Foto: Foto von <a href="https://unsplash.com/@cristina_gottardi?utm_source=unsplash&utm_medium=referral&utm_content=creditCopyText">Cristina Gottardi</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/BiUioL7G4yc?utm_source=unsplash&utm_medium=referral&utm_content=creditCopyText">Unsplash</a>
Wie komme ich gut durch die Zeit des Wandels?
So kannst du die Veränderung willkommen heißen!
Inspirierendes Wissen
Wir befinden uns in einer Zeit des großen Wandels und für viele Menschen löst sich das alte Leben zunehmend vor ihren Augen auf. Alte Freundschaften gehen auseinander, Partnerschaften lösen sich auf, Arbeitsstellen werden gekündigt oder Wohnorte gewechselt, und in all den äußeren Veränderungen spiegelt sich ein innerer Wandel wider.
Diese Zeit des Wandels stellt das gesamte alte Leben auf den Prüfstand und sortiert alles in Höchstgeschwindigkeit, der inneren Resonanz nach, um. Immer kürzer wird die Zeit zwischen innerem Impuls und äußerer Manifestation, was Fluch und Segen zugleich sein kann.
Die Schwelle ist überschritten
Viele Menschen haben bereits in den letzten Jahren einen derart großen Lebenswandel erfahren, dass dieser in den Jahren zuvor undenkbar erschien, denn das, was früher zum Teil Wochen gedauert hat, kann heutzutage bereits innerhalb eines Tages geschehen.
Würden wir unserem fünf Jahre jüngeren Selbst begegnen und ihm berichten, wer wir geworden sind und wie sich das Leben verändert hat, dann wäre vieles für unsere jüngere Version unvorstellbar. Und gleichsam verhält es sich mit dem, was noch auf uns zukommt und sich bereits jetzt schon im kollektiven Bewusstseinsfeld ankündigt.
Viele feinfühlige Menschen spüren zurzeit, dass etwas in der Luft liegt, das einen sehr großen Lebenswandel vieler Menschen nach sich ziehen wird. Eine gewisse Schwelle scheint überschritten zu sein und es führt kein Weg mehr zurück in die alte Normalität. Der Wandlungsprozess, in den das kollektive menschliche Bewusstsein zunehmend stärker eingefädelt wird, gleicht der Transformation von der Raupe zum Schmetterling.
Der zu enge Bewusstseinskokon der alten Konditionierungen wird immer mehr aufgebrochen. Die Raupe kann nicht anders, als sich dem Prozess der Transformation hinzugeben, obwohl sie noch nicht weiß, in was sie sich verwandeln wird.
So wie es im genetischen Design einer Raupe angelegt ist, zum Schmetterling zu werden, ist der Mensch dazu bestimmt, in ein höheres Bewusstsein zu erwachen. Und dieser Transformationsprozess wird vom Leben gegenwärtig mit aller Präzision in die Wege geleitet. Alles, was wir erfahren, dient direkt oder indirekt unserer Bewusstwerdung. Und wenn sich unser altes Ich von uns abschält und uns auf einmal Flügel wachsen, können wir auch nicht sagen, wir wollen wieder zurück in unser altes Leben als Raupe.
[indent data=1]Das Maß an Widerstand vor Veränderung wird das Maß unseres Leidens in diesem Prozess bestimmen.
[indent data=1]
Die Veränderung willkommen heißen
In dem Moment, wo wir die Anhaftungen an die Aspekte unseres alten Lebens lösen, können wir die Veränderung mit offenen Armen begrüßen und sie als kostbares Erfahrungsgeschenk erkennen. Doch die meisten tiefgreifenden Verwandlungen beginnen häufig damit, dass das Neue zunächst unterdrückt und dann mit allen Mitteln der Kunst bekämpft wird. Solange die Raupe nur ihr kleines Leben als Kriechtier kennt und noch nicht ahnt, was einmal aus ihr werden kann, muss sie Angst vor der Verwandlung haben.
[indent data=1]Das, was für die Raupe das Ende der Welt bedeutet, nennt der Rest der Welt einen Schmetterling.
Ohne dass das Alte stirbt, kann das Neue nicht geboren werden. Wir dürfen uns vergegenwärtigen, dass wir in den letzten Atemzügen einer sterbenden Welt liegen, die sich gegenwärtig darauf vorbereitet, neu geboren zu werden.
