Catharina Rolandgepostet am: 03. Jänner 2023

DANKBARKEIT ALS JUNGBRUNNEN

Dankbarkeit hat einen heilsamen Einfluss auf deine Zellen.

Do it yourself

Dankbarkeit lässt uns nicht nur innerlich und äußerlich strahlen, sondern sie ist ein Jungbrunnen, ein Magnet für das Glück,
wirksamer als jede Antifaltencreme 😅 – 100 % biologisch und äußerst nachhaltig.

Während wir oft im Außen nach Erfüllung suchen, ist Dankbarkeit in sich schon ein Zustand, der uns von innen heraus erfüllt fühlen lässt.
Wenn wir dankbar sind wirken wir außerdem noch – nach dem Prinzip der Resonanz - wie ein Magnet, der mehr von dem in unser Leben zieht, wofür wir dankbar sind.
Wünschst Du Dir mehr liebevolle Beziehungen in Deinem Leben, dann übe es, dankbar für die liebevollen Momente zu sein, die Du in Deinem Leben hattest.
Wünschst Du Dir mehr Gesundheit, dann schicke Deinem Körper Dankbarkeit für Deine gesunden Körperteile.

Dankbarkeit als Unterstützung für dein Immunsystem? Wie funktioniert denn das?

Bei einem Interview mit Deborah Rozman vom HeartMath Institute durfte ich lernen, dass
unser HERZ der Hauptrhythmusgeber für alle Körperfunktionen ist.
Wenn wir nun Herzensqualitäten, wie eben Dankbarkeit oder Mitgefühl, Vergebung, Freude aktivieren, dann kommt unser Herz in eine sanfte „kohärente“ Schwingung mit unseren Körpersystemen. Wir erholen uns schneller, schlafen besser, bleiben gesünder, diese heilsame Schwingung harmonisiert Herz und Gehirn, unser Immun- und Hormonsystem wird gestärkt. Und in Folge altern wir auch langsamer.

Was spielt sich da in unserem Inneren eigentlich ab?

Um noch besser zu verstehen, was hinter den Kulissen passiert, lass uns einen kurzen Ausflug in unser vegetatives Nervensystem machen:
Dieses besteht aus zwei Hauptakteuren: dem Sympathikus, und dem Parasympathikus, dem Nervennetzwerk der Ruhe.
Der sympathische Ast wird in besonders unter Stress aktiviert – schüttet Adrenalin aus und führt zu einem schnelleren Herzschlag.
Die Stoffwechsellage verändert sich grundlegend, die Atmung wir schneller und der Körper verfällt in den sogenannten „Kampf-Flucht Modus“, bei dem sowohl unser Immunsystem, als auch Verdauung auf „Pause“ geschaltet werden.
John Gray formulierte das in einem Interview für meinen zweiten Film „Awake2Paradise“ in Hinblick auf den überlebenswichtigen Ursprung
dieser „Fight or Flight“-Mechanismen, bei dem wir in Urzeiten uns vor realen Gefahren, wie dem Angriff eines Löwen schützen mussten, so:

Your body’s literally saying, “Hey, forget about digesting lunch, we’re about to BE digested.“
Dein Körper sagt im wahrsten Sinn des Wortes „Hey, vergiss darauf,
Dein Mittagessen zu verdauen, wir sind kurz davor, selbst verdaut zu werden“

Stress macht uns also, wenn er lange anhält, krank. Ganz anders der Gegenspieler: Der parasympathische Ast verlangsamt die Herzfrequenz und hat eine entspannende, schützende Funktion. Die Balance und Ausgewogenheit der beiden Äste ist essentiell für unsere geistige und körperliche Gesundheit.
Ein einziges negatives Erlebnis kann das Immunsystem für bis zu sechs Stunden schwächen. Im Vergleich dazu, führt ein nur fünf minütiges, aufrichtiges positives Empfinden einen Anstieg der Antikörper für bis zu sechs Stunden. Menschen, die liebende Fürsorge praktizieren, haben eine signifikant höhere Lebenserwartung.

