt. Nach jahrelangem Training hat der junge Mensch den negativen Blick seiner Erzieher verinnerlicht: Anstelle einer Welt voller Möglichkeiten sieht er nun eine Welt voller Probleme vor sich. Derart verbildete Menschen verschanzen sich mit Vorliebe hinter der Behauptung, dass die Suche nach Wahrheit ohnehin sinnlos wäre, weil es so etwas wie Wahrheit gar nicht gibt. Ja, wenn Menschen nicht mehr aktiv nach der Wahrheit suchen, wenn man ihnen das Bedürfnis nach Sinngebung, mit dem jedes Kind zur Welt kommt, ausgetrieben hat, verfallen sie tatsächlich in eine lähmende Passivität: Sie hören auf, eigenständig zu fühlen und zu denken.

Information formt unsere Weltsicht und unsere Stimmung

Bereitwillig lassen sie sich erklären, es gäbe da draußen eine objektive Realität, die allerdings so komplex und schwer zu erkennen ist, dass man ihre Erkundung am besten hoch spezialisierten Experten überlässt. Wer das glaubt, gibt seine Selbstbestimmtheit auf. Er verliert den Zugang zur geistigen Wirklichkeit und wird manipulierbar durch das Instrument der Information. Begierig lässt er Klänge, Sätze oder Bilder in sich eindringen, die seine Weltsicht formen und seine Stimmung steuern. Wahrheitssucher sind sich bewusst, dass DIE WAHRHEIT sehr wohl existiert. Sie gehört der Ebene des Geistes an, auf der wir alle miteinander verbunden sind. Auf der materiellen Ebene, wo wir voneinander getrennt leben, spiegelt sich die eine WAHRHEIT in Milliarden individueller Perspektiven. Diese vielfältigen WAHRHEITEN opponieren sich jedoch niemals, sondern ergänzen einander vielmehr. Erst wo Lügen ins Spiel kommen oder Charakterschwächen wie Neid, Eifersucht und Eitelkeit den Blick auf die Wirklichkeit verzerren, entstehen Unvereinbarkeiten, Feindschaften, Kampf und Krieg. Eine besonders perfide Methode, um an sich friedliche Menschen durch sinnlose Diskussionen in feindliche Lager zu spalten, sind angeblich objektive Begriffe, die das subjektive Zusammenspiel von innerer und äußerer Wirklichkeit unmerklich außer Kraft setzen. Wenn die Lüge nicht erst in der Aussage steckt, sondern sich schon in den Begriffen selbst verbirgt, fallen besonders Viele ahnungslos darauf herein. Ein gutes Beispiel dafür sind die neu geschaffenen Modewörter rund um den Begriff Klima, wie Klimaschutz, Klimaleugner, Klimakleber.

Klimaleugner und Klimakleber

Warum sollte jemand den Begriff Klima leugnen? Er bezeichnet die Gesamtheit aller Wetterereignisse in einem bestimmten Gebiet über einen bestimmten Zeitraum hinweg. Wie, von wem und wovor sollten Wetterereignisse “geschützt” werden?? Spezialisten für Geoengineering, deren Aktivitäten von ihren Auftraggebern tatsächlich geleugnet werden, sind allenfalls in der Lage, das Klima künstlich zu beeinflussen. Leider tun sie das wohl auch, mit unabsehbar katastrophalen Folgen für Mensch und Natur. Doch auf die Idee, dass die dem Klimawandel zugeschriebenen Wetterkapriolen vielleicht die Folge von Geoengineering sein könnten, sind Klimaaktivisten, Klimaschützer und Klimakleber bisher leider nicht gekommen…

Ganz ähnlich ist es mit anderen, nur auf den ersten Blick wohlmeinend wirkenden Wörtern wie Solidarität, Genderneutralität, Nachhaltigkeit, Willkommenskultur oder Bildungsgerechtigkeit. Sie werden als Kampfbegriffe zur Durchsetzung verborgener Pläne missbraucht, die im Windschatten sinnloser Diskussionen um Kaisers Bart umso effizienter und ungestörter umgesetzt werden können. Der schlimmste dieser ach so unschuldig daherkommenden Kampfbegriffe ist das Wort SCHUTZ, das in Wirklichkeit schlicht und ergreifend ENTMÜNDIGUNG bedeutet!



Vertraue trotz allem dem Fluss des Lebens


Für 2024 und 2025 haben sich EU und WEF das hehre Ziel gesetzt, die Bürger vor Desinformation zu SCHÜTZEN, indem sie – unter dem Motto des SCHUTZES der Demokratie – sämtliche regierungskritischen Kanäle zensieren oder abschalten wollen. Viele dieser kleinen Internetkanäle haben uns, vor allem während der letzten 4 Jahre, unschätzbare Dienste geleistet, indem sie uns mit Fakten und Gegenmeinungen zum offiziellen Narrativ versorgten. Ihnen ist es zu danken, dass zahlreiche Menschen ihren beschädigten Wirklichkeitssinn soweit regenerieren konnten, dass sie nun wieder in der Lage sind, Wahrheit und Lüge zu unterscheiden.

Die fortgeschrittensten unter den Wahrheitssuchern sind mit ihrer inneren geistigen Wirklichkeit dabei in so innigen Kontakt gekommen, dass nichts im Außen sie mehr aus der Bahn werfen kann, weil sie sich stets geborgen und geführt fühlen. Ihr Vertrauen in den Fluss des Lebens ist unerschütterlich. Sie haben die Erfahrung einer übergeordneten Wirklichkeit gemacht, in der alles, was geschieht – sei es gut oder böse, angenehm oder unangenehm, sichtbar oder unsichtbar – in einem geheimnisvollen Sinnzusammenhang steht. Je nach ihrem momentanen Blickwinkel offenbart sich ihnen dieser tiefere Sinn als Zuversicht, Freude, Wahrheit, Frieden, Freiheit, Liebe.

SCHOLÉ NACHRICHTEN

Februar 2024

FREI SEIN LERNEN

Das Jahr 2024 ist in vieler Hinsicht ein besonderes Jahr – für mich auch deshalb, weil der Verein “Scholé – Muße für Herz und Geist” heuer 10 Jahre alt wird. Zeit für einen kurzen Rückblick und Ausblick also! Als Sibylle Eisenburger und ich im Frühjahr 2014 zur Vereinsbehörde in Klosterneuburg gingen, waren wir schrecklich aufgeregt. Von einer Gönnerin, die meine engste Vertraute war und ist, hatten wir eine großzügige Spende geschenkt bekommen. In unseren Köpfen schwirrten verschiedenste Ideen, wie wir die Mittel im Sinne des Vereinszwecks – “zur Förderung freier und selbstbestimmter Bildung” – am besten einsetzen könnten.

Im Herzen getragen hatte ich das Projekt Scholé ja schon länger, genauer gesagt seit dem Schock, den das Buch “…und ich war nie in der Schule” sowie etwas später die persönliche Begegnung mit dessen Autor André Stern in mir ausgelöst hatten. Wieso war mir trotz meiner dramatischen Erfahrungen in 7 verschiedenen Schulen/Internaten und trotz der vielen Schulprobleme, die ich mit fremden und eigenen Kindern durchgemacht hatte, bis dahin noch nie der Gedanke gekommen, dass es möglich wäre, junge Menschen einfach frei aufwachsen zu lassen?!

Wir können die Natur nicht verbessern, höchstens stören

Die Antwort war natürlich bei Andrés Eltern zu suchen: Was hatte sie befähigt, diese für die meisten Zeitgenossen nach wie vor “undenkbare” Entscheidung zu treffen? Sie gingen von einem völlig anderen Menschenbild aus, zu dem sie durch ihre persönlichen Erfahrungen im Malort gelangt waren: Der Mensch ist vollkommen, so wie er ist. Jeder Einzelne trägt das universelle Menschheitswissen in seinen Zellen und kommt mit einem individuellen Lernplan zur Welt, der seiner speziellen Lebensaufgabe entspricht. Ein Kind braucht deshalb nur liebevolle Begleitung und Unterstützung, um seine Anlagen aus sich heraus Schritt für Schritt zur Entfaltung zu bringen. Von Beamten ausgearbeitete allgemeine Lehrpläne, die allen Kindern übergestülpt werden, ob sie wollen oder nicht, sind aus dieser Perspektive betrachtet ein Unding…

Für meine Söhne kam diese epochale Erkenntnis leider zu spät, aber ich beschloss, ab nun möglichst viele andere Eltern, Lehrer und Behördenvertreter darauf aufmerksam zu machen, dass unsere Bildungsmisere nicht unlösbar ist, weil es Alternativen zum Schulbesuch gibt! Eine davon ist das Freilernen bei aufgeschlossenen Eltern zu Hause. Die nächste Alternative, die mir “zufällig” begegnete, war Sugata Mitras Experiment “Wolkenschule”: Der indische IT-Fachmann baute einen Computer in die Mauer eines Slumviertels in Kalkutta ein und konnte so unbemerkt beobachten, wie es sogar den unterprivilegiertesten Kindern – allein aufgrund ihrer Neugier und Begeisterung – spielerisch gelang, sich erst die Bedienung des Computers und dann Englisch, Lesen, Schreiben und viele andere Dinge ohne jede Anleitung selbst beizubringen.

Ein Bildungsprojekt, das Viele inspiriert hat

Noch verblüffender waren die Eindrücke, die Sibylle und ich gewannen, als wir nach einjähriger Vorbereitungszeit im November 2013 endlich die sagenhafte Schetininschule, ein russisches Internat im Kaukasus erreichten. Wir konnten dort hautnah miterleben, welch himmelweiten Unterschied es macht, ob Kinder als vernunftbegabte Säugetiere nach Plan unter- bzw. abgerichtet werden, oder ob man sie als hohe geistige Wesen achtet und systematisch dabei unterstützt, sich die Welt auf ihre Weise selbstständig anzueignen.

Weltruhm erlangte die Schetininschule, die nach dem Tod ihres Gründers 2019 leider geschlossen wurde, durch die “unerklärlichen” intellektuellen Hochleistungen, die ihre Absolventen regelmäßig erbrachten. Was uns persönlich aber noch mehr faszinierte, war die gelassene Freundlichkeit der jungen Menschen im Umgang mit uns und miteinander, ihre strahlende Gesundheit und die Begeisterung, mit der sie ebenso diszipliniert wie lustvoll Sport betrieben, sangen, tanzten, musizierten, malten, bauten, kochten, putzten, lernten. Noch nie zuvor waren mir junge Menschen begegnet, die eine solche Würde, Wachheit und Lebendigkeit ausstrahlten!

Ein junger Deutscher, der die Schetininschule absolviert hat, führte uns später genauer in die Schaubildarbeit ein, die dort über die Jahre immer weiter entwickelt wurde. Sie ermöglicht ganzheitliches Lernen in Fächer übergreifenden Sinnzusammenhängen. Ein Schaubild beginnt zum Beispiel mit der Frage, was Mathematik eigentlich ist, wie sie entstand, wozu sie dient, wie vielfältig ihre Anwendungsmöglichkeiten sind und was sie mit den anderen Wissensgebieten – Physik, Chemie, Biologie und Geisteswissenschaften – zu tun hat.

Diese tiefgründigen Fragen werden jedoch nicht von Lehrern beantwortet! Vielmehr setzen sich 4 bis 8 interessierte Schüler verschiedenen Alters – die jüngsten 9, die ältesten 17 Jahre alt – zusammen und beginnen in Büchern und im Internet eigenständig zu recherchieren. Was sie dabei herausgefunden haben, besprechen sie in angeregten Gesprächen miteinander und mit erwachsenen Lernbegleitern, die nur Fragen beantworten dürfen, ohne sich einzumischen. Jede Gruppe ordnet das Material auf ihre Weise und präsentiert es schließlich den Schulkollegen in Form eines Schaubildes. Dabei kommen außer Schrift und Zeichnung auch Lieder oder kurze Sketches zum Einsatz, denn aus eigener Erfahrung wissen die Schüler: Nur wenn sie das Herz und den Geist ihrer Zuhörer erreichen, kann die Übergabe eines Schaubildes gelingen. Nur dann kommt es zu dem geheimnisvollen Lerneffekt, den ein Forscher einmal als “Wissensosmose” bezeichnet hat.

