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Augenübungen
Natürliches Sehen stärken
Inspirierendes Wissen
Vielleicht fällt es auch Dir immer mehr auf: In Deinem Umfeld greifen immer mehr Menschen zur Brille. Freunde, Bekannte – sogar Kinder und Jugendliche. Und bei vielen älteren Menschen ist die Sehhilfe sowieso schon längst fester Bestandteil des Gesichts geworden.
In Zahlen ausgedrückt: Rund zwei Drittel aller Erwachsenen im deutschsprachigen Raum tragen mittlerweile eine Brille. Und in der Altersgruppe 60+ sind es sogar über 90 %. Das bedeutet: Kaum jemand sieht in diesem Alter noch ohne Sehhilfe klar.
Diese Entwicklung macht nachdenklich. Denn nicht nur bei Älteren nimmt die Sehschwäche zu – auch immer mehr Kinder, sogar im Vorschulalter, sind betroffen. Es wirkt fast wie eine Epidemie des schlechten Sehens.
Diese Lösung gibt Dir Werkzeuge an die Hand, mit denen Du Deine Sehkraft natürlich verbessern kannst. Dafür gibt es verschiedene bewährte Methoden – von der Bates-Methode über Akupressur und Superfoods bis hin zu Sungazing, ayurvedische Augenpflege und andere Hausmittel.
Die hier erwähnten Techniken sind nicht unbedingt für jeden Menschen zu jeder Zeit geeignet. Es empfiehlt sich, stets auf den eigenen Körper zu hören und sich bei Unklarheiten mit Fachpersonen auszutauschen.
Warum sehen wir immer schlechter?
Wenn wir genauer hinschauen, erkennen wir, dass viele Ursachen in unserem modernen Lebensstil zu finden sind: Wir bewegen uns in unserer Gesellschaft zu wenig, essen oft unausgewogen, leben mit künstlicher Beleuchtung, gönnen uns zu wenig Pausen – und der Bildschirm begleitet uns vom Aufwachen bis zum Einschlafen.
Unsere Augen, die von Natur aus für Weite, Licht und Bewegung gemacht sind, werden fast ausschließlich im Nahbereich beansprucht.
Diese Dauerbelastung tut ihnen nicht gut. Das ständige Fokussieren auf kurze Distanzen – sei es beim Lesen, am Handy oder am Laptop – führt dazu, dass unsere Augenmuskeln überfordert, verspannt oder sogar geschwächt werden. Kein Wunder also, dass immer mehr Menschen unter Fehlsichtigkeit leiden.
Die Augen als Spiegel der Seele
Unsere Augen sind nicht nur ein physisches Sinnesorgan – sie sind ein direktes Fenster zu unserer Seele. Sie spiegeln unsere Emotionen, unseren inneren Zustand und unsere spirituelle Entwicklung wider. Unsere Sehkraft ist tief mit unserem Nervensystem verbunden.
Ein klarer Blick und glänzende Augen entstehen daher nicht nur durch gesunde Ernährung und Übungen, sondern auch durch inneren Frieden, emotionale Heilung und bewusste Präsenz im Hier und Jetzt.
Emotionale Themen hinter Sehproblemen
Verschiedene Sehprobleme können auf tieferliegende emotionale Ursachen hindeuten:
• Kurzsichtigkeit: Angst vor der Zukunft, Fokus auf das Nahe
• Weitsichtigkeit: Schwierigkeiten, das Hier und Jetzt anzunehmen
• Astigmatismus (Hornhautverkrümmung): Verzerrte Wahrnehmung der Realität
• Trockene Augen: Unterdrückte Emotionen, fehlende Lebensfreude
Heilung beginnt im Inneren: Durch Techniken wie Yoga und Meditation, Bewusstseinsarbeit und emotionale Klärung können sich sogar Sehprobleme verbessern oder auflösen.
👉 Übung: Schau in den Spiegel und betrachte Deine eigenen Augen mit liebevoller Aufmerksamkeit. Welche Emotionen spiegeln sie gerade wider? Atme bewusst ein und aus und lass belastende Emotionen los.
Ist das Schicksal? Oder gibt es Hoffnung?
Vielleicht fragst Du Dich jetzt: „Sind Augenprobleme einfach der Preis des modernen Lebens?“
Die klare Antwort lautet: Nein.
Du bist dieser Entwicklung nicht hilflos ausgeliefert. Ganz im Gegenteil – Deine Augen können sich regenerieren.
