Catharina Rolandgepostet am: 24. Jänner 2023

Fasten – der heilkräftige Nahrungsverzicht für deinen Körper

Erfahre, was beim Fasten wichtig ist und welche einfachen Methoden es gibt

Do it yourself

Anmerkung: Diese Lösung stammt ursprünglich von Ann-Kristin Schablowsky.

FASTEN - DIE REGENERATIONSZEIT FÜR DEINEN KÖRPER

Wenn wir Menschen fasten, dann muss unser Körper nicht verdauen und er kann die Zeit nutzen, um sie der Regeneration des Organismus zu widmen.

Wenn du dich dazu entschließen solltest, zu fasten, solltest du dies bewusst tun: Übernimm bewusst Verantwortung für deinen Körper und erfühle selbst, wie lange dir der Nahrungsentzug guttut.

Es ist sehr ungesund, von einem Extrem ins nächste zu stürzen, so zum Beispiel von unbewusster Nahrungsaufnahme („Alles-Esserei“) auf ein extremes Fasten zu wechseln. Jede Veränderung und jede Entwicklung sollte langsam und in kleinen Schritten gehen – auch die Heilung deines Körpers durch das Fasten.

Beim Fasten gibt es keine universelle Methode, die für jeden Menschen gilt. Wir alle sind individuell und deshalb sollte auch jeder Mensch für sich selbst herausfinden, welche Methode für ihn die beste ist.

Kein Mensch sollte sofort eine komplette Fastenkur machen. Ich empfehle immer, einmal die Woche einen Fastentag einzulegen, um den Körper langsam an weniger Nahrung zu gewöhnen (du kannst dir noch ein Frühstück zubereiten und den restlichen Tag nichts mehr essen. Am nächsten Tag kannst du deine erste Mahlzeit dann um die Mittagszeit einnehmen).

Für eine Fastenkur kannst du einen Arzt oder Heilpraktiker deines Vertrauens hinzuziehen. Ich selbst habe bislang noch nie länger als drei Tage gefastet, dennoch bin ich davon überzeugt, dass der menschliche Organismus auch in längeren Fastenzeiten sehr gut regenerieren kann – das Blut und sämtliche Zellen können sich zum Beispiel in einem Zeitraum von 28 Tagen komplett erneuern.
Forscher aus den USA haben herausgefunden, dass der menschliche Körper während des Fastens Energie spart und seine Energie dazu nutzt, die beschädigten Zellen zu reparieren. Ich empfinde es so, dass die Zelle, welche keine Nahrung bekommt, in einen anderen Modus – eine Art Schutz- und Reinigungsmodus – übergeht.
Wenn der Mensch nach dem Fasten wieder zu essen beginnt, wird die Produktion neuer Zellen wieder aufgenommen und es entsteht ein tief erneuertes Immunsystem. Dieser Mechanismus ist ein natürlicher Vorgang und ein Ur-Prinzip, auf das dein Körper programmiert ist. Für den menschlichen Organismus ist es viel leichter, sich an Zeiten anzupassen, in denen er keine Nahrung bekommt, als an solche, in denen andauernd gegessen wird.

Wenn ich faste, dann sind meine Empfindungen nach relativ kurzer Zeit (je nachdem, welche Gifte mein Körper zuvor noch abbauen musste) ganz stark und meine Gedanken ganz klar. Ich lasse mich in Bezug auf die Dauer von meinem Gefühl leiten. Ängste in Bezug auf das Fasten habe ich keine.
In den Mediengeht es häufig darum, Ängste zu schüren. Ob du diese zu deiner Realität werden lassen willst, bleibt dir selbst überlassen.

