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Anita Maasgepostet am: 30 March 2023

Die Akasha Chronik

Im Buch des Lebens lesen

Inspirierendes Wissen

Die Akasha-Chronik ist die Quelle von Wissen, Weisheit und bedingungsloser Liebe. In diesem universellen Weltgedächtnis sind alle jemals gemachten Erfahrungen, Ereignisse und Wahrnehmungen gespeichert. »Akasha« bedeutet in Sanskrit »Himmel, Raum oder Äther« und beschreibt damit das Bewusstsein, das über das eines einzelnen Menschen hinausgeht.

Gabrielle Orr hat eine Methode entwickelt, die einen einfachen Zugang zum Buch des Lebens ermöglicht, in dem du Antworten auf deine Fragen findest. Im Interview gibt Gabrielle Orr tiefe Einblicke, in welchen Situationen des Lebens die Akasha-Chronik weiterhelfen kann und wie du selbst  Informationen für dich daraus abrufen kannst.

Kann jeder Zugang zu seiner eigenen Akasha-Chronik erhalten?

Grundsätzlich gibt es dafür keine besonderen Voraussetzungen, jeder kann das lernen. Einzige Voraussetzung ist, dass wir uns zu dem Thema hingezogen fühlen und offen dafür sind, eine Verbindung zu etwas Höherem aufzubauen und die Botschaften von dort wahrzunehmen. Wenn du das Vertrauen in eine Autorität verloren hast, fällt es schwerer, eine Verbindung zu etwas Höherem aufzubauen. Das lässt sich mit unserer Geschichte erklären: Wir empfinden uns oft als nicht-verbunden, wenn wir Autorität als eine höhere Macht empfinden, etwas das wir über uns stellen.

Es braucht also Vertrauen. Wie kann man aufkommenden Zweifeln begegnen?

Informationen aus der Akasha Chronik empfängst du nicht durch den Kopf, sondern durch das Herz, über deine Emotionen. Wenn ich mit dir spreche, nehmen meine Gedanken alles auf und verarbeiten die Informationen. Wenn ich mit der Akasha-Chronik verbunden bin, beginnt es wie ein Gespräch, aber es erthält eine andere Form, eng verbunden mit dem Potential von Liebe. Gedankliche Zweifel kann ich ausräumen, weil das Herz so tief berührt wird. Wenn du verbunden bist, bist du es mit dem Herzen, nicht mit dem Geist und selbst wenn er zweifelt, spürt mein Herz.

Was uns oft hindert ist eine Energie, die uns von dem wegzieht, was gut für uns ist. Wir können lernen damit umzugehen, indem wir sagen: Ich höre  dich, aber jetzt kannst du dich ausruhen und ich folge dem, was sich gut für mich anfühlt. Daraus kann eine Verbindung in etwas außerhalb von mir wachsen. Die Zweifel daran, dass das wirklich aus der Akasha-Chronik zu mir kommt und in meinem Leben umgesetzt werden möchte, können gehen.

Wie viel Übung braucht man dafür?

Das ist individuell ganz verschieden, wie beim Fahrradfahren: Die meisten fahren einfach los, wackeln ab und an, aber sie werden sicherer. Wenige sind direkt unglaublich verbunden und spüren tiefe Liebe. Ganz wenige tun sich wirklich schwer und brauchen mehr Unterstützung.Wir haben alles bereits in uns. Es kommt darauf an, mit welcher Haltung wir die Dinge angehen. Oft haben wir große Erwartungen und wollen unbedingt Antworten finden. Dieser innere Druck blockiert uns dann und das braucht unsere Geduld.

Welche Fragen werden häufig gestellt? 

Im Grunde kann ich jede Frage der Welt stellen. Die Lesung wird sich immer auf mein Gegenüber einschwingen, auf das was ihn oder sie bewegt. Oft geht es um die Aufarbeitung der eigenen Themen, meist aus einer akuten Lage heraus. Menschen möchten tiefsitzende Ängste und Themen verarbeiten und Antworten finden.

Vor dem Corona-Virus lebten wir in der Illusion der Sicherheit. Jetzt stehen wir da, ohne Fundament und müssen etwas Neues kreieren. Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Aus der Angst heraus zu kreieren oder aus dem Vertrauen, in das, was ich gelernt habe, in meine Intuition, in das, was ich wirklich bin, in die Liebe und das Können.

