Kapitel 5

FAIRWALTUNG

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Unsere neue Fairwaltung ist
inspiriert von der Intelligenz der Natur,
der Dreigliederung des Sozialen Organismus nach Rudolf Steiner 
und in Resonanz mit den universellen Naturprinzipien.
 
Alle Regionen der Erde sind am Gesunden und voller Schönheit.
Niemand muss mehr wegen Krieg, Umweltverschmutzung,
Armut, Sklaverei oder aus wirtschaftlichen Gründen
seine Heimat verlassen.
Unsere Vision ist es, dass es eines Tages
keine Grenzen mehr geben wird,
denn wir verstehen, dass der Planet Erde für uns alle sorgt –
und wir alle Teil der Menschheitsfamilie sind.

5.A) EINE TRANSPARENTE FAIRWALTUNG

Die Fairwaltung der Dörfer, Regionen und Länder ist einfach, klar und effizient strukturiert.
 
In unserer neuen transparenten und kokreativen Fairwaltung gibt es weder Parteiensysteme noch Lobbyismus.

Menschen, die als Volksvertreter dem Willen des Volkes dienen, haben in der Vergangenheit durch ihr Wirken bewiesen, dass ihnen das Wohl und die Gesundheit allen Lebens am Herzen liegt.
Sie sind über ihr Fachgebiet hinaus hoch kompetent. Sie sind sich darüber bewusst, dass alle Lebensbereiche ständig aufeinander einwirken und haben die Fähigkeit in jeder Situation vernetzt zu denken.

Ihre weitreichenden und grundsätzlichen Entscheidungen geschehen in dem Geiste, dass jede davon gute Auswirkungen bis in
die siebte, nachfolgende Generation haben sollte.
 
Es gibt keinen besonderen finanziellen Anreiz oder Privilegien, um Volksvertreter zu werden.

Ein Arbeitskreis achtet darauf, dass es zu keinem Machtmissbrauch kommen kann.
Über jede für alle Menschen relevante Handlung, die von den gewählten beziehungsweise ausgewählten Vertretenden ausgeführt wird, besteht Transparenz für alle.

Jeder Volksvertreter übernimmt die persönliche Verantwortung für sein Handeln.
Dies verhindert, dass Gesetze beschlossen werden, die allein der Wirtschaft nützen, dabei aber den Lebensgrundlagen, Pflanzen, Tieren oder Menschen schaden.
Gleichzeitig wird jeder Volksvertreter mit dieser großen Verantwortung von einem „Rat der weisen Menschen“ beobachtet, beraten und unterstützt.
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5.B) WEISENRÄTE & BÜRGERRÄTE

Für jedes wichtige Themengebiet gibt es einen „Rat der Weisen Menschen“

Diese Weisenräte setzen sich aus engagierten und kompetenten Frauen und Männern zusammen, denen das Wohl allen Lebens Grundlage ihres Denkens und Handelns ist.

Diese Menschen sind sich ihrer individuellen persönlichen Konditionierungen bewusst und haben die Inhalte der Kurse für achtsame und friedliche Kommunikation und gemeinschaftliche Entscheidungsfindungsprozesse integriert.

Die Vertreter des Weisenrats repräsentieren die Vielfalt der Gemeinschaft: Menschen aller Altersgruppen, ethnischer Hintergründe und Lebenserfahrungsbereiche. Sie sind Denker und Praktiker, die in der Lage sind, sich mit den Herausforderungen und Lösungen der einzelnen Bevölkerungsgruppen und Lebensbereiche konstruktiv zu befassen.

Die Weisenräte bilden sich regelmäßig zu den relevanten Themen weiter - wie Renaturierung, Landbau und Ernährung, Gesundheit, Potenzialentfaltung, Energie, Transport, Frieden, etc.

Auf lokaler Ebene gibt es zu jedem gesellschaftlich oder ökologisch relevanten Thema einen Weisenrat.

Diese Weisenräte stehen in enger Kommunikation mit den Menschen vor Ort und mit den Weisenräten der großen Regionen.