Eine Fußnote dazu: der Schetininschüler, den wir später zu einem Vortrag nach Wien eingeladen haben, war danach längere Zeit in der Weinbergschule am Wallersee, um Lehrern und Schülern sein Wissen und seine Erfahrungen weiterzugeben. Obwohl die Weinbergschüler seit vielen Jahren bei Externistenprüfungen immer überdurchschnittlich gut abschnitten, hat die Bildungsdirektion Salzburg unter fadenscheinigen Vorwänden die Schließung der Schule veranlasst und, damit nicht genug, die Schaubildarbeit als solche für den Unterricht ausdrücklich verboten!

Gesichertes Dasein oder freies Leben?

Wenn Menschen nicht nur selbst in Unfreiheit aufgewachsen sind, sondern später beruflich davon profitieren, dass auch die nächste Generation wieder in Unfreiheit aufwächst – wie das zum Beispiel bei VertreterInnen von Bildungsbehörden der Fall ist -, haben sie begreiflicherweise panische Angst vor einer geistigen Freiheit, die tatsächlich ihr gesamtes, ihnen Sicherheit vermittelndes Herrschaftssystem zum Einsturz bringen würde. Bei den zahlreichen Gesprächen und Informationsveranstaltungen der letzten 10 Jahre ging es immer wieder um die Unvereinbarkeit zwischen einem “gesicherten” geplanten Dasein und einem unabhängigen, selbstbestimmten Leben. Freiheit ist nichts für Angsthasen! Sie lässt sich auch nicht planen, sondern fällt denen als Geschenk in den Schoß, die sich dem Fluss des Lebens anvertrauen – das haben wir viele Male selbst erlebt! Wenn es um neue Vorhaben ging, haben wir beispielsweise immer Aufstellungen gemacht, um schon im Vorfeld zu klären, ob unsere Ideen zielführend sind oder nicht. Was dabei herauskam, entsprach oft überhaupt nicht unseren Hoffnungen oder Erwartungen, aber wir haben uns dadurch viele Um- und Irrwege erspart, glaube ich! Wenn wir gar nicht mehr wussten, wie es weitergehen soll, begegneten uns dafür oft die merkwürdigsten Zufälle und Synchronizitäten und wiesen uns unerwartete neue Wege.

Die inneren Sinne des Menschen

Als wir zum Beispiel darüber nachdachten, wie wir Eltern denn begreiflich machen könnten, was in ihren Kindern alles steckt, stolperte ich im Internet über das sogenannte Sehen ohne Augen. Diese Fähigkeit zählt zu den inneren Sinnen und ist eine Vorstufe der Hellsichtigkeit. Sie ist in allen Menschen angelegt, verkümmert allerdings spätestens zu Beginn der Pubertät, wenn sie nicht genutzt wird. Bei Seminaren mit Irina Lang konnten viele Eltern staunend miterleben, dass ihre Kinder nur ein bisschen Ermutigung brauchten, um in kürzester Zeit mit verbundenen Augen erst Farben, dann auch Bilder und Gegenstände zu erkennen, Geschicklichkeitsspiele zu spielen oder Texte zu lesen.

Dabei machten wir teils wunderbare, teils traurige Beobachtungen: Ein Mädchen entdeckte, dass sie sich mit geschlossenen Augen viel besser orientieren konnte und es daher kein Problem mehr für sie war, alleine Bahn zu fahren. Ein Schulanfänger, der noch nicht lesen konnte, schaffte das mit verbundenen Augen ohne Mühe. Manchmal kam es aber auch vor, dass ein Elternteil – so weit ich mich erinnere, waren es immer Väter – das Ganze für Humbug hielt und den Verdacht äußerte, die Augenbinden wären undicht gewesen. Das traf die Kinder so hart, dass sie ihre neu entdeckten Fähigkeiten sofort wieder tief in ihrem Innersten vergruben und danach keinen Zugang mehr dazu finden konnten…

Mehr über die inneren Sinne erfuhren interessierte Erwachsene dann von dem Quantenphysiker Alexander Schatanov, der Seminare unter dem Titel “Bildung aus der Zukunft” abhielt. Unser nächster Schritt war die Einrichtung einer Begegnungsstätte für Freilernerfamilien in der Sonnenuhrgasse, wo später auch das Experiment Colearning Space seinen Anfang nahm. Der Versuch, bis zu 45 Kinder zwischen null und sechzehn Jahren gemeinsam frei sich bilden zu lassen, war ein waghalsiges Abenteuer! Bald übersiedelte das Projekt in eine ehemalige Druckerei im 3. Bezirk, die unter Aufbietung beinahe übermenschlicher organisatorischer und finanzieller Anstrengungen zu einer Kombination aus Colearning und Coworking Space ausgebaut wurde.

Selbstbestimmt lernen in Gemeinschaft

In den 5 Jahren, die ich am Rande mit dabei war, konnte ich bei diesem Projekt sehr viel lernen. Es zeigte mir, was große und kleine Kinder spielerisch miteinander und voneinander alles lernen, welche sozialen Spielregeln sie selbstständig entwickeln und wie präzis sie durch ihr Verhalten spiegeln, was die Erwachsenen bewegt. Wenn es Schwierigkeiten gab, hatten diese meist mit Ängsten, Schwächen, falschen Erwartungen und persönlichen Vorurteilen der Erwachsenen zu tun. Dazu kamen wie in fast allen privaten Lerngruppen drängende finanzielle Probleme, Unstimmigkeiten unter den Gründern und natürlich der zunehmende Druck von Seiten der Behörden. Als es schließlich zum Bruch kam, bildeten einige aus dem Team an einem anderen Ort eine neue kleine Lerngruppe, die noch immer existiert. Der Markhof ist heute ein beliebtes Seminarzentrum. Am Nachmittag bietet er Raum und Freizeitangebote für ein soziales Kinderprojekt. Ende 2017 publizierten zwei Freilernermütter mit mir gemeinsam das Buch LERNEN IST WIE ATMEN (eine 2. Auflage erschien 2023). Seither hat sich die Tätigkeit des Vereins Scholé mehr und mehr auf die Unterstützung von Freilernerfamilien konzentriert, die mutig genug sind, den prüfungsfreien Weg zu wählen. Weil das in Österreich leider immer noch illegal ist, müssen sich die meisten dieser Familien mit langwierigen Gerichtsverfahren herumschlagen und werden regelmäßig zur Zahlung von Verwaltungsstrafen verdonnert. Eine Mutter, von deren 4 Kindern nur eines frei lernte, hat ihre Strafe zweimal sogar im Gefängnis abgebüßt! Das zu ändern ist Ziel der Initiative “Freie Bildungswege”.

Frei sein lernen

Ich persönlich betrachte die Freilerner als Vorboten einer neuen Zeit. Für mich steht außer Zweifel, dass unser materialistisches Zeitalter, das von einem geistfeindlichen Leistungs-, Wachstums- und Kontrollwahn geprägt ist, sein Ablaufdatum bald erreicht haben wird. Mit den selbstbestimmten Menschenkindern, die heute heranwachsen, beginnt eine Ära, in der das, was heute noch eine seltene Ausnahme darstellt, die Regel sein wird: Ein friedliches Miteinander selbstbestimmter Menschen verschiedenen Alters, verschiedener Herkunft, verschiedener Begabungen, die sich ihrer Einzigartigkeit ebenso klar bewusst sind wie ihrer geistigen Verbundenheit. Solche Menschen sehnen sich nicht mehr nach Führungspersönlichkeiten und träumen auch nicht von globaler Herrschaft. Sie finden ihre größte Freude und Erfüllung darin, dem Leben in allen seinen Formen zu dienen.

Was wir brauchen, um diesen Zustand zu erreichen, bringt der Titel eines kürzlich erschienenen TAU-Sonderheftes zum Thema Bildung auf den Punkt: FREI SEIN LERNEN. Zwei Mitarbeiterinnen des TAU-Magazins, eine Freilernermutter und ich bereiten gerade eine Veranstaltung vor, die ebenfalls unter dem Motto FREI SEIN LERNEN steht. Dabei wird uns bewusst, wieviel wir selbst da noch zu lernen haben! Die Veranstaltung soll zu Frühlingsbeginn, am 22.3.2024 im Dachsaal der Urania-Sternwarte stattfinden und Menschen zusammenbringen, die als Teilnehmende und Teilgebende ihre materiellen und immateriellen Ressourcen einbringen und einander damit gegenseitig beschenken und inspirieren wollen. Solltest du dich zu dieser Feier gerufen fühlen, dann melde dich bitte unter aterzicauer@gmail.com bei mir!

Uns allen wünsche ich Muße für Herz und Geist!

Alexandra

SCHOLÉ NACHRICHTEN

Dezember 2023

"WER WIRD FRÜHER DIE BEFREIUNG ERREICHEN - EIN MENSCH, DER GOTT LIEBT, ODER EIN MENSCH, DER GOTT HASST?"

Die Antwort auf dieses hinduistische Lehrbeispiel hat mich schockiert, als ich sie zum ersten Mal hörte. Sie lautet: “Der Mensch, der Gott liebt, braucht 6 Leben, um zur Befreiung zu gelangen. Der Mensch, der Gott hasst, braucht dafür nur 3 Leben. Wieso? Weil er öfter an Gott denkt.” Ist Hass immer noch ein stärkerer Motor als Liebe? Betrachtet man die konzertierten Anstrengungen des Unlichts zur Unterwerfung der Welt, und die geringen Erfolge der Lichtarbeiter, die auf Liebe und Verständnis setzen, mag es so aussehen, als wäre das immer noch so.

Die Legende von Buddha und dem Straßenräuber

Doch möglicherweise trügt der Schein! Einen tieferen Aspekt des Verhältnisses zwischen Hass und Liebe, Gut und Böse beleuchtet eine buddhistische Legende. Sie erzählt von einem Straßenräuber, der Gautama Buddha in einem Wald auflauerte. Obwohl der Mönch vor ihm ganz gemächlich ausschritt, gelang es dem Räuber zu seiner namenlosen Verblüffung nicht, ihn einzuholen. Er war am Ende seiner Kräfte, als Buddha sich schließlich voll Liebe und Mitgefühl seinem Verfolger zuwandte und ihn einlud, ihm zu folgen anstatt ihn zu verfolgen. Die unbesiegbare innere Stärke des heiligen Mannes erweckte in dem vielfachen Mörder mit einem Schlag die Buddhanatur – ein Zustand, dem viele fromme Menschen über zahlreiche Leben hinweg durch Opfer und Gebete schrittweise näher zu kommen hoffen. Was will uns diese Legende sagen? Dass Erleuchtung weniger mit Bravsein zu tun hat als mit der Intensität des Lebensgefühls. Ein Straßenräuber, der jedes Mal sein eigenes Leben aufs Spiel setzt, wenn er Wanderer überfällt, braucht Furchtlosigkeit, Mut und Entschlossenheit. Er muss nicht erweckt werden, denn wach er ist schon. Er braucht nur eine neue Zielrichtung für sein Streben: Statt nach vergänglichem äußeren Reichtum wird er ab nun nach unvergänglichem inneren Reichtum streben. Diesen plötzlichen Umschwung hat das lebendige Beispiel eines erleuchteten Menschen bewirkt, der ihn seine eigene Vergänglichkeit und die ewige Verbundenheit aller Wesen erstmals fühlen ließ. So hat die Begegnung mit dem Buddha aus einem furchtlosen Raubmörder einen ebenso furchtlosen, entschlossenen und mutigen Kämpfer für die gute Sache gemacht.

