Catharina Rolandgepostet am: 24. März 2023

Vegane Rohkost – Wie süße ich meine Speisen?

Viele Fragen um die vegane Rohkosternährung aus ganzheitlicher Sicht beantwortet

Inspirierendes Wissen

Anmerkung: Die folgende Lösung stammt ursprünglich von Ann-Kristin Schablowsky.

SÜSSE AN DIE ROHKÖSTLICHEN SPEISEN

Zucker, Torten oder andere Sucht- und Genussmittel sind immer wieder ein Thema. Besonders häufig werden dann kleine Kinder vorgeschoben, welche ohne etwas Süßes ja kein kindgerechtes Leben führen könnten. Nun ja, das ist natürlich absoluter Blödsinn!

Zucker ist nicht gesund und verschlackt deinen Körper enorm. Zucker ist ein leeres Kohlenhydrat, das vom Körper nicht identifiziert und ausgeschieden werden kann und deshalb im Organismus abgelagert wird. Zucker macht krank.

Kinder unter drei Jahren sollten gar keine Süßungsmittel (wie Honig oder Zuckerersatzprodukte) bekommen.

Ich selbst verwende, wenn ich das Bedürfnis nach etwas Süßem habe (was wirklich von Jahr zu Jahr abnimmt), süßes Obst, Datteln, Yacon-Sirup oder süße Gewürze wie Carob-Pulver oder Vanille. Wenn ich einen Vanille-Shake trinke, ist mir das Vanille-Gewürz allein schon süß genug.
Gerne nehme ich im Sommer auch die Blüten des Rotklees daher und mache mir einen "süßen Smoothie" aus Apfel, Löwenzahn und Rotklee oder trockne diese Masse im Dörrautomaten zu Bonbons für kleine Kinder - sie sind sehr lecker und ur-gesund!

Wenn du Zuckerersatzstoffe während der Umstellung dosiert benutzt, dann spricht nichts gegen Stevia oder Xylit. Stevia ist eine süßschmeckende Pflanze aus Südamerika. Sie enthält keinen Zucker und keine Kalorien und ist – achtsam eingesetzt! – sogar heilsam für deinen Blutdruck. Xylit ist Birkenzucker. Er sieht genau wie Zucker aus und ist sehr süß, ist jedoch ein Naturstoff. Xylit soll laut finnischer Untersuchungen Karies und Plaque vorbeugen. Dennoch ist es ein industrielles Produkt und ich selbst würde es wirklich nur für den Übergang empfehlen.

 

DER VERZEHR VON HONIG

Meiner Wahrnehmung nach gehört der Honig den Bienen und nicht uns. Das Bienensterben geht nämlich nicht nur auf die Umweltverschmutzung, sondern auch auf den Eiweißmangel der Bienen zurück, weil ihnen ihr lebenswichtiger Honig achtlos genommen wird. Die Bienen werden dadurch anfälliger für Milbenbefall. Bei der Honigproduktion werden viele Bienen unter Stress gesetzt und ausgebeutet. Meiner Meinung nach stören wir damit das Gleichgewicht der Natur und verursachen eine schlechte Energie.

Wenn wir Honig verwenden, dann bitte nur in Maßen und von einem Imker deines Vertrauens, welcher liebevoll und behütend mit unseren Tier-Freunden, den Bienen, umgeht und ihren Lebensraum, ihre Nahrungsquelle und ihre Arbeit für die Natur achtet.

Ich selbst esse als Veganerin manchmal Honig, welchen ich von einem Imker beziehe, den ich kenne und der aus meiner Region stammt. Honig kann, in Maßen genossen, ein wahres Heilmittel für die Leber sein (zum Beispiel in einem Zedernnuss-Honig-Shake).

Es gibt zusätzlich aber genügend Alternativen, wie zum Beispiel viele verschiedene Dattelsorten, die zum Teil nach Karamell und ähnlichen Leckereien schmecken.

DER VERZEHR VON TROCKENFRÜCHTEN

Smoothies zu machen ist heutzutage ein bisschen im Trend und leider wird viel zu häufig alles Mögliche kombiniert, was deiner Gesundheit mehr schadet, als ihr guttut.

Besonders bei Trockenfrüchten solltest du darauf achten, sie nicht zu häufig zu essen und wenn, auch immer nur eine Sorte Frucht zurzeit. Getrocknete Früchte enthalten sehr viel Fruchtzucker in konzentrierter Form und sind in ihrer Verdauung speziell.

Früchte, die zu ihrer Konservierung geschwefelt wurden, solltest du niemals essen. Die Industrie verwendet Schwefeldioxid (E220), damit die Früchte ihre helle Farbe behalten und Mikroorganismen sich nicht weiter vermehren. Der Verzehr dieser Produkte kann Magenprobleme, Verdauungsbeschwerden und sogar Asthma auslösen.

Online-Quellen & weiterführende Links

https://www.epubli.com/shop/vegane-trenn-rohkost-9783753119663

Literaturempfehlungen

VEGANE TRENN-ROHKOSTAnn-Kristin Schablowsky

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Kommentare (1)

Ehemaliges Mitglied16.4.2024
Großartige Lösung ! Ich bin seid 2019 Vegan und Honig kommt kaum noch zum Einsatz nur ausgewählter und Xylit auch selten ! Dein Tipp mit Datteln und einheimischem Kräutern die süß genug sind helfen mir ! DANKE DANKE DANKE !

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