Die Weisenräte der großen Regionen stehen in enger Kommunikation mit den Weisenräten der Länder.

Bei wichtigen Entscheidungen oder Fragestellungen können auch Bürgerräte einberufen werden.
Diese Räte setzen sich aus bis zu 100 nach dem Zufallsprinzip ausgewählten Menschen zusammen, die unterschiedliche Gruppen repräsentieren.

Durch diese Bürgerräte werden in Schwarmintelligenz neue Ideen, Betrachtungsweisen, und konkrete Handlungsvorschläge erarbeitet und präsentiert.
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5.C) JEDER MENSCH KANN SEINE REGION, SEIN LAND UND DIE NEUE ERDE AKTIV MITGESTALTEN

Jeder Mensch hat die Möglichkeit, über eine digitale Plattform zu erfahren, womit sich der Rat der Weisen oder die Volksvertreter gerade beschäftigen.
 
Jeder Mensch ist eingeladen, in „Impuls-gebenden Zentren“ zu allen wichtigen Themen seine konstruktiven Ideen einzubringen und seine Wünsche zu äußern.
Diese Impulse werden sodann an die Weisenräte weitergegeben.
 
Der Mensch nimmt sich so in seinem Sein nicht mehr als ein loses Element eines oppressiven Systems wahr, sondern als kreativer Mitgestalter eines großen lebendigen Organismus.
 
Eine Demokratie der Delegation hat sich so zu einer aktiven Gemeinschaft der Zusammenarbeit und des Engagements gewandelt.
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5.D) EINE PARTIZIPATIVE KULTUR DER ENTSCHEIDUNGSFINDUNG

Zur Entscheidungsfindung werden bereits bestehende Modelle wie zum Beispiel Soziokratie, Holocratie, Yamagishi Kai, Ubuntu, Dragon Dreaming oder Viable System Model (VSM) praktisch erprobt und weiterentwickelt.

Sowohl bei der Entscheidungsfindung als auch bei der praktischen Ausführung der Entscheidung kommt immer der oberste Leitsatz zur Anwendung:

Jede unserer Handlungen und jedes Gesetz ist immer
auf das Wohl allen Lebens ausgerichtet
– in Respekt, Mitgefühl und Achtsamkeit für die Erde und ihre Vielfalt.
In Liebe – Wahrheit – Freiheit – Gleichwertigkeit – Geschwisterlichkeit – Frieden.

5.E) DIE VERFASSUNGEN DER NEUEN ERDE

Die erste Aufgabe eines Weisenrates ist es, den Vorschlag für eine Verfassung zu schreiben, die auf den universellen Prinzipien beruht und Menschen und Natur als gleichwertig achtet.
 
Über diese Verfassung stimmen die Menschen des Landes ab.

Das MANIFEST DER NEUEN ERDE kann als inspirierende Grundlage dieser neuen Verfassung dienen.
 

DIE UNIVERSELLEN PRINZIPIEN


1. Das Prinzip der GEISTIGKEIT
Dieses erste hermetische Prinzip besagt, dass alles Geist ist.
Der Ursprung aller Materie und aller Erscheinungsformen des Lebens liegt also im Geist, in reiner Energie; Materie ist sichtbar gewordener Geist. Mit unseren Gedanken und Gefühlen formen wir unsere Realität. Jeder Gedanke ist also ein Schöpfungsprozess,
er „in-formiert“, das heißt er bringt „in Form“. Für Dich bedeutet das ganz praktisch,
dass Du die physische Realität als einen Spiegel Deiner inneren geistigen Verfassung erkennen kannst. Indem Du das tust, wirst du dich als Schöpfer deiner Realität erfahren und kannst beginnen, Ver-Antwort-ung zu übernehmen. Du wirst also nicht mehr auf etwas scheinbar von dir Unabhängiges reagieren, sondern wissen, dass alles, was dir begegnet im Ursprung mit dir zu tun hat.