Die Heiß, kalt, lau

Aus dem 3. Kapitel der Offenbarung des Johannes stammt ein berühmtes Zitat, das noch unmissverständlicher beschreibt, worauf es ankommt: “Ich kenne deine Werke. Du bist weder kalt noch heiß. Wärest du doch kalt oder heiß! Weil du aber lau bist, weder heiß noch kalt, will ich dich ausspeien aus meinem Mund!” Solange ein Mensch leidenschaftlich liebt oder leidenschaftlich hasst, ist er erreichbar für die Stimme Gottes, die Stimme seines Herzens. Blind und taub für alles, was das Leben lebenswert macht, sind die Lauen, die Abgestumpften, die GLEICHGÜLTIGEN. Sie werden ausgespien, denn im Tausch gegen fragwürdige Sicherheiten und Bequemlichkeiten haben sie auf ein selbstbestimmtes Leben, auf Freiheit und Begeisterung verzichtet. Ein wahrhaft teuflischer Tauschhandel!

Wir verkaufen unsere Seele, wenn wir uns aus Feigheit und Opportunismus irgendwelchen Autoritäten unterordnen und unser lebendiges Gefühl zum Schweigen bringen, um nur ja nirgendwo anzuecken. Kein fühlender Mensch kann ernstlich glauben, dass das Abschlachten Abertausender Menschen dem Frieden dient. Kein gewissenhafter Arzt wird einem Patienten eine unerprobte gentechnische Substanz spritzen. Keine empathische Lehrperson käme auf die Idee, Kinder mit unnützem Lehrstoff zu quälen und durch schlechte Noten zu demütigen. Keine liebende Mutter wäre imstande, ihr Kind regelmäßig aus dem Schlaf zu reißen. Kein verantwortungsbewusster Politiker würde mitmachen, wenn hart erarbeitetes Steuergeld für unsinnige und destruktive Projekte verschwendet wird.

Wie kann es also sein, dass all das dennoch jeden Tag geschieht? Weil so viele Menschen es gleichgültig geschehen lassen. Weil es den Herrschenden gelungen ist, in den Geist ihrer Untertanen die Überzeugung einzupflanzen, sie wären schwach, sündig, minderwertig, unwürdig, von mächtigen “Beschützern” abhängig. Weil die Unterdrückung aller authentischen Gefühle seit so vielen Generationen auf dem Programm steht, dass “man” sie als normal, ja alternativlos empfindet. Weil jeder doch nur seine Pflicht tut. Weil der technische und der soziale Fortschritt es uns ermöglichen, die persönliche Verantwortung für uns selbst und unsere Mitgeschöpfe anonymen Institutionen zu übertragen – Kinderkrippen, Schulen, Altersheimen, Spitälern, Psychiatrien, Tierschutzheimen, Gerichten, Parteien, Bankenkonsortien, Weltorganisationen…

Die Botschaft des Wassers

Im 20. Jahrhundert fanden die Weisheitslehren von Hindus, Buddhisten und Christen eine zeitgemäße Bestätigung. Anhand von stark vergrößerten Aufnahmen einzelner Eiskristalle konnte der japanische Wasserforscher Masaru Emoto zeigen, dass Wasser der universelle Informationsträger ist. Menschliche Gefühle und Intentionen, egal ob in Musik oder in Worten ausgedrückt, bewirken dramatische Veränderungen in der Struktur der Wassermoleküle. Zur Veranschaulichung dieser Tatsache entwickelte Emoto ein ganz einfaches Experiment, das seither unzählige Male in Kindergärten und Schulen wiederholt wurde: Gekochter Reis wird auf drei Glasgefäße verteilt, die man so aufstellt, dass die Temperatur- und Lichtverhältnisse überall gleich sind. Dann erhalten die Kinder den Auftrag, den Reis im 1. Glas jeden Morgen freudig zu begrüßen und ihn dankbar zu loben. Den Reis im 2. Glas sollen sie beschimpfen, als wäre er ein gefährliches Gift. Den Reis im 3. Glas sollen sie völlig unbeachtet lassen.

Nach etwa 10 Tagen zeigt sich folgendes Ergebnis: Der dankbar gelobte Reis im 1. Glas ist eingetrocknet, aber immer noch weiß. Der heftig beschimpfte Reis im 2. Glas ist verschimmelt und verdorben. Am schlimmsten aber sieht der Reis im 3. Glas aus, das total ignoriert wurde: Er hat sich in eine faulig stinkende grünlich-schwarze Masse verwandelt.
Jenseits aller Religionen oder Ideologien führt dieses Experiment eindrücklich vor Augen, dass Gleichgültigkeit das schlimmste aller Übel ist!

Die Kehrseite und Gegenteil von Gleichgültigkeit

Menschen, denen alles egal ist, merken es nicht einmal, wenn sie belogen und betrogen werden. Sie lassen sich widerstandslos zur Mittäterschaft an unverzeihlichen Verbrechen verführen und als willenlose Rädchen im Getriebe von Wirtschaft und Politik missbrauchen. Was richtig und was falsch ist, könnte ihnen nur ihr Gefühl sagen, doch auf den Luxus eigener Gefühle haben sie um materieller und sozialer Vorteile willen verzichtet. Zum Ausgleich für ihr monotones Dasein benötigen die Gleichgültigen ab und zu extrem starke Sinnesreize. Konsumräusche, ohrenbetäubende Musik, Drogen, Sexorgien, Kriegsspiele und dergleichen sind nichts anderes als die Kehrseite der Gleichgültigkeit!

Das Gegenteil der Gleichgültigkeit ist die GELASSENHEIT. Sie wartet am Ende eines langen Weges, wenn ein Mensch die ganze Bandbreite authentischer Gefühle, vom tiefsten Schmerz bis zur erhabensten Freude, durchlebt und durchlitten hat. Gelassenheit wächst und gedeiht durch die unermüdliche Arbeit an sich selbst, durch mitfühlende Hilfsbereitschaft und unerschütterliches Vertrauen ins Leben. Jeder Einzelne, der diesen inneren Entwicklungsprozess durchläuft, nimmt Einfluss auf das Weltgeschehen: Rund um ihn oder sie verändert sich die Struktur des Wassers und trägt die Botschaft positiver Veränderung in die Welt hinaus.

Mögen die Herausforderungen, die uns im Jahr 2024 bevorstehen, zahlreiche Gleichgültige endlich wach rütteln und das Selbstbewusstsein derer, die schon früher aufgewacht sind, stärken! Wenn wir verstehen, dass wir allein durch unsere Gefühle und Intentionen die Welt verändern, werden wir uns inmitten der Stürme des Wandels in dem wundersamen Zustand heiterer Gelassenheit und Zuversicht immer tiefer verwurzeln…

In diesem Sinne euch allen ein glückliches neues Jahr!

Alexandra

SCHOLÉ NACHRICHTEN

November 2023

HOCHSENSIBILITÄT

"Ich weiß nicht mehr weiter! Meine sechsjährige Tochter macht mich fertig. Wenn ihr in der Schule was nicht passt, rastet sie aus. Sie wird aggressiv! Die Lehrerin hat mich schon wieder vorgeladen, weil sie einem anderen Kind einen Stift ins Gesicht geschmissen hat. Ich muss jetzt mindestens zwei Telefonnummern von Personen angeben, die sie sofort abholen kommen können, falls so etwas wieder passiert…” Besorgnis erregende Diagnosen stehen im Raum: Autistischer Formenkreis? ADHS?

Das kleine Mädchen ist verzweifelt: Sie hat sich doch nur gegen ihre Sitznachbarin gewehrt, als die sich schon wieder einmischte, weil sie beim Schreiben angeblich etwas falsch macht. Und vor ein paar Tagen, da musste sie einen Mitschüler verteidigen, der von zwei anderen hinterlistig gemobbt wurde. Aber die Lehrerin glaubt ihr nie. Ja, weil sie nicht wie das Kind auf ihr Herz hört, sondern nach dem Augenschein urteilt, verwechselt die Lehrerin wie so Viele Tatkraft mit Aggression!

Die Kleine ist die Jüngste in der Klasse, erklärt die Mutter. Weil das Kind nicht ruhig sitzen kann, hat sie ohnehin um ein weiteres Vorschuljahr angesucht. Doch die Behörde befand, das Mädchen müsse eingeschult werden, da sie kurz vor Schulbeginn 6 Jahre alt wurde und den Schuleingangstest gut bestanden hat. Der kinesiologische Test bestätigt, dass dem Kind überhaupt nichts fehlt. Ganz im Gegenteil, es hat mehr als andere: mehr Selbstwertgefühl, mehr Wahrnehmungsfähigkeit, mehr Gerechtigkeitssinn, mehr Mitgefühl. Es ist hoch sensibel!

Ich könnte von vielen weitaus dramatischeren Fällen erzählen. “Fälle” sage ich deshalb, weil Hochsensibilität noch immer als psychische Störung, als krankhafte Abweichung von der Normalität gilt. Ein Heer von Psychiatern und Schulpsychologinnen wird dafür bezahlt, hoch sensible Kinder der Norm anzupassen, sie schulfit zu machen. Doch meist wird Hochsensibilität gar nicht als solche erkannt, sondern anhand der jeweils auftretenden “Symptome” als physische oder psychische Krankheit definiert. In letzter Zeit äußern fortschrittliche Therapeuten immer öfter die Vermutung, der junge Mensch fühle sich deshalb unwohl, weil er im Körper eines Jungen steckt, obwohl er sich als Mädchen fühlt oder umgekehrt… Eine Diagnose mit dramatischen Folgen!
Könnt ihr euch noch an die Plakat-Aktion zur Unterstützung von Schmetterlingskindern erinnern? In eindrucksvollen Bildern wurde dem Betrachter klar gemacht, wie sich die normale Welt für ein Schmetterlingskind anfühlt: der Wollpullover wie ein Reibeisen, der Teddybär wie ein Stachelschwein, die Buntstifte wie dornige Rosenstängel. Ich denke, es ist höchste Zeit für eine ähnliche Aktion zur Unterstützung von hoch sensiblen Kindern! Sie sind nicht aggressiv, sondern handeln aus Selbstachtung und einem intakten Gerechtigkeitsgefühl. Sie brauchen keine Therapien, sondern sind die empfindsamsten und geistig gesündesten unter uns! Diese Kinder sind unsere größte Zukunftshoffnung! Aus gutem Grund halten sie die Welt, wie sie ist, nicht aus! Hören wir ihnen doch endlich zu, wenn sie uns durch ihren stummen oder lauten Protest darauf aufmerksam machen, wie unmenschlich unsere Gesellschaft eigentlich ist!

Kein Tier würde seine Jungen aus dem Schlaf reißen, es sei denn, dass ihnen Gefahr droht. Der Organismus eines kleinen Kindes, das aus dem Schlaf gerissen wird, schüttet genau dieselben Stresshormone aus wie der eines Jungtiers, das von der Mutter geweckt wird, weil es eiligst vor einer unmittelbar drohenden Gefahr fliehen muss! Dem Jungtier passiert das nur sehr selten und es kann durch die Kraftanstrengung beim Flüchten die Stresshormone sofort wieder abbauen. Wie aber ergeht es einem Kind, das regelmäßig aufgeweckt wird, um rechtzeitig in die Kinderkrippe, den Kindergarten, die Schule gebracht zu werden? Wie lange wollen wir solche Grausamkeiten noch achselzuckend hinnehmen, ohne Rücksicht auf die körperlichen und seelischen Folgen?