Wenn du länger fastest, dann entgiftet dein Körper. Du kannst ihn unterstützen, indem du Einläufe machst, um deinen Dickdarm zu reinigen, oder Cassia Fistula einnimmst. Letztere reinigt den gesamten Verdauungstrakt (Magen, Leber und den ganzen Darm). Ich kann die Heilfrucht als Fastenbegleitung sehr empfehlen.
Ich habe es vorhin schon einmal erwähnt und ich tue es wieder: Eigenverantwortung und ein gesundes Körpergefühl sind für das Fasten entscheidend. Ich bin davon überzeugt, dass Menschen, die verantwortungsvoll mit sich selbst und ihrem Körper umgehen und bewusst essen, auch in der Lage sind zu fasten.

Menschen jedoch, die das nicht tun, industrielle Nahrung, tierisches Eiweiß, Zucker, Industriemehle … wählen, außer Wasser alles trinken und möglicherweise Medikamente einnehmen, können auch gesundheitliche Beschwerden beim Fasten bekommen.

Dafür gibt es einen ganz logischen Grund: Der Körper beginnt, sich zu reinigen und der Organismus kann die zahlreichen Säuren, die im Organismus zu einer Flut werden können, nicht bewältigen. Säuren haben sich über die Jahre in den Lungen, dem Darm, den Nieren, der Leber oder dem Blut eingelagert und der Körper beginnt damit, diese zu lösen und abzutransportieren.

FASTEN BEWUSST VORBEREITEN

Fasten ist eine Heil-Methode.
Sie ist nur dann wirklich effektiv und heilend, wenn der Mensch zuvor Vorbereitungen trifft, die den Körper bei dem Abtransport von Giften unterstützen.

Mein Rat lautet hierzu: Stelle deine Ernährung auf vegan um, gewöhne deinen Körper anschließend an lebendige Nahrung aus der Natur (siehe dazu auch Lösungen in der Vitrine „Wir ernähren uns vegetarisch und vegan“ und informiere dich über die heil-kräftige Ernährung Vegane Trenn-Rohkost. Gesundheit) und entlaste deinen Körper durch ausreichend lebendiges Wasser und Einläufe.

Dein Bewusstsein für dich als Mensch, deine Eigenverantwortung gegenüber dir und deinem Körper, dein Körpergefühl und die Liebe zu dir selbst sind auch beim Verzicht entscheidend.

Generell kann es beim Fasten dazu kommen, dass dir übel oder schwindelig wird, weil die Gifte ins Blut gelangen, bevor sie über die Nieren abtransportiert werden können. Das kann vorkommen. Das ist aber nicht schlimm, solange du weißt, wie du deinen Körper unterstützen kannst.
Viel Bewegung an der frischen Luft, um den „körpereigenen Entgiftungs-Motor am Laufen zu halten“, viel lebendiges Wasser trinken (mindestens 2 Liter, gerne mehr!), Salzwasser nach Bedarf sowie Salzbäder und Darmreinigungen fördern den Prozess deiner Heilung. Darmreinigungen sind so wertvoll, weil du deinem Körper dadurch hilfst, seine Ausleitungsorgane zu befreien. Wenn der Weg für den Abtransport von Giften frei ist, verringern sich die Beschwerden sofort. Das Zuführen von genügend Flüssigkeit ist entscheidend, weil Wasser das Lösungsmittel von Giften ist. Dein Körper benötigt dringend Wasser, um sich zu reinigen. Bei der Wassermenge solltest du ganz deinem Gefühl vertrauen, aber trinken musst du, weil die Gifte über das Wasser aus dem Organismus gelöst und über die Nieren ausgeschieden werden können.

Du merkst auch an dieser Stelle: Wissen gibt dir Kraft und hilft dir, deinen Fokus zu setzen. Du selbst kannst aus Liebe zu dir selbst und deinem Körper Verantwortung tragen und dich heilen.
Mit jedem Fasten löst der Körper Gifte aus dem Organismus. Entgiftungsschübe kommen, das steht fest – sie gehen aber auch wieder. Denke daran: Dein geistiger Fokus und deine Ausrichtung auf dein Ziel entscheiden über die Heilwirkung des Fastens.