Die Augen sind ein lebendiges, anpassungsfähiges Organ – und genauso, wie sie sich verschlechtern können, können sie sich auch wieder verbessern.
Durch gezielte Übungen, Entspannung, bewusste Ernährung und natürliche Anwendungen ist es möglich, die Augen wieder in ihre Kraft zu bringen.
Egal, ob Deine Brille -2, -5 oder -10 Dioptrien hat: Mit regelmäßigem, gezieltem Training kannst Du Deine Sehkraft wahrscheinlich wieder verbessern.
Es ist durchaus möglich, in kurzer Zeit eine halbe Dioptrie oder mehr an Klarheit zurückzugewinnen – mit täglicher Praxis, etwas Geduld und der richtigen inneren Haltung.
Die vergessene Kunst des natürlichen Sehens
Unsere Vorfahren bewegten sich täglich in der Natur, nutzten ihr peripheres Sehen und trainierten unbewusst ihre Sehkraft. Unsere Augen sind daher dafür gemacht, sich frei zu bewegen, verschiedene Entfernungen zu fokussieren und sich spielerisch an wechselnde Lichtverhältnisse anzupassen.
Doch durch den modernen Lebensstil haben sich viele dieser natürlichen Sehgewohnheiten verändert. Anstatt mit unseren Augen dynamisch zu arbeiten, fixieren wir sie über Stunden auf kurze Distanzen – oft unter künstlichem Licht. Noch dazu kommt mangelnde Bewegung.
Die Folge sind müde, angespannte Augen und eine schleichende Verschlechterung der Sehkraft.
Natürliches Augentraining bedeutet, diesen ursprünglichen, gesunden Zustand wiederherzustellen.
Wie funktioniert das?
Ein kurzer Blick auf den Aufbau unseres Auges zeigt: Unsere Augen werden von mehreren Muskelpaaren bewegt – den sogenannten Ziliarmuskeln. Diese ermöglichen uns, den Blick zu richten, zu fokussieren, die Perspektive zu wechseln.
Doch wenn wir Tag für Tag auf Bildschirme starren und kaum Abwechslung bieten, verkürzen sich diese Muskeln, verspannen oder erschlaffen.
Die gute Nachricht: Wie jeder andere Muskel in unserem Körper lassen sich auch die Augenmuskeln trainieren.
Durch Bewegung, bewusstes Blinzeln, Lichtnutzung und Entspannungstechniken lässt sich nicht nur die Sehkraft erhalten, sondern in vielen Fällen sogar verbessern.
Vielleicht ist Dir zum Beispiel schon einmal aufgefallen, dass nach einer entspannenden Yoga-Stunden Dein Sehen besser ist?
Wissenschaft und Spiritualität vereint
Bisher gibt es zwar keine eindeutigen wissenschaftlichen Beweise dafür, dass Augentraining die Sehkraft verbessern oder Fehlsichtigkeiten korrigieren kann. Jedoch bestätigen Anekdoten dies immer wieder. Es lohnt sich also definitiv, es auszuprobieren!
Folgendes ist bestätigt:
- Neuroplastizität zeigt, dass sich das Gehirn – und damit auch das Sehzentrum – lebenslang anpassen und regenerieren kann. Sehübungen können also tatsächlich neue neuronale Verknüpfungen schaffen und verlorene Sehfähigkeiten zurückbringen.
- Licht als Heilkraft wird nicht nur in der Phototherapie genutzt, sondern auch in spirituellen Praktiken wie dem Sungazing. Sonnenlicht versorgt den Körper mit Energie und kann auch hormonelle Prozesse im Körper positiv beeinflussen.
- Achtsamkeit und Entspannung haben einen direkten Einfluss auf die Sehkraft. Stress führt oft zu Verspannungen im Nacken- und Augenbereich, was die Sehqualität mindert. Meditative Techniken wie Trataka (starrer Blick) oder Palming (wärmende Handauflage) können diese Anspannung lösen.
Die Bates-Methode: Entspannung für die Augen
Dr. William Bates, ein amerikanischer Augenarzt des frühen 20. Jahrhunderts, stellte eine bahnbrechende These auf: Fehlsichtigkeit ist nicht zwingend dauerhaft.
Dr. Bates bemerkte, dass Menschen mit gesunden Augen oft mühelos zwischen Nah- und Fernsicht wechseln, während Menschen mit Sehproblemen dazu neigen, ihre Augen zu verkrampfen. Er war überzeugt, dass viele Sehstörungen nicht allein auf anatomische Defekte zurückzuführen sind, sondern auf schlechte Sehgewohnheiten, Stress und die unbewusste Anspannung der Augenmuskulatur.