Gefühlt finden wir auf der weltlichen Ebene gerade mehr Fragen als Antworten. Wie können wir uns trotzdem anbinden und frei bleiben für die Verbindung?

Dazu kann ich dir mein Motto verraten: Nicht nach links und rechts schauen, sondern nach oben und ins Herz! Ich frage mich immer, was es für mich jetzt zu tun gibt und wie ich das in mein Herz bringen kann. Ich vergleiche mich dabei nicht mit anderen oder schaue nach Trends. Es gibt so viel Unterstützung auf der weltlichen Ebene, wenn wir uns ein Netz aus Menschen aufbauen, die unser Licht hell scheinen lassen.

Anstatt Menschen nach materiellen Aspekten zu bewerten, können wir uns fragen: Bist du in Verbindung mit dem Göttlichen (und damit im Vertrauen) oder bist du in der Angst?

Wie gehst du damit um, wenn du jemandem begegnest, der von der Angst gesteuert ist?

Ich frage mich, wenn ich mich wirklich lieben würde, würde ich mich jetzt darauf einlassen? Wenn ich diese Frage stelle, egal ob auf mich oder andere Menschen bezogen, dann wird es ganz klar. Würden wir aus dieser Frage heraus leben, könnten wir mehr Frieden und Freude im Leben finden. Am Ende liegt ist es in der Selbstverantwortung für das eigene Handeln und Leben. Ich löse mich von Verbindungen, die mein System mit Negativ-Energien füllen statt mit positiven, denn dafür liebe ich mich zu sehr!

Wie ist der konkrete Ablauf eines Akasha-Readings?

Ich spreche das Gebet, welches mich mit der Akasha-Chronik verbindet, und dann gehe ich in den Austausch. Mit wem? Nun, wenn ich dich frage, wie Jesus aussieht, hast du deine ganz eigene Vorstellung, die du übernehmen kannst. Wir stellen uns vor, im Austausch mit jemandem zu sein, der uns ähnlich ist. Eigentlich ist es aber eine energetische Form, die sich für uns so zeigt, dass wir sie verarbeiten können, ohne an einem Bild anzuhaften.

Wenn ich meine Akasha-Chronik für mich öffne, zeigt es sich anders, als wenn ich sie zum Beispiel für dich öffne, denn dann kommen Bilder, die du verstehen kannst, die für dich eine Bedeutung haben und dir die Verbindung erleichtern, weil du dich darin wiederfindest.

Ein Beispiel: Einmal wurde mir in einem Reading gezeigt, wie Sai Baba (indischer Guru) auf einer Schaukel sitzt. Ich konnte es nicht verstehen, aber mein Gegenüber schon: denn auf seinem Altar zu Hause saß Sai Baba. Das war wichtig für ihn, um zu erkennen, dass es wirklich eine authentische  Verbindung gibt und die Botschaften dadurch durch die Grenzen des Verstandes ins Herz gehen können.

In welcher Form erhältst du die Botschaften? 

Das ist ganz unterschiedlich. Die Informationen kommen in Form von Bildern, Gefühlen oder Worten zu mir. Manchmal beschreibe ich ein Gefühl in meinem Herzen oder in einem Körperteil.

Es kommt auch vor, dass Klient*innen Sätze wiedererkennen, die sie z.B. genauso von ihrer Mutter immer hörten. Ich lasse die Information einfach fließen und vertraue darauf, dass damit etwas aufgelöst und etwas Neues kreiert werden kann.

Wie würdest du den Unterschied beschreiben zwischen Intuition und Akasha-Reading?

Ich frage das jetzt direkt in der Akasha-Chronik nach: Sie antworteten, dass Intuition das Bewusstsein ist, dass du mehr bist als du mit deinen körperlichen Sinnen erfassen kannst. Eine Intuition ist eine Eingabe. Du gibst deinen Gedankenprozess an eine höhere Kraft ab, ohne dir dessen immer bewusst zu sein. Oft bemerken wir erst im Nachhinein, dass wir geführt wurden.

Die Lehrer und Meister sagen: »Was wir sagen ist keine Intuition, es ist eine Tatsache«. Wenn ich mich mit der Akasha-Chronik verbinde, ist das nicht meine Intuition, sondern es sind Informationen aus dem Feld. Das ist ein gezielter Austausch.

Wie also stellen wir die richtigen Fragen?