METHODEN FÜR DAS FASTEN

WASSER-FASTEN

In dieser Fastenzeit wird außer Wasser absolut nichts getrunken und selbstverständlich nicht gegessen. Die zeitliche Dauer beträgt 1 bis 3 Tage oder nach deinem Gefühl.

FASTEN MIT KRÄUTERN UND KRÄUTERTEES

Kräuter oder Kräutertees enthalten viele Mineralstoffe, die die Ausleitung von Giften aus dem Organismus fördern. Denke aber bitte daran, zusätzlich genügend lebendiges Wasser zu trinken, um den Abtransport von Giften aus dem Körper zu erleichtern.
Wohltuende Mischungen kannst du dir aus den folgenden Kräutern herstellen: Minze, Fenchel, Wegerich, Thymian, Süßholz, Wermut, Wacholder, Baldrianwurzel, Echinacea, Johanniskraut, Löwenzahn, Brennnessel, Nelke, Lindenblüten, Ingwer, Salbei, Walnussblätter, Wegwarte, Ringelblume, Ackerschachtelhalm, Bärentraubenblätter, Rotklee, Klettenwurzel …
Zubereitung:
2 Esslöffel Kräuter auf 1 Liter Wasser geben und über Nacht ziehen lassen. Das Wasser bitte nur bis auf maximal 50 °C erhitzen, um die Mineralien nicht zu zerstören. Alternativ kannst du dir die Kräuter auch in einer Kaffeemühle mahlen, im Mund einspeicheln und mit einem Glas Wasser trinken.

SAFT-FASTEN

Diese Methode ist für Menschen geeignet, die noch nie gefastet haben. Auch Kinder können auf diese Weise leicht fasten. Der Saft, der getrunken wird, sollte unbedingt frisch gepresster Saft aus einem Entsafter sein und nicht aus einem (Bio)Markt kommen. In dieser Zeit sollten keine zuckerhaltigen Obstsäfte, sondern Gemüsesäfte getrunken werden. Grünes Blattgemüse oder grüne Kräuter (auch gerne Wildkräuter) liefern uns in dieser Zeit alles, was wir brauchen – Chlorophyll, Vitamine und Mineralien, sekundäre Pflanzenstoffe und lebendiges Wasser. Unsere Zellen können die Vitalstoffe von Säften innerhalb weniger Sekunden aufnehmen und verarbeiten.

Geeignete Säfte sind:
Gerstengrassaft, Salatsäfte mit Wildkräuter (vorsichtig dosiert auch Löwenzahnsaft oder Brennnesselsaft), Selleriesaft, Fenchelsaft, Gurkensaft, Dill- oder Petersiliensaft …
Nicht getrunken werden sollten Obst- oder auch Gemüsesäfte, die viel Fruchtzucker enthalten. Diese Säfte übersäuern deinen Körper zu schnell. Auch beim Saft-Fasten solltest du darauf achten, im Gleichgewicht zu bleiben, zu viel Fruchtzucker wirkt entmineralisierend.

Empfehlenswert sind:
Fruchtsäfte wie Grapefruit, saurer Apfelsaft, Sauerkirschsaft, Zwetschgensaft, Traubensaft, Zitronen- oder Orangensaft (in gesunden Maßen). Diese Säfte sind ausgezeichnete Lösungsmittel für Säuren. Dennoch sollte von Säften nicht zu viel getrunken werden (und die Säfte bitte untereinander nicht vermischen!). Vertraue deinem Körper und darauf, dass er dir sagt, wann er einen Saft benötigt.
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Online-Quellen & weiterführende Links

www.ann-kristinschablowsky.de https://www.epubli.com/shop/gesundheit-ist-das-programm-deines-koerpers-9783753118185 https://www.epubli.com/shop/vegane-trenn-rohkost-9783753119663 https://www.epubli.com/shop/heilung-9783756503261

Literaturempfehlungen

GESUNDHEITAnn-Kristin Schablowsky
VERGANE TRENN-ROHKOSTAnn-Kristin Schablowsky
HEILUNGAnn-Kristin Schablowsky

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