„Das All ist Geist, das Universum ist geistig.“
Das Kybalion

2. Das Prinzip der SCHWINGUNG
Alles in unserem Universum ist in ständiger Bewegung, in Schwingung. Auch scheinbar feste Dinge sind in Wahrheit nicht fest, sondern auf subatomarer Ebene in ständiger Schwingung – die Quantenphysik spricht dabei von „sich bewegenden, vibrierenden Strings“.
Der reine Geist, die reine Liebe hat die höchste aller Schwingungsfrequenzen – Man sagt, dass ihr Schwingungszustand so hoch ist, dass es praktisch dem der Ruhe gleichkommt, wie ein sich rasch drehendes Rad auch bewegungslos erscheint. Auf dem anderen Ende der Skala befinden sich die groben Formen der Materie, deren Schwingung so langsam ist, dass sie in Ruhe zu sein scheint. Zwischen diesen Polen gibt es unzählige unterschiedliche Schwingungsgrade.
Auch in Deinem Körper hat jedes Atom, jede Zelle, jedes Organ eine spezifische Schwingungsfrequenz. Jeder Deiner Gedanken, jede Emotion, die du fühlst und jede Handlung, die Du vollbringst hat eine Schwingungsfrequenz, die einen starken Einfluss auf Dich und Dein Leben hat.
Da Liebe die höchste aller Schwingungsfrequenzen hat, kannst Du Deine Schwingungsfrequenz am leichtesten erhöhen, wenn Du Dich darin übst, Dich selbst und alles, was in diesem Moment ist, zu lieben.

„Nichts ruht; alles bewegt sich; alles schwingt.“
Das Kybalion

3. Das Prinzip der RESONANZ
Dieses Prinzip wird oft auch als das „Gesetz der Anziehung“ bezeichnet.
Es besagt, dass alles, was eine ähnliche Schwingungsfrequenz oder „Wellenlänge“ hat, voneinander angezogen wird. Es gibt nichts in unserem Leben, was nichts mit uns zu tun hat. Alles, was wir erleben, was uns begegnet, haben wir in unser Leben gerufen. Denn wie ein Radiosender schicken wir in jedem Moment unseres Lebens die „Schwingungsinformationen“ unserer Gedanken und Gefühle ins Universum und ziehen dadurch in unser Leben,
was mit unserer Schwingungsfrequenz im „Einklang“ ist.
Wenn Du das verstanden hast, dann wirst Du die ganze Verantwortung für Dein Leben übernehmen und zu einem bewussten Schöpfer deiner Realität werden. Möchtest Du also Deine Außenwelt verändern, gilt es zuerst einmal, Deine Innenwelt zu verändern.

„Wie oben, so unten; wie unten, so oben.“
Das Kybalion

4. Das Prinzip der POLARITÄT
Dieses Prinzip beschreibt die Dualität aller Dinge. Alles in der Welt der Erscheinungen hat zwei Pole. Kein Pol kann ohne sein Gegenteil existieren. Alle scheinbaren Gegensätze sind nur die Extreme derselben Sache. Zum Beispiel sind „Hitze“ und „Kälte“ einfach zwei subjektive Empfindungen von „Temperatur“. Man kann nicht sagen, dass hier die Hitze aufhört und dort die Kälte beginnt. Beide gehen ineinander über und sind relativ vom Betrachter und Kontext abhängig. Die scheinbaren Gegensätze berühren sich.
Die Polarität kann uns vieles zeigen: Man kann Licht nur erfahren, wenn man Dunkelheit kennt.
Eigene Meinungen – Sichtweisen und Standpunkte - sind nie absolut und beinhalten stets das Gegenteil in sich. Durch eine Änderung deiner Sichtweise kann etwas, das Du zuvor als negativ bewertet hast, nun als etwas Positives erscheinen. Alles ist relativ. Erst unser Denken entscheidet, was wir wie bewerten. Wir können unsere Bewertung in jedem Moment verändern.