Jedes Kind kommt mit seinem individuellen inneren Entwicklungsplan zur Welt. Doch sehr bald schon wird es mit mehr oder minder sanfter Gewalt gezwungen, seinen eigenen Weg zu verlassen und den allen Kindern vorgegebenen Weg einzuschlagen. Dort wird es auf Schritt und Tritt bewertet, mit anderen verglichen, gelobt oder getadelt. Um sozial zu überleben, muss es seine eigenen Bedürfnisse zurückstellen, seine eigenen Interessen vergessen, sich anpassen an die herrschende Mehrheit. Wie lange wollen wir es uns noch leisten, das schöpferische Potenzial der jüngsten Generation einem vorgestrigen System zu opfern? Wird es den hochsensiblen Kindern gelingen, so lange Widerstand zu leisten, bis endlich genug Eltern begreifen, was da wirklich vor sich geht?

Woran erkennt man Hochsensible und was brauchen sie? Es sind Menschen, die – noch oder wieder – Verbindung zur Quelle haben. Sie leben im Bewusstsein der Verbundenheit mit allem Lebendigen, deshalb freuen sie sich mit den Fröhlichen und leiden mit den Leidenden, seien es Menschen, Tiere oder Pflanzen. Jedes unbedachte Wort kann sie ins Herz treffen, jede liebevolle Geste kann sie heilen und beflügeln. Sie wissen genau, was ihnen gut tut – welche Nahrung, welche Menschen, welche Beschäftigungen, welche Bücher oder Filme. Sie spüren auch, was andere wirklich brauchen. Unsere hektische, laute Konsumwelt verstört sie, denn die meisten von ihnen sind ruhebedürftig, lärmempfindlich und brauchen sehr wenig, um glücklich zu sein.
Würde unser Gesellschaftsleben von Hochsensiblen bestimmt, hätten wir bald keine Naturzerstörung, keine Kriege, keine Pandemien, keine Konzentration von Macht und Geld in den Händen einiger Weniger mehr. Auf ganz natürliche Weise würden sich all die Institutionen auflösen, unter deren “Schutz” wir heute stehen. Anonyme Institutionen nehmen uns Menschen das eigenverantwortliche Denken, Fühlen und Handeln ab. Vordergründig dienen sie dem Allgemeinwohl, doch auf einer unsichtbaren Ebene werden sie von namenlosen Drahtziehern als Instrumente zur unbemerkten Beeinflussung der Menschen genutzt. Diese Manipulationsstrategien funktionieren so gut, dass dieselben Leute, die von besorgniserregender Aggressivität sprechen, wenn eine Sechsjährige einer anderen Sechsjährigen einen Bleistift nachwirft, Hunderttausende Kriegsopfer widerspruchslos hinnehmen!

In dem Maß, in dem wir uns zu passiven Objekten staatlicher Verwaltung und Fürsorge machen lassen, verlieren wir das Bewusstsein unserer menschlichen Größe, unserer Verbundenheit, Freiheit und Selbstbestimmung. Menschlichkeit lässt sich nicht institutionalisieren! Wer das erkannt hat und sich der Verantwortung für seine Mitwelt aktiv stellen möchte, muss sich einstweilen aber noch auf heftigen Gegenwind gefasst machen. Das können Eltern bezeugen, die es nicht übers Herz bringen, ihr Kind gegen seinen Willen einer Bildungsanstalt zu übergeben. Kritische Ärzte, die sich nicht an die Vorgaben der Schulmedizin halten. Freie Bauern, die ökonomisch zu überleben versuchen, ohne die einschränkenden Vorgaben für staatliche Förderungen zu erfüllen. Wissenschaftler, die es wagen, sich mit Tabuthemen zu beschäftigen, usw.

Lägen Bildung und Medien in den Händen von Hochsensiblen, würden uns allen die Augen aufgehen. Wir könnten klar erkennen, was für ein Verbrechen es ist, Kinder von ihrer natürlichen Potenzialentfaltung gewaltsam abzuhalten und dies als “Wahrung des Kindeswohls” zu bezeichnen. Wir würden verstehen, dass so genannte “Schutzimpfungen” nur ein Bombengeschäft für die Pharma-Mafia sind. Und dass jeder noch so kleine medizinische Eingriff, der für unser Wohlbefinden nicht wirklich notwendig ist, einem Raubüberfall gleichkommt: Um das Labor, das Krankenhaus, die Arztpraxis, das Luxusleben des Chefarztes am Laufen zu halten, werden kleine bis tödliche Verletzungen oder Vergiftungen der Patienten in Kauf genommen! Ganz selbstverständlich, ohne schlechtes Gewissen, weil die meisten Menschen unfähig sind, psychopathisches Verhalten als solches zu erkennen, wenn es sich im Gewand staatlicher oder wissenschaftlicher Institutionen unsichtbar und unangreifbar gemacht hat…

Die strukturelle Gewalt, auf der die Macht staatlicher, kirchlicher und internationaler Institutionen wie EU, UNO oder WHO beruht, durchschauen derzeit nur einige Hochsensible. Ihre Aufgabe ist es, die Strategien der Herrschenden offen zu legen und verborgene Zusammenhänge aufzudecken. Andere Hochsensible haben sich entschieden, in kleinen Gemeinschaften Liebe und Naturverbundenheit zu leben. Wieder andere verkehren schon ganz selbstverständlich mit der Geistigen Welt und erweitern damit unseren Horizont. Hoch sensible Techniker lassen sich nicht davon abhalten, an Erfindungen zu arbeiten, die uns in Zukunft energieautark machen werden. Hoch sensible Therapeuten erkunden das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele und gelangen so zu einem völlig neuen dynamischen Menschenbild. Hoch sensible Künstler verlassen die Kunst-Reservate der Galerien und Museen, weil sie lieber die Alltagswelt ihrer Mitmenschen bereichern. Hoch sensible Wissenschaftler widmen sich Forschungsbereichen, die lange Zeit tabu waren.

In den Corona-Jahren sind viele dieser widerständigen Menschen unvermutet zusammengeführt worden. Staunend erleben sie seither das Gefühl tiefer Verbundenheit, auch wenn weiterhin jeder von ihnen seinem eigenen Weg folgt. Ich bin zuversichtlich, dass diese Gemeinschaft weltweit vernetzter Geistesverwandten durch die Spaltungsversuche und Angriffe des Establishments letztlich nur noch enger zusammengeschweißt wird. Wenn es uns gelingt, Hochsensible, die jetzt noch Kinder sind, sorgsam zu behüten, damit sie ihre besonderen Gaben entwickeln und sich auf ihre besonderen Aufgaben ungestört vorbereiten können, dann wird, glaube ich, der Kipp-Punkt bald erreicht sein. Dann könnte es geschehen, dass auch viele, die bisher aus verschiedensten Gründen mitgelaufen sind, dem System auf einmal den Rücken kehren und lieber denen folgen, die ihnen Gottvertrauen, Tatkraft, Wahrhaftigkeit, Güte und Mitgefühl vorleben.

Zum Schluss, mit der Bitte um Nachsicht, dass ich mich wiederhole, ein Zitat von Goethe: „Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von Einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Encyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.“
Alexandra

SCHOLÉ NACHRICHTEN

Oktober 2023

IN MEINER KINDHEIT GAB ES EIN GEFLÜGELTES WORT

das oft und gerne zitiert wurde: WIESO? WESHALB? WARUM? WER NICHT FRAGT, BLEIBT DUMM!
Seit vielen, vielen Jahren habe ich es nicht mehr gehört. Wonach fragen Kinder, die schon lange vor Beginn der Entwicklungsphase, in der sie bei jeder Gelegenheit wissen wollen, WARUM etwas so ist, wie es ist, in eine Kita gesteckt wurden? Vor lauter “Anregungen” – Gruppenspielen, Bastelanleitungen, pädagogisch wertvoller Literatur usw. – kommen sie ja kaum noch dazu, sich mit den ahnungsvollen Fragen zu beschäftigen, die aus ihrem eigenen Herzen aufsteigen…

Also kreisen ihre Fragen meistens um vorgegebene Themen, und die Erwachsenen bemühen sich redlich, die nachfolgende Generation auf das Leben in der modernen Gesellschaft vorzubereiten, indem sie Kinder möglichst früh mit wissenschaftlich korrekten Informationen füttern. Häufig verstehen Eltern oder Kindergärtnerinnen gar nicht, warum die Kleinen sich enttäuscht abwenden: Was sollen Zwei- oder Dreijährige mit wissenschaftlichen Fakten denn anfangen, auch wenn sie noch so “kindgerecht” verpackt sind? Sie hätten sich nach einer emotionalen Reaktion gesehnt, einer liebevollen Gegenfrage, einem Appell an ihre Phantasie…

Erziehung zur Abhängigkeit

Die Folge solcher enttäuschenden Erfahrungen mit Erwachsenen, die auf das fragende Kind nicht persönlich eingehen können oder wollen, ist dramatisch: Warmes persönliches Vertrauen in liebende Menschen, das zur Entwicklung von Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen unerlässlich wäre, wird ersetzt durch ein kühles, unpersönliches Vertrauen in DIE Wissenschaft, unsere Universalreligion, die angeblich nur dem Wohl von Mensch und Natur dient und für jedes Problem eine Lösung hat. Die kindliche Kreativität verdorrt inmitten eines Überflusses an Spielsachen, Konsumartikeln, Lehrmitteln, Kinderfilmen, Computerspielen. Und mit ihr verkümmert die Lust am selbstständigen Denken. Am Ende ihrer acht- oder zwölfjährigen Schulzeit haben viele junge Menschen vor allem eines gelernt: Fragen stellen ist Sache von Autoritätspersonen. Meine eigenen Fragen zählen nicht, sie sind kindisch und dumm. Die Wenigsten durchschauen, weshalb die Autoritäten solchen Wert darauf legen – etwa bei den verpflichtenden Externistenprüfungen – die Oberhoheit darüber zu behalten, welche Fragen die wichtigen und welche Antworten die richtigen sind. Wenn sie nicht rechtzeitig verhindern, dass wissbegierige Kinder sich auf einmal mit anderen Fragen beschäftigen und nach eigenen Antworten suchen, würde dem System ja der Nachschub abhanden kommen!

Die Macht der Medien

Noch viel nachhaltiger als der Einfluss von Elternhaus und Schule ist der Einfluss der Medien, der heimlichen Lehrer ganzer Generationen. Sie fordern weder Anstrengung noch Leistung, sondern punkten durch Ablenkung und Unterhaltung. Dass die Massenmedien sich mehr und mehr als Lehrmeister oder Influencer aufspielen, registrieren die meisten jungen Menschen nicht einmal. Schließlich sind sie von Kindheit an gewöhnt, dass man ihnen nicht zutraut, sich aus vielen, teils widersprüchlichen Fakten eine eigene Meinung zu bilden. Zu Fakten haben sie überdies kaum noch Zugang, sie bewegen sich in einer unüberschaubaren Flut von Infotainment, aus der kleinere und größere Blasen aufsteigen… Dazu kommt, dass eigenständiges Denken – auch Querdenken genannt – schon lange nicht mehr als erstrebenswert gilt, sondern zum Kennzeichen von Schwurblern, Esoterikern, Wissenschaftsleugnern und anderen verachteten Randgruppen mutierte. Der soziale Konformitätsdruck ist so hoch geworden, dass auch, ja häufig gerade sehr intelligente Menschen instinktiv davor zurückscheuen, selbstständig zu hinterfragen, was die Medien ihnen servieren – wohl aus panischer Angst, der Boden ihres wissenschaftlichen Weltbildes könnte ihnen unter den Füßen weggezogen werden.

