Sabine Knollgepostet am: 13. Mai 2023

Der Paradies-Planet - Vision neue Erde

Kapitel "Die neue Erde"

Inspirierende Geschichte

„Wie stellt ihr euch die Erde vor, wenn alle Dunkelheit gewichen ist, wenn sie das Paradies auf Erden ist? Was sind eure Visionen?“ Der Vortragende ermutigte sie, sich ohne Beschränkungen eine neue Erde vorzustellen. Einen Planeten der Liebe, des Lichts, der gegenseitigen Unterstützung, der Wertschätzung und der Freude. Die Anwesenden griffen zu ihren Stiften, hielten mit geschlossenen Augen eine Weile inne, ehe sie begannen zu schreiben. Wie von selbst flossen die Worte und entstanden die Bilder vor ihren geistigen Augen, als müssten sie sie nur noch abrufen aus dem Großen Ganzen. Eine neue Welt nahm Gestalt an, in ihrer feinstofflichen Form, in all den Visionen der Einzelnen, die sich immer mehr zu einer gemeinsamen Vision verbanden und sich verdichten wollten, bis sie sich verwirklicht hatten.

„Die neue Erde“ hatte sie über ihren Text geschrieben und ihr Herz hüpfte vor Freude, als sie die Sätze niederschrieb, die aus ihrem Innersten kamen. „Die neue Erde ist eine Welt der Liebe zu allen Wesen, zu Pflanzen und Tieren ebenso wie zu allen Menschen, unabhängig von ihrer Hautfarbe, Rasse, Herkunft und ihrem Status. Niemand schadet dem anderen und auch nicht dem Planeten, alle haben Gaia, die Mutter Erde, als fühlendes Wesen erkannt, das uns Heimat ist und uns mit Gaben unterstützt, die uns nähren und Kraft geben.
Tiere werden nicht mehr geschlachtet, die Menschen
haben die hohe Schwingung der Pflanzen, des energiereichen Wassers und der Luft, der Sonne erkannt. Sie bieten Nahrung in Hülle und Fülle, nähren Körper, Seele und Geist. Tiere sind Freunde und Mitbewohner, die den Planeten mit ihnen teilen.
Krieg ist von der Erde verschwunden, alle Wesen leben in Wertschätzung, erkennen ihre verschiedenen Gaben als Vielfalt, Bereicherung und Ergänzung. Gemeinsam ist alles möglich, was einzelne niemals zuwege brächten. Die Neugier auf das Andere hat gesiegt über die Angst, das Erforschen des Neuen wurde als Qualität erkannt. Der Satz 'Werdet wie die Kinder' hat sich manifestiert in seinem positivsten Sinne. Die Menschen gehen wieder offen und vertrauensvoll auf einander zu.
Es ist genug für alle da, niemand schadet einem anderen, weil alle haben, was sie brauchen, weil sie im Innersten satt und zufrieden sind. Es wird getauscht, am Überfluss dürfen andere teilhaben, alle Talente machen Sinn für die gesamte Gemeinschaft. Einer liebt es, Brot zu
backen, eine andere kocht gerne, einer spielt gerne mit Kindern, eine andere verbringt gerne Zeit mit den Alten, die nicht mehr krank und gebrechlich, sondern die
weisen Vorfahren sind, die selbst entscheiden, wann sie gehen und den Körper verlassen wollen.
Andere haben Talente im Geistigen, visionieren für die Gemeinschaft, schreiben Bücher oder Lieder, drehen Filme, die berühren, oder vermitteln ihr Wissen jenen, die auf der Suche sind nach neuen Wachstumsimpulsen und Inspirationen für ihre eigenen Leben. Nichts wird weniger wertgeschätzt – wer die Straßen sauber hält, ist ebenso wertvoll für die Gemeinschaft, wie die Weisen, die gemeinsam das höchste Wohl für alle im Auge haben und viele Abläufe koordinieren, Ratgeber sind in Zeiten des Wandels und der persönlichen Weiterentwicklung, die als alte Seelen jüngeren gerne zur Seite stehen, während diese ihre Erfahrungen machen. Alles hat Sinn, jede Aufgabe trägt sinnvoll bei zum Großen Ganzen und dient allen in der Gemeinschaft.
Schulen sind ein Platz zum Spielen, zum spielerischen Erforschen des Neuen. Kinder lieben sie und möchten gar keine Ferien machen, weil sie dort einen Nährboden für ihre Kreativität finden und sich ausprobieren können innerhalb eines geschützten Rahmens. Sie lernen, was sie unterstützt beim Leben, wie sie die Weisheit in sich selbst finden, wie sie den Lauf der Zeiten aus der Akasha-Chronik abrufen, welche Weisen als Vorbild dienen und sie inspirieren können für ihre eigenen Wege, die zu gehen man sie ermutigt. Sein Potenzial zu entfalten ist die oberste Prämisse des gemeinsamen Lebens. Dabei unterstützen alle einander, die Erwachsenen wie die Kinder.
Der Himmel ist voll mit kleinen Kapseln, die fast lautlos herumschweben, um von A nach B zu kommen. Sie werden gespeist von der Energie, die in allem Lebenden ist und unbegrenzt zur Verfügung steht. Sie ist die Quelle des Ganzen, nährt die Maschinen des Planeten, die zum Wohle aller beitragen, ohne die Umwelt zu vergiften. Wertschätzung für einander und für die Mutter Erde sind Selbstverständlichkeiten geworden. Niemand würde die Erde ausbeuten. Öl ist das Blut der Erde, es wird in ihr belassen, Energie ist in allem, und alle wissen, wie sie sie nutzen können zum Wohl des Ganzen.
Die Meere konnten sich erholen, die Wale und andere Tiere, die fast schon ausgerottet waren, tummeln sich wieder miteinander, trauen dem Menschen und haben erfahren, dass ihnen keine Gefahr droht von anderen
Lebewesen. Der Frieden hat Einzug gehalten – selbst Tiere, die früher Feinde waren, leben als Freunde nebeneinander. Der Wolf kuschelt sich an das Lamm, das
Paradies hat sich verwirklicht – in den Herzen und auf dem Planeten, Stück für Stück und Schritt für Schritt. Es ist ein Paradies-Planet aus der Erde geworden, wo alle Liebe erfahren und teilen und sich von Herzen freuen, diese Erfahrungen innerhalb der hochschwingenden Materie zu machen. Das Goldene Zeitalter ist da.“