„Alles ist zweifach; alles hat zwei Pole; gleich und ungleich ist dasselbe;
alle Wahrheiten sind nur halbe Wahrheiten;
alle Widersprüche können miteinander in Einklang gebracht werden.“
Das Kybalion

5. Das Prinzip des RHTYHMUS
Alles in der Welt der Erscheinungen unterliegt einem Wandel, einem ständigen rhythmischen Wechsel von einem Pol zum anderen Pol. „Die einzige Konstante im Universum ist die Veränderung“, schrieb schon Heraklit.
Wir atmen ein – wir atmen aus. Leben entsteht und Leben vergeht. Kulturen erscheinen – Kulturen vergehen. Mutter Erde zeigt uns dieses Prinzip jeden Tag von morgens bis abends und wieder morgens und abends. Sie zeigt es uns im Rhythmus der Jahreszeiten, im Rhythmus von Ebbe und Flut, in jeder Geburt und in jedem Tod.
Dieses Prinzip kann uns lehren, auf den richtigen Zeitpunkt für ein Vorhaben zu achten.
Gleichzeitig können wir lernen in all den „Hochs“ und „Tiefs“ unseres Lebens unsere Mitte zu finden und zu bewussten Beobachtern dieses kosmischen Tanzes zu werden statt uns als Opfer der immer wechselnden Umstände zu sehen.

„Alles fließt; aus und ein; alles hat seine Gezeiten;
alles hebt sich und fällt,
der Schwung des Pendels äußert sich in allem;
der Ausschlag des Pendels nach rechts ist das Maß
für den Ausschlag nach links; Rhythmus gleicht aus.“
Das Kybalion

6. Das Prinzip von URSACHE UND WIRKUNG
Jede Wirkung hat eine Ursache, die sie hervorgebracht hat. Einer Aktion folgt eine Re-Aktion. Nichts passiert zufällig. Wenn man etwas als „zufällig“ bezeichnet, heißt dies einfach, dass man die Ursache nicht kennt, die dieses Ereignis hervorgerufen hat.
Für alles, was Du erlebst hast Du selbst die entsprechende Ursache gesetzt. Dies wird in anderen Kulturen gerne als „Karma“ bezeichnet. Karma kann auch bedeuten, dass wir durch das Ereignis, das wir hervorgerufen haben, Erkenntnisse sammeln und lernen Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen.
Durch die Bewusstwerdung des hermetischen Gesetzes von Ursache und Wirkung entwickelst Du eine verstärkte Achtsamkeit gegenüber den Dingen, die du in die Welt hinaussendest. Du begegnest deinen Gedanken, Gefühlen, Worten und Taten nun bewusster. Auch das Erleben und Wahrnehmen von Wirkungen in Deinem Leben gestaltet sich klarer. Du erkennst, dass Dir alles zum Wohl dient und deine Entwicklung fördert.
Wenn Dir dieses Prinzip bewusstgeworden ist, wirst Du ab nun darauf achten durch Deine Worte, Gefühle und Handlungen die Ursachen zu setzen, die in Deiner Zukunft die von Dir gewünschten Wirkungen hervorbringen.

„Jede Ursache hat ihre Wirkung, jede Wirkung ihre Ursache,

alles geschieht gesetzmäßig,

Zufall ist nur der Name für ein unbekanntes Gesetz.

Es gibt viele Ebenen der Ursächlichkeit,

aber nichts entgeht dem Gesetz.“

Das Kybalion

7. Das Prinzip des GESCHLECHTS
Das Prinzip des Geschlechts besagt, dass alles männliche und weibliche Eigenschaften in sich trägt. Yin und Yang. Hierbei geht es nicht nur um Menschen, sondern um alles Sein von Lebewesen über Dinge bis ins Geistige hinein.
Das männliche Prinzip ist: die Idee, der Wille, das Aktive, das Gebende, das Richtungsweisende. Das weibliche Prinzip ist: das Annehmende, das Empfangende, das Ausführende, das Passive.
Um zu erschaffen müssen immer männliche und weibliche Anteile zusammenkommen.