Die Lähmung der Vernunft

Der 11. September 2001 ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür: 22 Jahre danach gehört immer noch Mut dazu, in Gesellschaft “normaler” Menschen, die sich auf ihre Rationalität doch so viel zugute halten, darauf hinzuweisen, dass sich das offizielle Narrativ über dieses epochale Ereignis auf Phänomene stützt, die gegen die Gesetze der Physik verstoßen und nirgendwo sonst jemals zu beobachten waren:

Keines der vielen Hochhäuser, die vorher oder nachher durch Brand zerstört wurden, ist wie die WTC-Türme senkrecht in sich zusammengestürzt und zu Staub zerfallen. Bei allen anderen brennenden Hochhäusern kippten die Stahlgerüste irgendwann zur Seite oder blieben als verkohlte Gerippe zwischen den herabgefallenen Trümmern stehen. Das Pentagon wiederum ist das weltweit einzige Beispiel für das wundersame Verschwinden einer großen Passagiermaschine. Beim Eindringen in jenen Trakt, wo sich rein zufällig die Unterlagen über erst am Vortag bekannt gewordene Milliardenverluste des US-Militärs befanden, hinterließ das Flugzeug nur ein wenige Meter breites Loch und keine weiteren Spuren. Ein noch verblüffenderes Wunder vollbrachte der Pass des angeblichen Flugzeugentführers Mohammed Ata: Das kleine Papierheftchen überstand nicht bloß die Explosion des Flugzeugs und den Brand des Gebäudes, nein, es wurde auch noch unversehrt auf der glühenden Asche gefunden, in die sich Stahl, Beton, Glas und alle übrigen Materialien der Bürotürme verwandelt hatten…

Die Panische Angast vor der Wahrheit

Abertausende kritische Wissenschaftler und Fachleute haben seither recherchiert, was an diesem Tag, an dem der weltweite Krieg gegen den Terror ausgerufen wurde, in New York tatsächlich passiert sein könnte. Die Ergebnisse ihrer Arbeit interessieren jedoch nur Menschen, die selbst schon kritisch denken. Alle anderen meiden jede Konfrontation mit den überwältigenden Gegenbeweisen zur offiziellen Darstellung wie der Teufel das Weihwasser. Dieses Reaktionsmuster hat sich bei allen folgenden Kriegsszenarien rund um Corona, das Klima, die Ukraine oder Israel in ganz ähnlicher Weise wiederholt: Die Mehrheit lässt sich in Panik versetzen und bejaht dann jedes Denkverbot und jede noch so absurde Maßnahme.

Eine kleine, aber immerhin stetig wachsende Schar kritischer Geister, die durchschaut haben, dass es sich um Inszenierungen handelt, versuchen verzweifelt, Mitmenschen aus ihrer Trance zu wecken, indem sie ihnen einfache Fragen stellen: Wie erklärst du dir, dass ein drittes Gebäude, das von keinem Flugzeug getroffen wurde, am selben Tag ebenfalls in Fallgeschwindigkeit eingestürzt ist? Und dass dieses dritte Gebäude im offiziellen Abschlussbericht über die Anschläge nicht einmal erwähnt wird? Möchtest du wissen, welche Inhaltsstoffe die neuen Impfungen enthalten? Interessieren dich die lange geheim gehaltenen, nun aber doch publik gewordenen Ergebnisse der Pfizer-Studie? Kennst du die Vorgeschichte des Ukrainekrieges? Glaubst du wirklich, dass es dem Frieden dient, wenn Terror mit Terror beantwortet wird?

Ich nehme an, ihr habt solche Gespräche auch manchmal geführt und dabei ähnliche Erfahrungen gemacht wie ich: Wer UNERLAUBTE FRAGEN stellt, muss sich warm anziehen! Er bekommt es nicht nur mit den Autoritäten zu tun, sondern auch mit den meisten braven Bürgern. Die Reaktionen auf meine Tabu-Brüche reichten von befremdetem Schweigen und Abbruch der Beziehungen bis zu wütenden persönlichen Angriffen. Solche Misserfolge auszuhalten, ja sogar Beschimpfungen oder soziale Ausgrenzung einzustecken, obwohl man es doch nur gut gemeint hat, verlangt ganz schön viel innere Stärke!

Die Lernaufgabe der Widerstandsbewegung

Doch genau das war die Aufgabe des Widerstands während der letzten 3 Jahre, glaube ich! Wir mussten lernen, mit unserem Ärger über die Schlafschafe, unserem Zorn über die vielen Mitläufer und Handlanger eines globalen Angriffs auf Freiheit und Menschlichkeit konstruktiv umzugehen. Schmerzliche Erfahrungen haben uns zu einer inneren Stärke verholfen, die uns gegen weitere Spaltungsversuche immunisiert. So hat sich mein Ärger über unbelehrbare Freunde und Verwandte allmählich in mitfühlende Geduld verwandelt, und mein hilfloser Zorn auf die Kriegstreiber weicht Schritt für Schritt einem immer unerschütterlicheren Gottvertrauen. Die Verbrechen, die an der Menschheit begangen wurden und werden, sind so übergroß, dass wir den Ausgleich dafür nur einer höheren Gerechtigkeit überantworten können!

Unsere nächste Aufgabe besteht, glaube ich, darin, dass wir, die vielen Vorreiter einer friedlichen Gesellschaftsordnung, uns nicht mehr misstrauisch beäugen und voneinander abgrenzen, sondern uns gegenseitig respektieren und unterstützen. In den unterschiedlichen Denkansätzen und Herangehensweisen, die uns anfänglich noch zu trennen schienen, dürfen wir jetzt mehr und mehr den Reichtum und die Fülle einer Welt erahnen, die nicht mehr von nationalen, religiösen oder transhumanistischen Ideologien gesteuert wird. Die Welt von morgen wird hoffentlich weder unipolar noch multipolar sein. Sie wird die vielfältigen Wünsche und Hoffnungen von Milliarden freier, selbstbestimmter Menschen widerspiegeln, die sich nicht mehr gegeneinander aufhetzen lassen, sondern ihre eigenen Fragen stellen und sich selbst ihre Ziele stecken.

Was uns eint und was uns trennt

Das einigende Band zwischen den ganz unterschiedlichen, wahrscheinlich rasch wechselnden kleinen Gemeinschaften, die dabei entstehen, wird nicht mehr ethnischer oder sozialer, sondern rein geistiger Natur sein. Es ist das Einheitsbewusstsein, das allen Menschen geschenkt wird, sobald sie aus ihrem Ego-Gefängnis ausbrechen. Dann erfahren sie, dass sie keine hilflosen, von mächtigen Hütern abhängigen Herdentiere sind, sondern Teilhaber und Mitschöpfer einer vielschichtigen Wirklichkeit, die der Quelle allen Lebens entspringt und sich, so wie die Zellen unseres Körpers, unaufhörlich aus ihr erneuert. Eine Trennlinie bleibt allerdings bestehen. Sie verläuft zwischen den Menschen, die im Einklang mit der Natur dem Leben dienen wollen, und jenen Technik-Freaks, die beschlossen haben, alles Lebendige ihren größenwahnsinnigen Allmachtsphantasien zu unterwerfen. Ob diejenigen, die den satanischen Plan einer globalen Herrschaft ausgeheckt haben, tatsächlich Menschen oder Wesenheiten anderer Art sind, kann ich nicht beurteilen. Ich weiß nur, dass die meisten Menschen, die sich für die Umsetzung ihrer globalistischen Pläne einspannen ließen, nicht von Natur aus böse sind. Wahrscheinlich hätten sie mehr Mitgefühl und Selbstvertrauen entwickelt, wenn ihre kindlichen Fragen und Bedürfnisse ernst genommen worden wären…

Echte und falsche Fragen

Umso wichtiger ist es, dass Kinder ermutigt werden, nach Herzenslust WIESO? WESHALB? WARUM? zu fragen, und die Erwachsenen sich davon inspirieren lassen, das auch wieder zu tun. Wenn wir auf die tiefsinnigen Fragen der Kinder ehrlich und liebevoll eingehen, wird uns auch der Unterschied zwischen Fakten und Meinungen klarer bewusst. Diese Unterscheidung ist unerlässlich, um gegen gezielte Desinformation gewappnet zu sein, denn das wichtigste Werkzeug aller Lügner und Betrüger ist die Vermischung von Fakten und Meinungen. Im Dialog mit unverbildeten Kindern merken wir auch, wie häufig wir auf einen anderen teuflischen Trick hereinfallen – auf idiotische Scheinfragen.

Wen magst du lieber, die Mama oder den Papa? Fühlst du dich als Mädchen oder als Junge? Möchtest du in die Schule gehen oder dumm bleiben? Welche Kultur ist besser, die christliche oder die muslimische? Wer sind die Bösen, die Ukrainer oder die Russen? Ist es etwa moralisch vertretbar, Alte und Kranke zu gefährden, anstatt sich impfen zu lassen? Jede dieser ENTWEDER-ODER-Fragen ist ähnlich unsinnig wie die Frage, ob wir Luft oder Nahrung zum Leben brauchen… Nur fällt uns das schon gar nicht mehr auf, weil wir so gewöhnt sind, mit derlei Scheinfragen Tag für Tag beschäftigt, beunruhigt und abgelenkt zu werden.

Der Weg zu Frieden und geistiger Freiheit beginnt mit der Einsicht, dass es in uns selbst eine Instanz gibt, die jederzeit bereit ist, uns zu antworten, wenn wir sie nur befragen! Ihre Antworten sind von ganz besonderer Qualität. Sie folgen nicht wie jene des Verstandes dem Prinzip der Zweckmäßigkeit, bei dem Vorteile für die eine Seite nur allzu oft mit Nachteilen für die andere Seite einhergehen. Sie gehorchen vielmehr dem Prinzip der Sinnhaftigkeit, das auf Verbundenheit, Wahrheit und Liebe ausgerichtet ist. Da mein eigenes Höheres Selbst in direkter Verbindung zur Quelle steht, kann ich mich darauf verlassen, dass alles, was es mir sagt, nicht nur meinem eigenen Wohl dient, sondern immer auch dem Wohl aller anderen Wesen.

Frohgemute Herbstgrüße

Alexandra

SCHOLÉ NACHRICHTEN

September 2023

MINDCONTROL UND ÜBERGANGSRITEN

Die Mindcontrol-Methoden, von denen schon in den August-Nachrichten die Rede war, haben mich weiter beschäftigt. Auf Reiner Füllmichs Telegramkanal ICIC habe ich ein tolles Interview dazu entdeckt. Jason Christoff, Fachmann für Mindcontrol, gibt zunächst eine komprimierte Darstellung dieses komplexen Themas, die er kurz zuvor übrigens auch im europäischen Parlament vorgetragen hat. Dort waren natürlich nur die wenigen widerständigen Abgeordneten im Saal, die ihn eingeladen hatten, doch über das Internet hat sein Vortrag bereits Hunderttausende Interessenten erreicht.

Christoffs Einstiegsthema ist der Überlebensinstinkt, die Hauptfunktion unseres Unterbewusstseins, das niemals ruht und tausendmal mehr Informationen registriert als unser Bewusstsein. Um diese Flut an Informationen einzuordnen und zu gewichten, braucht das Unterbewusstsein nur den Bruchteil einer Sekunde. Dabei folgt es einem sehr einfachen Prinzip: Je öfter es einen Reiz – ein Bild, einen Klang – registriert, desto größer muss dessen Bedeutung für das Überleben der Spezies sein. Menschen sind soziale Wesen, ein Einzelner hat keine Überlebenschance. Am meisten Sicherheit bietet ihm also der Anschluss an die jeweils größte Gruppe, von der auch die meisten Signale ausgehen. Das Unterbewusstsein zählt mit und übermittelt dem Bewusstsein seine Bewertung: Von dieser Gruppe stammen die meisten Signale, an sie musst du dich also halten, um bestmöglich geschützt zu sein!

Würdest du dich trauen, zur Wahrheit zu stehen?

Wie schwer es Menschen sogar in völlig ungefährlichen Situationen fällt, einen unbewussten Reflex zu überwinden, zeigt das berühmte Asch-Experiment. Ein Psychologe lädt zu einem einfachen Wahrnehmungstest ein: Auf dem Bildschirm sehen die Probanden jeweils fünf Striche, bezeichnet mit A, B, C, D, E. Zwei davon sind gleich lang. Die versammelten sechs Personen sollen die kinderleichte Frage beantworten, welche. In den ersten Fragerunden herrscht Einigkeit. Doch im vierten oder fünften Testdurchgang gibt die erste Person plötzlich eine offensichtlich falsche Antwort. Die neben ihr Sitzenden schließen sich wie selbstverständlich an.