Sie war selbst erstaunt, wie mühelos all diese Sätze aus ihr flossen, wie das Bild Gestalt annahm, das sie im
Herzen schon immer gefühlt hatte. Darum war sie da: Dieses Bild zu verankern und hier auf Erden zu erschaffen, mit all den Seelen gemeinsam, die es in diesen Übergangstagen gewagt hatten, sich zu verkörpern. Sie waren Übergangshelfer für alle, die noch nicht so weit sahen, die noch in Angst und Schrecken erstarrten. Sie nahmen sie bei der Hand und vermittelten ihnen Hoffnung und Visionen von einer neuen Erde, die sie
gemeinsam erschaffen konnten.
Stille und heiliger Frieden waren in ihrem Herzen spürbar, als sie den Stift hinlegte und tief atmend im Hier und Jetzt wieder voll und ganz ankam – ihn neben sich und die anderen, die mit ihr gemeinsam hier waren, um die neue Welt zu kreieren. Und ein Lächeln stieg auf aus dem Innersten, ihre Augen strahlten warm und das Gefühl der Gewissheit, der Freude und der tiefen Erfülltheit im Herzen sagten ihr: All die Visionen werden wahr.
(Aus meinem Buch "Der Paradies-Planet - Vision neue Erde" von Sohreya - Sabine Knoll)

Foto: Felix Kurmayer
Foto: Felix Kurmayer

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