„Geschlecht ist in allem; alles hat sein männliches
und sein weibliches Prinzip in sich;
Geschlecht offenbart sich auf allen Ebenen.“
Das Kybalion

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DIE DREIGLIERUNG DES SOZIALEN ORGANISMUS

Die Dreigliederung des sozialen Organismus nach Rudolf Steiner

Die Idee der Dreigliederung des sozialen Organismus wurde von Rudolf Steiner (1861–1925), dem Begründer der Anthroposophie, während und nach dem Ersten Weltkrieg entwickelt. Steiner war überzeugt, dass die tiefgreifenden Krisen seiner Zeit – Krieg, soziale Spannungen, geistige Orientierungslosigkeit – aus einem Ungleichgewicht in der Gesellschaft herrührten. Seine Antwort war ein neuartiges Gesellschaftsmodell, das die moderne Gesellschaft in drei eigenständige, aber miteinander kooperierende Bereiche gliedern sollte: das Geistesleben, das Rechtsleben und das Wirtschaftsleben.

1. Das Geistesleben – Freiheit

Das Geistesleben umfasst alles, was mit Bildung, Kultur, Wissenschaft, Religion, Kunst und Erziehung zu tun hat. Steiner forderte, dass dieser Bereich unabhängig vom Staat und der Wirtschaft organisiert werden sollte. Nur in Freiheit könnten sich Kreativität, Individualität und geistige Entwicklung entfalten.

Beispiele für das Geistesleben:

  • Schulen und Universitäten
  • Kulturelle Einrichtungen (Theater, Museen)
  • Kirchen und spirituelle Gemeinschaften

Zentrales Prinzip:Freiheit
→ Jeder Mensch soll seine geistigen Fähigkeiten frei entwickeln können, ohne staatliche oder wirtschaftliche Einmischung.

2. Das Rechtsleben – Gleichheit

Das Rechtsleben regelt das Zusammenleben der Menschen auf der Basis von Gesetzen und politischen Strukturen. Hier ist das Prinzip der Gleichheit vor dem Gesetz zentral. Alle Menschen – unabhängig von Herkunft, Religion oder Besitz – sollen gleichberechtigt sein.

Beispiele für das Rechtsleben:

  • Gesetzgebung und Justiz
  • Polizei, Verwaltung und Gerichte
  • Demokratie und Menschenrechte

Zentrales Prinzip: Gleichheit
→ Jeder Mensch soll gleiche Rechte und Pflichten im gesellschaftlichen Zusammenleben haben.

 

3. Das Wirtschaftsleben – Brüderlichkeit

Das Wirtschaftsleben betrifft Produktion, Handel, Konsum und Arbeit. Hier propagierte Steiner das Prinzip der Brüderlichkeit – ein solidarisches Miteinander statt Konkurrenzdenken. Wirtschaftliche Prozesse sollten sich nicht am Profit, sondern am Bedarf der Menschen orientieren.

Beispiele für das Wirtschaftsleben:

  • Unternehmen, Handwerk, Landwirtschaft
  • Banken und Handel
  • Kooperationen, Genossenschaften

Zentrales Prinzip: Brüderlichkeit
→ Menschen arbeiten füreinander, nicht gegeneinander – mit Rücksicht auf die Bedürfnisse aller Beteiligten.

Ziel der Dreigliederung

Steiners Idee war nicht die Zerschlagung bestehender Staaten oder Wirtschaftssysteme, sondern die funktionale Trennung der drei Lebensbereiche, um ihre jeweiligen Aufgaben ohne gegenseitige Verzerrung erfüllen zu können.
So sollte:

  • das Geistesleben frei und kreativ sein, nicht durch wirtschaftliche Interessen oder staatliche Vorgaben beschränkt;
  • das Rechtsleben neutral und gerecht urteilen, unabhängig von Geld oder Bildung;
  • das Wirtschaftsleben sozial verantwortlich handeln, getragen von Kooperation statt Konkurrenz.

Im nächsten Kapitel weiterlesen6RECHTSORDNUNG UND FRIEDENSHÜTER

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