Nur die letzte Person in der Runde wirkt verstört: Sie weiß nicht, dass sie der einzig echte Proband ist und alle anderen ein abgekartetes Spiel mit ihr spielen. Sie sieht deutlich, dass die Antwort falsch ist. Aber darf sie es wagen, der Einheitsmeinung aller anderen zu widersprechen? Dieses psychologische Experiment ist viele Male wiederholt worden, mit dem immer gleichen Ergebnis: Nur eine von vier Personen bringt den Mut auf, sich gegen den Rest der Gruppe zu behaupten, wenn die übrigen Teilnehmer unisono zwei offensichtlich verschieden lange Striche als gleich lang bezeichnen!
Betrachtet man die Dinge in einem noch größeren Zusammenhang, erscheint aber selbst der dramatische Fall, der mich so sehr aufbrachte, harmlos und unbedeutend. Das haben mir erst kürzlich die erschütternden Zeugnisse von Überlebenden rituellen Missbrauchs klar gemacht! Unter dem Titel “50 voices of ritual abuse” kann jeder, der einen Internetzugang hat, erstmals Einblick in die Schicksale von 50 Menschen erhalten, die von frühester Kindheit an Opfer ritueller satanistischer Praktiken geworden sind.

Wer sich dem Grauen dieser Selbstzeugnisse aussetzen will, braucht allerdings extrem starke Nerven! Trotzdem bedauere ich es keinen Augenblick, mich der Herausforderung gestellt zu haben. Ich verdanke diesen Besuchen in der Hölle nämlich nicht nur ungeahnte Einblicke in das versteckte Treiben weltlicher und kirchlicher Machteliten, sondern vor allem die Bekanntschaft mit Engeln in Menschengestalt!
Was sie als Kinder erlebt bzw. überlebt haben, war so unsäglich schlimm, dass sie lange Zeit überhaupt keine Erinnerung daran hatten. Mittels ausgeklügelter technischer, chemischer und medizinischer Methoden sorgen die Täter dafür, dass ihre hilflosen Opfer, selbst wenn sie mit dem Leben davonkommen sollten, sie später nicht verraten können. Diese Methoden sind teils hochmodern, teils uralt, denn Satanismus gibt es seit Jahrtausenden! Viele der Opfer entstammen Satanistenfamilien, in denen ritueller Kindesmissbrauch, Menschenopfer und Kannibalismus von einer Generation zur nächsten weitergegeben wurden.

Von der Macht unseres Unterbewusstseins

Diesen universellen Verhaltensreflex macht sich die Propaganda seit jeher zunutze. Noch viel besser funktioniert die Beeinflussung allerdings dann, wenn das Bewusstsein gar keine Chance hat, sich korrigierend einzuschalten, weil die Signale so kurz und gut versteckt sind, dass nur das tausendmal so schnelle Unterbewusstsein sie überhaupt registriert! Das ist die Basis von Mindcontrol. Geschulte Experten verstecken in Bildern und Texten, in Filmen und Vorträgen bestimmte wiederkehrende Signale, die den Betrachter in eine bestimmte Richtung lenken, ohne dass sein Bewusstsein es wahrnimmt.

Wie grandios dieser Mechanismus funktioniert, zeigt Jason Christoff in seinem Vortrag an einem Filmausschnitt über eine Talente-Show im amerikanischen TV. Ein junger Mann betritt selbstbewusst lächelnd die Bühne und verkündet, dass er das Unterbewusstsein der Anwesenden sowie Tausender per Video zugeschalteter Zuschauer erfolgreich beeinflussen werde. Der meisterhaft geschulte Mentalist erzählt von seinem Studentenjob als Barkeeper, bei dem er Menschen und ihr Verhalten unbemerkt sehr genau studieren konnte. Über den Bildschirm läuft dabei ein Vorstellungsvideo – man sieht den jungen Mann in einer Bar Gläser abtrocknen und dann durch eine verwinkelte Gasse zum TV-Studio eilen. Danach fordert er das Publikum im Saal und die Zuschauer zu Hause mit launigen Worten auf, sich einen Stift und ein Blatt Papier zu holen. Darauf soll jeder das Bild zeichnen, das er vor seinem inneren Auge sieht.
Nun kommt der große Moment: Sowohl der Juror im TV-Studio als auch die Tausenden, per Video zugeschalteten Zuschauer zu Hause heben auf Befehl des Kandidaten gleichzeitig ihre Zeichnungen hoch – und siehe da: Tatsächlich ist auf jedem einzelnen Blatt das gleiche Motiv zu sehen: Eine Sonne, meist mit Gesicht, umgeben von kürzeren oder längeren Strahlen.

Ungläubiges Staunen allerseits. Der Kandidat strahlt. Er hat seine Ankündigung, das Unterbewusstsein des Publikums hacken zu können, wahr gemacht. Wie war das möglich? Ganz einfach, sagt der Mentalist, und lässt nochmals den kleinen Videoclip durchlaufen, in dem man ihn beim Gläser Trocknen an einer Bar und auf dem Weg zum Studio sieht. Einige Male drückt er kurz auf die Stopp-Taste und macht die Zuschauer auf unscheinbare Kleinigkeiten im Hintergrund aufmerksam – einen Bierdeckel, ein Plakat, eine Kritzelei an der Hauswand, auf denen ganz kurz das Sonnenmotiv zu sehen ist. Vier kaum wahrnehmbare Wiederholungen dieses Motivs im Hintergrund haben genügt, um so viele Menschen unbewusst zu programmieren!

Menschen sind Herdentiere

Christoffs Vortrag, der noch weitere interessante Aspekte des Themas Mindcontrol aufgreift, hat mich sehr nachdenklich gemacht. Auch wenn ich davon ausgehe, dass ich so wie alle Leser und Leserinnen dieser Nachrichten wahrscheinlich widerständig genug wäre, um mich beim Asch-Experiment nicht unterkriegen zu lassen, muss ich mir realistischer Weise eingestehen, dass ich bei unzähligen anderen Gelegenheiten sicher erfolgreich beeinflusst worden bin, ohne das geringste davon bemerkt zu haben! Unseren Ansichten und Meinungen dürfen wir also kein allzu großes Gewicht beimessen, denn wir können ihnen nicht trauen. Auf der Ebene des Denkens sind wir alle manipulierbare Massenmenschen. Herdentiere, deren Verhalten leicht vorhersehbar und steuerbar ist.

Würden wir als freie Menschen in einer natürlichen Umgebung leben, wären unsere unterbewussten Reflexe – nicht anders als bei Wildtieren -einfach lebenserhaltende Instinktreaktionen. Doch wir leben schon seit Jahrtausenden in künstlich veränderten Umwelten, deren Konstrukteure keineswegs die gütigen Hirten sind, als die sie sich so gerne ausgeben. Nein, die Gottkönige, Hohen Priester, Kaiser von Gottes Gnaden oder demokratisch legitimierten Herrscher von heute sind gnadenlose Unterdrücker oder ahnungslose Helfershelfer anonymer Ausbeuter, die ihre Methoden im Lauf der Jahrhunderte immer mehr verfeinert haben. Ihre Macht beruhte seit jeher darauf, dass es ihnen gelang, die überwiegende Mehrheit ihrer gläubigen Untertanen zu täuschen, indem sie die oben beschriebenen Instinktreaktionen zur Verbreitung von Lügen, Drohungen und falschen Versprechungen nutzten.

Wer oder was steuert uns?

Wer immer – in Tempeln, Schulen und Medien – die Informationsvermittlung in der Hand hat, kann die armen Lemminge in die Selbstschädigung oder gar in die Selbstvernichtung treiben, wie wir weltweit tagtäglich beobachten müssen. Willig essen und trinken sie die gesundheitsschädlichen Nahrungsmittel und Getränke, die ihnen die Werbung aufschwatzt, lassen sich und ihre Kinder krank impfen, schlucken Medikamente, die nur deren Produzenten nützen, zittern vor dem nahenden Klimakollaps, leisten widerspruchslos “Kriegsdienst” oder faseln aus ihrer bequemen Zuschauerposition vom “gerechten Verteidigungskrieg”.

Die zentrale Frage lautet also: Wodurch unterscheidet sich die derzeit zum Glück wachsende Minderheit derer, die den Betrügern nicht mehr widerstandslos auf den Leim gehen, von den braven Lemmingen? Eine einfache Zeichnung, die mir heute begegnet ist, bringt es kurz und knapp auf den Punkt: Viele graue Gestalten stehen mit gesenkten Köpfen eng nebeneinander. Nur dort und da hebt eine der grauen Gestalten mit überraschtem Lächeln den Kopf: auf ihrer Brust zeichnet sich ein leuchtend rotes Herz ab.

Ja, “man sieht nur mit dem Herzen gut”, wie der Kleine Prinz uns gelehrt hat. Dazu müssen wir aber erst einmal werden wie Kinder, die noch nicht von wohlmeinenden ElementarpädagogInnen mit subtilen Methoden verwirrt und ins Problemdenken eingeführt wurden. Der unverstellte Blick, den wir nur durch harte Arbeit an uns selbst zurückgewinnen können, eröffnet uns den Zugang zu unserem inneren Reichtum und der Herrlichkeit der Schöpfung in ihren unzähligen Variationen. In Zeiten wie diesen sind es allerdings oft auch schreckliche Bilder, die unser Herz in zerstörten Landschaften und hinter der glitzernden Fassade der Unterhaltungsindustrie erblickt.

Flucht in Scheinprobleme und Scheinwelten

Angesichts von systematischer Naturzerstörung, Kinder- und Organhandel, Satanismus, Pädophilie, blutigen Aufständen und massiven Geschichtsfälschungen ist die Versuchung groß, Augen und Herz rasch wieder zu verschließen und sich lieber weiter mit Scheinproblemen zu befassen oder in Scheinwelten zu flüchten. Die Auswahl an Scheinproblemen, die uns die Medien ins Haus liefern, ist unüberschaubar, und Scheinwelten – ein florierender Geschäftszweig! – werden in allen Geschmacksrichtungen angeboten: Von den silbrig schimmernden Gefilden der Englein, Elfen und regenborgenfarbenen Einhörner bis zu den dunklen Kellern von Geheimbünden, wo schwer bewaffnete Krieger sich auf die Weltrettung vorbereiten. Gegen Ende seines Vortrags gibt Jason Christoff noch einen sehr wichtigen Hinweis. Als Gesamtgesellschaft, sagt er, wurden wir – auch das ist eine Spielart des Mindcontroling – so verweichlicht , dass die meisten von uns unfähig geworden sind, Schmerz zu ertragen und sich freiwillig herausfordernden Aufgaben zu stellen. Was in unserer zivilisierten Welt fehlt, sind die Initiationsriten, die in indigenen Gesellschaften den Übertritt vom Status des abhängigen Kindes zum Status des selbstbestimmten Erwachsenen markieren. Deshalb bleiben viele von uns lebenslang so kindisch, dass sie nichts dabei finden, sich auch als Erwachsene noch blind an die Vorgaben irgendwelcher Autoritäten zu halten, ohne jemals deren Berechtigung zu hinterfragen.

Die Überschreitung der Schwelle

In indigenen Gesellschaften überschreiten Knaben im Alter von 14 Jahren, Mädchen meist schon mit 12 die Schwelle zum Erwachsensein, indem sie sich tagelang ohne jede fremde Unterstützung lebensgefährlichen Prüfungen aussetzen. Im nachtschwarzen Dschungel, umgeben von Giftschlangen und wilden Tieren, oder allein in einsamen Steinwüsten ausgesetzt, ohne den Weg zur nächsten Wasserstelle zu kennen, erleben die jungen Menschen Momente akuter Todesangst. Mutter, Vater, alle ihre bisherigen Beschützer sind fort, es hilft nichts, nach ihnen zu rufen.