Die alte Welt ist das Leben, das wir bisher aus der Getrenntheit und der Ich-Bezogenheit erfahren haben und in dem wir unsere Identität mit dem physischen Körper gleichsetzten. In dem neuen Bewusstsein, was sich exponentiell auf diesem Planeten ausdehnt, wird das Leben in einem gänzlich anderen Lichte erlebt. In ihm dürfen wir zunehmend klarer erkennen, dass wir eine unbegrenzte Seele sind, die auf Wanderschaft gegangen ist, und nur temporär mithilfe eines physischen Erfahrungsgefährtes über die Erde wandelt.
Wir erkennen, dass wir nicht mit der Geburt unseres physischen Körpers geboren werden und dass wir genauso wenig sterben, wenn wir unsere physische Hülle wieder von uns abstreifen.
Die Trennung aufheben und das Einssein erfahren
Als Schmetterling können wir das gesamte Leben aus einer höheren Perspektive erfahren und gleichsam ein irdisches wie ein kosmisches Dasein führen. Wir durchschauen die ständig fortwährende Formwandlung und erkennen, dass im Wesen aller Formen ein einziges Bewusstsein wohnt.
An diesem Punkt, der inneren Einsicht in die Einheit allen Lebens, können wir sehen, dass unser eigenes Leben noch nie unser eigenes Leben gewesen ist, sondern dass sich das eine große Leben durch uns erfährt.
Die Lebenskraft in meinem Herzen ist die gleiche, die auch dein Herz und alle anderen Herzen aller Lebensformen schlagen lässt. Wenn wir innehalten und uns dieser Herzverbindung wieder gewahr werden, dann kann sich in uns ein Vorgefühl für unser Leben als Schmetterling entfalten.
Wir verstehen das Leben erst rückblickend
Die Raupe weiß nicht, was es heißt, Raupe zu sein, wenn sie sich ausschließlich als solche erfährt. Erst wenn sie zum Schmetterling wurde, kann sie rückblickend erkennen, worin ihr vergangenes Dasein bestand. Wir leben unser Leben vorwärts und begreifen es dennoch meist erst rückwärtsgewandt.
Rückblickend werden wir erkennen, dass alle unsere Erfahrungen, die wir als Mensch auf Erden gemacht haben, dazu da gewesen sind, um in uns ein höheres Bewusstsein zu erwecken. Keine einzige Erfahrung, die wir bisher gemacht haben, hätte fehlen dürfen, denn erst durch sie konnten wir der werden, der wir heute sind.
[indent data=1]Ohne die Raupe kein Schmetterling, ohne schwarze Kohle kein Diamant und ohne Schlamm keine Lotusblüte.
Das Leben der Raupe ist nicht etwa weniger wert, als das des Schmetterlings, es ist bloß eine gänzlich andere Art der Selbsterfahrung, und jedes Wesen ist frei darin, sich seine eigene Selbsterfahrung zu erschaffen. Wir besitzen die Freiheit, uns selbst in jedem Moment neu und anders zu erfahren und jede Erfahrung dazu herzunehmen, über uns selbst hinauszuwachsen.
Wir haben es in der Hand
Nichts anderes, als wir selbst, steht dem eigenen inneren Verwandlungs- und Veredelungsprozess im Wege und es gibt nichts, worauf wir noch warten müssten, um den Weltenwandel in uns zu vollziehen. Das, worauf wir warten, liegt bereits in uns und es ist letztlich nur eine Frage des Bewusstseins, ob wir uns innerlich schon als den Schmetterling erkennen, in den wir uns verwandeln, auch wenn wir an einigen Stellen immer noch unser Raupendasein führen.
Für viele Menschen ist die Zeit nun endgültig gekommen, um sich innerlich zu erheben, ihr Dasein als Kriecher zu beenden und sich Kraft des Bewusstseins in die eigene Größe und Schönheit aufzuschwingen und für ihre Wahrheit einzustehen.
Die Schwingung der Erde und des menschlichen Bewusstseins hebt sich und kündigt einen großen Wandel an. Und vielleicht hat sich deine Seele genau in dieser Wendezeit in diese physische Form gekleidet, um hautnah und am eigenen Leib erleben zu können, wie sich eine große Bewusstseinstransformation vollzieht und die Raupe zum Schmetterling wird.
Der Transformationsweg, den jeder Einzelne geht, unterstützt alle anderen Menschen dabei, diesen Weg zu beschreiten. Einen herzlichen Dank an dich und deinen Weg in diesen besonderen Zeiten des Wandels.
Dieser Text stammt von Robin Kaiser. Er ist seit seiner frühesten Kindheit in Kontakt mit der geistigen Welt und ein Mittler zwischen den Welten. Als Autor und Seminarleiter bereitet er für viele den Weg in ein neues Bewusstsein.
Online-Quellen & weiterführende Links
Maas Magazin https://robinkaiser.eu/