Sein Ansatz war revolutionär: Anstatt Brillen als dauerhafte Lösung zu sehen, empfahl er gezielte Augenentspannung, natürliche Lichtnutzung und sanfte Bewegungen, um die Augen wieder in ihren natürlichen Zustand zu bringen.
Bates betonte außerdem, dass Interesse an der Umwelt wichtig für gutes Sehen ist. Wenn der Geist nicht interessiert ist, kann das Auge nicht sehen.
Die drei Grundpfeiler: Bewegung, Entspannung, Licht
Das Augentraining nach Dr. Bates basiert auf drei wesentlichen Prinzipien:
- Bewegung: Starres Fixieren ist unnatürlich und führt zu Verspannungen. Die Augen sollten ständig in sanfter Bewegung sein – ein Prinzip, das man auch bei Kindern beobachten kann, die neugierig und spielerisch ihre Umgebung erkunden.
- Entspannung: Anhaltender Stress und mentale Anspannung spiegeln sich oft in den Augen wider. Bewusstes Loslassen ist daher entscheidend für klares Sehen.
- Licht: Natürliches Tageslicht ist essentiell für gesunde Augen. Dr. Bates empfahl, so oft wie möglich sanftes Sonnenlicht zu nutzen, um die Augen zu stärken.
Bates-Methode: Praktische Augenübungen
Die Augenübungen nach Dr. Bates sollten regelmäßig durchgeführt werden, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.
Die folgenden einfachen, aber effektiven Techniken kannst Du direkt in Deinen Alltag integrieren:
Palming (Handflächenentspannung)
- Ziel: Entspannung der Augen.
- Reibe Deine Handflächen aneinander, bis sie warm sind.
- Lege sie sanft über Deine geschlossenen Augen, ohne Druck auszuüben.
- Atme tief ein und entspanne Dich für einige Minuten.
- Diese Übung hilft, Spannungen in den Augen zu lösen und die Durchblutung zu fördern.
- Ziel: Verbesserung der Augenbeweglichkeit und Entspannung.
- Stelle Dich aufrecht hin, mit leicht gespreizten Beinen.
- Wiege Deinen Körper sanft von einer Seite zur anderen, sodass sich Dein Blickfeld mitbewegt.
- Lass den Blick nicht starr auf einem Punkt ruhen, sondern genieße die Bewegung.
- Diese Übung lockert die Augenmuskulatur und trainiert das periphere Sehen.
- Moderne Bildschirmarbeit führt dazu, dass wir viel zu selten blinzeln.
- Bewusstes, regelmäßiges Blinzeln (ca. alle 3-5 Sekunden) hält die Augen feucht und entspannt.
- Eine einfache Technik: Schließe Deine Augen sanft für einen Moment und öffne sie langsam wieder – wie eine Welle, die kommt und geht.
- Ziel: Weitere Entspannung und Stimulation der Augen.
- Setze Dich mit geschlossenen Augen in die Sonne.
- Lass das Sonnenlicht Deine Augen für ein paar Minuten berühren.
- Ziel: Verbesserung der Fokussierungsfähigkeit.
- Wechsle zwischen nahen und fernen Objekten, um die Augen zu trainieren.
- Ziel: Förderung der Augenbeweglichkeit.
- Lass Deinen Blick ziellos über die Umgebung schweifen.
Weniger Brille – und bessere Sicht
Je häufiger wir zur Brille greifen, desto weniger müssen unsere Augenmuskeln arbeiten – und genau das ist das Problem.
Durch das ständige Tragen einer Brille wird das Auge mit der Zeit immer unbeweglicher, das Sehen starrer, und die natürliche Dynamik geht verloren. Das kann langfristig zu einer weiteren Verschlechterung der Sehkraft führen.
Deshalb ist es wichtig, die Sehhilfe schrittweise zu reduzieren, wenn Du mit einem Augentraining beginnst. Nutze Deine Brille weniger (oder gar nicht mehr, falls Deine Sehschwäche nicht zu groß ist) oder bitte Deinen Optiker, die Dioptrienzahl Deiner Gläser zu reduzieren.
So gibst Du Deinen Augen die Möglichkeit, wieder aktiv zu werden – ähnlich wie ein Muskel, der nach langer Pause wieder ins Training kommt.