Doch genau in diesen Grauen erregenden Situationen erfahren die jungen Burschen und Mädchen plötzlich, dass es in ihnen selbst eine Instanz gibt, die genau weiß, was zu tun ist. Sie begegnen ihrem eigenen Höheren Selbst, das sie aus höchster Not zu retten vermag und dem sie sich ab nun anvertrauen werden! Sie brauchen keine äußere Führung mehr, sie werden als Erwachsene in ihre Gemeinschaft zurückkehren und dort Verantwortung übernehmen: SELBSTständig, SELBSTmächtig, voller SELBSTvertrauen und SELBSTbewusstsein.
Ob wir in dieser herausfordernden Zeit nicht gerade die Chance erhalten, uns einem kollektiven Initiationsritus zu stellen?
Uns allen viel Freude und Erfolg beim Erwachen und Erwachsenwerden!

Alexandra

SCHOLÉ NACHRICHTEN

Juni 2023

DIE KÜNSTLICHE INTELLIGENZ

Die Mainstream-Medien bombardieren uns Tag für Tag mit teils euphorischen, teils Schrecken erregenden Berichten über Segnungen und Gefahren der Künstlichen Intelligenz (KI). Einig ist man sich darin, dass wir der KI nicht entrinnen können, weil ihr Aufstieg rasant und unaufhaltsam vorangeht. Stimmt das? Und was werden die Auswirkungen sein? Müssen wir uns auf unabsehbare Bedrohungen einstellen, oder könnte der digitale Technologieschub, der ja bereits in vollem Gange ist, sich auch positiv auf die menschliche Entwicklung auswirken?

Ein großer Teil der Bevölkerung ist so schwer traumatisiert, dass er sich von anonymen Mächten über mediale Angstpropaganda steuern lässt. Für diese Leute könnte der Vormarsch der KI tatsächlich von lebensentscheidender Bedeutung sein. Sie waren einverstanden, als Regierungen und Pharmakonzerne sich verbündeten, um das Steuergeld der Bürger in die Erreichung einer sowieso illusorischen Herdenimmunität zu investieren – also fühlen sie sich wohl als deren Herdentiere. Genauso willig machen sie jetzt die medial geschürte Klimapanik mit, und da sie “nichts zu verbergen haben”, stört es sie auch nicht, auf Schritt und Tritt überwacht zu werden.

Inzwischen können sie sich sogar mit der Aussicht auf Insekten-Burger, eine digitale Zentralbankwährung, ferngesteuerte Fahrzeuge, beliebig austauschbare Geschlechter, Retortenbabys auf Bestellung und ein rundum betreutes Dasein in 15-Minuten-Städten anfreunden. Neue Propheten vom Schlag eines Yuval Noah Harari verkaufen ihnen den Transhumanismus als grandiosen nächsten Evolutionsschritt: Der dem Schöpfer überlegene Homo Deus der nahen Zukunft wird die Welt retten, indem er sie nach seinem eigenen Bild umgestaltet.

"Willst du den lieben Gott zum lachen bringen, dann mache eine Plan",

autet ein altes Sprichwort. Die KI-Propagandisten haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Sie scheinen tatsächlich davon auszugehen, Natur, Tiere, Meere und Klima wären vom Menschen abhängig. Doch jedes Kind kann erkennen, dass das Gegenteil wahr ist: Wie alle Lebewesen sind wir von der Sonne abhängig, die uns Licht und Wärme schenkt, und von der Erde, die uns trägt und nährt. Wenn wir unsere Umwelt verschmutzen und vergiften, sind wir selbst die Hauptleidtragenden – die Natur hat einen ganz anderen Zeithorizont, sie wird sich auf jeden Fall regenerieren, mit und ohne Homo Sapiens oder Homo Deus…

Ebenso wenig ist das gute Leben der heutigen Menschen davon abhängig, ob sie an das Internet der Dinge angeschlossen sind oder zum Mars fliegen können. Selbst ein in der Retorte erzeugtes Kind braucht Licht, Wasser, natürliche Nahrung und vor allem die Liebe und Fürsorge realer Bezugspersonen, um zu überleben. Pflege-Roboter werden den Kontakt mit lebendigen Menschen niemals ersetzen können, und der Hype um Tamagotschi, das künstliche Haustier, war von sehr kurzer Dauer, wenn ich mich recht erinnere… An das Wunder des Lebens wird keine noch so ausgeklügelte Technologie jemals herankommen!

Welche Berufe werden künftig noch wichtig sein?

Die Künstliche Intelligenz könnte uns diesbezüglich sogar die Augen öffnen, denke ich. Es liegt in unserer Hand, ob wir uns von ihr steuern lassen oder sie als Instrument zur Schaffung einer menschengerechteren Welt einsetzen. Wenn wir weder ihren Drohungen noch ihren Verführungen erliegen, werden wir nämlich bald erkennen, dass Tätigkeiten und Arbeitsplätze, die durch KI “verloren gehen”, gar nicht menschenwürdig waren, wenn sie ebenso gut von Robotern erledigt werden können!

Bisher missachtete, schlecht oder überhaupt nicht bezahlte Tätigkeiten wie die Arbeit von Gärtnern, Pflegerinnen, Raumpflegern, Köchinnen, Kellnern, Dienstleistern aller Art, Energetikerinnen, Doulas usw., können von keiner KI ersetzt werden. Erst recht nicht die Aufgaben liebevoller Mütter und Väter, die bereit sind, ihre Kinder zu begleiten! Also werden sie unweigerlich an Ansehen gewinnen, während viele “akademische” Berufe, die heute noch hoch im Kurs stehen, der KI zum Opfer fallen werden.

Schwelle Der Preis und die erwünschten Nebenwirkungen des Fortschritts

Jeder technische Fortschritt hat zu einer Konzentration von Macht und Geld auf Kosten der Natur und der kleinen Leute geführt. Das hat aber immer auch Gegenspieler auf den Plan gerufen, die sich selbstlos für den Schutz des Lebens und das Wohl der Menschen einsetzten. Die Einführung der ersten Maschinen ließ große Eisenbahnnetze, Reedereien und Spinnereien entstehen. Kutscher, Weber, Schneider sowie viele andere Handwerker wurden arbeitslos. Als Antwort darauf haben idealistische Sozialrevolutionäre in harten politischen Auseinandersetzungen Arbeitsrechte für die Ausgebeuteten erstritten, die wir heute für selbstverständlich halten – menschenwürdige Unterkünfte, fixe Löhne, Krankenversicherung oder bezahlten Urlaub.

Der nächste Technisierungsschub war in seinen Auswirkungen genauso zweischneidig. Er brachte einen nie da gewesenen Aufschwung von Industrie, Baugewerbe, Banken- und Finanzwesen und vernichtete klassische Berufe wie Heizer, Drucker oder Landwirt. Als Pferde und Ochsen riesigen Landmaschinen weichen mussten, setzte ein dramatisches Bauernsterben ein. Doch der Siegeszug von Gentechnik, Gift und Kunstdünger im Ackerbau hat als Gegenbewegungen den Naturschutz, den biologischen Landbau und die Permakultur hervorgebracht. Und die Gastarbeiter, die geholt wurden, weil es in den technisch hoch entwickelten Ländern gar nicht genug Hände gab, um die vielen neuen Wolkenkratzer, Einkaufszentren und Autobahnen zu errichten, haben vielerorts multiethnische Gesellschaften entstehen lassen. Dank der unermüdlichen Vermittlungsarbeit unzähliger engagierter Aktivisten hat das zu einer neuen Weltoffenheit geführt und die Menschen religiöse und kulturelle Toleranz gelehrt.

Die KI-Revolution

In den vergangenen dreißig Jahren hat der Computer die Welt erobert. Die Folge war eine unmenschliche Bürokratisierung aller Lebensbereiche. Auf der anderen Seite brachte die Digitalisierung aber auch ein großes Plus an Informationsfreiheit für selbstständig denkende Internetnutzer mit sich. Nun bahnt sich die nächste, die KI-Revolution an: Sogar Leute, die sich bisher als “Kreative” bezeichneten, wie Graphiker, Layouter, Fotografen, Musiker oder Wissenschaftler sehen sich auf einmal mit der Tatsache konfrontiert, dass sie nicht mehr gebraucht werden, weil ChatGPT und ähnliche KI-Programme weitaus schneller, verlässlicher und billiger arbeiten.

Die Herausforderung, vor der wir heute stehen, ist sicher größer als alle, die ihr vorausgegangen sind. Mister Global, die geballte Kapitalmacht des Planeten, hat es geschafft, sich die meisten Politiker, Wissenschaftler und Medienmacher zu kaufen. Diese treiben die transhumanistischen Ziele ihrer anonymen Auftraggeber voran, indem sie uralte Propagandamethoden weiterentwickeln. Um die niedere Natur der Menschen anzusprechen, genügt es, ihnen erst Angst zu machen und dann mehr Sicherheit und Bequemlichkeit zu versprechen. Wo das nicht ausreicht, werden mit Vorliebe ethische Errungenschaften der Vergangenheit propagandistisch pervertiert: Solidarität, Naturschutz, Fremdenfreundlichkeit, Toleranz. Wie perfekt diese ideologische Umkehrung der Begriffe funktioniert, können wir rundum täglich beobachten…

Doch auch der Widerstand gegen die Globalisten und ihre Helfershelfer ist mächtiger als jemals zuvor. Unter hohem Druck bilden sich die schönsten Kristalle: Unter dem gewaltigen Druck einer konzertierten Lügenkampagne zur vollständigen Kontrolle der Bevölkerung haben viele Menschen auf der ganzen Welt nun endlich ihren Widerstandsgeist entdeckt und ihre lange in Vergessenheit geratenen spirituellen Kräfte frei geschaltet.

Die nächste Stufe des friedlichen Widerstands

Widerstand zu leisten kostet mutige Kämpfer für Wahrheit und Gerechtigkeit zunächst sehr viel Kraft. Bald aber erlebt jeder von ihnen auf seine Weise, wie ihm oder ihr der Himmel zu Hilfe kommt und ihn oder sie befähigt, trotz aller äußeren Turbulenzen innerlich im Frieden zu bleiben. Sobald der Geist die Führung übernimmt, sind Kriege und blutige Revolutionen nicht mehr möglich. Denn aus der spirituellen Perspektive sind Spaltung und Konkurrenz als Illusionen leicht durchschaubar. Wem das einmal klar geworden ist, der fühlt sich ein für allemal als Kind von Mutter Erde und Mitglied der Menschheitsfamilie.

Mögen die Dunkelmächte sich noch so große Mühe geben, im Lager ihrer Gegner Hass und Zwietracht zu säen, sie erzielen nicht mehr als kleine temporäre Erfolge, indem sie den friedlichen Widerstand unterwandern. Es lohnt sich deshalb gar nicht mehr, die dunkle Seite ernst zu nehmen. Im Grunde ist Lachen die einzig angemessene Reaktion auf deren immer offensichtlicheren Größenwahn und Machtrausch!