Mit Dankbarkeit und Mitgefühl im Herzen lebt es sich somit nicht nur erfüllter, beschwingter, sondern auch viel gesünder und länger.
Im Folgenden findest du ein paar Übungen, die dich dazu inspirieren können, Dankbarkeit in dein Leben zu integrieren:

Drei Dankbarkeitsübungen, die Du ganz leicht praktizieren kannst.
Suche Dir einfach diejenige aus, die sich am feinsten für Dich anfühlt:

1. Das „Dankbarkeitstagebuch“
Diese Übung funktioniert besonders gut vor dem Einschlafen:
Lass´ den vergangenen Tag vor Deinem inneren Auge Revue passieren und schreibe mindestens 5 Dinge oder Situationen auf, für die Du dankbar bist.
Das können einfache Dinge sein, wie die Dankbarkeit für den Blick auf einen Sonnenstrahl, der mit den Zweigen gespielt hat oder das Lachen eines Kindes, das Dich für einen Moment von Deinem Gedankenkarussell abgelenkt hat, das Gespräch mit einem Freund oder einer Freundin, der/die Dir mitfühlend zugehört hat oder ein Spazierganz mit Deinem Hund. Nun schreibe neben diese Situation, was DU dazu beigetragen hast, um diesen Moment zu erleben. So trainierst Du gleichzeitig Dein Bewusstsein dafür, dass Du selbst dazu beitragen kannst, freudvolle Begegnungen mit dem Leben zu manifestieren. Dies wird im Laufe der Zeit dazu führen, dass Du Dir selbst gegenüber immer mehr Dankbarkeit empfinden kannst. Diese Übung wird Dir außerdem dabei helfen, aus den nächtlichen „Grübelschleifen“ auszubrechen und gelassen einzuschlafen.

2. „Bringe Deine Beziehungen in eine neue Schwingung“
Komme zur Ruhe, indem Du ein paar tiefe, langsame Atemzüge machst. Lass´ nun eine Person auf der Leinwand Deiner Wahrnehmung auftauchen,
die Dich an irgendeinem Punkt in Deinem Leben liebevoll unterstützt hat, indem sie sich Zeit für Dich genommen hat, Dir beim Übersiedeln geholfen hat,
einfach für Dich da war, als Du jemanden zum Reden gebraucht hast, Dir Mut gemacht hat.
Gehe innerlich noch einmal in diese Situation und spüre die Herzensverbindung, die zwischen Euch besteht. Spüre die Liebe, die in und aus Euch strömt.
Spüre die Dankbarkeit, die sich ganz warm in Deinem Herzen ausbreitet und in jede Zelle Deines Körpers fließt – und von dort aus in die Welt strahlt.
Vielleicht spürst Du nun den Impuls, Deine Dankbarkeit dieser Person auch gerne persönlich mitzuteilen. Vertraue diesem Impuls. Rufe diesen Lebensmenschen von Dir an, schreibe ein E-Mail oder vielleicht sogar einen handgeschriebenen Brief - und lass` diese Schwingung das Leben der anderen Person erfüllen.
Vielleicht spürst Du Dich inspiriert, auch einmal dem Kellner, der Dir Dein Essen bringt, der Supermarktkassiererin oder dem Taxifahrer, der Dich in der Nacht sicher nach Hause bringt, in die Augen zu blicken und ein herzliches „Danke“ zu sagen.
Lass´ Dich überraschen, wie sich diese kleine Übung auf all Deine Beziehungen auswirkt.

3. „Lerne die Schätze in deinem Leben kennen“
Besonders in unserer konsumorientierten Gesellschaft hat sich eine trügerische Glücksfomel in unseren Alltag eingeschlichen:
Das, was ich habe + eine bestimmte Sache = Glück
Wir glauben also, dass wir immer mehr Dinge, Status oder Macht brauchen, um endlich wirklich glücklich zu sein. Aber ganz ehrlich: Hast Du jemals die Erfahrung gemacht, dass dieses Glück auch wirklich von Dauer ist und Dich lanfristig erfüllt?
Mit der folgenden Übung drehst Du diese Formel einfach mal spielerisch um und fragst Dich:
Wie sähe mein Leben aus, wenn ich folgendes nicht mehr hätte – z.B. ein Dach über dem Kopf, meine Familie, meine Freunde, meine Gesundheit, Jahreszeiten, die Sonne, die Bäume, Trinkwasser, Musik, mein Fahrrad etc.
Wie oft erkennen wir den Wert von etwas erst, wenn wir es nicht mehr haben – warum also nicht gleich damit anfangen ;-)?
Wenn Du diese kleine Übung regelmäßig praktizierst, werden Dir immer mehr Gegebenheiten in Deinem Leben auffallen, für die Du dankbar sein kannst. Du wirst erkennen, dass die innere Erfüllung, nach der Du Dich sehnst aus Deiner Perspektive und nicht aus den Dingen selbst kommt.

Die neue Formel könnte also lauten:

Das was ist + Dankbarkeit = Glück

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