Auf diese Weise lassen sich Kurzsichtigkeit, Altersweitsichtigkeit und sogar Hornhautverkrümmung positiv beeinflussen. Es braucht Geduld, ein sanftes Vorgehen und Vertrauen in die Selbstheilungskräfte Deines Körpers – aber die Fortschritte sind oft spürbar und motivierend.
Wichtige Akupressurpunkte zur Unterstützung der Augen
Akupressur ist eine weitere sanfte Möglichkeit, die Durchblutung der Augen zu verbessern und Verspannungen zu lösen.
Kombiniere die Akupressur mit bewusster Atmung. Einatmen = Energie aufnehmen, Ausatmen = Anspannung loslassen.
Nutze die folgenden Punkte täglich für ein paar Minuten.
Blase 2 (B2) – Klarer Blick
- Ort: Direkt am inneren Rand der Augenbrauen
- Wie? Sanften Druck mit den Fingerspitzen ausüben, kreisen oder leicht klopfen
Leber 3 (L3) – Stärkung der Leberenergie
- Ort: Zwischen Großzehe und zweiter Zehe, an der Fußoberseite
- Wie? Festen Druck ausüben, 1-2 Minuten lang
Gallenblase 20 (GB20) – Entspannung der Augenmuskulatur
- Ort: In den Vertiefungen unterhalb des Schädelknochens, rechts und links der Halswirbelsäule
- Wie? Mit den Daumen massieren und dabei tief atmen
Magen 36 (ST36) – Allgemeine Energie und Augengesundheit
- Ort: Etwa vier Fingerbreit unterhalb der Kniescheibe, leicht nach außen versetzt
- Wie? Mit sanftem Druck für 1-2 Minuten massieren
Gewohnheiten ändern braucht Zeit – und Haltung
Um eine neue Sehpraxis wirklich in Deinen Alltag zu integrieren, braucht es vor allem eins: Regelmäßigkeit. Studien zeigen, dass es etwa 21 Tage dauert, bis sich eine neue Gewohnheit im Gehirn verankert.
Doch nicht nur die Häufigkeit zählt – sondern auch wie Du die Übungen machst.
Wenn Du sie achtsam, mit einer offenen, aufgerichteten Haltung und einem positiven Gefühl ausführst, wirken sie ganz anders, als wenn Du sie nur „schnell erledigst“.
Deine innere Haltung beeinflusst nicht nur Deine Laune – sie wirkt sich bis auf Zellebene aus. Positive Gedanken, Lebendigkeit und Bewusstheit aktivieren biochemische Prozesse, die Lernen, Heilung und Regeneration fördern. Du kannst ergänzend zu Deinem Augentraining daher auch bewusste Affirmationen nutzen.
Bessere Sicht auf Dich selbst
Viele Menschen berichten während des Sehtrainings von tiefen inneren Veränderungen. Nicht selten kommen dabei emotionale Themen hoch – Dinge, die man lange nicht mehr "ansehen" wollte.
Mehr Klarheit außen – und innen.
Sungazing: Die heilende Kraft der Sonne
Die Sonne ist eine Quelle von Licht, Energie und Leben.
Sungazing, das bewusste Blicken in die Sonne, ist eine uralte Praxis, die nicht nur die Sehkraft stärken, sondern auch Körper, Geist und Seele in Einklang bringen kann.
Mit Hilfe von Sonnenlicht können wir unsere Energiezentren aktivieren, das Nervensystem beruhigen und eine tiefere Verbindung zu uns selbst und zur Natur herstellen.
Sungazing wurde bereits in alten ägyptischen, indischen und mesoamerikanischen Kulturen praktiziert. Besonders bekannt wurde es durch den indischen Mystiker Hira Ratan Manek (HRM), der behauptet, jahrelang allein von Sonnenenergie gelebt zu haben.
Warum ist Sonnenlicht so kraftvoll?
Der Körper erhält durch Sungazing zusätzliche Energie, die er für Heilung und andere Prozesse nutzen kann.
Sonnenlicht stimuliert die Zirbeldrüse (das „dritte Auge“) und harmonisiert den Hormonhaushalt. Es unterstützt die Sehkraft, indem es die Netzhaut sanft trainiert.
Zudem fördert Sonnenlicht die Vitamin-D-Produktion und stärkt das Immunsystem. Es erhöht die innere Ruhe und Klarheit und hebt die Stimmung.