Lachen und Spielen

Seit dem Frühjahr 2023 haben die meisten aus dem friedlichen Widerstand diese nächste Stufe erreicht und bereiten sich innerlich schon auf eine neue Ära der Menschheitsgeschichte vor: Eine Welt ohne kirchliche oder weltliche Machthaber, ohne Regierende, ohne beamtete Besserwisser, ohne hauptberufliche Propagandisten. Eine Welt, in der das Selbstbestimmungsrecht jedes Menschen ernst genommen wird, vom ersten bis zum letzten Atemzug. Das wird eine Spirale der Liebe und Kreativität in Gang setzen, deren Auswirkungen wir uns derzeit noch gar nicht ausmalen können. Ist es ein Zufall, dass heute so viele Kinder von Computerspielen wie Minecraft fasziniert sind, wo es um das Erbauen neuer Welten geht? Die Tatsache dass die Mainstreammedien so sehr davor warnen (weil das Spielen den Schulerfolg gefährdet!) bestärkt mich jedenfalls in meiner Vermutung…

Frohgemute Grüße

Alexandra

SCHOLÉ NACHRICHTEN

Mai 2023

DIE KÜNSTLICHE INTELLIGENZ DIE NATUR GRÜNT UND BLÜGT, ANS ANHALTEND KÜHLE, REGNERISCHE WETTER ENTKRÄFTET NICHT NUR DIE KLIMAPANIK

Denn immer mehr glückliche, selbstbestimmt lernende Kinder strafen die Befürchtungen der Behörden Lügen, dass aus Kindern, die nicht zur Schule gehen, nichts werden kann. Sie sind die unerwünschte Kontrollgruppe, die beweist, dass Vertrauen in die angeborenen Talente der jungen Menschen mit weniger Aufwand zu besseren Ergebnissen führt. So wie sich dank der Kontrollgruppe der Ungeimpften (die es ja auch nicht geben sollte) nun immer klarer zeigt, dass Vertrauen in unser angeborenes Immunsystem wohl doch die bessere Entscheidung war…!

Durchsickernde Informationen über Impfschäden, ansteigende Sterbezahlen und sinkende Geburtenraten in allen Ländern mit hoher Durchimpfungsrate haben ein Wissenschaftsbeben ausgelöst. Obwohl die Mainstreammedien darüber nicht berichten, äußern etwa 40% der Eltern neuerdings Zweifel an sämtlichen Impfprogrammen. Mehr und mehr Menschen beginnen sich einzugestehen, dass DIE Wissenschaft, die in den letzten Jahren immer totalitärer aufgetreten ist, ihren Anspruch, “objektiv und wertfrei” zu sein, schon lange nicht mehr erfüllt, ja in Wahrheit niemals erfüllt hat.

Die Ausblendung des Bewusstseins

Schon vor über 100 Jahren haben Psychologen und Physiker nachgewiesen, dass die Objektivität der exakten Naturwissenschaften eine leere Behauptung ist. Man geht von einer Pseudo-Realität aus, wenn man den Einfluss des menschlichen Beobachters und damit das Bewusstsein schlichtweg ausblendet. Methodische Wissenschaftskritik gibt es also schon sehr lange, doch nun geht es endlich auch den sakrosankten Inhalten an den Kragen, auf denen seit der Aufklärung unser eingeschränktes Weltbild beruhte.

Das liegt nicht nur an verbesserten Messinstrumenten und leistungsstarken Computern. Entscheidend sind, glaube ich, vor allem zwei Faktoren: Auf der einen Seite die katastrophalen Auswirkungen wissenschaftlich begründeter Entscheidungen, ob in Medizin, Wirtschaft oder Politik. Auf der anderen Seite die rasch steigende Zahl wissbegieriger Forscher, die es wagen, den Rahmen des materialistischen Weltbildes zu sprengen, auch wenn sie damit ihren Ruf und ihre Karriere aufs Spiel setzen. Noch immer weigern sich die prominentesten Fachjournale, diesem fundamentalen Wandel Rechnung zu tragen. Doch allein auf YouTube kann jeder, der sich dafür interessiert, Dokumentationen und Berichte von zahlreichen Forschern aus aller Welt finden, die vordergründig “unerklärlichen” Phänomenen auf der Spur sind.

Am klassischen Gebäude der Wissenschaft bleibt kein Stein auf dem anderen.

Ihre Forschungsergebnisse stellen in Frage, was wir in der Schule gelernt haben: Vom Urknall bis zur Virentheorie, von der angeblich durch Zufall gesteuerten Evolution bis zur Teilchenphysik, von der Genetik bis zur Geschichte der Menschheit, wie man sie uns heute noch beibringt, wird am klassischen Gebäude der Wissenschaft kein Stein auf dem anderen bleiben! Und wer ist der Sprengmeister? Der so lange ausgeblendete, geleugnete, heruntergemachte, verspottete menschliche Geist!

Außerhalb oder am Rande der hehren Hallen der Wissenschaft hat es natürlich immer spirituelle Menschen gegeben – Indigene, Mystiker, heilige Narren, Dichter, Musiker, Künstler, schrullige Erfinder, belächelte oder verfolgte Philosophen. So viele wie heute waren es aber sicher noch nie! Und zum ersten Mal in der uns bekannten Geschichte ist es diesen Vorreitern eines erweiterten neuen Weltbildes möglich, sich über Länder- und Sprachgrenzen hinweg zu vernetzen und ihre Arbeit einer interessierten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Rund um den Erdball bilden sie inzwischen eine Art unsichtbares Myzel, das von sensiblen Kindern wahrgenommen wird. Denn sie sind offen für alles Neue, saugen es auf, spüren, was sie für ihren Lebensauftrag einmal brauchen werden und was nicht.

Gesundes und ungesundes Wissen

Will man feststellen, wie gesund Gemüse ist, braucht man es nur einem Kaninchen vorzusetzen: Es wird sich garantiert auf die Karotten oder Gurken aus biologischem Anbau stürzen und die künstlich gedüngten und gespritzten Exemplare links liegen lassen. Will man wissen, wie nützlich und zukunftsweisend Wissen ist, braucht man es nur unverbildeten Kindern vorzusetzen. Sie werden sich mit Begeisterung allem widmen, was ihnen und der Welt von morgen nützt, und veraltetes, durch Verblendung, Gier und Herrschsucht vergiftetes Wissen links liegen lassen.

Probiert es aus! Lasst eure Kinder das tun, was sie am liebsten tun! Lasst sie spielen! Gebt ihrem natürlichen Bewegungsdrang und ihrer angeborenen Kreativität genügend Raum und Zeit! Vertraut ihnen Tiere zur Pflege an. Macht sie beim Wandern durch Wiesen und Wälder auf die Heilkraft der Pflanzen aufmerksam, die von den Tieren instinktiv genutzt wird. Gebt ihnen Gelegenheit, sich zu erinnern, dass sie auch ohne Augen sehen können – so manches Selbstwertproblem könnte sich ganz von selbst dabei lösen! Zeigt ihnen die wunderschönen Aufnahmen des japanischen Forschers Masaru Emoto, der den Einfluss von Worten und Gedanken auf die Struktur des Wassers erforschte, und lasst sie sein Reis-Experiment wiederholen.

Abenteuer Forschung

Wenn ihr den Forschergeist von Jugendlichen nähren wollt, dann erzählt ihnen von Viktor Schauberger, dem steirischen Förster, der als Bub die Forellen in den Gebirgsbächen seiner Heimat so genau beobachtete, dass er daraus später eine revolutionäre Strömungslehre ableitete. Oder von dem weltbekannten Technik-Genie Nikola Tesla, dessen Erfindungen teilweise bis heute unterdrückt werden. Oder von Hartmut Müller, dem ostdeutschen Physiker, der den Ordnungsprinzipien von Mengen auf die Spur kam und ein abhörsicheres Gravitationstelefon erfand, was ihn um ein Haar das Leben gekostet hätte. Oder macht sie auf die Vorträge des “umstrittenen” Historikers und Friedensforschers Daniele Ganser aufmerksam. Wetten, dass sie ihre Schulbücher liegen lassen werden, um sich im Internet auf die Suche nach weiteren spannenden Dingen dieser Art zu machen? :-) Und falls es einen Anlass gibt, sich mit dem Thema Tod zu beschäftigen, dann hört euch an, was der amerikanische Gehirnforscher Alexander Eben oder die deutsche Unternehmerin Anke Evertz zu sagen haben. Beide lagen viele Tage lang im Koma und erhielten während dieser Zeit von ihren geistigen Begleitern eine Führung durch die zeitlose Realität der jenseitigen Welten. Kann sein, dass das eine oder andere Kind den Faden aufgreift und euch erzählt, worüber es mit der verstorbenen Oma spricht oder wo es in einem früheren Leben gewohnt hat…

"Mein Engel wohnt in der Sternenstraße!"

Auch von Begegnungen mit Zwergen, Gnomen, Elfen und Engeln wissen manche Kinder zu berichten, wenn sie keine Angst zu haben brauchen, ausgelacht oder für Aufschneider gehalten zu werden. Das habe ich immer wieder erlebt, einmal mit einem kleinen Mädchen, das wegen großer Schulprobleme zu mir kam. Der Test ergab, dass sie jemanden hatte, der sie unterstützte – wer mochte das sein? Mit leuchtenden Augen erzählte mir das Kind daraufhin von seinem großen Engel. Dieser Engel wohne in der Sternenstraße und komme sie manchmal mit seiner ganzen Familie besuchen. Die Mutter stand staunend daneben – ihr hatte die Tochter das nie zu erzählen gewagt!

Ärzte, Pädagoginnen und Schulpsychologinnen tendieren dazu, Kinder mit erweitertem Bewusstsein als krank abzustempeln, weil sie von der staatlich erwünschten Norm abweichen. Sogar Hochsensibilität wird noch immer als Krankheitsdiagnose verstanden! Deshalb sammeln sich solche Kinder in alternativen Bildungsprojekten, wo sie die Chance haben, Erwachsenen zu begegnen, die bereit sind, sie bei der freien Entfaltung ihrer Gaben zu begleiten und von ihnen zu lernen, anstatt sie gegen ihren Willen in ein staatlich verordnetes Normierungsprogramm einzuspannen.

Spirituosen als Ersatz für Spiritualität

Von den Unglücklichen, die weder zu Hause noch in der Schule so angenommen wurden, wie sie sind, landen viele in Psychiatrien oder Entzugsanstalten. Ihr ungestilltes Bedürfnis nach Akzeptanz, Liebe und geistiger Nahrung lässt sie verzweifeln oder zu Drogen greifen. Nicht von ungefähr sind Spiritualität und ihr trauriger Ersatz, die Spirituosen, so eng verwandte Wörter! Junge Menschen, die als Versager bezeichnet werden, sind in Wirklichkeit meist Opfer fehlgeleiteter Erwartungen, die sie nicht erfüllen konnten oder wollten. Jeder und jede Einzelne von ihnen ist mit besonderen Fähigkeiten zur Welt gekommen. Wenn aber niemand da ist, der diese Anlagen erkennt, wertschätzt und fördert, dann zieht sich der junge Mensch trotzig aus der unwirtlichen Realität in virtuelle Scheinwelten zurück oder lässt seinen Frust an anderen aus, womit der schreckliche Teufelskreis von Täter und Opfer sich schließt… Initiativen wie die Plattform für freie Bildungswege erkämpfen den Familien das Recht, aus diesem Teufelskreis auszusteigen. Ihre Arbeit beginnt Früchte zu tragen. Das Bildungsministerium hat zwar – angeblich wegen Krankheitsfällen – noch immer nicht geantwortet, doch in manchen Jugendämtern solidarisieren sich einzelne Mitarbeiterinnen bereits mit engagierten Eltern, gegen die sie behördlich vorgehen sollten. Familien mit selbstbestimmt lernenden Kindern, die sich ursprünglich zusammengeschlossen hatten, um gemeinsam gegen Gerichtsbeschlüsse zu protestieren, organisieren inzwischen fröhliche Feste und träumen schon von Großveranstaltungen à la Woodstock, um ungeachtet aller Schwierigkeiten den Eintritt in ein neues Zeitalter der Liebe und Freiheit gebührend zu feiern!

Lasst euch von ihrer unerschütterlichen Zuversicht anstecken!

Alexandra

Online-Quellen & weiterführende Links

https://gaia-marktplatz.de/products/lernen-ist-wie-atmen-2/

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