Wenn wir unser Bewusstsein entwickeln, lösen wir uns von materiellen Fragen wie »Habe ich DIE erfüllende Beziehung gefunden?« und gehen hin zu emotionalen Fragen wie: »Bin ich in mehr in die Liebe gekommen?«

Die wichtige Frage ist, wenn wir uns in einem Jahr wieder sprechen, welche Geschichte möchtest du dann erzählen? Welche Fragen möchtest du in 
einem Jahr stellen?

Es ist wichtig zu verstehen, dass das Universum wie ein Spiegel ist, der dir nicht spiegelt, was du möchtest, sondern was du sendest. Jeder Mensch kann Eingebungen empfangen, aber die Antenne muss richtig eingestellt. Ist sie auf Negatives ausgerichtet, empfängt sie Negatives. Deine Aufgabe ist also, deine Energie so rein zu halten, dass du in Leichtigkeit Eingebungen empfangen kannst, die dich auf deinem Weg weiterbringen.

Das ist ein wichtiger Punkt. Kannst du das bitte noch weiter ausführen?

Ich beschreibe unser Leben gerne mit diesem Bild: Du stehst an einem riesengroßen Buffet des Lebens. Es ist dir überlassen, was du aufnimmst und was nicht. Viele Menschen laden sich wortwörtlich immer wieder auf den Teller, was ihnen nicht schmeckt. Und dann wundern wir uns, warum wir dies oder jenes immer wieder erleben. Es ist wichtig zu verstehen, dass wir selbst die Kontrolle haben, auch wenn das nicht immer einfach ist. Es kommt darauf an, die richtigen positiven Fragen zu stellen, wie: Was ist mein nächster Schritt zur Liebe?

Eine wunderschöne Frage! Worauf sollte man achten, wenn man Fragen stellt? 

Fragen lenken dich in eine bestimmte Richtung. Stelle dir also immer Fragen, die dich bereichern. Wenn du fragst: »Bin ich noch auf meinem Weg?« liegen darin Selbstzweifel. Frage stattdessen: »Wie kann ich noch mehr auf meinen Weg gelangen?«

Gleich ob du auf deinem Weg bist oder nicht, damit bist du schon losgegangen. Damit lädst du deine Intuition ein. Sie erwacht, wenn du mit dir im Reinen bist und dich in ein positives Energiefeld begibst. Wie du dorthin gelangst, liegt in deiner Hand. Beginnst du den Morgen damit, dein Handy zu checken oder damit, dir 5 Minuten Danke zu sagen, für alles, was du in deinem Leben hast?

Oft übertragen wir Ängste aus gemachten Erfahrungen auf die Zukunft. Wie wäre es aber, wenn wir uns einfach erlauben, mit einem weißen Blatt Papier anzufangen?

Oh ja, Ängste gehören zum Menschsein dazu als Warnsystem, welches uns beschützt. Wir dürfen aber auch so viel Selbsterkenntnis haben, dass uns die Ängste nicht überschatten. Wir können erkennen, dass es eine potentielle Gefahr gibt, aber auch zulassen, dass es anders oder sogar noch schöner werden kann. Wie Pippi Langstrumpf sagt:
»Das habe ich noch nie 
vorher versucht, 
also bin ich völlig sicher, 
dass ich es schaffe.«

Das Interview ist Teil des Maas Magazins No. 24 INTUITION - Finde deine innere Stimme
https://maas-mag.de/produkt/no-24-intuition/

Auch als Podcast zum Hören im MaasPodcast:
https://spotifyanchor-web.app.link/e/uauupFTvAyb

Die Interview-Partner:in:
Gabrielle Orr ist ist eine spirituelle Lehrerin, Autorin und Motivationsrednerin. Früh im Leben entdeckte sie, aufgrund persönlicher Herausforderungen in ihrer Kindheit, die liebevolle Präsenz und Macht der Akasha-Chronik. Ihre tiefe Hingabe, ihr Verständnis und Engagement ist vor allem durch ihre Verbindung mit den Meistern und Lehrern der Akasha-Chronik entstanden. Sie bietet persönliche Readings und Ausbildungen zu Akasha Chronik-Lehrer*innen an.
www.gabrielleorr.com

Foto: https://unsplash.com/de/@andriyko
Foto: https://unsplash.com/de/fotos/kCrrUx7US04
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Literaturempfehlungen

Akasha Chronik - Leitfaden, um das Buch deines Lebens zu lesen, Gabrielle OrrAnsata

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