Regeln für sicheres Sungazing
Damit Sungazing sicher und effektiv bleibt, gibt es wichtige Regeln zu beachten:
- Nur während der ersten oder letzten Stunde des Tages praktizieren: Sungazing sollte ausschließlich in den ersten 45 Minuten nach Sonnenaufgang oder in den letzten 45 Minuten vor Sonnenuntergang durchgeführt werden. Zu diesen Zeiten ist die UV-Belastung am geringsten.
- Langsam steigern: Beginne mit 10 Sekunden und steigere die Dauer täglich um 5-10 Sekunden, bis Du maximal 45 Minuten erreichst.
- Entspannt und barfuß stehen: Die Verbindung mit der Erde (Erdung) verstärkt die energetische Wirkung und hilft, überschüssige Ladung abzuleiten.
- Bewusst atmen und loslassen: Atme tief und entspannt, lasse Dich vom Sonnenlicht durchströmen und beobachte, wie sich Dein Körper fühlt.
- Nach dem Sungazing die Augen schließen: Halte nach der Praxis die Augen einige Minuten geschlossen und bedecke sie mit deinen Händen (Palming). Beobachte das "Nachglühen" der Sonne, das sanft in Deiner Netzhaut ausklingt. Sobald dieses Nachglühen hinter Deinen geschlossenen Augen abgeklungen ist, kannst Du Deine Augen wieder öffnen.
Wirkung auf Körper, Geist und Seele
Sungazing kann tiefgreifende positive Effekte auf Dein gesamtes Wohlbefinden haben, wie Du hier genauer nachlesen kannst.
Viele Menschen berichten nach regelmäßiger Praxis von gesteigerter Energie, innerer Harmonie und einer klareren Sicht – nicht nur mit den Augen, sondern auch mit dem Herzen. 💛☀️
Ernährung und Detox für klare Sicht
Die Gesundheit Deiner Augen hängt maßgeblich von Deiner Ernährung ab. Nährstoffreiche Lebensmittel, Antioxidantien und gezielte Entgiftung können Deine Sehkraft stärken und Deinen Körper vor degenerativen Prozessen schützen.
Auch Heilkräuter und Superfoods wie Weizengras, Wildheidelbeeren, Augentrost, Kurkuma, Spirulina und Ginkgo Biloba dienen der Sehkraft.
Ebenso spielen Fasten und Detox eine entscheidende Rolle, um den Körper zu regenerieren und Ablagerungen, die die Sehzellen belasten, auszuleiten.
In der TCM ist die Leber eng mit der Augengesundheit verbunden. Eine schwache oder blockierte Leberenergie kann zu verschwommenem Sehen, trockenen Augen, Lichtempfindlichkeit oder sogar degenerativen Augenerkrankungen führen. Stress, toxische Belastungen oder emotionale Anspannung schwächen die Leber – und damit auch die Sehkraft.
Antioxidantien, Vitamine und Nährstoffe für die Augen
Die wichtigsten Nährstoffe für eine klare Sicht sind:
- Vitamin A & Beta-Carotin (z. B. in Karotten, Süßkartoffeln, Spinat)
- Lutein & Zeaxanthin (z. B. in Grünkohl, Blaubeeren, Mais) – schützen vor Makuladegeneration
- Vitamin D (z. B. durch Sonnenlicht & fettreichen Fisch) – reguliert Entzündungen
- Omega-3-Fettsäuren (z. B. in Leinöl, Chiasamen, Walnüssen) – unterstützen die Netzhaut
- Vitamin C & E (z. B. in Zitrusfrüchten, Mandeln, Paprika) – wirken antioxidativ
- Zink & Selen (z. B. in Kürbiskernen, Paranüssen) – fördern die Zellregeneration
Augenanwendungen: Ayurveda und Hausmittel
Zusätzlich zu den genannten Techniken und Gewohnheiten kannst Du Anwendungen wie Augenbäder, -masken oder -tropfen nutzen, um Deinen Augen auf natürliche Weise etwas Gutes zu tun.
Ghee-Augenbäder (Netra Tarpana) für Regeneration und Klarheit
Eine der effektivsten ayurvedischen Anwendungen für die Augen ist Netra Tarpana – ein beruhigendes und regenerierendes Ghee-Augenbad.
Diese Anwendung ist besonders wohltuend für Menschen, die viel am Bildschirm arbeiten oder trockene, gereizte Augen haben.
Netra Tarpana versorgt die Augen mit Feuchtigkeit und Nährstoffen und reduziert Trockenheit, Reizungen und Müdigkeit. Es stärkt die Sehkraft und beruhigt überanstrengte Augen. Dadurch fördert es klares, entspanntes Sehen.
So führst Du ein Ghee-Augenbad durch:
- Bereite das Ghee vor: Hochwertiges Bio-Ghee leicht erwärmen.
- Baue eine Barriere: Forme aus Kichererbsenteig (oder einer speziellen Augenbad-Brille) eine dichte Umrandung um Dein Auge.
- Fülle das Ghee in die Augenmulde: Lehne den Kopf leicht nach hinten, sodass das warme Ghee Dein Auge bedeckt.
- Öffne langsam das Auge: Rolle sanft Deine Augen, damit das Ghee in alle Bereiche gelangt.
- Nach 5-10 Minuten vorsichtig entfernen und entspannen.
Heilpflanzen und Öle zur Pflege der Augen
Ayurveda nutzt eine Vielzahl von Pflanzen und Kräutern, um die Augengesundheit auf natürliche Weise zu unterstützen:
- Triphala: Eine Mischung aus drei ayurvedischen Früchten (Amla, Haritaki, Bibhitaki) – innerlich als Tee oder äußerlich als Augenwaschung angewendet.
- Amla (indische Stachelbeere): Reich an Vitamin C, stärkt die Sehkraft und regeneriert die Augen.
- Rosenwasser: Kühlend und beruhigend, perfekt für Augenkompressen bei Reizungen oder Müdigkeit.
- Brahmi-Öl: Fördert die Durchblutung und entspannt die Augenmuskulatur – ideal für sanfte Massagen rund um die Augen.
Kühlende und nährende Augenmasken
Ob nach einem langen Tag vor dem Bildschirm oder zur allgemeinen Regeneration – Augenmasken sind eine Wohltat für Deine Augenpartie.
- Kühlende Gurkenmaske: Gurkenscheiben auf die Augen legen – spendet Feuchtigkeit & beruhigt Schwellungen.
- Kalte Löffel-Massage: Löffel für einige Minuten in den Kühlschrank legen und dann sanft auf die Augenlider drücken – regt die Durchblutung an & lindert Müdigkeit.
- Nährende Avocado-Honig-Maske: Avocado mit einem Teelöffel Honig mischen, um die Haut um die Augen intensiv zu pflegen.
- Kräuter-Augenkissen: Ein Augenkissen mit Lavendel, Kamille oder Fenchel befüllen und vor dem Schlafengehen auf die Augen legen.
- Kamillentee-Kompressen: Diese können beruhigend und entzündungshemmend wirken, wenn sie sanft auf die geschlossenen Augen gelegt werden. Sie helfen, die Augen zu entspannen und können bei trockenen oder gereizten Augen Linderung verschaffen.
- Aloe Vera: Aloe Vera kann gereizte oder trockene Augen beruhigen und hydratisieren. Es wird oft in Augencremes oder -gels verwendet, um die Augen zu pflegen und zu schützen.
- Augentropfen: Natürliche Augentropfen, die auf pflanzlicher Basis hergestellt sind, können helfen, die Augen zu befeuchten und zu beruhigen. Sie sind besonders nützlich bei trockenen Augen oder nach langer Bildschirmarbeit.
Fazit: Natürliche Augengesundheit & Augenübungen für bessere Sehkraft
Der Zustand unserer Augen ist sehr nah verbunden mit unserer Gesundheit insgesamt, unserer emotionalen Verfassung und unserer spirituellen Verbundenheit.
Um Deine natürliche Sehkraft zu verbessern und zu erhalten, gibt es verschiedene Ansätze, die Du ganzheitlich nach Deinen Bedürfnissen und Vorlieben miteinander kombinieren kannst.
Augenübungen, z.B. nach dem Augentraining von Dr. Bates, helfen Deiner Augenmuskulatur, sich zu entspannen und Deine Dioptrien zu senken. Akupressur und Sungazing können Dir zusätzlich helfen. Auch Qi Gong, Yoga, Meditation oder Breathwork sind empfehlenswert.
Eine gesunde Ernährung mit Heilkräutern und Superfoods, ergänzt durch regelmäßige Entgiftung, helfen Deinem ganzen Körper, gesund zu bleiben und sich zu regenerieren.
Darüber hinaus kannst Du die Weisheiten des Ayurveda, der TCM und europäischer Hausmittel nutzen, um Deine Augen zu pflegen.
„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
– Antoine de Saint-Exupéry